Olympische Winterspiele 1964
| colspan="2" style="text-align: center; background-color:#Vorlage:Standardfarbe" class="notheme" | Logo der Olympischen Winterspiele 1964
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| Austragungsort: | Innsbruck (Österreich)}} |
| Stadion: | Bergisel Skisprungstadion
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| Eröffnungsfeier: | 29. Jänner 1964}} |
| Schlussfeier: | 9. Februar 1964}} |
| Eröffnet durch: | Adolf Schärf (Bundespräsident)}} |
| Olympischer Eid: | Paul Aste (Sportler)}} |
| Olympische Fackel: | Josef Rieder}} |
| Disziplinen: | 10 (6 Sportarten)}} |
| Wettkämpfe: | 34}} |
| Länder: | 36}} |
| Athleten: | 1091, davon 199 Frauen}} |
| ← Squaw Valley 1960
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| Grenoble 1968 →
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| Medaillenspiegel | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Platz | Land | G | S | B | Ges. | |||
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| Vollständiger Medaillenspiegel | ||||||||
Die Olympischen Winterspiele 1964 (auch IX. Olympische Winterspiele genannt) wurden vom 29. Jänner bis 9. Februar 1964 in der österreichischen Stadt Innsbruck ausgetragen.
Wahl des Austragungsortes
Nachdem sich Innsbruck bereits für 1960 beworben hatte und bei der 51. Session des IOC Squaw Valley unterlagen war, konnte es sich bei der 55. IOC-Session am 26. Mai 1959 in München in einem einzigen Wahlgang gegen Calgary und Lahti durchsetzen, wobei letztere deshalb ganz durchfielen, da die Voraussetzungen nicht voll erfüllt waren.<ref>Vorlage:Str replace</ref>
Ergebnisse des Wahlgangs:
| Ort | Land | Wahlgang | |
|---|---|---|---|
| Innsbruck | [[:{{#if:|{{{Ziel}}}|{{#if:|{{{1}}}|Österreich}}|{{#if:|{{{2}}}|Österreich}}}}]]}} | 49 | |
| Calgary | Datei:Canadian Red Ensign (1957-1965).svg{{#ifeq:|# | [[{{{Ziel}}}]]|Kanada}}}} | 16 |
| Lahti | Datei:Flag of Finland icon.svg{{#ifeq:|# | [[{{{Ziel}}}]]|Finnland}}}} | 0 |
Vorolympische Spiele
1963 wurden in Seefeld (zwischen 30. Jänner und 3. Februar) nordische und auf den alpinen Rennstrecken am Patscherkofel und in der Axamer Lizum (zwischen 15. und 17. Februar) Vorolympia-Bewerbe durchgeführt.
Den 30-km-Langlaufbewerb holte sich am 30. Januar Einar Østby, den 10-km-Langlauf der Damen am 31. Januar gewann Alewtina Koltschina. Am 31. Januar/1. Februar gab es auch die Nordische Kombination: Laufsieger: wurde Horst Möhrwald (FRG) vor Alois Kälin und Enzo Perrin (ITA), Sprungsieger Georg Thoma vor Erkka Luiro (FIN) und Willi Köstinger, womit im Endklassement Thoma vor Günter Meinel (GDR) und Tormod Knutsen (NOR) gewann (Rang 6 ging an Köstinger, Rang 15 Kälin, der gestürzt war).
Am 2. Februar gewann der Italiener Marcello De Dorigo vor Lars Olsson (SWE) und Reidar Hjermstad (NOR) den 15-km-Langlauf, die 3 × 5-km-Staffel der Damen brachte einen Sowjeterfolg vor Schweden, GDR und einer internationalen Mannschaft. Letztlich gab es am 3. Februar Spezialskispringen mit keiner überragenden Beteiligung: Sieg Akemi Taniguchi (JAP) vor Rainer Dietel (AUT).<ref>Vorlage:Str replace</ref><ref>Vorlage:Str replace</ref><ref>Vorlage:Str replace</ref><ref>«Kälin zog Olympiasieger auf den ersten Platz der Kombination»; »Sport Zürich« Nr. 14 vom 4. Februar 1963, S. 6.</ref><ref>«Marcello de Dorigo lief die Weltelite über 15 km in Grund und Boden»; »Sport Zürich« Nr. 14 vom 4. Februar 1963, S. 5.</ref><ref>«Sowjetischer Sieg in der Frauenstaffel»; »Sport Zürich« Nr. 14 vom 4. Februar 1963.</ref><ref>Vorlage:Str replace</ref><ref>«Zweitrangiges Springen»; »Sport Zürich« Nr. 14 vom 4. Februar 1963.</ref> Die alpinen Bewerbe begannen mit dem Damenslalom am 15. Februar in der Lizum, wobei Edith Zimmermann mit 2,94 Sekunden Vorsprung auf Heidi Biebl gewann, da aber mehr als die Hälfte der Teilnehmerinnen scheiterte, wurde diese Generalprobe zur Farce, es war vorsichtiges, defensives Fahren gefragt gewesen.
Das Hauptaugenmerk galt der Abfahrt am 16. Februar am Patscherkofel, wo Jos Minsch mit Nr. 22 einen dreifachen österreichischen Erfolg (Nenning, Schranz, Zimmermann) verhinderte, die Franzosen hingegen ihren momentanen Ruf als Abfahrer nicht zu verbessern vermochten. Es wurde über starken Windeinfluss am Starthang geklagt.
