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Hans-Jürgen Bäumler

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Hans-Jürgen Bäumler Vorlage:SportPicto
Hans-Jürgen Bäumler 2011
Hans-Jürgen Bäumler 2011
Nation DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Geburtstag 28. Januar 1942
Geburtsort Dachau, Bayern
Karriere
Disziplin Einzellauf, Paarlauf
Partner/in Marika Kilius
Trainer Erich Zeller
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 2 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
EM-Medaillen 6 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Silber Squaw Valley 1960 Paare
Silber Innsbruck 1964 Paare
 Weltmeisterschaften
Silber Colorado Springs 1959 Paare
Bronze Vancouver 1960 Paare
Gold Cortina d’Ampezzo 1963 Paare
Gold Dortmund 1964 Paare
 Europameisterschaften
Gold Davos 1959 Paare
Gold Garmisch-Partenkirchen 1960 Paare
Gold Berlin 1961 Paare
Gold Genf 1962 Paare
Gold Budapest 1963 Paare
Gold Grenoble 1964 Paare
 

Hans-Jürgen Bäumler (* 28. Januar 1942 in Dachau) ist ein ehemaliger deutscher Eiskunstläufer. Während seiner Karriere als Sportler war er außerdem Schlagersänger, später auch Schauspieler und Fernsehmoderator.

Zu Beginn seiner Eislaufkarriere zählte Bäumler zu den erfolgreichsten deutschen Einzelläufern. Ab 1958 trat er bei internationalen Meisterschaften im Paarlauf gemeinsam mit Marika Kilius an. Das Paar gewann von 1959 bis 1964 sechs Europameistertitel, 1963 und 1964 wurde es Weltmeister. Bei den Olympischen Winterspielen 1960 und 1964 gewannen Kilius/Bäumler jeweils die Silbermedaille. 1964 beendeten sie ihre Amateurlaufbahn und traten in den folgenden Jahrzehnten bei internationalen Eisschauen auf. Bäumler absolvierte parallel dazu eine schauspielerische Ausbildung und übernahm Rollen in Unterhaltungsspielfilmen sowie in Theaterstücken.

Laufbahn

Anfänge als Einzelläufer (bis 1957)

Im Alter von acht Jahren begann Bäumler mit dem Eiskunstlaufen. Er trat dem SC Riessersee in Garmisch-Partenkirchen bei und wurde ab den frühen 1950er Jahren von Erich Zeller trainiert. 1954 gewann Bäumler seinen ersten nationalen Titel als deutscher Juniorenmeister, ein Jahr später schlug er mit 13 Jahren den etwas jüngeren Manfred Schnelldorfer bei der bayerischen Meisterschaft. Schnelldorfer entwickelte sich in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre zum führenden deutschen Einzelläufer und errang bis 1964 insgesamt acht deutsche Meistertitel. Bäumler gewann von 1956 bis 1959 vier Medaillen bei nationalen Meisterschaften, neben Schnelldorfer platzierte sich Tilo Gutzeit regelmäßig vor ihm.<ref>Roderich Menzel: Weltmeister auf dem Eis: Kilius/Bäumler. Franz Schneider Verlag 1963, S. 43.</ref> Bei den internationalen Großereignissen blieb Bäumler als Einzelläufer ohne Medaille: Sein bestes Ergebnis erzielte er bei den Europameisterschaften 1957, bei denen er als bester Deutscher den sechsten Rang belegte.

Als Bäumlers Stärke galt in seiner Zeit als Einzelläufer die Kür, während seine (für die Bewertung wichtigere) Pflicht hinter den Leistungen seiner Konkurrenten zurückblieb. Zudem trat er abseits der Wettkampfläufe als Eisclown auf, wobei seine komischen Darstellungen positives Medienecho erhielten.<ref>Heino Knopp: Kilius/Bäumler: Traumpaar auf dem Eis. Copress-Verlag 1964, S. 94./Roderich Menzel: Weltmeister auf dem Eis: Kilius/Bäumler. Franz Schneider Verlag 1963, S. 44.</ref>

Paarlauferfolge mit Marika Kilius (1957 bis 1964)

Datei:Winnaars paarrijden Kilius-Bäumler, Bestanddeelnr 916-1182.jpg
Das Paar Kilius/Bäumler (hier bei den Weltmeisterschaften 1964)

