Zum Inhalt springen

Nödenitzsch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Nödenitzsch
Stadt Schmölln
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(54)&title=N%C3%B6denitzsch 50° 54′ N, 12° 20′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(54) 50° 54′ 14″ N, 12° 19′ 33″ O
 {{#coordinates:50,903888888889|12,325833333333|primary
dim=10000 globe= name=Nödenitzsch region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 271 m ü. NN
Fläche: 2,02 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Nödenitzsch, Stadt Schmölln. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref>
Einwohner: 54 (2024)<ref name="Einwo2024">Statistik 2024. (PDF; 7,8 MB) In: Stadt Schmölln. S. 4, abgerufen im November 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 27 Einwohner/km²
Eingemeindet nach: Schloßig
Postleitzahl: 04626
Vorwahl: 034491
Lage von Nödenitzsch in Thüringen
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Nödenitzsch ist ein Ortsteil der Stadt Schmölln im Landkreis Altenburger Land in Thüringen.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 529 kB) § 3 und 4. In: Webauftritt. Stadt Schmölln, abgerufen im Januar 2026.</ref>

Geographische Lage

Dar Dorf Nödenitzsch befindet sich nordwestlich der Stadt Schmölln im Ronneburger-Schmöllner Ackerbaugebiet. Begrünte Erosionsrinnen geben dem Umland das Gepräge des Altenburger Raums. Verkehrsmäßig ist der Ort mit Kreisstraßen angebunden.

Geschichte

Der weilerartige Ort wurde 1336 erstmals urkundlich genannt<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 202.</ref>. Nödenitzsch gehörte zum wettinischen Amt Altenburg<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201. Abgerufen am 28. März 2020.</ref><ref>Adolf Stieler: Die Orte des Amts Altenburg in „Geographische Übersicht der sachsen-ernestinischen, schwarzburgischen, reußischen und der anliegenden Lande“, Gotha 1826, ab S. 83. Abgerufen am 28. März 2020.</ref>, welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Nödenitzsch bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Ronneburg (ab 1900)<ref>Das Landratsamt Ronneburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. September 2024; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref>. Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.

Am 1. Juli 1950 wurde Nödenitzsch nach Schloßig eingemeindet.<ref>Nödenitzsch im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Nödenitzsch als Ortsteil der Gemeinde Schloßig mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig; jener gehörte seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen und ging bei der thüringischen Kreisreform 1994 im Landkreis Altenburger Land auf. Mit der Eingemeindung von Schloßig in die Stadt Schmölln wurde Nödenitzsch am 1. Januar 1974 ein Ortsteil der Stadt Schmölln. 69 Personen lebten 2012 im Dorf, das von jeher landwirtschaftlich geprägt ist.

Weblinks

Commons: Nödenitzsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein