Basketball Löwen Braunschweig
| Basketball Löwen Braunschweig | |||
| Gegründet | 2001 | ||
| Halle | Volkswagen Halle Braunschweig (6500<ref>Kapazitäten Volkswagenhalle. In: Volkswagenhalle Braunschweig. Abgerufen am 12. Mai 2025.</ref> Plätze) | ||
| Website | basketball-loewen.de | ||
| Geschäftsführer | Nils Mittmann | ||
| Trainer | Ramón Díaz | ||
| Liga | Bundesliga Herren | ||
| Farben | Schwarz / Gold | ||
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Die Basketball Löwen Braunschweig sind eine Basketballmannschaft aus Braunschweig. Der Gesellschafter der Basketball Löwen Braunschweig GmbH ist Dennis Schröder.
Geschichte
| Saison | Platz | S / N | Punkte | Körbe |
|---|---|---|---|---|
| 2000/01 | 6 | 13 / 13 | 26 – 26 | 2271 : 2390 |
| 2001/02 | 12 | 7 / 19 | 14 – 38 | 2027 : 2230 |
| 2002/03 | 3 | 17 / 9 | 34 – 18 | 2127 : 2035 |
| 2003/04 | 11 | 11 / 17 | 22 – 34 | 2258 : 2368 |
| 2004/05 | 12 | 12 / 18 | 24 – 36 | 2325 : 2399 |
| 2005/06 | 16 | 7 / 23 | 14 – 46 | 2226 : 2451 |
| 2006/07 | 14 | 13 / 21 | 26 – 42 | 2460 : 2634 |
| 2007/08 | 9 | 17 / 17 | 34 – 34 | 2551 : 2584 |
| 2008/09 | 13 | 14 / 20 | 28 – 40 | 2452 : 2455 |
| 2009/10 | 8 | 19 / 15 | 53 | 2688 : 2629 |
| 2010/11 | 5 | 20 / 14 | 54 | 2647 : 2563 |
| 2011/12 | 7 | 18 / 16 | 36 – 32 | 2645 : 2651 |
| 2012/13 | 13 | 14 / 20 | 28 – 40 | 2591 : 2723 |
| 2013/14 | 15 | 11 / 23 | 22 – 46 | 2560 : 2628 |
| 2014/15 | 9 | 17 / 17 | 34 – 34 | 2619 : 2653 |
| 2015/16 | 10 | 16 / 18 | 32 – 36 | 2545 : 2611 |
| 2016/17 | 16 | 6 / 26 | 12 – 52 | 2398 : 2708 |
| 2017/18 | 12 | 14 / 20 | 28 – 40 | 2527 : 2741 |
| 2018/19 | 8 | 17 / 17 | 34 – 34 | 2890 : 2853 |
| 2019/20 | 11 | 9 / 11 | 18 – 22 | 1791 : 1831 |
| 2020/21 | 9 | 16 / 18 | 32 – 36 | 2857 : 2812 |
| 2021/22 | 13 | 12 / 21 | 24 – 42 | 2743 : 2787 |
| 2022/23 | 14 | 12 / 22 | 35,3 % | 2725 : 2829 |
| 2023/24 | 12 | 15 / 19 | 44,1 % | 2777 : 2869 |
| 2024/25 | 3 | 20 / 12 | 62,5 % | 2690 : 2585 |
| Legende: | = Playoffteilnahme | = Abstiegsplatz |
Schwieriger Auftakt in die Eigenständigkeit
Bis zur Saison 1999/2000 nahm die SG Braunschweig am Spielbetrieb der 1. Basketball-Bundesliga teil.