Im Oktober 1957 nahm Bäumler – zunächst parallel zum Einzellauf, ab 1959 ausschließlich – das Paarlauftraining mit der ein Jahr jüngeren Frankfurterin Marika Kilius auf. Kilius hatte seit 1955 mehrere Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften mit ihrem ersten Partner Franz Ningel gewonnen, von dem sie sich wegen dessen geringer Körpergröße getrennt hatte. Das Paar Kilius/Bäumler trainierte unter der Betreuung Erich Zellers zunächst in Garmisch-Partenkirchen, später in Oberstdorf.<ref>Heino Knopp: Kilius/Bäumler: Traumpaar auf dem Eis. Copress-Verlag 1964, S. 22 f.</ref> Bereits in ihrem ersten gemeinsamen Winter wurden die beiden Jugendlichen deutsche Paarlaufmeister, 1959 errangen sie in Davos ihren ersten Europameistertitel. Im Rückblick auf die sportliche Laufbahn des Paares hoben Biographen die in Davos gezeigte Präsentation „ohne Fehl und Tadel“ als wichtig für Bäumlers Selbstbewusstsein hervor. Bis dahin habe er in der öffentlichen Wahrnehmung hinter seiner erfahreneren Partnerin zurückgestanden und (gemäß der Angabe des Sportschriftstellers Roderich Menzel) „das Gefühl gehabt, […] beim Paarlauf nur die zweite Geige zu spielen“, bei der EM sei er aber als „der kräftige männliche Widerhall zu Marikas graziöser Aufforderung“ in Erscheinung getreten.<ref>Roderich Menzel: Weltmeister auf dem Eis: Kilius/Bäumler. Franz Schneider Verlag 1963, S. 59./Heino Knopp: Kilius/Bäumler: Traumpaar auf dem Eis. Copress-Verlag 1964, S. 101.</ref>

Anfang der 1960er Jahre etablierten sich Kilius/Bäumler unter den weltweit führenden Eiskunstlaufpaaren. Von ihrem ersten Titel 1959 bis 1964 gewannen sie sechsmal in Folge die Europameisterschaften. Dabei setzten sie sich vor allem gegen die sowjetischen Paare Schuk/Schuk und Beloussowa/Protopopow durch sowie gegen die nationale Konkurrenz von Kilius’ früherem Partner Franz Ningel und Margret Göbl, die Kilius und Bäumler mehrmals bei deutschen Meisterschaften schlugen. Bei den Weltmeisterschaften 1959 und 1960 siegten jeweils die Kanadier Barbara Wagner und Robert Paul, die 1960 in Squaw Valley auch Olympiasieger vor Kilius und Bäumler wurden. Nachdem Wagner und Paul ihre Amateurlaufbahn beendet hatten und ins Profilager gewechselt waren, sah sich das deutsche Paar im weltweiten Vergleich in der Favoritenstellung.<ref>Marika Kilius: Pirouetten des Lebens. Integral 2013, S. 119. „Wir waren sicher, dieses Mal in Prag ‚dran zu sein‘. Das gehört zum Eislaufen dazu. Man muss sich hochdienen.“</ref> Bei den Weltmeisterschaften 1962 in Prag stießen Kilius’ und Bäumlers Schlittschuhe zu Beginn ihrer Kür bei einer eingesprungenen Waagepirouette zusammen. Beide stürzten und gaben den Wettkampf kurz danach auf, weil ihre Schuhe bei dem Sturz beschädigt worden waren. Kilius schrieb später, der Sturz habe die Popularität des Paares „explosionsartig in die Höhe schnellen“ lassen,<ref>Marika Kilius: Pirouetten des Lebens. Integral 2013, S. 120 f.</ref> auch Bäumler sah mit dem Missgeschick einen großen Werbeeffekt verbunden.<ref>Hans Jürgen Bäumler: „Ich hatte eine fantastische Zeit“. In: Augsburger Allgemeine. 30. Januar 2009.</ref> Im März 1963 wurden Kilius und Bäumler in Cortina d’Ampezzo Weltmeister – vor Ljudmila Beloussowa und Oleg Protopopow, die zum vierten Mal bei einem internationalen Großereignis Silber hinter den Deutschen gewannen.

Datei:Hans-Jürgen Bäumler 916-9795.jpg
Hans-Jürgen Bäumler (1964)

Für Kilius und Bäumler war der Winter 1964/65 die letzte Saison ihrer Wettkampfkarriere, deren Höhepunkt die Olympischen Winterspiele von Innsbruck bildeten. Das deutsche Paar galt als erster Sieganwärter<ref>Es waren bereits Postkarten mit dem Bild Kilius/Bäumlers und dem Schriftzug „Die Olympiasieger von 1964“ gedruckt worden, vgl. Roderich Menzel: Weltmeister auf dem Eis: Kilius/Bäumler. Franz Schneider Verlag 1963, S. 130.</ref>, wurde von der Mehrheit der Kampfrichter aber hinter Beloussowa und Protopopow gesetzt und gewann die Silbermedaille. Im Gegensatz zu der vor allem für ihren künstlerischen Ausdruck gelobten Kür der russischen Läufer galt Kilius/Bäumlers Präsentation als „sportlich hochwertig […]“, aber zugleich als „etwas verhalten und auf Sicherheit“ bedacht.<ref>Roderich Menzel: Weltmeister auf dem Eis: Kilius/Bäumler. Franz Schneider Verlag 1963, S. 130 f.</ref> Einen Monat nach den Olympischen Spielen traten Kilius und Bäumler letztmals zu Weltmeisterschaften an. In Dortmund verteidigten sie ihren 1963 errungenen Titel mit einer Kür, die sich teilweise an dem olympischen Auftritt Beloussowas und Protopopows orientierte.<ref>Marika Kilius: Pirouetten des Lebens. Integral 2013, S. 141–144.</ref> Die Jury-Entscheidung fiel in Dortmund ebenso knapp aus wie in Innsbruck: Während sich bei Olympia fünf der neun Kampfrichter für die Russen entschieden hatten, setzten sich bei der WM Kilius und Bäumler mit 5:4 Stimmen durch.<ref>Heino Knopp: Kilius/Bäumler: Traumpaar auf dem Eis. Copress-Verlag 1964, S. 208.</ref>

