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Flugplatz Wiesbaden-Erbenheim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Lucius D. Clay Kaserne
Wiesbaden Army Airfield (WAAF)
Datei:Flugplatz Wiesbaden-Erbenheim 91.jpg
Kenndaten
ICAO-Code ETOU
IATA-Code WIE
Flugplatztyp Militärflugplatz
Koordinaten 50° 2′ 59″ N, 8° 19′ 31″ OKoordinaten: 50° 2′ 59″ N, 8° 19′ 31″ O
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Höhe über MSL 141 m  (463 ft)
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 8 km von Wiesbaden-Mitte
Strasse A66, B455, K634
Bahn abgebaut
Nahverkehr Buslinie 28
Basisdaten
Eröffnung 1929
Betreiber US Army
Terminals 1
Beschäftigte ca. über 14.000
Start- und Landebahn
07/25 2153 m × 37 m Asphalt

Der Flugplatz Wiesbaden-Erbenheim ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); ehemals auch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Vorlage:Flughafen-Codes) ist ein Militärflugplatz der US Army und hat eine über 100 Jahre alte Geschichte. Er liegt rund acht Kilometer südöstlich der Wiesbadener Innenstadt in Wiesbaden-Erbenheim und etwa 18 Kilometer westlich des Frankfurter Flughafens. Am Flugplatz Wiesbaden-Erbenheim befindet sich auch das Hauptquartier der US Army Europe (USAREUR) und der US-Heeresgarnison Wiesbaden sowie der Sender AFN Wiesbaden. Das Flugfeld ist Hauptstandort des 1-214th General Support Aviation Battalion (GSAB), das auch eine fliegende Kompanie am Standort Ansbach betreibt. Als Lucius-D.-Clay-Barracks ist sie seit dem 14. Juni 2012 nach dem US-General Lucius D. Clay benannt.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Flugplatz Wiesbaden-Erbenheim

Am 23. Juli 1910 wurde auf dem Areal die seit 1907 erbaute Wiesbadener Pferderennbahn eröffnet. Es handelte sich um eine 2 km lange Flachbahn, dazu eine Gerade von 1 km, eine Hindernisbahn mit 17 Sprüngen sowie eine Gras-Sand-Bahn für das Training. Eine vom Büro des Wiesbadener Architekten Alfred Schellenberg erbaute, freitragende Eisenkonstruktion sowie eine Holztribüne boten 2700 Sitzplätze. Im Frühjahr, Sommer und Herbst fanden jeweils dreitägige Veranstaltungen mit Pferderennen statt.<ref>Dieter Breuer: Pferderennbahn Erbenheim. In: Stadtarchiv Wiesbaden (Hrsg.): Wiesbadener Stadtlexikon.</ref><ref>Brigitte Streich: Schellenberg, Alfred. In: Stadtarchiv Wiesbaden (Hrsg.): Wiesbadener Stadtlexikon.</ref> Bereits vor dem Ersten Weltkrieg starteten und landeten dort Flugzeuge. Unter anderem begann hier die erste Etappe des Prinz-Heinrich-Fluges vom 9. bis 17. Mai 1913.

Nach dem Kriegsende 1918 besetzten alliierte Truppen Wiesbaden als Teil des Brückenkopfs Mainz (Alliierte Rheinlandbesetzung) und verhängten ein Flugverbot. 1925 wurde im Raum Mainz-Wiesbaden der Mittelrheinische Verein für Luftfahrt gegründet. Die Besatzungsmächte erlaubten die Gründung einer kleinen Zahl von Fliegerschulen. Der Verein betrieb mit Genehmigung des Deutschen Luftfahrer-Verbandes in Erbenheim die Flugübungsstelle 17. Die Erbenheimer Rennbahn wurde in den Jahren 1928/1929 zum Flugfeld umgebaut. Der Flugplatz, der den offiziellen Namen Wiesbaden-Mainz erhielt, wurde von der Mittelrheinischen Flughafen GmbH betrieben. Nun erfolgten auch regelmäßige Passagierflüge.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Alter Adler“ verwirklicht seinen Traum; Wiesbadener Kurier vom 20. Mai 2009 (Memento vom 22. Mai 2009 im Internet Archive)</ref>

Fliegerhorst Wiesbaden-Erbenheim

Im Jahre 1936 übernahm die Luftwaffe der Wehrmacht den Flugplatz und errichtete eine Fliegerhorstkommandantur. Anschließend wurde er ausgebaut und diente in der Folgezeit als Flugplatz für Jagdfliegereinheiten. Im Mai 1937 kamen die ersten regulären Jagdfliegereinheiten auf den Platz.<ref name="deZeng" /> Von Dezember 1939 bis Juli 1940 befand sich das Hauptquartier des Jagdfliegerführers 3 der Luftflotte 3, dessen Jagdflieger- und Zerstörerverbände im Westfeldzug agierten, am Platz.