Vor der Saison 2000/01 übernahm die neugegründete Basketball-Braunschweig GmbH als Tochtergesellschaft der Metabox Sportmarketing AG den Spielbetrieb vom bisherigen Lizenzinhaber Richard Hartwig.<ref>Ute Berndt: Der kurze Traum vom Glück mit Metabox endet in der Insolvenz. In: Ute Berndt, Henning Brand, Ingo Hoffmann, Christoph Matthies (Hrsg.): Dunke-Schön. 25 Jahre 1. Bundesliga Basketball in Braunschweig. Klartext Verlag, 2015, ISBN 978-3-8375-1505-3, S. 142–143.</ref> Neuer Namens- und Hauptgeldgeber war das Unternehmen Metabox AG aus Hildesheim. Gleichzeitig fand der Umzug von der Spielstätte Alte Waage in die neuerrichtete Volkswagenhalle statt. Das veranlasste das Fachblatt Basketball zur Einschätzung, in Braunschweig beginne eine neue Ära, die mit „extrem hohen Ansprüchen“ verbunden sei.<ref>Ulrich Everling: Braunschweig und der Zeitfaktor. In: Deutscher Basketball Bund e. V. (Hrsg.): Sonderheft s.Oliver BBL Saison 2000/2001. DSV Deutscher Sportverlag GmbH, Köln 2000, S. 21.</ref> Die Metabox AG sagte einen Mannschaftshaushalt von jährlich 4,5 Millionen D-Mark zu. Die Hoffnung des Unternehmens, dass sich weitere örtliche Unternehmen anschließen, erfüllte sich bis auf wenige Ausnahmen nicht. Mit Harald Stein wurde eine Braunschweiger Identifikationsfigur zurückgeholt, allerdings beklagte Trainer John Van Crombruggen, lange keine finanzielle Klarheit gehabt zu haben und deshalb in der Mannschaftszusammenstellung behindert worden zu sein.<ref name=":022">Finanzchaos, Turbulenzen auf dem Feld, Schuldzuweisungen. In: Ute Berndt, Henning Brand, Ingo Hoffmann, Christoph Matthies (Hrsg.): Dunke-Schön. 25 Jahre 1. Bundesliga Basketball in Braunschweig. Klartext Verlag, 2015, ISBN 978-3-8375-1505-3, S. 144–146.</ref> Van Crombruggen trat nach nur zwei Spielen zurück und begründete den Schritt mit Belästigungen durch anonyme Anrufe.<ref>Dino Reisner: Renommierprojekt führt zu einem Imageschaden. In: Die Welt. 15. Oktober 2000 (welt.de [abgerufen am 15. November 2022]).</ref> Brad Dean wurde sein Nachfolger.<ref>Finanzchaos, Turbulenzen auf dem Feld, Schuldzuweisungen. In: Ute Berndt, Henning Brand, Ingo Hoffmann, Christoph Matthies (Hrsg.): Dunke-Schön. 25 Jahre 1. Bundesliga Basketball in Braunschweig. Klartext Verlag, 2015, ISBN 978-3-8375-1505-3, S. 144, 145.</ref>
Hauptgeldgeber Metabox geriet in wirtschaftliche Not, die Betreibergesellschaft zahlte die Gehälter der Braunschweiger Spieler im November 2000 mit Verspätung, im selben Monat versuchte sie vergeblich, andere Unternehmen als Nothelfer zu gewinnen.<ref name=":022" /> Metabox drehte Anfang Dezember 2000 den Geldhahn zu<ref>Basketball-Bundesligisten droht das Aus: Metabox Braunschweig steht ohne Sponsor da. In: Rheinische Post. Abgerufen am 4. September 2020.</ref> und gab seine Anteile an der Betreibergesellschaft im selben Monat für einen symbolischen Verkaufspreis von einer D-Mark an Geschäftsführer Klaus-Peter Klewe ab. Die Basketball-Braunschweig GmbH meldete Mitte Dezember 2000 Insolvenz an,<ref name=":022" /> die Basketball-Bundesliga GmbH stellte den Braunschweigern Raphael Beckmann als Krisenhelfer zur Verfügung,<ref>Rettungsbemühungen um Metabox Braunschweig dauern an. In: Hamburger Morgenpost. 28. Dezember 2000, abgerufen am 4. September 2020.</ref> der unter anderem dabei helfen sollte, den Spielbetrieb bis zum Saisonende sicherzustellen. Trainer Dean verließ Braunschweig, in den ersten Tagen des Jahres 2001 kam der damalige deutsche Bundestrainer Henrik Dettmann als neuer Trainer. Der Deutsche Basketball-Bund stellte den Braunschweigern die Dienste Dettmanns leihweise zur Verfügung.<ref>Basketball: Der Verband hilft: Bundestrainer nach Braunschweig. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 4. September 2020]).</ref> Ende Januar 2001 übernahm die eilig gegründete Stadtsport GmbH mit dem Stadtsportbund als alleinigem Gesellschafter die Lizenz der Braunschweiger Bundesliga-Mannschaft. Zudem brachten örtliche Unternehmen nun Geld ein, in der Stadt Braunschweig löste die Not des Bundesligisten eine Unterstützungswelle aus, die sich unter anderem durch nunmehr deutlich höhere Zuschauerzahlen ausdrückte.<ref>SSB-Chef Franz Matthies - Der Retter nach der Metabox-Pleite. In: Ute Berndt, Henning Brand, Ingo Hoffmann, Christoph Matthies (Hrsg.): Dunke-Schön. 25 Jahre 1. Bundesliga Basketball in Braunschweig. Klartext Verlag, 2015, ISBN 978-3-8375-1505-3, S. 148, 149.</ref> Die Mannschaft hieß fortan Stadtsport Braunschweig.