Nach der Saison 1964/65 beendeten Kilius und Bäumler ihre Amateurlaufbahn und wurden Berufssportler, verdienten also fortan Geld mit ihren Auftritten bei Eisshows und in Spielfilmen. Dass das Paar bereits vor den Winterspielen von Innsbruck entsprechende Verträge unterzeichnet hatte, galt als potentieller Verstoß gegen den Amateurparagraphen des Internationalen Olympischen Komitees (IOK) und führte zu einem schwelenden Konflikt mit den Funktionären. Auf Wunsch des deutschen NOK-Präsidenten Willi Daume gaben Kilius und Bäumler 1966 ihre in Innsbruck gewonnene Silbermedaille an das IOK zurück, um der Bewerbung Münchens für die Olympischen Spiele 1972 nicht zu schaden. Mehr als zwei Jahrzehnte später stellte das IOK fest, dass es keine Verletzung der Amateurrichtlinien seitens Kilius/Bäumler gegeben habe. Das Paar erhielt 1987 eine Neuprägung der Medaillen.<ref>Erich Kamper/Herbert Soucek: Olympische Heroen. Portraits und Anekdoten von 1896 bis heute. Spiridon 1991. S. 143.</ref>

Auftritte in Eisrevuen (1964 bis 1982)

Datei:Freiburg- Stadthalle, Deutsches Eistheater Berlin, Im Weißen Rößl, Marei Langbein und Hans Jürgen Bäumler - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 098625e.jpg
Hans-Jürgen Bäumler und Marei Langbein, Im weißen Rössl (Stadthalle Freiburg 1973)

Nach dem gemeinsamen Ende ihrer Laufbahn im Leistungssport traten Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler bis Anfang der 1980er Jahre gemeinsam in Eisschauen auf, wobei Kilius zwischenzeitlich mehrmals pausierte und Bäumler in dieser Zeit mit anderen Partnerinnen lief.<ref>Marika Kilius: Pirouetten des Lebens. Integral 2013, S. 233.</ref> Ihr erstes Engagement im Winter 1964/65 hatten Kilius und Bäumler bei der Wiener Eisrevue, ab der folgenden Saison tourten sie mit Holiday on Ice durch Europa. Von 1969 an spielte das Paar mehrere Jahre lang in Operetten des Deutschen Eistheaters mit – darunter Im weißen Rössl und Die lustige Witwe –, dessen Management Bäumler zudem für kurze Zeit übernahm.<ref name="Munzinger">Hans-Jürgen Bäumler im Munzinger-Archiv, abgerufen am 7. Juli 2020 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref> Mitte der 1970er Jahre kehrte er gemeinsam mit Kilius zu Holiday on Ice zurück und beendete 1982 mit 40 Jahren seine Eislaufkarriere.<ref> Das Jahr 1982 für das Ende seiner sportlichen Karriere nennt Bäumler auf der Vita seiner Website (abgerufen am 7. Juli 2020) selbst: „Seit der Fernsehsendung „Wetten daß …?“ mit Frank Elstner im Jahre 1982 hängen seine Schlittschuhe an dem berühmten Nagel.“ Für den letzten gemeinsamen Auftritt mit Marika Kilius findet sich die Angabe 1981, vgl. Stichtag: 27. Februar 1964 – Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler werden Weltmeister im Eiskunstlauf auf wdr.de. 27. Februar 2004. Kilius gibt in ihrer Autobiographie an, „1983 trennten sich [Bäumlers] und [ihre] Wege“, vgl. Marika Kilius: Pirouetten des Lebens. Integral 2013, S. 233.</ref>