Am Schlusstag wurden noch die Damenabfahrt und der Herrenslalom ausgetragen, womit auch die Kombinationsentscheidungen fielen. Bei den Herren lauteten die Resultate: Slalom: Nenning, Bonlieu, Schranz, Adolf Mathis und Kombination Nenning, Schranz, Zimmermann, Lacroix, Adalbert Leitner, Ludwig Leitner (beide FRG); Rang 8 Senoner, 9. Périllat, 12. Georg Grünenfelder.
Bei den Damen gewann Christl Haas die Abfahrt vor Henneberger, Christl Staffner; Rang 5: Christine Goitschel, 6 Annie Famose, 12 Fernande Bochatay; die Kombination ging an Edith Zimmermann vor Biebl, Pia Riva; Rang 6 Silvia Zimmermann (SUI).<ref>Vorlage:Str replace</ref><ref>«Mehr als die Hälfte im Damenslalom disqualifiziert»; »Sport Zürich« vom 18. Februar 1963.</ref><ref>»Sensationeller Abfahrtssieg des Bündners Joos Minsch in Innsbruck« und «Husarenstreich von Joos Minsch in der Abfahrt»; »Sport Zürich« Nr. 20 vom 18. Februar 1963, S. 15 sowie Seite 16, Spalten 4 und 5</ref><ref>Vorlage:Str replace</ref><ref>Vorlage:Str replace</ref><ref>«Abfahrtsweltmeisterin Christl Haas nicht zu schlagen»; »Sport Zürich« Nr. 20 vom 18. Februar 1963, S. 15.</ref>
Eröffnung
Die Winterspiele wurden gegen Mittag (lt. Zeitungsmeldung um 11:50 Uhr) des 29. Jänner 1964 durch den österreichischen Bundespräsidenten Adolf Schärf im Bergisel-Stadion feierlich eröffnet. Unter den Ehrengästen befanden sich auch der Schah von Persien, Mohammad Reza Pahlavi, mit Kaiserin Farah Diba.<ref>„Das olympische Feuer brennt“ in »Volkszeitung Kärnten« Nr. 24 vom 30. Januar 1964, S. 1.</ref>
Zunächst waren die teilnehmenden Nationen, Gastgeber Österreich mit Fahnenträgerin Regine Heitzer als letzte, einmarschiert. Der österreichische Unterrichtsminister Heinrich Drimmel begrüßte in seiner Funktion als Präsident des Österreichischen Olympischen Komitees die Anwesenden und bat für eine Schweigeminute für die zwei bei den Trainings tödlich verunglückten Sportler.
Der Präsident des Internationalen Komitees, Avery Brundage, ersuchte den Bundespräsidenten um die Eröffnung, welche dieser daraufhin vornahm. Danach wurde die sogenannte Oslo-Fahne von sechs amerikanischen Sportlern und dem Bürgermeister von Squaw Valley ins Stadion gebracht. Den olympischen Eid sprach Rennrodler und Bobfahrer Paul Aste. Die olympische Fackel wurde vom alpinen Skirennläufer Josef Rieder entzündet. Er war das letzte Glied in der Kette, denn die Fackel war ihm von Christl Staffner überreicht worden, nachdem sie vom ehemaligen Olympiasieger in Eiskunstlauf, Karl Schäfer, nach Innsbruck gebracht worden war.<ref>Vorlage:Str replace</ref>
Die Eröffnungsfeier wurde durch die Klänge der Wiener Philharmoniker unter Karl Böhm gestaltet, wobei die 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven und die 40. Sinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart intoniert wurden.
Schlussfeier
Die Schlussfeier fand am 9. Februar um 21:00 Uhr statt.
Teilnahme Deutschlands
Beide deutsche Staaten nahmen, wie schon vier Jahre zuvor, als gesamtdeutsche Mannschaft teil.<ref>{{#if:|{{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}| |}}}}{{#if:|{{{autor}}}: }}{{#if:|{{#if:Aktuelle Kamera: Nachrichten-Verlese | ARD Mediathek|[{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|archivURL|1={{#invoke:URLutil|getNormalized|1={{{archiv-url}}}}}}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel=Aktuelle Kamera: Nachrichten-Verlese | ARD Mediathek}}]{{#if:| ({{{format}}})}}{{#if:| {{{titelerg}}}{{#invoke:Vorlage:Internetquelle|Endpunkt|titel={{{titelerg}}}}}}}}}|{{#if:https://www.ardmediathek.de/video/aktuelle-kamera/nachrichten-verlese/ard/YnJpZDovL2RyYS5kZS9tZWRpYXRoZWsvcHVibGljYXRpb24vMzYyMTM%7C{{#if:{{#invoke:TemplUtl%7Cfaculty%7C}}%7C{{#invoke:Vorlage:Internetquelle%7CTitelFormat%7Ctitel={{#invoke:WLink%7CgetEscapedTitle%7C1=Aktuelle Kamera: Nachrichten-Verlese | ARD Mediathek}}}}|[{{#invoke:URLutil|getNormalized|1=https://www.ardmediathek.de/video/aktuelle-kamera/nachrichten-verlese/ard/YnJpZDovL2RyYS5kZS9tZWRpYXRoZWsvcHVibGljYXRpb24vMzYyMTM}} {{#invoke:Vorlage:Internetquelle|TitelFormat|titel={{#invoke:WLink|getEscapedTitle|1=Aktuelle Kamera: Nachrichten-Verlese | ARD Mediathek}}}}]}}{{#if:| ({{{format}}}{{#if:{{#if: 2024-03-13 | {{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}||1}}}}
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Hinsichtlich der beiden deutschen Mannschaften wurde schon vor den Spielen ein genaues Protokoll erstellt, welches jedes Detail dieser olympischen Koexistenz regelte. Selbst für die Eröffnungszeremonie waren genaue Uniformvorschriften geschaffen worden. Um auch auf Ostproduktionen hinzuweisen, hatte die gesamtdeutsche Mannschaft samt dem Chef de Mission, Adolf Heine (Bankdirektor aus Stuttgart), mit grauen Pelzmützen statt mit leichten Jägerhüten einzumarschieren – hinter ihm war Manfred Ewald, der Präsident des „Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR“ und FdJ-Führer.
Im Rodelwettbewerb der Herren belegten am Ende drei deutsche Rodler die Medaillenplätze, die sich laut Sieger Thomas Köhler allerdings nicht als Teil einer gemeinsamen Mannschaft, sondern als sportliche Gegner sahen. Bei der Siegerehrung trug der westdeutsche Bronzegewinner Hans Plenk den rot-schwarzen Pullover der gesamtdeutschen Mannschaft während die erst- und zweitplatzierten DDR-Sportler Köhler und Bonsack in Schwarz auftraten. Die westdeutschen Journalisten bezeichneten dies als «Heckenschützentaktik»; die Stehplatzbesucher (mehr als 50 % westdeutsche Schlachtenbummler) stimmten nach der offiziellen Hymne der gesamtdeutschen Mannschaft (Beethovens «Ode an die Freude») die westdeutsche Hymne an.<ref>»Dilemma der „gesamtdeutschen Mannschaft“«; «Kronen-Zeitung» vom 5. Februar 1964, S. 3.</ref><ref>»DDR-Sportler sprengten gesamtdeutsches Protokoll« in «Kleine Zeitung Graz» Nr. 30 vom 6. Februar 1964, S. 12.</ref>
Herausragende Sportler
Lidija Skoblikowa aus der Sowjetunion gewann alle vier Eisschnelllaufwettbewerbe der Frauen. Sie wurde damit die erste Sportlerin, die vier Medaillen innerhalb einer Winterolympiade gewann. Drei Medaillen gewannen die sowjetische Skilangläuferin Klawdija Bojarskich und der finnische Skilangläufer Eero Mäntyranta.
Erwähnenswertes
Sportliche Aspekte
- Diese Olympischen Winterspiele litten unter akutem Schneemangel. Das österreichische Bundesheer brachte 20.000 Eisblöcke zu den Bob- und Rodelbahnen sowie 40.000 m³ Schnee für die alpinen Skistrecken. Der Föhn war seit dem 2. Februar über Innsbruck und das Inntal hereingebrochen, die Bob- und Rodelbahnen „schwammen“ davon. Es war fraglich, ob die Bewerbe zu Ende geführt werden konnten. Es gab überhaupt erstmals Rodelbewerbe. Die Rennen wurden teilweise für 7:30 Uhr angesetzt, da die Bahnen zu diesem Zeitpunkt möglicherweise noch gefroren waren; allerdings blieb zu diesem Zeitpunkt das Publikum praktisch aus. Die internationale Jury war auch zu Kompromissen bereit, hätte auch bei weniger als den vorgesehenen Läufen diese als gültiges Resultat anerkannt. Bei den Doppelsitzern waren offensichtlich auch vier Läufe, der erste am Morgen des 7. Februar, geplant. Im Zielschuss der Bobbahn stand zentimeterhoch Wasser.<ref>Olympische Spiele – 50 Jahre Olympia in Innsbruck 1964 • NEWS.AT – https://www.news.at/a/olympische-spiele-50-jubilaeum-innsbruck</ref><ref>Vorlage:Str replace</ref><ref>Vorlage:Str replace</ref> Wider Erwarten gab es vom 3. auf 4. Februar einen merklichen Temperatursturz, wodurch die Bewerbe „gerettet“ waren.<ref>Vorlage:Str replace</ref>
- Indien (mit nur einer Person, einem Exil-Polen, der Sportler und Delegationschef in einer Person war), Nordkorea und die Mongolei waren erstmals bei Olympischen Winterspielen dabei.
- Bobfahrer Eugenio Monti verhalf den Briten Anthony Nash und Robin Dixon zum Olympiasieg, indem er ihnen ein Ersatzteil lieh; die Italiener selbst wurden Dritte. Monti war der Erste, dem die De Coubertin-Medaille für Sportlichkeit überreicht wurde.
- Den US-Herren gelangen durch Billy Kidd (Silber) und Jimmy Heuga (Bronze), jeweils im Slalom, erstmals Medaillen im alpinen Skisport (sowohl auf olympischer Ebene als auch bei Weltmeisterschaften), während Jean Saubert bei den Damen bereits die siebte und achte olympische alpine Skimedaille und zugleich zehnte und elfte Weltmeisterschaft-Medaille für das US-Team gewann.
- Nach den Olympischen Spielen musste das deutsche Eiskunstlaufpaar Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler seine Silbermedaillen zurückgeben, da es vor den Spielen einen Profivertrag unterschrieben hatte. Erst 1987 erhielten die beiden ihre Medaillen zurück.