Da der bisherigen Mannschaft verkündet wurde, nur noch verringerte Gehälter anbieten zu können, verließ die Mehrheit der Spieler Braunschweig, es wurden von Spielern Klagen wegen ausstehender Zahlungen eingereicht.<ref name=":1">Dino Reisner: Braunschweigs chaotischste Saison aller Zeiten. In: Die Welt. 10. Mai 2001 (welt.de [abgerufen am 4. September 2020]).</ref> Zudem entschloss man sich, mit „Leihtrainer“ Dettmann nicht weiterzumachen, sondern im Februar 2001 Ken Scalabroni als neuen Trainer zu holen, der in kurzer Zeit unter den wirtschaftlichen schwierigen Bedingungen ein fast vollständig neues Aufgebot zusammenstellen musste. Nur die Spieler Mark Flick und Jason Maile blieben, neu geholt wurden neben anderen die US-Amerikaner John Celestand und Robert Conley.<ref>Ute Berndt: Unter dem Namen „Stadtsport“ startet das Team 2001 durch. In: Ute Berndt, Henning Brand, Ingo Hoffmann, Christoph Matthies (Hrsg.): Dunke-Schön. 25 Jahre 1. Bundesliga Basketball in Braunschweig. Klartext Verlag, 2015, ISBN 978-3-8375-1505-3, S. 148, 149.</ref> Unter Scalabroni wurde das Bundesliga-Viertelfinale erreicht und das ereignisreiche Spieljahr, das die Zeitung Die Welt als „Braunschweigs chaotischste Saison aller Zeiten“ einstufte, noch mit einem unerwartet guten Ergebnis abgeschlossen.<ref name=":1" />
Die Mannschaft firmierte bis zum Ende der Saison 2001/02 unter dem Namen StadtSport Braunschweig. In der Saison 2002/03 wurde unter dem Namen TXU Braunschweig gespielt. Seit der Spielzeit 2003/04 lautete der Name BS Energy Braunschweig. Am Ende der Saison 2005/06 stand man auf einem Abstiegsplatz. Durch die Aufstockung der Bundesliga um zwei weitere Plätze hatte der Verein die Möglichkeit, sich eine Wildcard in einem Bewerbungsverfahren für zusätzliche 100.000 Euro zu erkaufen. Aufgrund der Saisonleistung blieben auch Mittelzuflüsse aus, sodass der Verein sich dieses nur durch die Unterstützung der Sponsoren (BS Energy, Öffentliche Versicherung Braunschweig, Volkswagen Sport Förderung) leisten konnte. BS Energy verzichtete auf sein Recht des Namensgebers, sicherte aber wie die beiden anderen großen Sponsoren die gleiche Fördersumme wie bisher zu.