Die folgende Tabelle zeigt eine Auflistung aller fliegender aktiver Einheiten (ohne Schul- und Ergänzungsverbände) der Luftwaffe, die hier zwischen 1937 und 1944 stationiert waren.<ref name="deZeng">Henry L. deZeng IV: Luftwaffe Airfields 1935–1945, Germany (1937 Borders). (PDF; 3,3 MB) Juni 2014, S. 698–699, abgerufen am 25. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

von bis Einheit Ausrüstung
Mai 1937 Oktober 1938 Stab, I./JG 334 Arado Ar 68E, Messerschmidt Bf 109B/D
November 1938 April 1939 Stab, I./JG 133 Messerschmitt Bf 109D/E
Mai 1939 Mai 1940 Stab, I. und III./JG 53 Messerschmitt Bf 109E
April 1940 3./JG 3
Mai 1940 Stab/KG 53 Heinkel He 111
V.(Zerst.)/LG 1 Messerschmitt Bf 110C/D
November 1941 Mai 1942 Stab, I., II., III./JG 3 Messerschmitt Bf 109E
Juli 1943 Oktober 1943 JG 50 Messerschmitt Bf 109G
August 1943 November 1943 II./JG 27
November 1943 Mai 1944 III./JG 300
März 1944 März 1944 I. und II./JG 1 Focke-Wulf Fw 190A
Juni 1944 Juni 1944 I./JG 300 Messerschmitt Bf 109G
September 1944 September 1944 Stab/JG 2 Focke-Wulf Fw 190A
Oktober 1944 I./JG 11
November 1944 Dezember 1944 II.(Sturm)/JG 4

Der Fliegerhorst wurde zwischen dem 15. August 1944 und dem 10. November 1944 mehrfach durch die 8. US-Luftflotte bombardiert. Nach dem letzten Luftangriff, bei dem 105 B-17 Bomber ihre Bomben abwarfen, war er nicht mehr für den Flugbetrieb nutzbar und wurde auch bis Kriegsende nicht mehr hergestellt.

Wiesbaden Air Base / Wiesbaden Army Airfield

Datei:Wiesbaden Air Base during Berlin Airlift 1949.jpg
C-54-Flugzeuge auf der Wiesbaden Air Base während der Berliner Luftbrücke
Datei:Wiesbaden Army Airfield.jpg
Der Eingang zum Flugplatz Erbenheim

Geschichte

Am 3. April 1945 erreichten US-Bodentruppen den Fliegerhorst. Daraufhin wurde der Flugplatz durch die United States Army Air Forces (USAAF) benutzt, die ihn zunächst als Advanced Landing Ground ALG Y-80 bezeichnete.<ref>David C. Johnson: U.S. Army Air Forces Continental Airfields (ETO), D-Day to V-E Day; Research Division, USAF Historical Research Center, Maxwell AFB, Alabama (1988).</ref>

Nach der Übernahme des Geländes durch die USAAF 1945 entstand hier ein größerer amerikanischer Militärflugplatz. Zwischen 1948 und 1953 war dort das Europa-Hauptquartier der US Air Force untergebracht.

Während der Berliner Luftbrücke 1948/49 flogen auch von hier Transportflugzeuge wie die Douglas C-54. Sie brachten bis zu 80 t Fracht täglich nach Berlin-Tempelhof.<ref>Logistische Meisterleistung: Bei Versorgung Berlins spielen Wiesbaden und der Flugplatz die zentrale Rolle. In: Wiesbadener Tagblatt. 18. Juni 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 12. Februar 2013;.</ref>

Zwischen 1952 und 1955 diente Wiesbaden Air Base phasenweise als Ausweichplatz zunächst für die Lockheed RF-80 und später für die Fairchild C-119, deren Heimatbasis auf dem Militärflugplatz Toul-Rosières sich noch im Ausbau befand.