- Einige Tage vor der Eröffnung verloren zwei Sportler beim Training ihr Leben. Auf der Abfahrtspiste am Patscherkofel stürzte Ross Milne und raste gegen einen Baum abseits der Piste. Dabei zog er sich so schwere Verletzungen zu, dass trotz sofortiger Überstellung in das Landeskrankenhaus Innsbruck nur mehr sein Tod festgestellt werden konnte. Der britische Rodler Kazimierz Kay-Skrzypeski verunglückte bei einer Trainingsfahrt auf der Bob- und Rodelbahn in Igls tödlich.
- Die genannte Rennstrecke am Patscherkofel wurde am 25. Januar 1953 erstmals erprobt.<ref>Vorlage:Str replace</ref>
- Die französischen Schwestern Marielle und Christine Goitschel gewannen sowohl Riesenslalom (hier Marielle vor Christine) als auch Slalom (nun umgekehrt, Christine vor Marielle), wobei auch mit Jean Saubert dieselbe Läuferin in die Medaillenränge kam. Erstmals gab es bei einer Alpin-Konkurrenz der Damen, dem Abfahrtslauf, mit Österreich ein dreifaches Podium für eine Nation.
- Barbi Henneberger (Barbara Henneberger) hatte im Hinblick auf die Olympischen Spiele auf jede Beteiligung an Rennen verzichtet, was sich aber als negativ herausstellte, denn sie hatte damit innerhalb weniger Wochen auch den Anschluss zur Weltspitze verpasst.<ref>Hecher: „Ich glaub', für Innsbruck ist es aus“, letzter Absatz. In: Kleine Zeitung Graz. Nr. 27 vom 2. Februar 1964, S. 14, rechts unten</ref>
- Die Schweiz blieb erstmals ohne Medaille.<ref>Die Schweiz erlebt mit der «Schmach von Innsbruck» ein historisches Debakel In: Watson. 9. Februar 2020.</ref>
- In den Alpinbewerben gab es erstmals die Zeitmessung mit Hundertstelsekunden. Eine solche hatte es allerdings schon bei den später annullierten Weltmeisterschaften von 1941 gegeben, jedoch sind die Laufzeiten der Bewerbe nach dem Krieg, ausgenommen 1954, weiterhin wieder mit Zehntelsekunden belassen worden. Die Zeitmessung aller Bewerbe erfolgte durch das „elektronische IBM-Rechenzentrum“ (siehe Faksimile des Rennergebnisses der Damenabfahrt lt. Kleine Zeitung Graz Nr. 31 vom 7. Februar 1964, S. 12).
Organisation
- Das olympische Feuer für die Olympischen Winterspiele 1964 wurde erstmals im antiken Olympia durch einen Hohlspiegel entzündet. Für die Spiele 1952 und 1960 war das Feuer im norwegischen Morgedal, das als Wiege des Skisports gilt, entzündet worden. Das Feuer für Cortina d’Ampezzo 1956 war auf dem Forum Romanum in Rom entfacht worden. Vor 1952 gab es bei Winterspielen keinen olympischen Fackellauf.
- Schon bei der 56. Jahreshauptversammlung der Bezirksstelle Innsbruck des Roten Kreuzes am 28. Juni 1963 wurden die Pläne für die Versorgung vor allem der Zuschauer vorgestellt. Demnach waren für die 86 vorgesehenen Veranstaltungen 76 Rettungswägen und 550 freiwillige Helfer vorgesehen.<ref>„Das Rote Kreuz für die Winterspiele gerüstet“ in »Tiroler Tageszeitung« Nr. 149 vom 1. Juli 1963, S. 3, links unten</ref>
- Für den Transport der Wettkampfteilnehmer zu den Sportstätten wurden ausschließlich Busse von Magirus-Deutz verwendet. Das Olympische Komitee vergab die Ausstattung der Olympischen Spiele mit Fahrzeugen an Magirus-Deutz u. a. wegen der Zuverlässigkeit der luftgekühlten Motoren dieses Herstellers bei Kälte. Im Einsatz waren 20 Busse, die im Rahmen der Spiele rund 51.000 Personen über rund 22.000 Kilometer beförderten.