Ab 2006: Als Phantoms zurück in die Meisterrunde
In der Saison 2006/07 wurde das Braunschweiger Bekleidungsunternehmen New Yorker neuer Namenssponsor. Der neue Mannschaftsname wurde in einer Umfrage auf der Website des Unternehmens ermittelt, bei der drei Varianten zur Auswahl standen. 78 % der rund 4800 Teilnehmer stimmten für den Namen New Yorker Phantoms Braunschweig. Nachteilig war allerdings bei diesem Namen, dass Auswärtige den Klub fälschlicherweise mit New York City in Verbindung bringen konnten. Neuer Betreiber der Mannschaft wurde die Phantoms Basketball GmbH.<ref>Ute Berndt: Neuer Schwung und frische Ideen mit New Yorker. In: Ute Berndt, Henning Brand, Ingo Hoffmann, Christoph Matthies (Hrsg.): Dunke-Schön. 25 Jahre 1. Bundesliga Basketball in Braunschweig. Klartext Verlag, 2015, ISBN 978-3-8375-1505-3, S. 242, 243.</ref> Ab Sommer 2008 wurde die Tunica-Sporthalle im Stadtteil Nördliches Ringgebiet feste Stätte für die Übungseinheiten der Bundesliga-Mannschaft. Die Stadt hatte die Halle für 154 000 Euro umrüsten lassen.<ref>Basketball Braunschweig: Phantoms trainieren künftig in der Tunica-Halle. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Dezember 2016; abgerufen am 10. Oktober 2020.</ref>
In der Saison 2009/10 erreichte man als achtplatzierte Mannschaft der Hauptrunde das erste Mal nach sieben Jahren wieder die Play-off-Runde. In der Viertelfinalserie schlug man den Hauptrundenersten Oldenburg mit 3:1. Im Halbfinale verloren die Phantoms 0:3 gegen den späteren Deutschen Meister und Pokalsieger Bamberg.
In der Saison 2010/11 gelang erstmals der Einzug in das Endturnier um den BBL-Pokal; nachdem man sich im Viertelfinale mit 88:76 gegen die EWE Baskets Oldenburg durchsetzen konnte, bezwang man im Halbfinale Frankfurt, ehe man sich im Finale der Mannschaft der Brose Baskets Bamberg mit 66:69 geschlagen geben musste.
Die Braunschweiger zogen 2011/12 erneut ins Halbfinale des Pokals ein und unterlagen dort den Telekom Baskets Bonn. Die Mannschaft erreichte in der Hauptrunde den siebten Rang und traf in der ersten Runde der Play-offs auf Ratiopharm Ulm. Die Phantoms unterlagen dort in der Best-of-Five-Serie mit 0:3 und schieden damit im Viertelfinale aus. Bereits während der Saison hatte Trainer Sebastian Machowski angekündigt, den Verein nach Saisonende zu verlassen. Er wechselte zu den EWE Baskets Oldenburg. Sein Nachfolger wurde der Grieche Kostas Flevarakis.
Sportlich verlief die Saison 2012/13, in deren Vorfeld der Mannschaftshaushalt deutlich gekürzt worden war,<ref name=":2">Ute Berndt: Ohne Schröder „retten“ die Routiniers den Klassenerhalt. In: Ute Berndt, Henning Brand, Ingo Hoffmann, Christoph Matthies (Hrsg.): Dunke-Schön. 25 Jahre 1. Bundesliga Basketball in Braunschweig. Klartext Verlag, 2015, ISBN 978-3-8375-1505-3, S. 322, 323.</ref> enttäuschender als die vergangenen Spielzeiten. Die gesamte Saison befand sich die Mannschaft im Abstiegskampf, und man konnte erst am vorletzten Spieltag der Punktrunde durch einen Auswärtssieg bei den Walter Tigers Tübingen den Klassenerhalt sichern. Sportlicher Lichtblick war die Entwicklung von Dennis Schröder, der für seine Leistungen als „bester deutscher Nachwuchsspieler 2013“ und „Most Improved Player 2013“ ausgezeichnet wurde. In der Saisonendphase fehlte Schröder wegen seiner Teilnahme mit einer Jugend-Weltauswahl am Nike Hoop Summit in den Vereinigten Staaten.<ref name=":2" /> Kurz nach Saisonende gaben die Braunschweiger bekannt, dass Trainer Flevarakis zur Saison 2013/2014 nicht mehr für den Verein tätig sein werde. Im Sommer 2013 verließ Eigengewächs Schröder Braunschweig in Richtung NBA. Schröders Vertrag mit den Niedersachsen besaß zu diesem Zeitpunkt noch eine Gültigkeit bis 2014, Braunschweigs Geschäftsführer Oliver Braun einigte sich mit den Atlanta Hawks, an die Niedersachsen floss der Bild zufolge eine Ablösesumme von umgerechnet 430 000 Euro.<ref>Vertrag bei den Atlanta Hawks. Abgerufen am 3. September 2020.</ref>
Als Flevarakis-Nachfolger für die Spielzeit 2013/14 präsentierten die Phantoms den Österreicher Raoul Korner, der zuvor als Trainer bei den EiffelTowers Den Bosch in den Niederlanden tätig war. Ebenso wurde mit Sean McCaw ein neuer Trainer für den Jugend- und Individualbereich vorgestellt. Die Saison wurde auf dem 15. Platz abgeschlossen.
