Thunbach
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Der Thunbach (auch Tuebach oder Tuenbach; im einheimischen Dialekt: [[[:Vorlage:IPA]]]<ref name="TGNBi">Eugen Nyffenegger/Martin H. Graf & al.: Thurgauer Namenbuch 3.2: Die Flurnamen des Kantons Thurgau (Dokumentation L–Z). Huber, Frauenfeld 2007, ISBN 978-3-7193-1458-3, p. 1626 s. v. Tuebach. Dort gegebene Umschrift: túəbaχ̄.</ref>) ist ein rund 9 Kilometer langer Bach im Bezirk Frauenfeld des Schweizer Kantons Thurgau. Er ist ein nordöstlicher und rechter Zufluss der Lauche.
Name
Der Bach wird erstmals 1433 urkundlich erwähnt (stosse an bach den man nempt Tůan, und an weg gen Frǒwenfäld). Der Name könnte zu mhd. tuom ‹Macht, Herrschaft(sbereich), Besitz› gehören und als ‚Grenz(bach)‘ zu deuten sein.<ref name=TGNBi/> Das Haalinger Tobel hiess früher Dingenharter Tobel.
Geographie
Verlauf
Der Thunbach entspringt auf einer Höhe von etwa Vorlage:Höhe oberhalb des Getschhuuserweiers (auch Wetzikerweier) in der Nähe von Wetzikon als Altbach, der sich bei Thundorf mit dem andern Quellbach, dem von Lustdorf herkommenden Ufhoferbach, vereinigt.
In seinem weiteren Laufe umfliesst der Thunbach in einer Schlaufe den Weiler Halingen und bildet eine fast 2 km lange Waldschlucht (Haalinger Tobel).
Im Dorfkern von Matzingen mündet er schliesslich auf einer Höhe von etwa Vorlage:Höhe von Norden in die aus dem Osten heranziehende Lauche.
Sein etwa 9,2 km langer Lauf endet ungefähr 150 Höhenmeter unterhalb seiner Quelle, er hat somit ein mittleres Sohlgefälle von etwa 16 ‰.
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Verschneite Quelle des Altbachs
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Zugefrorner Seitengraben vor der Dietlismühle
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Dietlismühle am Thunbach im Winter
Einzugsgebiet
Das 14,14 km² grosse Einzugsgebiet des Thunbachs liegt im Schweizer Mittelland und wird über die Lauche, die Murg, die Thur und den Rhein zur Nordsee entwässert.
Es besteht zu 27,3 % aus bestockter Fläche, zu 64,4 % aus Landwirtschaftsfläche, zu 8,0 % aus Siedlungsfläche und zu 0,3 % aus unproduktiven Flächen.
Die Flächenverteilung <timeline> ImageSize = width:500 height:110 PlotArea = width:90% height:66% bottom:20% left:5% DateFormat = x.y Period = from:0 till:100 Legend = columns:2 columnwidth:205 left:30 top:95% TimeAxis = orientation:horizontal ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0 ScaleMinor = unit:year increment:5 start:0
- The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)
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Die mittlere Höhe des Einzugsgebietes beträgt Vorlage:Höhe, die minimale Höhe liegt bei Vorlage:Höhe und die maximale Höhe bei Vorlage:Höhe<ref>Topographische Einzugsgebiete Schweizer Gewässer: Thunbach. Bundesamt für Umwelt (BAFU).</ref>
Zuflüsse
Reihenfolge von der Quelle zur Mündung. Bezeichnungen nach dem Kartenportal Thurgau (ThurGIS)
- Ufhoferbach (rechter Quellbach)
- Altbach (linker Quellbach)
- Bachtöblibach (links)
- Ildbach (rechts)
- Niedermattbach (rechts)
- Mülibach (links)
- Chöllbach (links)
- Amselenächtbach (links)
- Geerebach (rechts)
- Töblibach (links)
Hydrologie
Bei der Mündung des Thunbachs in die Lauche beträgt seine modellierte mittlere Abflussmenge (MQ) 180 l/s. Sein Abflussregimetyp ist pluvial inférieur,<ref>Vorlage:Literatur Abrufbar unter Vorlage:Internetquelle</ref> und seine Abflussvariabilität<ref>Die Abflussvariabilität beschreibt das Ausmass der Schwankungen des mittleren Abflusses einzelner Jahre um den langjährigen mittleren Abflusswert.</ref> beträgt 25.
Einzelnachweise
<references/>