- Die Organisation mit dem Shuttlebusdienst von der Stadt Innsbruck zu den Wettkampfstätten klappte von Beginn an sehr gut. Die Österreichische Post hatte 200 Busse im Einsatz. Ein Glanzstück war ein sieben Kilometer langes, neu erbautes Straßenstück von Axams in die Lizum, auf dem, bis zum „Olympiahotel“, nur Postomnibusse verkehren durften. Von hohen Türmen leitete die Gendarmerie mit Sprechfunk die Parkeinteilung. Als erstes wurden am Morgen die ca. 1200 akkreditierten Pressevertreter transportiert, um sie rechtzeitig in die Skistadien zu bringen, ehe der große Run der Zuschauer sich in Bewegung setzte. Die eingerichteten Kassenstellen waren in der Lage, innerhalb von zwei Minuten einen Großomnibus abzufertigen.<ref>Das klappte wie bei den Preußen. In: Kleine Zeitung Graz. Nr. 27 vom 2. Februar 1964, S. 15.</ref>
- 850 Polizisten aus ganz Österreich waren für diverse Dienste abgestellt; davon war der Wiener Bezirksinspektor Rudolf Itkovits ein Sprachgenie (zehn Sprachen). Er war für Dolmetscheraufgaben vorgesehen.<ref>„Auch Olympiade der Polizei“ in »Volkszeitung Kärnten« Nr. 23 vom 29. Januar 1964, S. 9.</ref>
- Die Nationalhymnen bei den Siegerehrungen wurden durch Stadtkapelle Wilten (Kapellmeister Sepp Tanzer) live gespielt; sie musste 38 Musikstücke einstudieren.<ref>Spalte 4: „Fleißige ‚Rotröcke‘“ in »Volkszeitung Kärnten« Nr. 23 vom 29. Januar 1964, S. 9.</ref>
- In den Wiener Schulen durften die Eröffnungsfeier und auch andere Olympiaereignisse via Fernsehen verfolgt werden. Das Unterrichtsministerium hatte einen besonderen Erlass herausgegeben, der die Direktionen dazu ermächtigte, wobei dies „mit der Unterrichtszeit angepasst werden sollte, ohne dass die Schüler allzuweit im Lehrplan zurückbleiben“. Zwar musste sich der Großteil der Schulen mit den Radioübertragungen begnügen, weil es nur in 16 Wiener Schulen (fast ausschließlich Mittelschulen) bereits TV-Geräte gab. 957 Mädchen und 902 Buben der Wiener Schulen durften zudem direkt die Sportgeschehnisse in Innsbruck (und dessen Umgebung) verfolgen.<ref>Vorlage:Str replace</ref>
- Die Schulen in Tirol hatten generell geschlossen, denn jene in Innsbruck (und Umgebung) dienten für die Unterbringung von Personen, die während der Winterspiele angereist waren, um auf irgendeine Weise Arbeiten auszuführen.
- Die Österreichischen Bundesbahnen setzten 398 Sonderzüge von und nach Innsbruck ein.<ref>Vorlage:Str replace</ref> Es waren Sonderzüge von München (über Kufstein), Garmisch (über Scharnitz), Saalfelden (über Kitzbühel), St. Anton/Arlberg und vom Brenner und retour mit Fahrpreisermäßigungen eingerichtet.<ref>„Sonderzüge anläßlich der Olympischen Winterspiele in Innsbruck“ in »Tiroler Tageszeitung« Nr. 20 vom 25. Januar 1964, S. 19, links</ref> Am 29. Januar waren 26 Sonderzüge mit 6500 Reisenden (ohne Verspätung) geführt worden.<ref>„Für den Bahnverkehr ist ausreichend gesorgt“ in »Tiroler Tageszeitung« Nr. 26 vom 1. Februar 1964, S. 3.</ref>
Weitere Fakten
- In Österreich lösten die Spiele einen Massenverkauf von TV-Geräten aus.<ref>Vorlage:Str replace</ref>
- Die TV-Übertragungen waren aus Sicht der Innsbrucker Geschäftsleute ein derartiges „Highlight“, dass in Nebenräumen von Verkaufsläden Fernsehgeräte aufgestellt wurden, damit auch die Angestellten vom Ladenpult aus (in der geschäftsarmen Zeit) durch eine geöffnete Tür Seitenblicke auf die zur Übertragung gelangenden Bewerbe werfen konnten. Am Tag des Herren-Abfahrtslaufes war in vielen Lebensmittelläden die Mittagspause vorverlegt und an der Eingangstür ein Schild mit der Aufschrift „Wegen Abfahrtslauf geschlossen“ angebracht worden.<ref>Wegen Abfahrtslauf geschlossen! In: Kleine Zeitung Graz. Nr. 27 vom 2. Februar 1964, S. 14, links unten.</ref>
- Es war auch ein sogenanntes „Ringespiel“ in den Schaufenstern und Verkaufsläden der Olympiastadt festzustellen wie in Gold geprägte olympische Ringe mit einem Preis je nach Größe von 180 bis 9000 Schilling, Puderdosen mit den Ringen, die „Kern-Buam“ hatten einen „Olympia-Marsch“ auf Schallplatte (Titel: „Innsbruck, du Krone von Tirol“) verewigt. Weiters wurden Krawatten mit dem Olympia-Emblem und als am gängigsten Emailabzeichen für den Rockaufschlag, den Hut oder das Armaturenbrett des Autos angeboten.<ref>„Startverbot für olympischen Kitsch in Innsbruck“ in »Tiroler Tageszeitung« Nr. 24 vom 30. Januar 1964, S. 3.</ref>