Ab 2014: Die Löwen sind geboren
2014 schied Oliver Braun nach siebenjähriger Amtszeit als Geschäftsführer und Sportdirektor aus.<ref name=":0">Basketball Braunschweig: Neuer Geschäftsführer mit viel Erfahrung: Oliver Braun kehrt zurück. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. Juli 2020; abgerufen am 8. Juli 2020.</ref> Im Februar 2014 gab Namens- und Hauptgeldgeber New Yorker bekannt, am Ende der Saison 2013/14 auszusteigen, was für die Geschäftsführung der Mannschaft überraschend kam und Zukunftssorgen auslöste.<ref>Süddeutsche Zeitung: Braunschweig drohen wieder turbulente Zeiten. Abgerufen am 5. September 2020.</ref> Daraufhin wurde der Club zum 1. Juli 2014 in Basketball Löwen Braunschweig umbenannt und damit dem Wappentier der Stadt angelehnt,<ref>Dominik Handke: New Yorker Phantoms werden gelb-blaue „Basketball Löwen Braunschweig“. 1. Juli 2014, abgerufen am 5. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> die Farben wurden zu blau und gelb geändert. Damit sollte die Verbundenheit zum Braunschweiger Land ausgedrückt werden. Die Betreibergesellschaft wurde in Basketball Löwen Braunschweig GmbH umbenannt.<ref>Basketball Löwen Braunschweig GmbH, Braunschweig. Abgerufen am 5. September 2020.</ref>
Im Mai 2015 wurde die in Zusammenarbeit mit der SG FT/MTV Braunschweig betriebene Ausbildungsmannschaft aus finanziellen Gründen aus der 2. Bundesliga ProB zurückgezogen. Seit 2000 (ab 2002 in der 2. Bundesliga) hatten sich in der von Liviu Călin als Trainer betreuten Mannschaft zahlreiche Talente wie Dennis Schröder, Daniel Theis, Dirk Mädrich, Jan Lipke, Robin Smeulders und Nils Mittmann entwickelt, und sie waren auf diese Weise an die Anforderungen in der 1. Bundesliga herangeführt worden.<ref name=":02">Der Standort meldet die Baskets ab - und kappt seine Wurzeln. In: Ute Berndt, Henning Brand, Ingo Hoffmann, Christoph Matthies (Hrsg.): Dunke-Schön. 25 Jahre 1. Bundesliga Basketball in Braunschweig. Klartext Verlag, 2015, ISBN 978-3-8375-1505-3, S. 26–29.</ref> Im Monat des Rückzugs der Mannschaft gingen die Löwen eine Kooperation mit den Herzögen Wolfenbüttel ein, in die auch die bestehende Zusammenarbeit mit der SG FT/MTV Braunschweig eingegliedert wurde. Die Zusammenarbeit mit Wolfenbüttel wurde zunächst für einen Zeitraum von zehn Jahren vereinbart. Unter anderem war Teil der Absprachen, dass Braunschweiger Talente mit Hilfe von „Doppellizenzen“ in der Herrenmannschaft der Herzöge Spielpraxis sammeln und auf diese Weise an höhere Aufgaben herangeführt werden.<ref>Basketball Löwen Braunschweig: Basketball-Region stärken: Löwen kooperieren mit MTV Herzöge + SG Braunschweig. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Januar 2017; abgerufen am 28. Januar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Mit Ablauf der Spielzeit 2015/2016 verließ Trainer Korner die Basketball-Löwen und wechselte innerhalb der Liga zu Medi bayreuth. Nachfolger wurde der ehemalige Bundestrainer Frank Menz.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( vom 14. Oktober 2017 im Internet Archive)</ref>