Schlagersänger

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Nach dem Plattenerfolg von Marika Kilius mit Wenn die Cowboys träumen schloss die Plattenfirma CBS Records – der deutsche Ableger des US-Labels Columbia – im Frühjahr 1964 auch einen Plattenvertrag mit Bäumler. Im April 1964 wurde die erste Single mit der A-Seite Wunderschönes fremdes Mädchen veröffentlicht. Binnen kurzer Zeit schoss der Titel in den Hitparaden nach oben und erreichte sowohl beim Deutschlandfunk, dem Bayerischen Rundfunk als auch bei Radio Luxemburg Platz eins. In der Hit-Parade der Musikfachzeitschrift Musikmarkt erreichte der Titel den dritten Rang. Zeitgleich brachte CBS eine Duettplatte mit Marika Kilius heraus, deren A-Seite Honeymoon in St. Tropez bei Musikmarkt ebenfalls auf dem zweiten Platz landete. Mit Sorry Little Baby hatte Bäumler 1965 einen weiteren Top-10-Titel (Platz 7), der ihm auch den Bronzenen Löwen von Radio Luxemburg einbrachte. Dort war er zu dieser Zeit auch als Sprecher engagiert. Bis 1966 hatte er sich mit insgesamt sechs Titeln in den Hitparaden platziert. 1968 lief sein Vertrag bei CBS aus, danach brachte Bäumler erst 1976 zwei weitere Platten bei Elite Spezial heraus. Mit dem Titel Zauberei aus dem Zylinder erreichte er in der Airplay-Hitparade Platz 21 und in der Deutschen Schlagerparade von NDR 2 sieben Wochen einen Platz unter den ersten 10, davon die meisten Wochen unter den oberen fünf. Die Folgesingle Sunny Funny Zeitungsboy konnte sich weder in den offiziellen Charts noch in den Hitparaden platzieren. Insgesamt wurden mit Bäumler zwischen 1964 und 1976 15 Singleplatten produziert, davon zwei zusammen mit Marika Kilius.<ref>Frank Laufenberg: Rock & Pop Lexikon. Econ 1998, Band 1, S. 105, ISBN 3-612-26206-8.</ref><ref>Günter Ehnert (Hrsg.): Hitbilanz Deutsche Chart Singles 1956–1980. Taurus Press, Hamburg 1987, ISBN 3-922542-24-7.</ref>

Schauspieler und Fernsehmoderator

Die ersten Rollen als Schauspieler übernahm Bäumler 1964 in dem Eisrevuefilm Die große Kür, in dem er – an der Seite von Marika Kilius – sich selbst spielte und der mit der Goldenen Leinwand für drei Millionen Besucher ausgezeichnet wurde.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die große Kür (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. Juni 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.goldene-leinwand.de auf goldene-leinwand.de. Abgerufen am 5. Juli 2020.</ref> Drei Jahre später spielten Kilius und Bäumler erneut gemeinsam in der Fortsetzung Das große Glück.

Weil Bäumlers ausgeprägtes Bairisch für die Zuschauer schwer verständlich war und in seinen ersten Filmen synchronisiert werden musste, nahm er Mitte der 1960er Jahre (parallel zu seinen Auftritten bei Holiday on Ice) privaten Sprech- und Schauspielunterricht.<ref>Liebeserklärung an Berlin. In: Die Welt. 25. Februar 2003.</ref> 1968 erhielt er sein erstes Engagement als Bühnenschauspieler am Heidelberger Theater Tangente, wo er mit Edith Hancke und Waltraut Haas auftrat.<ref>Hans-Jürgen Finger: Hans-Jürgen Bäumler – der singende Eisprinz auf swr.de. Abgerufen am 5. Juli 2020.</ref> Zwischen 1965 und 1974 spielte Bäumler in zwölf Unterhaltungsspielfilmen (siehe Filmografie) sowie in der Fernsehserie Salto Mortale mit. In den folgenden Jahrzehnten war er Teil verschiedener Theaterensembles,<ref>Hans-Jürgen Bäumler – Biographie auf muenchner-tournee.de. Abgerufen am 5. Juli 2020.</ref> seine letzte Rolle übernahm er 2017 in dem Stück Kerle im Herbst in der Komödie im Bayerischen Hof.<ref name="Munzinger" />

Ab Mitte der 1980er-Jahre<ref>Hans-Jürgen Bäumler bei Fernsehserien.de. Abgerufen am 5. Juli 2020.</ref> war Bäumler Moderator verschiedener Quizsendungen, unter anderem Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm (1984–1987), Das waren Hits (1986–1994)<ref>wunschliste.de Das waren Hits auf wunschliste.de. Abgerufen am 7. Juli 2020.</ref> und Was wäre wenn (1987–1989)<ref>Was wäre wenn … ? bei Fernsehserien.de. Abgerufen am 5. Juli 2020.</ref> im ZDF. Von 1990 bis 1993 moderierte er bei RTL plus die Quizshow Riskant! Im Oktober 2006 gehörte er gemeinsam mit seiner ehemaligen Partnerin Marika Kilius der Jury in der RTL-Show Dancing on Ice an.