Am 4. Juli 1956 überflog eine in Wiesbaden gestartete Lockheed U-2A erstmals sowohl Moskau als auch Leningrad im Rahmen der Operation Overflight.

Im Jahr 1973 wurde das Hauptquartier der US Air Forces in Europe von der Lindsey Air Station in Wiesbaden auf die Ramstein Air Base verlegt und in Erbenheim die US Army stationiert.

Im letzten Jahrzehnt des Kalten Kriegs wäre Wiesbaden im Ernstfall zusätzlich eine Forward Operating Location (FOL) von US-Erdkampfflugzeugen Fairchild-Republic A-10 des auf der englischen Doppelbasis RAF Bentwaters/RAF Woodbridge beheimateten 81st Tactical Fighter Wings (81st TFW) gewesen. Bis Ende 1988 wären es A-10 der 511th Tactical Fighter Squadron (511th TFS) und ab Anfang 1989 der 92nd TFS, beide aus Bentwaters, gewesen.

Im Jahr 1998 wurde die Wiesbaden Air Base bezeichnete Einrichtung offiziell in Wiesbaden Army Airfield umbenannt.

Mit Stand von 2012 waren auf dem Stützpunkt etwa 19 Fluggeräte stationiert. Dazu zählten 6 Strahlflugzeuge und 13 propellergetriebene Maschinen. Im Jahr 2011 verzeichnete man auf dem Flugplatz ca. 8960 Flugbewegungen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Clay Kaserne – Informationen zum Flugbetrieb (Memento vom 21. Februar 2013 im Internet Archive), abgerufen am 30. September 2012.</ref> Darunter befinden sich Maschinen der Typen:<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Triebwerkstest sofort eindämmen. (Memento vom 15. März 2013 im Internet Archive) In: Wiesbadener-Kurier.</ref>

sowie weitere Maschinen diverser Typen, die eine Zwischenlandung auf dem Flugplatz durchführen.

Auswahl von stationierten Einheiten

Zu den Einheiten, die zwischen 1945 und 1993 hier stationiert waren, gehörten:

  • 363d Reconnaissance Group (Mai bis August 1945)
  • 51st Troop Carrier Group (September 1945 bis August 1948)
  • 317th Troop Carrier Group (30. September bis 15. Dezember 1948)
  • 7150th Air Force Composite Wing (15. Dezember 1948 bis 1. Oktober 1949)
  • 60th Air Mobility Wing|60th Troop Carrier Wing (1. Oktober 1949 bis 2. Juni 1951)
  • 7110th Support Wing (2. Juni 1951 bis 1. Dezember 1957)
  • 7030th Support Wing (1. Dezember 1957 bis 15. November 1959)
  • 7100th Support Wing (15. November 1959 bis 15. April 1985)
  • 7100th Air Base Group (15. April 1985 bis 1. Juni 1993)

Seit Ende der 1990er Jahre befanden sich das Hauptquartier der 1. Panzerdivision und weitere Unterstützungseinheiten in der Kaserne. Das Hauptquartier der 1. Panzerdivision wurde im Sommer 2011 in die USA verlegt, um Platz für das Hauptquartier der US-Army Europe und ihre Einheiten aus Mannheim und Heidelberg zu schaffen.<ref>Rhein Zeitung Online – Wiesbaden verabschiedet US-Panzerdivision nach Texas, vom 14. Mai 2011</ref>