Die Kaderzusammenstellung im Vorfeld der Saison 2016/2017 gestaltete sich aufgrund des engen Finanzhaushalts<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( vom 14. Oktober 2017 im Internet Archive)</ref> schwierig, dementsprechend waren die Erwartungen nicht sehr hoch. Tatsächlich verlief die Saison mit sechs Siegen nicht sehr erfolgreich, letztlich wurde die Klasse gewahrt, weil schon relativ früh in der Saison feststand, dass Phoenix Hagen aufgrund einer Insolvenz die Lizenz verlieren und somit absteigen würde.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( vom 14. Oktober 2017 im Internet Archive)</ref> Außerdem konnte der Aufsteiger Rasta Vechta, der nur zwei Siege in der Saison schaffte, auf Abstand gehalten werden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( vom 14. Oktober 2017 im Internet Archive)</ref>
Im Februar 2018 kündigte der gebürtige Braunschweiger und mittlerweile in der NBA beschäftigte Dennis Schröder in einem Gespräch mit Telekom Sport sein Vorhaben an, Teilhaber der Mannschaft werden zu wollen, und er nannte es als Ziel, aus den Löwen einen der fünf besten Vereine Deutschlands machen zu wollen.<ref>Interview. Abgerufen am 17. Juli 2023 (Toter Link, kein Archivlink auffindbar).</ref> Anfang März 2018 wurde offiziell verkündet, dass Schröder beginnend mit der Saison 2018/19 als Gesellschafter bei der Betreiber-GmbH der Löwen einsteigen und die Anteile der Staake Investment & Consulting GmbH & Co. KG übernehmen würde.<ref>"Es ist eine Herzensangelegenheit für mich!" - Dennis Schröder steigt in Braunschweig als Gesellschafter ein. Abgerufen am 17. Juli 2023.</ref> Zur Saison 2018/19 übernahm Schröder die Anteile, und seitdem ist er Mehrheitseigentümer der Basketball Löwen Braunschweig.<ref>Offiziell! Dennis Schröder wird Gesellschafter bei den Löwen. Abgerufen am 11. März 2019.</ref> Die Mannschaft zog im Spieljahr 2018/19 als Tabellenachter in die Meisterrunde ein<ref>Tobias Feuerhahn: 100:85 gegen Bayreuth – Löwen Braunschweig erreichen die Playoffs. 12. Mai 2019, abgerufen am 13. Mai 2019.</ref> und unterlag dort dem FC Bayern München im Viertelfinale mit 0:3-Siegen.<ref>BBL-Playoffs - Bayern und Berlin machen Halbfinaleinzug klar, Bamberg vor dem Aus. 26. Mai 2019, abgerufen am 26. Mai 2019.</ref>
Anfang Juni 2019 wurde mit dem Austroamerikaner Peter Strobl ein neuer Cheftrainer eingestellt, der in Braunschweig erstmals alleinverantwortlich tätig wurde und zuvor als Co-Trainer in Ulm gearbeitet hatte.<ref>Frank Vollmer: Neuer Basketball Löwen-Coach Pete Strobl: "Ich bin bereit!" 6. Juni 2019, abgerufen am 17. Juli 2023.</ref> Sein Vorgänger Frank Menz, der die Mannschaft im Frühjahr 2019 erstmals seit 2011/12 wieder in die Bundesliga-Meisterrunde führte,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( vom 6. Juni 2019 im Internet Archive)</ref> hatte bereits im Dezember 2018 mitgeteilt, Braunschweig nach dreijähriger Amtszeit aus persönlichen Gründen zu verlassen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( vom 6. Juni 2019 im Internet Archive)</ref> Die eigentlich langfristig ausgelegte Zusammenarbeit mit den Herzögen Wolfenbüttel zwecks Förderung von jungen Spielern wurde im Sommer 2019 beendet, nachdem Wolfenbüttel aus der 2. Bundesliga ProB abgestiegen war.<ref>Löwen erwägen Kooperation mit Hannover. 7. Mai 2020, abgerufen am 25. Juli 2020.</ref>