Persönliches

Hans-Jürgen Bäumlers Eislaufkarriere wurde maßgeblich von den Ambitionen seiner Mutter Anni Bäumler bestimmt, der er einen wesentlichen Teil seines Erfolges zuschrieb: „Ich bin nur Weltmeister geworden, weil meine Mutter Anni diesen Ehrgeiz hatte, ich hatte ihn nicht.“<ref>Eisprinz erreicht Pensionsalter. In: Nordwest Zeitung. 27. Januar 2007.</ref> Unter der Anspruchshaltung, ein erfolgreicher Eiskunstläufer werden zu müssen, habe er gelitten.<ref>dpa: Eisprinz Hans-Jürgen Bäumler litt unter der starken Mutter. In: Augsburger Allgemeine. 28. April 2012.</ref> Anni Bäumler zog mit ihrem Sohn nach dessen Grundschulzeit von seiner Geburtsstadt Dachau nach Garmisch-Partenkirchen. Zu seinem in Dachau lebenden Vater hatte er als Heranwachsender nur noch wenig Kontakt.<ref>Birgit Frank: „Ich bin regelmäßig in Dachau“. In: Münchner Merkur. 3. Mai 2009.</ref>

1974 heiratete Bäumler eine Lehrerin, mit der er zwei Söhne hat. Das Paar lebt an der Côte d’Azur bei Nizza.<ref>Liebeserklärung an Berlin. In: Die Welt. 25. Februar 2003.</ref>

Öffentliches Bild und Würdigung

Das Eislaufpaar Kilius/Bäumler genoss eine hohe Popularität in der bundesdeutschen Öffentlichkeit. Beide galten als „die ersten deutschen Sportstars des Boulevards nach dem Zweiten Weltkrieg“<ref name="halloffame" /> und wurden auf der Titelseite der Bravo abgebildet.<ref>Eduard Hoffmann: Ein Traumpaar auf dem Eis. Deutschlandfunk. 28. Februar 2013.</ref> Die Regenbogenpresse – etwa Das Neue Blatt – stellte Kilius und Bäumler als „Eisprinzessin“ und „Eisprinz“ dar und begleitete ihr Privatleben in Form eines „Endlosmärchens“ ausführlich mit emotionalen, teils konstruierten Schlagzeilen. Dass die als „Traumpaar“ beschriebenen Sportler im wirklichen Leben kein Paar wurden, stieß unter ihren Anhängern auf große Enttäuschung.<ref name="Nutz">Walter Nutz: Trivialliteratur und Popularkultur. Springer Fachmedien 1999. S. 32–34. Der Kommunikationswissenschaftler und Trivialliteraturforscher Walter Nutz führt den Begriff „Endlosmärchen“ am Beispiel von Kilius und Bäumler ein: „Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre gehörte zum Repertoir der Endlosmärchen das Eiskunstlaufpaar „Traumpaar“ Marika Kilius und Hans-Jürgen Baumler.“</ref> In seinen frühen Auftritten als Schauspieler entwarfen Filmemacher für Bäumler das Image des bescheidenen jungen Mannes.<ref>Daniela Schulz: Wenn die Musik spielt. Der deutsche Schlagerfilm der 1950er bis 1970er Jahre. Transcript 2012. S. 179. Als Beleg dafür führt die Germanistin Schulz Sätze von Bäumler an, die dieser (sich selbst spielend) in „Das große Glück“ äußert: „Ich bin kein Star“ und „Ich bin kein Sänger, ich bin bestenfalls ein singender Eisläufer“.</ref> Trotz seiner medialen Präsenz in verschiedenen Funktionen behielt er die Zuschreibung als „Eisprinz“: Dieser Status galt weiterhin als „Bäumlers großes Kapital“.<ref>Daniela Schulz: Wenn die Musik spielt. Der deutsche Schlagerfilm der 1950er bis 1970er Jahre. Transcript 2012. S. 179.</ref> Spätere journalistische Porträts bescheinigten Bäumler, er sei „gelassen und vollkommen in sich ruhend“<ref>Kristiane Schengbier: Spielend durchs Leben. In: Frankfurter Rundschau. 27. Januar 2009.</ref> und wirke „mit sich und seinem Leben im Reinen.“<ref>Peter Schmidt: Was macht eigentlich … Hans-Jürgen Bäumler? In: Forum. Abgerufen am 6. Juli 2020.</ref>