- Beschwerden gab es durch Journalisten über den Olympiaverpflegungsdienst und die Preistreiberei. Sowohl die «RAI» als auch das DDR-Fernsehen filmten im Pressespeisessaal und kommentierten diese Filme recht bissig. Daraufhin kündigte sogar Minister Heinrich Drimmel, zugleich Chef des «Österreichischen Olympischen Comités», seine Intervention an und wollte sich von Pressechef Bertl Neumann informieren lassen.<ref>»Journalist klagt Verpflegungsdienst«; «Kronen-Zeitung» vom 4. Februar 1964, S. 3; Kasten in Spalte 3</ref><ref>Minister-Intervention im Pressehaus. In: Kleine Zeitung Graz. Nr. 30 vom 6. Februar 1964, S. 12; eingeschobener Beitrag in Spalte 2</ref>
- Im viel zitierten „Olympiahotel“ verkehrte vor allem die Prominenz, allem voran das an erster Stelle im Publikumsinteresse stehende persische Kaiserpaar. (Der Schah durfte, als Funktionär „getarnt“, die Abfahrtsstrecke der Damen hinunterfahren.<ref>„Auf eigene Gefahr“ in »Tiroler Tageszeitung« Nr. 32 vom 8. Februar 1964, Olympiaseite II, Kasten rechts oben</ref>). Aber auch der Stuttgarter Juwelier Schilling stellte täglich im Rahmen einer Modeschau (Eintrittspreis 150 Schilling) seine Juwelen aus. Im besagten Hotel wurde auch ein „Olympiaball“ (Eintritt 900 Schilling) veranstaltet. Um auch die „Nicht-Lizum-Besucher“ zu informieren, strahlte der Österreichische Rundfunk im Rahmen seiner bekannten Radio-Mittagssendung „Autofahrer unterwegs“ Berichte vom „Olympiahotel“ aus. Dazu hatte Chefmoderator Walter Niesner im Hotelkindergarten ein provisorisches Studio eingerichtet. Auch der Bayerische Rundfunk führte eine ähnliche Sendung mit „Backgroundstories“ durch.<ref>„Kaiserfamilie bevölkert die Axamer Lizum“ in »Kleine Zeitung«, Ausgabe Graz, Nr. 26 vom 1. Februar 1964, S. 17.</ref><ref>«Das klappte wie bei den Preußen« mit Untertitel »Kriminalpolizei sicherte Fahah Dibas wohlbezahlte Ruhe» in «Kleine Zeitung Graz» Nr. 27 vom 2. Februar 1964, S. 15 und 19</ref>
- Nebst dem Kaiserpaar gehörte auch der Schweizer Schlagerstar Vico Torriani (er präsentierte hier seinen zu den Spielen passenden neuen Schlager „Ski-Twist“) zu den prominenten ausländischen Gästen.
- Vom Innsbrucker Nachtleben wurde berichtet, dass es so ruhig wie jetzt überhaupt noch nie war. Offensichtlich gingen sowohl Funktionäre als auch Besucher früh zu Bett, weil keiner anderntags etwas versäumen oder unausgeschlafen sein wollte.<ref>„Goldmedaille für die Seriosität des Innsbrucker Nachtlebens“ in »Tiroler Tageszeitung« Nr. 26 vom 1. Februar 1964, Olympiaseite VII</ref>
- Die Stadt Innsbruck hatte auch ein umfassendes künstlerisches Programm auf höchstem Niveau anzubieten, wobei alle Stadtsaalkonzerte mit 900 Karten ausverkauft waren, bei jenem der Wiener Philharmoniker waren es durch die vermehrte Ausgabe von Stehplatzkarten über 1100.<ref>„Innsbruck hat seinen Kulturtest bestanden“ in »Tiroler Tageszeitung« Nr. 33 vom 10. Februar 1964, S. 3.</ref>
Radio und Fernsehen
Bereits am 6. Juli 1962 nahm das Organisationskomitee das Angebot der Eurovision, die Fernsehrechte für die Übertragung anzukaufen, an. Das OK beschloss gleichzeitig, die Eintrittspreise für alle Veranstaltungen volkstümlich zu halten.<ref>„Olympische Winterspiele im Fernsehen“ in »Neue Zeit«, Klagenfurt, Nr. 152 vom 7. Juli 1962, S. 8, Spalte 4, unten</ref> Unter Vorsitz des österreichischen Fernsehdirektors Gerhard Freund berieten Sportbeauftragte für Rundfunk und Fernsehen aus England, Frankreich, Italien, Österreich, Schweden und der Bundesrepublik Deutschland am 3. und 4. September 1962 in Wien über die organisatorische Vorbereitung der Eurovisionssendungen.<ref>„Olympische Winterspiele 1964 in Eurovision“ in »Neue Zeit«, Klagenfurt, Nr. 190 vom 22. August 1962, S. 8, Spalten 3 und 4, zweiter Titel</ref> Von den Spielen übertrugen 21 Radiostationen.<ref>„Olympische Winterspiele im Radio“ in »Volkszeitung Kärnten« Nr. 251 vom 30. Oktober 1963, S. 7, Spalten 3 bis 5, unten</ref>
Vom IOC wurden für das TV für die ausländischen Sender 50 Stunden, für das österreichische Fernsehen 100 Stunden (kostenlos) an Übertragungsrechten zugebilligt, wobei es auch noch eine Quote für die Sportarten gab, z. B. 10,10 Stunden für die Alpinewerbe, 6,30 Stunden für die Nordischen etc. – Die Übertragungsrechte betrugen 1,2 Mio. Schweizer Franken, welche an die Eurovision, Intervision, das UdSSR-Fernsehen und die US-Station »American Broadcasting Corporation (ABC)« vergeben wurden.