Im November 2019 kam es wegen unterschiedlicher Meinungen über die Nachwuchsarbeit zum Ende der Zusammenarbeit zwischen den Basketball Löwen und der SG Braunschweig.<ref>Armin Maus und Daniel Mau: „Wir wollen weiter mit der SG kooperieren“. 21. November 2019, abgerufen am 19. Januar 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Basketball Löwen zogen ihre Trainer, die auch in den SG-Mannschaften tätig waren, ab.<ref>Ute Berndt: Trainer Rohde und Theis übernehmen Regionalligateam. 14. November 2019, abgerufen am 19. Januar 2020.</ref> Das Spieljahr 2019/20 endete für die Braunschweiger Ende März 2020 wegen der COVID-19-Pandemie vorzeitig. Auf die Teilnahme am Saisonschlussturnier, das angesetzt wurde, um nach der Unterbrechung den deutschen Meister zu ermitteln, verzichtete die Mannschaft aus finanziellen Gründen.<ref>Basketball Braunschweig: Löwen müssen Saison 19/20 vorzeitig beenden, 10 Klubs wollen Saison fortsetzen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. November 2020; abgerufen am 20. Mai 2020.</ref>
Ab 2020: Dennis Schröder als Alleineigner
Im Mai 2020 wurde veröffentlicht, dass Dennis Schröder zum 1. Juli 2020 als alleiniger Gesellschafter der Basketball Löwen Braunschweig GmbH fungieren würde, bis dahin waren auch die Braunschweiger Versorgungs-AG & Co. KG, die Braunschweiger Beteiligungsgesellschaft mbH sowie der Stadtsportbund Braunschweig e. V. Mitgesellschafter. Von diesem Schritt erhofften sich die Beteiligten die Gewährleistung einer „einheitlichen strategischen Ausrichtung der Basketball Löwen“ und inmitten der COVID-19-Pandemie den Erhalt des Basketballstandortes Braunschweig.<ref>Basketball Braunschweig: Existenz gesichert – Dennis Schröder wird Alleingesellschafter. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Mai 2020; abgerufen am 20. Mai 2020.</ref>
Im Juli 2020 kehrte Oliver Braun als Geschäftsführer und Sportdirektor zurück, er löste Sebastian Schmidt ab, der seit Oktober 2017 bei den Braunschweigern gearbeitet hatte.<ref name=":0" /> Kurz nach Brauns Amtsantritt wurde unter dem Titel „Was gut war, soll wieder gut werden“ die Wiederaufnahme der Zusammenarbeit im Nachwuchsbereich mit der SG Braunschweig verkündet. Gegründet wurde die SG Junior Löwen gGmbH als Betreiber der Jugendförderung, an der gGmbH beteiligten sich als Gesellschafter die Basketballakademie von Dennis Schröder, ein Förderkreis unter der Schirmherrschaft von Daniel Theis sowie die Oskar-Kämmer-Schule gGmbH.<ref>Korbjäger ziehen wieder an einem Strang. 21. Juli 2020, abgerufen am 25. Juli 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Basketball Löwen behielten jedoch in sportlicher und wirtschaftlicher Hinsicht die Verantwortung für die Nachwuchsmannschaften in der JBBL und NBBL. Die sportliche Leitung der SG Junior Löwen gGmbH bekam der langjährige Braunschweiger Nachwuchsleiter Liviu Călin übertragen.<ref>Basketball Braunschweig: Basketball Löwen kooperieren mit SG Junior Löwen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. Juli 2020; abgerufen am 25. Juli 2020.