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Köthenitz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Köthenitz
Stadt Schmölln
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(51)&title=K%C3%B6thenitz 50° 56′ N, 12° 21′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(51) 50° 56′ 5″ N, 12° 20′ 47″ O
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Höhe: 226–231 m ü. NN
Einwohner: 51 (31. Dez. 2015)<ref>Einwohner Köthenitz. In: de.city-facts.com. Abgerufen im November 2025.</ref>
Postleitzahl: 04626
Vorwahl: 034491
Lage von Köthenitz in Thüringen
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Köthenitz ist ein mit dem Ortsteil Altkirchen der Stadt Schmölln verschmolzenes Dorf im Landkreis Altenburger Land in Thüringen.

Geographie

Der ehemalige Ort liegt im nordöstlichen Teil der Agglomeration von Altkirchen an der Straße Köthenitzer Grund. Links davon verläuft die Landesstraße 1361 (Schmölln-Meuselwitz). Der Ort besteht aus einem Bauernhof und mehreren Häusern, so dass ungefähr 30 Einwohner in dem ursprünglichen Dorf leben. Der Gemeindeteil liegt nördlich der Blauen Flut.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Weiler im Zeitraum von 1181 bis 1214.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0.</ref> Der Ortsname ist sorbischen Ursprungs. Köthenitz gehörte zum wettinischen Amt Altenburg<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201. Abgerufen am 18. April 2020.</ref><ref>Adolf Stieler: Die Orte des Amts Altenburg in „Geographische Übersicht der sachsen-ernestinischen, schwarzburgischen, reußischen und der anliegenden Lande“, Gotha 1826, ab S. 83. Abgerufen am 18. April 2020.</ref>, welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Im 19. Jahrhundert wurde Köthenitz nach Altkirchen eingemeindet und verschmolz genau wie Gnadschütz mit dem Hauptort.

Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Köthenitz bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Ronneburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Ronneburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. September 2024; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.

Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Köthenitz als Gemeindeteil von Altkirchen mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig; jener gehörte seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen und ging bei der thüringischen Kreisreform 1994 im Landkreis Altenburger Land auf. Durch die Eingemeindung von Altenkirchen in die Stadt Schmölln gehört Köthenitz seitdem zur Stadt Schmölln.

Einwohnerzahl

Weblinks

Commons: Altkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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