Als Host-Station wurde das Österreichische Fernsehen beauftragt, nebst diesem durfte nur die US-Station »ABC« an drei Wettkampfstätten (Eis- und Bergisel-Stadion sowie Bobbahn) eigene technische Übertragungs-Einrichtungen installieren.<ref>„Zahlreiche Übertragungen im Eishockey“ in »Volkszeitung Kärnten« Nr. 257 vom 7. November 1963, S. 7, Mitte</ref> In die USA konnten bereits die Eröffnung und Teile des Eishockeymatches USA gegen Sowjetunion über den neuesten Fernmeldesatelliten „Relay 2“ übertragen werden, wobei die Vermittlung über die in der Bretagne liegende französische Bodenstation Pleumeur-Bodou (Centre de télécommunication par satellite de Pleumeur-Bodou) zur US-Erdstation Andover (Maine) erfolgte. „Relay 2“ war erst eine Woche zuvor (21. Januar) abgeschossen worden.<ref>„Auch Amerika saß am Bildschirm“ in »Tiroler Tageszeitung« Nr. 25 vom 31. Januar 1964, Olympiaseite VII, links oben</ref>
Wettkampfprogramm
Es wurden 34 Wettbewerbe (21 für Männer, 12 für Frauen und 1 Mixed-Wettbewerb) in 6 Sportarten/10 Disziplinen ausgetragen. Das waren 7 Wettbewerbe, 2 Sportarten/Disziplinen mehr als in Squaw Valley 1960. Insgesamt waren 1091 Sportler (199 Damen, 892 Herren) am Start. Nachfolgend die Änderungen zu den vorherigen Winterspielen im Detail:
- Bob war wieder olympisch, nachdem es 1960 nicht ausgetragen wurde.
- Rennrodeln wurde ins olympische Programm aufgenommen. Das Programm umfasste Einsitzer für Männer und Frauen – darüber hinaus Zweisitzer für Männer.
- Im Skilanglauf wurden die 5 km der Frauen hinzugefügt.
- Beim Skispringen erweiterte das Springen von der Großschanze das Programm.
Olympische Sportarten/Disziplinen
- Datei:Biathlon pictogram.svg Biathlon Gesamt (1) = Männer (1)
- Datei:Bobsleigh pictogram.svg Bob Gesamt (2) = Männer (2)
- Datei:Ice hockey pictogram.svg Eishockey Gesamt (1) = Männer (1)
- Eislauf
- Datei:Figure skating pictogram.svg Eiskunstlauf Gesamt (3) = Männer (1)/Frauen (1)/Mixed (1)
- Datei:Speed skating pictogram.svg Eisschnelllauf Gesamt (8) = Männer (4)/Frauen (4)
- Datei:Luge pictogram.svg Rennrodeln Gesamt (3) = Männer (2)/Frauen (1)
- Skisport
- Datei:Alpine skiing pictogram.svg Ski Alpin Gesamt (6) = Männer (3)/Frauen (3)
- Ski Nordisch
- Datei:Nordic combined pictogram.svg Nordische Kombination Gesamt (1) = Männer (1)
- Datei:Cross country skiing pictogram.svg Skilanglauf Gesamt (7) = Männer (4)/Frauen (3)
- Datei:Ski jumping pictogram.svg Skispringen Gesamt (2) = Männer (2)
Anzahl der Wettkämpfe in Klammern
Zeitplan
| Zeitplan | |||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Disziplin | Mi. 29. |
Do. 30. |
Fr. 31. |
Sa. 1. |
So. 2. |
Mo. 3. |
Di. 4. |
Mi. 5. |
Do. 6. |
Fr. 7. |
Sa. 8. |
So. 9. |
Ent- schei- dungen | ||
| Januar | Februar | ||||||||||||||
| [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Eröffnungsfeier | |||||||||||||||
| Datei:Biathlon pictogram.svg Biathlon | 1 | 1 | |||||||||||||
| Datei:Bobsleigh pictogram.svg Bob | 1 | 1 | 2 | ||||||||||||
| Datei:Ice hockey pictogram.svg Eishockey<templatestyles src="FN/styles.css" /> <{{#ifeq: | 0 | span | sup}} class="fussnoten-marke" data-annotationpair-m="{{#invoke:URLutil|anchorencode|1=1|2=1}}">{{#invoke:TemplUtl|nowiki1|1}}</{{#ifeq: | 0 | span | sup}}>{{#switch:0|10|11=|#default={{#invoke:TemplatePar|match | 1=1=+ | 2=SUP=n | 3=gruppe=* | template=Vorlage:FN | cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Fußnoten
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| Eislauf | Datei:Figure skating pictogram.svg Eiskunstlauf | 1 | 1 | 1 | 3 | ||||||||||
| Datei:Speed skating pictogram.svg Eisschnelllauf | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 8 | ||||||
| Datei:Luge pictogram.svg Rennrodeln | 2 | 1 | 3 | ||||||||||||
| Skisport | Datei:Alpine skiing pictogram.svg Ski Alpin | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 6 | |||||||
| Ski Nordisch |
Datei:Nordic combined pictogram.svg Nordische Kombination | 1 | 1 | ||||||||||||
| Datei:Cross country skiing pictogram.svg Skilanglauf | 1 | 1 | 1 | 2 | 1 | 1 | 7 | ||||||||
| Datei:Ski jumping pictogram.svg Skispringen | 1 | 1 | 2 | ||||||||||||
| [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Schlussfeier | |||||||||||||||
| Demonstrationswettbewerbe | |||||||||||||||
| Eisstockschießen | 2 | 2 | |||||||||||||
| Entscheidungen | 1 | 3 | 2 | 4 | 4 | 4 | 2 | 4 | 3 | 3 | 2 | 2 | 34 | ||
| Mi. 29. |
Do. 30. |
Fr. 31. |
Sa. 1. |
So. 2. |
Mo. 3. |
Di. 4. |
Mi. 5. |
Do. 6. |
Fr. 7. |
Sa. 8. |
So. 9. |
||||
| Januar | Februar | ||||||||||||||
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Farblegende
Teilnehmer
| Europa (839 Athleten aus 24 Nationen) | ||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
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|
}} }} (2)
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|
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|
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|
}} }} (6)
|
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|
}} }} (57)
| ||||||
| Amerika (161 Athleten aus 4 Nationen) | ||||||||||||||
|
|
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|
}} }} (89) | |||||||||||
| Asien (89 Athleten aus 7 Nationen) | ||||||||||||||
|
|
| ||||||||||||
| Ozeanien (6 Athleten aus 1 Nation) | ||||||||||||||
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|
}} }} (6) |
|||||||||||||
| (Anzahl der Athleten) * erstmalige Teilnahme an Winterspielen | ||||||||||||||
Weblinks
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| {{#ifeq: {{#invoke:Str|left|1964 winter olympics|9}}
| category:
| FEHLER: Ohne Category: angeben!}}}}- Seite des IOC zu den Winterspielen von 1964 (englisch)
- Innsbruck 1964, der offizielle Dokumentarfilm. Regie Theo Hörmann, Autoren Hans Hömberg und Kurt Jeschko. Restauration und Digitalisierung im Auftrag des Internationalen Olympischen Komitees.
- Olympische Winterspiele in Innsbruck 1964, Dossier, APA (historisch.apa.at)
Einzelnachweise
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|Athen 1896 |
Paris 1900 |
St. Louis 1904 |
Athen 1906 (inoffiziell) |
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Berlin 1916 |
Antwerpen 1920 |
Paris 1924 |
Amsterdam 1928 |
Los Angeles 1932 |
Berlin 1936 |
Tokio/Helsinki 1940 |
London 1944 |
London 1948 |
Helsinki 1952 |
Melbourne 1956 |
Rom 1960 |
Tokio 1964 |
Mexiko-Stadt 1968 |
München 1972 |
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Moskau 1980 |
Los Angeles 1984 |
Seoul 1988 |
Barcelona 1992 |
Atlanta 1996 |
Sydney 2000 |
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2036 |
2040
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Chamonix 1924 |
St. Moritz 1928 |
Lake Placid 1932 |
Garmisch-Partenkirchen 1936 |
Sapporo/St. Moritz/Garmisch-Partenkirchen 1940 |
Cortina d’Ampezzo 1944 |
St. Moritz 1948 |
Oslo 1952 |
Cortina d’Ampezzo 1956 |
Squaw Valley 1960 |
Innsbruck 1964 |
Grenoble 1968 |
Sapporo 1972 |
Innsbruck 1976 |
Lake Placid 1980 |
Sarajevo 1984 |
Calgary 1988 |
Albertville 1992 |
Lillehammer 1994 |
Nagano 1998 |
Salt Lake City 2002 |
Turin 2006 |
Vancouver 2010 |
Sotschi 2014 |
Pyeongchang 2018 |
Peking 2022 |
Mailand-Cortina 2026 |
Französische Alpen 2030 |
Utah 2034 |
2038
|
Chamonix 1924 |
St. Moritz 1928 |
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Cortina d’Ampezzo 1944 |
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Cortina d’Ampezzo 1956 |
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Innsbruck 1964 |
Grenoble 1968 |
Sapporo 1972 |
Innsbruck 1976 |
Lake Placid 1980 |
Sarajevo 1984 |
Calgary 1988 |
Albertville 1992 |
Lillehammer 1994 |
Nagano 1998 |
Salt Lake City 2002 |
Turin 2006 |
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Sotschi 2014 |
Pyeongchang 2018 |
Peking 2022 |
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|Örnsköldsvik 1976 | Geilo 1980 | Innsbruck 1984 | Innsbruck 1988 | Tignes-Albertville 1992 | Lillehammer 1994 | Nagano 1998 | Salt Lake City 2002 | Turin 2006 | Vancouver 2010 | Sotschi 2014 | Pyeongchang 2018 | Peking 2022 | Mailand-Cortina 2026 | Französische Alpen 2030 | Utah 2034
|
Örnsköldsvik 1976 | Geilo 1980 | Innsbruck 1984 | Innsbruck 1988 | Tignes-Albertville 1992 | Lillehammer 1994 | Nagano 1998 | Salt Lake City 2002 | Turin 2006 | Vancouver 2010 | Sotschi 2014 | Pyeongchang 2018 | Peking 2022 | Mailand-Cortina 2026 | Französische Alpen 2030 | Utah 2034 }} Vorlage:Klappleiste/Ende}}{{#if:Navigationsleiste Olympische Jugendspiele |{{safesubst:#ifeq:0|10| {{#switch: Olympische Winterspiele 1964 |Navigationsleiste|NaviBlock|0=|#default= Vorlage:Templatetransclusioncheck Vorlage:Dokumentation/ruler }}}}Vorlage:Klappleiste/Anfang {{#if: Olympische Ringe
|Sommer: Singapur 2010 |
Nanjing 2014 |
Buenos Aires 2018 |
Dakar 2022 |
Dakar 2026 |
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Winter: Innsbruck 2012 | Lillehammer 2016 | Lausanne 2020 | Gangwon 2024 | Dolomiten-Veltlin 2028
|
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