Der Kunstlaufstil von Kilius und Bäumler wurde als besonders anspruchsvoll in der Artistik beschrieben.<ref>Berater vom Bolschoi. In: Der Spiegel. Nr. 10, 1968, S. 114 (online).</ref> Als eigenes Sprungelement entwickelte das Paar die einem Radschlag ähnelnde Cartwheel-Figur, bei der die Läuferin vom Partner unterstützt wird.<ref>Roderich Menzel: Weltmeister auf dem Eis: Kilius/Bäumler. Franz Schneider Verlag 1963, S. 139.</ref> 1963 verliehen Sportjournalisten Bäumler das Goldene Band der Sportpresse, er ist zudem Träger des Silbernen Lorbeerblattes. Gemeinsam mit Marika Kilius wurde er 2011 in die Hall of Fame des deutschen Sports aufgenommen, wo er der erste männliche Eiskunstläufer war. Zu diesem Anlass attestierte der Sportjournalist Roland Zorn Kilius und Bäumler, sie hätten „in ihrem Element Träume und Projektionen auf sich [gezogen], die weit über ihre Wahrnehmung als Spitzensportler hinausgingen“ und seien durch ihre Auftritte in der Bundesrepublik der 1960er Jahre zu einem „Markenbegriff“ im Eiskunstlauf geworden.<ref name="halloffame">Porträt, Daten und Biografie von Hans-Jürgen Bäumler in der Hall of Fame des deutschen Sports. Abgerufen am 24. Juni 2020.</ref>

Ergebnisse im Eiskunstlauf

Einzellauf

Wettbewerb / Jahr 1955 1956 1957 1958 1959
Weltmeisterschaften 12. 14.
Europameisterschaften 14. 6. 8.
Deutsche Meisterschaften 4. 3. 2. 3. 3.

Paarlauf

(mit Marika Kilius)

Wettbewerb / Jahr 1958 1959 1960 1961 1962 1963 1964
Olympische Winterspiele 2. 2.
Weltmeisterschaften 6. 2. 3. 1. 1.
Europameisterschaften 5. 1. 1. 1. 1. 1. 1.
Deutsche Meisterschaften 1. 1. 2. 2. 2. 1. 1.

Single-Diskografie

veröffentl. A-/B-Seite Kat.Nr.
1964 Wunderschönes fremdes Mädchen / Eine Träne unter tausend CBS 1451
1964 Honeymoon in St. Tropez / Nur der Mond ist schuld daran
(& M. Kilius)
CBS 1458
1964 Aber mein Herz ist allein / Viel zu groß ist meine Liebe CBS 1480
1964 Sorry Little Baby / Heimliche Liebe CBS 1703
1965 Einmal gibt’s ein Wiedersehn / Morgen schon CBS 2105
1965 Du bist mein Talisman / Gestern, Heute, Morgen CBS 2130
1965 Wenn junge Leute bummeln geh’n / Gaucho Musikant
(& M. Kilius)
CBS 2131
1966 Ich finde dich wunderbar / Die Straßen dieser Stadt CBS 2289
1967 Sie weint nur um dich / Es ist so schön, mit dir zu geh’n CBS 2879
1967 Der Tag, an dem die Liebe kam / Laß mich träumen CBS 2310
1968 Marionetten / Du bist Niemand CBS 2534
1968 Vor uns liegt das Leben / So long, Good-Bye CBS 2688
1976 Zauberei aus dem Zylinder / Auf einem Schaukelpferd Elite Sp. 60030
1976 Leutnant der Husaren / Wenn zwei Menschen glücklich sind Elite Sp. 60033

Filmografie

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Literatur

  • Heino Knopp: Kilius/Bäumler: Traumpaar auf dem Eis. Copress-Verlag, München 1964.
  • Heinz Maegerlein: Triumph auf dem Eis: Sjoukje Dijkstra, Marika Kilius, Hansjürgen Bäumler, Manfred Schnelldorfer. Bartels & Wernitz, Berlin/München 1964.
  • Roderich Menzel: Weltmeister auf dem Eis: Kilius/Bäumler. Franz Schneider Verlag, München 1963.
  • Hans-Jürgen Bäumler in Internationales Biographisches Archiv 43/2006 vom 28. Oktober 2006, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar).
  • Hans-Jürgen Bäumler in Internationales Sportarchiv 11/1999 vom 8. März 1999, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar).
  • Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 1: A–C. Erik Aaes – Jack Carson. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 281.

