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Matzingen

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|all= 1= |opt= 2= Tondatei= |template=Vorlage:IPA |errNS= 0 |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:IPA |format=@@@ }}])<ref name="ks">Andres Kristol, Matzingen TG (Frauenfeld) in: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG), Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p. 579.</ref> ist eine politische Gemeinde und eine Ortschaft<ref name="Orte TG" /> im Bezirk Frauenfeld des Kantons Thurgau in der Schweiz. Von 1870 bis 2002 war Matzingen eine Einheitsgemeinde.

Geographie

Das Dorf Matzingen liegt 5 Kilometer südöstlich von Frauenfeld in einer vom Immenberg (schweizerdt.: Imebärg), Altholz-Fuchsbärg, dem Ristenbühl und dem Ruggenbühl umgebenen Mulde, an der Vereinigung des Thunbachs (schweizerdt.: Tuenbach) und der Lauche mit der Murg und der Lützelmurg.<ref name="GLS">Charles Knapp, Maurice Borel, Victor Attinger, Heinrich Brunner, Société neuchâteloise de géographie (Hrsg.): Geographisches Lexikon der Schweiz. Band {{#switch:3 |1 = 1: Aa – Emmengruppe |2 = 2: Emmenholz – Kraialppass |3 = 3: Krailigen – Plentsch |4 = 4: Plessur – Schweiz |5 = 5: Schweiz – Tavetsch |6 = 6: Tavetsch Val – Zybachsplatte, Supplement – letzte Ergaenzungen – Anhang |{{#switch:{{#expr: {{#expr: trunc {{{Bild}}} }} - 40 }} |1 = 1: Aa – Emmengruppe |2 = 2: Emmenholz – Kraialppass |3 = 3: Krailigen – Plentsch |4 = 4: Plessur – Schweiz |5 = 5: Schweiz – Tavetsch |6 = 6: Tavetsch Val – Zybachsplatte, Supplement – letzte Ergaenzungen – Anhang |1–6 }}}}. Verlag Gebrüder Attinger, Neuenburg {{#switch:3 |1 = 1902 |2 = 1904 |3 = 1905 |4 = 1906 |5 = 1908 |6 = 1910 |{{#switch:{{#expr: {{#expr: trunc {{{Bild}}} }} - 40 }} |1 = 1902 |2 = 1904 |3 = 1905 |4 = 1906 |5 = 1908 |6 = 1910 |1902–1910 }}}}{{#if:319|, S. 319|{{#switch:{{#expr: {{#expr: trunc {{{Bild}}} }} - 40 }} |1 =, S. {{#expr: {{#invoke:Str|cropleft|{{{Bild}}}|3}} - 13 }} |2|3|4|5|6=, S. {{#expr: {{#invoke:Str|cropleft|{{{Bild}}}|3}} - 10 }} | }}}}{{#if: | {{{SeitenErg}}}|}}, Stichwort {{#if: |{{{Stichwort}}}|Matzingen}}{{#if: |  ({{#expr: trunc {{{Bild}}} }} - 40 }}_{{#invoke:Str|cropleft|{{{Bild}}}|3}} Scan der Lexikon-Seite)|{{#ifexpr: {{#expr: 3 < 6 }}|{{#if: 319|  ([http://peter-hug.ch/lexikon/1888_bild/43_{{#switch:3 |1 = {{#expr: 319 + 13 }} |2|3|4|5 = {{#expr: 319 + 10 }} |6 = 1 | }} Scan der Lexikon-Seite]) |{{#ifeq: {{{Link}}} | ohne | |, (|{{{Stichwort}}}|Matzingen}} Eintrag im Lexikon) }}}}| }}}}.</ref> Das Gemeindegebiet erstreckt sich im Norden dem Lauf des Thunbachs folgend bis zum Stählibuck (schweizerdt. Stäälibuck). Zur Gemeinde gehören auch die Ortsteile Weierhüsli und Gass sowie die Weiler Ristenbühl, Halingen und Dingenhart.

Matzingen wird von der meterspurigen Frauenfeld-Wil-Bahn erschlossen.

Geschichte

Datei:Matzingen ref Kirche.jpg
Evangelische Kirche

Der älteste Beleg für den Ortsnamen (Mazcingas) stammt aus dem Jahr 779. Es handelt sich um eine Bildung zum althochdeutschen Personennamen Maz(z)o mit dem Ortsnamensuffix -ing- ‚bei den Gefolgsleuten, der Sippe des Genannten‘.<ref name="ks" />

Die Freiherren von Matzingen besassen im Hochmittelalter die niedere Gerichtsbarkeit. 1402 ging Matzingen an die Herrschaft Sonnenberg über, wo es bis 1798 verblieb. Die Dorfoffnung datiert von 1482. Von 1803 bis 1817 bildeten die Ortsgemeinde Matzingen und Stettfurt – ab 1812 mit Dingenhart, Halingen und Ristenbühl – die Munizipalgemeinde Matzingen.<ref name="HLS">{{#ifeq: Erich Trösch|Redaktion||Erich Trösch: }}{{#if:Matzingen|Vorlage:Str replace|Matzingen}}. In: Historisches Lexikon der Schweiz{{#if: |. {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}|}}}}{{#if: |, abgerufen am {{#iferror: {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}|}}}}.{{#invoke:TemplatePar|valid|1|N>0 |cat= Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:HLS |errNS= 0 |template= Vorlage:HLS |format= |preview= 1 }}{{#invoke:TemplatePar|check |all= 1= Autor= |opt= 2= Datum= Zugriff= Abruf= |cat= {{#ifeq:0 | 0 |Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:HLS}} |errNS= 0 |template= Vorlage:HLS |format= |preview= 1 }}</ref>