Seit 2012 ist hier als fliegende Einheit das zuvor in Mannheim stationierte 1-214 General Support Aviation Battalion (GSAB) mit seinen ursprünglich ausschließlich UH-60 beheimatet. Es untersteht der 12th Combat Aviation Brigade in Ansbach<ref>Wiesbaden community reaches out to welcome 1-214th Aviation Regiment Family, US-Army News, 30. März 2012</ref>. In Folge einer Umorganisation und drastischen Verringerung der permanent in Europa stationierten US-Army Helikopter im Jahr 2015 besteht das Bataillon inzwischen nur noch aus drei Kompanien UH-60 und CH-47. Die „Commando“-UH-60 der A-Kompanie sind ebenfalls in Wiesbaden stationiert, die „Medevac“ UH-60 der C-Kompanie in Hohenfels und die CH-47 der H-Kompanie liegen in Ansbach.<ref name="ansbach.army.mil">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig 12th CAB.] In: ansbach.army.mil. United States Air Force, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. Mai 2015 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Das Gelände wird heute auch durch die 66. Brigade des US-amerikanischen militärischen Geheimdienstes genutzt. Hauptaufgabe der Soldaten ist die Unterstützung militärischer Operationen im Irak und Afghanistan.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Seite der Brigade (Memento vom 24. Mai 2011 im Internet Archive), abgerufen am 17. März 2012.</ref>

Der Sender AFN Wiesbaden, früher AFN Hessen, ist nach dem Abzug der US-amerikanischen Truppen aus Frankfurt am Main, wo er 1945 als AFN Frankfurt seinen Betrieb aufnahm, 2004 hierhin umgezogen.<ref>Offizielle Seite von AFN Wiesbaden</ref>

Hauptquartier United States Army Europe and Africa (USAREUR-AF)

Datei:Wiesbaden Army Airfield WIE-ETOU.jpg
Der Stützpunkt im Jahr 2011. Im Hintergrund Bau der neuen Wohnsiedlung.

Am Stützpunkt Wiesbaden sind ca. 20.000 Soldaten und Angehörige stationiert.<ref>Offizielle Seite des Standorts. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20. März 2018;.</ref> Sie wohnen in den Wiesbadener Siedlungen Hainerberg, Crestview und Aukamm. Außer auf dem Flugplatz gibt es derzeit in Wiesbaden noch Militärdienststellen im nach Amelia Earhart benannten Amelia Earhart Complex (das gleichnamige Hotel am Konrad-Adenauer-Ring soll geschlossen werden<ref>Schließung zweier US-Army-Standorte in Wiesbaden – Landeshauptstadt Wiesbaden. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 21. Juli 2017.@1@2Vorlage:Toter Link/www.wiesbaden.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>). Dort residiert das U.S. Army Corps Of Engineers Europe. Ferner gibt es im Stadtgebiet noch die Mainz-Kastel Storage Station (soll geschlossen werden, beinhaltet das European Technical Center; europäischer Kommunikations-Hub der Spionagebehörde National Security Agency) in Mainz-Kastel und den American Arms Office Tower.

Während der in Mainz-Finthen gelegene US-amerikanische Flugplatz und die Rhein-Main Air Base am Frankfurter Flughafen der Zivilfliegerei übergeben wurden, werden der Flugplatz Wiesbaden-Erbenheim und das umgebende Gelände weiter für die militärische Nutzung durch die Vereinigten Staaten umgebaut.<ref name="fr-heidelberg-muss-weichen">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Heidelberg muss weichen: Kommandos aus Wiesbaden.] In: Frankfurter Rundschau. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Juli 2013.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Anfang 2010 wurden von der US-Armee Planungen bekannt gegeben, wonach das Hauptquartier der US-Landstreitkräfte USAREUR bis September 2012 von Heidelberg nach Wiesbaden verlegt werde. Für die notwendigen Neu- und Umbaumaßnahmen einschließlich neuer Wohnviertel wurden bis 2012 550 Millionen Dollar investiert.<ref>op-online.de</ref>

Wiesbaden-Erbenheim wird somit zu einer von nur noch vier US Joint Main Operating Bases in Europa neben Grafenwöhr (Flugplatz Grafenwöhr), Kaiserslautern und Vicenza (173rd Airborne Brigade Combat Team).<ref>US-Armee will 40000 Soldaten aus Europa abziehen. In: Tagesspiegel. 13. April 2005 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />"tagesspiegel.de" (Memento vom 11. März 2022 im Internet Archive)).</ref>