Weblinks

Commons: Hans-Jürgen Bäumler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1908: Anna Hübler und Heinrich Burger | 1909: Phyllis Johnson und James H. Johnson | 1910: Anna Hübler und Heinrich Burger | 1911: Ludowika Jakobsson und Walter Jakobsson | 1912: Phyllis Johnson und James H. Johnson | 1913: Helene Engelmann und Karl Mejstrik | 1914: Ludowika Jakobsson und Walter Jakobsson | 1922: Helene Engelmann und Alfred Berger | 1923: Ludowika Jakobsson und Walter Jakobsson | 1924: Helene Engelmann und Alfred Berger | 1925: Herma Szabó und Ludwig Wrede | 1926: Andrée Joly und Pierre Brunet | 1927: Herma Szabó und Ludwig Wrede | 1928: Andrée Joly und Pierre Brunet | 1929: Lilly Scholz und Otto Kaiser | 1930: Andrée Brunet und Pierre Brunet | 1931: Emília Rotter und László Szollás | 1932: Andrée Brunet und Pierre Brunet | 1933–35: Emília Rotter und László Szollás | 1936–39: Maxi Herber und Ernst Baier | 1947–48: Micheline Lannoy und Pierre Baugniet | 1949: Andrea Kékesy und Ede Király | 1950: Karol Kennedy und Peter Kennedy | 1951–52: Ria Baran und Paul Falk | 1953: Jennifer Nicks und John Nicks | 1954–55: Frances Dafoe und Norris Bowden | 1956: Sissy Schwarz und Kurt Oppelt | 1957–60: Barbara Wagner und Robert Paul | 1962: Maria Jelinek und Otto Jelinek | 1963–64: Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler | 1965–68: Ljudmila Beloussowa und Oleg Protopopow | 1969–72: Irina Rodnina und Alexei Ulanow | 1973–78: Irina Rodnina und Alexander Saizew | 1979: Tai Babilonia und Randy Gardner | 1980: Marina Tscherkassowa und Sergei Schachrai | 1981: Irina Worobjowa und Igor Lissowski | 1982: Sabine Baeß und Tassilo Thierbach | 1983: Jelena Walowa und Oleg Wassiljew | 1984: Barbara Underhill und Paul Martini | 1985: Jelena Walowa und Oleg Wassiljew | 1986–87: Jekaterina Gordejewa und Sergei Grinkow | 1988: Jelena Walowa und Oleg Wassiljew | 1989–90: Jekaterina Gordejewa und Sergei Grinkow | 1991–92: Natalja Mischkutjonok und Artur Dmitrijew | 1993: Isabelle Brasseur und Lloyd Eisler | 1994: Jewgenija Schischkowa und Wadim Naumow | 1995: Radka Kovaříková und René Novotný | 1996: Marina Jelzowa und Andrej Buschkow | 1997: Mandy Wötzel und Ingo Steuer | 1998–99: Jelena Bereschnaja und Anton Sicharulidse | 2000: Maria Petrowa und Alexei Tichonow | 2001: Jamie Salé und David Pelletier | 2002–03: Shen Xue und Zhao Hongbo | 2004–05: Tatjana Totmjanina und Maxim Marinin | 2006: Pang Qing und Tong Jian | 2007: Shen Xue und Zhao Hongbo | 2008–09: Aljona Savchenko‎ und Robin Szolkowy | 2010: Pang Qing und Tong Jian | 2011–12: Aljona Savchenko‎ und Robin Szolkowy | 2013: Tatjana Wolossoschar und Maxim Trankow | 2014: Aljona Savchenko‎ und Robin Szolkowy | 2015–16: Meagan Duhamel und Eric Radford | 2017: Sui Wenjing und Han Cong | 2018: Aljona Savchenko‎ und Bruno Massot | 2019: Sui Wenjing und Han Cong | 2021: Anastassija Mischina und Alexander Galljamow | 2022: Alexa Scimeca Knierim und Brandon Frazier | 2023: Riku Miura und Ryūichi Kihara | 2024: Deanna Stellato-Dudek und Maxime Deschamps | 2025: Riku Miura und Ryūichi Kihara | 2026: Minerva Hase und Nikita Wolodin Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1930–31: Olga Orgonista und Sándor Szalay | 1932: Andrée Brunet und Pierre Brunet | 1933: Idi Papez und Karl Zwack | 1934: Emília Rotter und László Szollás | 1935–39: Maxi Herber und Ernst Baier | 1947: Micheline Lannoy und Pierre Baugniet | 1948–49: Andrea Kékesy und Ede Király | 1950: Marianna Nagy und László Nagy | 1951–52: Ria Baran und Paul Falk | 1953: Jennifer Nicks und John Nicks | 1954: Silvia Grandjean und Michel Grandjean | 1955: Marianna Nagy und László Nagy | 1956: Sissy Schwarz und Kurt Oppelt | 1957–58: Věra Suchánková und Zdeněk Doležal | 1959–64: Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler | 1965–68: Ljudmila Beloussowa und Oleg Protopopow | 1969–72: Irina Rodnina und Alexei Ulanow | 1973–78: Irina Rodnina und Alexander Saizew | 1979: Marina Tscherkassowa und Sergei Schachrai | 1980: Irina Rodnina und Alexander Saizew&;| 1981: Irina Worobjowa und Igor Lissowski | 1982–83: Sabine Baeß und Tassilo Thierbach | 1984–86: Jelena Walowa und Oleg Wassiljew | 1987: Larissa Selesnjowa und Oleg Makarow | 1988: Jekaterina Gordejewa und Sergei Grinkow | 1989: Larissa Selesnjowa und Oleg Makarow | 1990: Jekaterina Gordejewa und Sergei Grinkow | 1991–92: Natalja Mischkutjonok und Artur Dmitrijew | 1993: Marina Jelzowa und Andrej Buschkow | 1994: Jekaterina Gordejewa und Sergei Grinkow | 1995: Mandy Wötzel und Ingo Steuer | 1996: Oxana Kasakowa und Artur Dmitrijew | 1997: Marina Jelzowa und Andrei Buschkow | 1998: Jelena Bereschnaja und Anton Sicharulidse | 1999–2000: Maria Petrowa und Alexei Tichonow | 2001: Jelena Bereschnaja und Anton Sicharulidse | 2002–06: Tatjana Totmjanina und Maxim Marinin | 2007–09: Aljona Savchenko‎ und Robin Szolkowy | 2010: Juko Kawaguti und Alexander Smirnow | 2011: Aljona Savchenko‎ und Robin Szolkowy | 2012–14: Tatjana Wolossoschar und Maxim Trankow | 2015: Juko Kawaguti und Alexander Smirnow | 2016: Tatjana Wolossoschar und Maxim Trankow | 2017–18: Jewgenija Tarassowa und Wladimir Morosow | 2019: Vanessa James und Morgan Ciprès | 2020: Alexandra Boikowa und Dmitri Koslowski | 2022: Anastassija Mischina und Alexander Galljamow | 2023: Sara Conti und Niccolò Macii | 2024: Lucrezia Beccari und Matteo Guarise | 2025: Minerva Hase und Nikita Wolodin | 2026: Anastassia Metelkina und Luka Berulawa Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1907: Anna Hübler und Heinrich Burger | 1909: Anna Hübler und Heinrich Burger | 1911: Alice Rolle und Bruno Grauel | 1912: Hedwig Winzer und Hugo Winzer | 1913: Schnell und Georg Velisch | 1914: Else Lischka und Oscar Hoppe | 1920: Margarete Klebe und Paul Metzner | 1922–23: Grete Weise und Georg Velisch | 1924: Else Flebbe und Rudolf Eilers | 1925: Milly Förster und Hellmuth Jüngling | 1926: Ilse Kishauer und Herbert Haertel | 1927–31: Ilse Kishauer und Ernst Gaste | 1932–33: Wally Hempel und Otto Weiß | 1934–36: Maxi Herber und Ernst Baier | 1937: Eva Prawitz und Otto Weiß | 1938–41: Maxi Herber und Ernst Baier | 1942–43: Gerda Strauch und Günther Noack | 1944: Hertha Ratzenhofer und Emil Ratzenhofer | 1947–52: Ria Baran und Paul Falk | 1953: Helga Krüger und Peter Voss | 1954: Inge Minor und Hermann Braun | 1955–57: Marika Kilius und Franz Ningel | 1958–59: Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler | 1960–62: Margret Göbl und Franz Ningel | 1963–64: Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler | 1965–66: Sonja Pfersdorf und Günther Matzdorf | 1967–68: Margot Glockshuber und Wolfgang Danne | 1969: Gudrun Hauss und Walter Häfner | 1970: Brunhilde Baßler und Eberhard Rausch | 1971–73: Almut Lehmann und Herbert Wiesinger | 1974–76: Corinna Halke und Eberhard Rausch | 1977–78: Susanne Scheibe und Andreas Nischwitz | 1979–81: Christina Riegel und Andreas Nischwitz | 1982: Bettina Hage und Stefan Zins | 1983–84: Claudia Massari und Leonardo Azzola | 1985: Claudia Massari und Daniele Caprano | 1986: Kerstin Kiminus und Stefan Pfrengle | 1987: Sonja Adalbert und Daniele Caprano | 1988: Brigitte Groh und Holger Maletz | 1989–90: Anuschka Gläser und Stefan Pfrengle | 1991: Mandy Wötzel und Axel Rauschenbach | 1992: Peggy Schwarz und Alexander König | 1993: Mandy Wötzel und Ingo Steuer | 1994: Anuschka Gläser und Axel Rauschenbach | 1995–97: Mandy Wötzel und Ingo Steuer | 1998–2000: Peggy Schwarz und Mirko Müller | 2001: Claudia Rauschenbach und Robin Szolkowy | 2002: Sarah Jentgens und Mirko Müller | 2003: Eva-Maria Fitze und Rico Rex | 2004–09: Aljona Savchenko und Robin Szolkowy | 2010: Maylin Hausch und Daniel Wende | 2011: Aljona Savchenko und Robin Szolkowy | 2012: Maylin Hausch und Daniel Wende | 2013: Annabelle Prölß und Ruben Blommaert | 2014: Aljona Savchenko und Robin Szolkowy | 2015: Mari-Doris Vartmann und Aaron Van Cleave | 2016: Aljona Savchenko und Bruno Massot | 2017: Mari-Doris Vartmann und Ruben Blommaert | 2018: Aljona Savchenko und Bruno Massot | 2019–20: Minerva Hase und Nolan Seegert | 2022: Minerva Hase und Nolan Seegert | 2023: Annika Hocke und Robert Kunkel | 2024–26: Minerva Hase und Nikita Wolodin Vorlage:Klappleiste/Ende

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