Datei:ETH-BIB-Matzingen aus 200 m-Inlandflüge-LBS MH01-002670.tif
Luftbild von Walter Mittelholzer aus dem Jahr 1920

894 hatte Matzingen eine Kirche, die zu Wängi gehörte. Kollator war das Stift St. Gallen, ab 1401 die Komturei Tobel. 1518 bildete Matzingen eine eigene Pfarrei und wurde 1529 reformiert.<ref name="HLS" /> In den Jahren 1971 und 1972 wurde die katholische Kirche St. Josef errichtet.

Jahrhundertelang dominierten Acker-, Obst- und Rebbau, wobei letzterer bis 1908 betrieben wurde. Nach 1850 setzten sich Vieh- und Milchwirtschaft mit einer Käserei durch. Matzingen besass von 1150 bis 1996 eine Mühle. 1863 wurde eine Hafnerei gegründet, 1866 eine Spinnerei, die man 1878 in eine Weberei umwandelte. Der Anschluss an die Frauenfeld-Wil-Bahn 1887 förderte die Ansiedlung neuer Firmen, u. a. eine Möbelfabrik. 1919 erfolgte die Errichtung der Mosterei Matzingen, die ab 1950 das aus Orangensaftlimonade und Most bestehende Getränk Halb-halb herstellte. Aus einer 1948 gegründeten Werkstätte für Landmaschinenbau entwickelte sich die Gehring Cut AG, die heute Produkte für den Fahrzeugbau und die Medizinaltechnik herstellt. Die Nationalstrasse A1 ermöglichte ab 1970 einen Aufschwung: Firmen der Metallbau- und Verpackungsindustrie liessen sich in Matzingen nieder. Von 1965 bis 2000 verdoppelte sich die Einwohnerzahl.<ref name="HLS" />

Wappen

Datei:CHE Matzingen COA.svg

Blasonierung: Schwarzer Schild mit gelbem Bord.<ref name="Staatsarchiv">Gemeindewappen. Auf der Webseite des Staatsarchivs des Kantons Thurgau, abgerufen am 8. Dezember 2019</ref>

Das Wappen stammt von den Freiherren von Matzingen, die im 14. Jahrhundert ausgestorben sind.<ref name="Staatsarchiv" />

Bevölkerung

Die Einwohnerzahl hat sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. Lebten 1990 noch 1841 Menschen in der Gemeinde, waren es per {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}} Vorlage:Str replace Einwohner.<ref>Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl CH-TG</ref>

Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde Matzingen<ref name="StatistikTG" />
Vorlage:Graph:Chart
Bevölkerungsentwicklung der Einheits- und politischen Gemeinde<ref name="StatistikTG" /><ref name=":0">Vorlage:Internetquelle</ref>
Jahr 1850 1900 1950 1980 1990 2000 2010 2018 2023
Einwohner 650 730 1026 1520 1841 2324 2529 2895 3096

Von den insgesamt 3096 Einwohnern der Gemeinde Matzingen am 31. Dezember 2023 waren 865 bzw. 27,9 % ausländische Staatsbürger. 916 (29,6 %) waren römisch-katholisch und 794 (25,6 %) evangelisch-reformiert. Die Ortschaft Matzingen zählte zu diesem Zeitpunkt 3010 Bewohner.<ref name=":0" />

Kirchen

Datei:Josef Matzingen Turm.jpg
Die katholische Kirche von Matzingen

Die evangelische Kirche Verena beherbergt ein eigenes Pfarramt und blickt auf eine lange Geschichte zurück; sie wird 894 erstmals urkundlich erwähnt. Die katholische Kirche Heiliger Josef wurde 1971 geweiht und gehört zur Pfarrei Wängi. Die frei-evangelische Gemeinde Webi Matzingen<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> wurde 1994 gegründet. Sie gehört zum Gemeinde-Verband BewegungPlus Schweiz.

Wirtschaft und Verkehr

Im Jahr 2016 bot Matzingen 832 Personen Arbeit (umgerechnet auf Vollzeitstellen). Davon waren 4,4 % in der Land- und Forstwirtschaft, 51,1 % in Industrie, Gewerbe und Bau sowie 44,5 % im Dienstleistungssektor tätig.<ref name="TG in Zahlen" />

Matzingen liegt an der Strecke der Frauenfeld-Wil-Bahn und ist ausserdem durch die Autobahn A1 erschlossen.

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

<references> <ref name="TG in Zahlen">Vorlage:Zahlen TG 2018</ref> <ref name="Orte TG">Vorlage:Orte TG 2018</ref> <ref name="StatistikTG">Vorlage:Statistik TG 1850–2018</ref> </references>

Vorlage:Navigationsleiste Bezirk Frauenfeld

Vorlage:Normdaten