Auf 41 Hektar Land, das vorher landwirtschaftlich genutzt wurde, wurden Housing Units (Reihenhäuser, Doppelhäuser und frei stehende Einfamilienhäuser), Spielplätze, Sportstätten und Gemeinschaftsflächen für rund 88 Millionen Euro geplant und bis etwa Mai 2012 fertiggestellt.<ref>Frankfurter Allgemeine Zeitung (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />In drei Jahren kommen die Generäle (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive)).</ref><ref>Pressemitteilung von JUFO Architekten (jufo-architekten.de).</ref> 2013 wurde weiter mit dem Bau von 326 neuen Wohneinheiten für die künftig zusätzlich in der Kaserne stationierten Soldaten und deren Familienangehörige begonnen.<ref name="fr-richtfest-fuers-hauptquartier">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig US-Army in Wiesbaden: Richtfest fürs Hauptquartier.] In: Frankfurter Rundschau. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Juli 2013.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>WAAF Family Housing. strabag, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. Dezember 2015;.</ref> Darüber hinaus ist der Bau eines Einkaufszentrums geplant.<ref name="luftpostkl-transformation" />

In einer großen feierlichen Zeremonie wurde am 14. Juni 2012 die neue Befehlszentrale General John M. Shalikashvili Mission Command Center (auch: “Shali Center”, “Shali MCC”) getauft und eingeweiht,<ref name="fr-us-armee-in-wiesbaden">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig US-Armee in Wiesbaden: Neues Europa-Hauptquartier für US-Armee.] In: FR.de (Frankfurter Rundschau). , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Juli 2013.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die US Army in Europa mit rund 30.000 US-Soldaten wird von hier aus kommandiert. Die Zentrale wurde benannt zu Ehren von General John Shalikashvili, der in Warschau geboren, als erster nicht in den Vereinigten Staaten Geborener das leitende Kommando als Vorsitzender des Vereinigten Generalstabs der US-Streitkräfte übernehmen durfte.<ref name="usarmy-names-mcc">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig U.S. Army Europe names new Mission Command Center.] In: eur.army.mil. U.S. Army Europe, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Juli 2013 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Im November 2020 wurde bekannt, dass das in Vicenza (Italien) angesiedelte Afrika-Kommando mit dem Europa-Hauptquartier zusammengelegt wird und künftig demselben Befehlshaber in Wiesbaden-Erbenheim unterstehen wird. Der Dienstposten wird dafür vom 3-Sterne- zum 4-Sterne-General hochgestuft.<ref>FAZ: Ein neues Kommando und ein weiterer Stern, abgerufen am 21. November 2020.</ref>

Lucius D. Clay Kaserne Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.

In einem weiteren Festakt wurde im Sommer 2012 der Stützpunkt in General Lucius D. Clay Kaserne nach dem US-amerikanischen General und Militärgouverneur der amerikanischen Besatzungszone in Deutschland (1947–1949), Lucius D. Clay, umbenannt.<ref name="usarmy-ceremony-program">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Program Wiesbaden ceremonies 14th June 2012.] (PDF; 996 kB) In: eur.army.mil. U.S. Army Europe, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Juli 2013 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die ebenfalls eingeweihte Siedlung Newman Village wurde benannt nach Colonel James R. Newman, dem Gouverneur der Militärverwaltung Groß-Hessens nach dem Zweiten Weltkrieg.

Ebenfalls am 14. Juni 2012 wurde angekündigt, dass im Herbst 2013 zwei weitere Bauprojekte dem Gebiet der Kaserne beginnen sollen – ein Informationsverarbeitungszentrum (Information Processing Center bzw. Grey Center)<ref>Jacob Corbin: Transformation managed: Directorate closes after 8 years of hard work. U.S. Army, 12. August 2015, abgerufen am 10. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und das Consolidated Intelligence Center<ref name="wiesbadenarmy-transformation">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Wiesbaden: Your home in Germany – USAREUR celebrates transformation milestones.] In: wiesbaden.army.mil. U.S. Army Garrison Wiesbaden Public Affairs Office, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Juli 2013 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="luftpostkl-transformation">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Die US-Militärgemeinde Wiesbaden stellt abgeschlossene Bauprojekte vor.] (PDF; 139 kB) , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Juli 2013.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>, welches auch von der NSA genutzt werden soll.<ref name="spiegel-nsa-und-bnd">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Interview mit Edward Snowden im SPIEGEL: NSA und BND arbeiten zusammen.] In: Spiegel Online. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Juli 2013.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Gesamtkosten für die beiden Einheiten sollen sich laut offizieller Aussage auf über 130 Millionen Dollar belaufen.<ref name="wiesbadenarmy-transformation" /><ref name="luftpostkl-transformation" /> Die Bauausschreibung lief von Dezember 2010, wurde im April 2011 abgeschlossen und archiviert.<ref name="fbo-ausschreibung-archiviert">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Y--Additional Questions and Answers for Construction of a Consolidated Intelligence Center (CIC) at Wiesbaden Army Airfield (WAAF), Germany – W912GB-11-R-0022 (Archived).] Federal Business Opportunities, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Juli 2013 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Am 6. September 2013 wurden die Campbell Barracks in Heidelberg von der US-Armee geschlossen.<ref>Campbell Barracks closure a significant hallmark in U.S. Army Europe transformation. U.S. Army Europe, 9. September 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. September 2013; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). vom 9. September 2013.</ref> und damit der Umzug des Hauptquartiers in die Wiesbadener Clay Kaserne offiziell gemacht. Bei voller Stärke sollen rund 19.000 Armeeangehörige (Stand 2012) in der neuen Kaserne stationiert sein.<ref name="fr-us-armee-in-wiesbaden" /> Das neue USAREUR-Hauptquartier sollte nach offiziellen Angaben ab 2015 wegen der über 40 geschlossenen US-Einrichtungen in Heidelberg, Mannheim und Darmstadt etwa 112 Millionen US-Dollar Betriebskosten im Jahr sparen.<ref name="wiesbadenarmy-transformation" />

Die Clay-Kaserne war zentraler Ort der geheimen USA-Unterstützung für die Ukraine im Krieg gegen Russland. Mit der Veröffentlichung der New York Times aus dem März 2025 wurde bekannt, dass von hier aus die USA Militäroperationen für Angriffe auf russisches Kernland geplant, gelenkt und dafür die Zielkoordinaten bereitgestellt hatten. Schlüsselpersonen wie General Christopher Donahue und Mychajlo Sabrodskyj legten den Grundstein für eine Zusammenarbeit. Damit übte die US-Regierung de facto das Kommando über die gesamte „kill chain“ (Tötungskette) aus. Im Zuge dieser US-Operation wurden nach US-Angaben mehr als 700.000 russische Soldaten getötet oder verwundet.<ref>Adam Entous: The Partnership: The Secret History of the War in Ukraine. This is the untold story of America’s hidden role in Ukrainian military operations against Russia’s invading armies, The New York Times, 29. März 2025</ref>

Zwischenfälle

  • Am 1. Juli 2010 kam es zu einem Unfall einer Militärmaschine des Typs Beechcraft RC 12. Die Piloten führten eine Notlandung durch, und die Maschine kam im Kornfeld direkt neben dem Airfield zum Stehen. Die Piloten wurden leicht verletzt, das Kerosin wurde abgepumpt und trat nicht aus. Die Maschine wurde einige Tage später geborgen und auf den Flugplatz geschleppt.<ref>Aero Fliegerzeitschrift, abgerufen am 30. September 2012.</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Heeresflugplatz Altenstadt | Flugplatz Ansbach-Katterbach | Baumholder Army Airfield | Flughafen Berlin Brandenburg | Fliegerhorst Büchel | Heeresflugplatz Bückeburg | Heeresflugplatz Celle | Fliegerhorst Diepholz | Fliegerhorst Faßberg | Heeresflugplatz Fritzlar | NATO-Flugplatz Geilenkirchen | Flugplatz Grafenwöhr | Hohenfels Army Airfield | Fliegerhorst Hohn | Fliegerhorst Holzdorf | Flugplatz Illesheim | Fliegerhorst Ingolstadt/Manching | Kaiserslautern Depot Army Heliport | Flughafen Köln/Bonn | Laage | Landstuhl Hospital | Flugplatz Laupheim | Fliegerhorst Lechfeld | Fliegerhorst Meppen | Fliegerhorst Neuburg | Heeresflugplatz Niederstetten | Fliegerhorst Nörvenich | Fliegerhorst Nordholz | Ramstein Air Base | Schleswig | Spangdahlem Air Base | Stuttgart Army Airfield | Vilseck Army Airfield | Flugplatz Wiesbaden-Erbenheim | Fliegerhorst Wittmundhafen | Fliegerhorst Wunstorf Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Vorlage:Klappleiste/Ende