</ref> Während der Sommerpause 2020 kehrten mehrere Weggefährten Schröders nach Braunschweig zurück: Neben Geschäftsführer Braun, der in seiner ersten Amtszeit bei Schröders Wechsel in die NBA eine entscheidende Rolle gespielt hatte, Schröders Freund Bazoumana Koné als Spieler,<ref>Christoph Matthies: Basketball Löwen holen Bazou Koné zurück nach Braunschweig. 18. August 2020, abgerufen am 3. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Kostas Papazoglou, mit dem Schröder 2012/13 in Braunschweig zusammenarbeitete, als Co-Trainer<ref>Basketball Braunschweig: Gesund ernähren – noch Anmeldungen möglich. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Oktober 2020; abgerufen am 3. September 2020.</ref> sowie Schröders ehemaliger Braunschweiger Mitspieler Nico Dilukila als Jugendtrainer.<ref>Interview mit Nico Dilukila. In: Nürnberger Basketball Club auf Facebook.com. Abgerufen am 3. September 2020.</ref> Im August 2020 erhielten die Basketball Löwen auf Geheiß ihres Gesellschafters Dennis Schröder neue Vereinsfarben und ein umgestaltetes Wappen. Die Farbenwahl begründete Schröder mit den Worten: „Schwarz und Gold sind meine Farben“.<ref>News 38: Basketball Löwen Braunschweig neues Logo – Fans irritiert: „Enttäuschend“. 24. August 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. September 2020; abgerufen am 24. August 2020.</ref>
Brauns Tätigkeit als Geschäftsführer und Sportdirektor endete bereits Anfang November 2020 wieder, nach Angaben der Löwen war dessen Aufgabe gewesen, die Mannschaft „durch die herausfordernde Sommer- und Saisonvorbereitungszeit zu manövrieren“, Braun habe die Löwen wieder in „ruhigere Fahrgewässer“ gebracht. Braun wechselte in den Aufsichtsrat.<ref>Oliver Braun nicht mehr Geschäftsführer & Sportdirektor. In: Basketball Löwen Braunschweig GmbH. 5. November 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. November 2020; abgerufen am 6. November 2020.</ref> Neuer Geschäftsführer und Sportlicher Leiter wurde im November 2020 Nils Mittmann.<ref>Basketball Braunschweig: Nils Mittmann übernimmt Geschäftsführer- und Sportdirektorfunktion. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. November 2020; abgerufen am 9. Dezember 2020.</ref> Trainer Strobl verließ Braunschweig im Sommer 2021 in Richtung Gießen.<ref>Headcoach Pete Strobl verlässt die Basketball Löwen. In: Basketball Löwen Braunschweig. 4. Juni 2021, abgerufen am 5. Juni 2021.</ref> Nachfolger wurde der Spanier Jesús Ramírez.<ref>Sport - Freie Presse. Abgerufen am 17. Juli 2023.</ref>
Das Schiedsgericht der FIBA verurteilte die Basketball Löwen Braunschweig GmbH im Februar 2021 zu einer Zahlung von 120 000 Euro zuzüglich Zinsen an den ehemaligen Braunschweiger Spieler Trevor Releford sowie zu einer Zahlung von 12 000 Euro zuzüglich Zinsen an das Unternehmen, das Releford beriet. Releford hatte ausstehende Gehaltszahlungen angemahnt.<ref>ARBITRAL AWARD (BAT 1592/20): BASKETBALL ARBITRAL TRIBUNAL (BAT) Mr. Stephan Netzle in the arbitration proceedings between Mr. Trevor Dawon Releford - Claimant 1 - Starvision Enterprise Ltd. 6, Kolokotroni Street, Nicosia, Cyprus - Claimant 2 - both represented by Mr. Alexandros Vagiatas, attorney at law, vs. Basketball Löwen Braunschweig GmbH Hasenwinkel 1a, 38114 Braunschweig, Germany - Respondent - represented by Mr. Filip Piljanović, attorney at law. In: FIBA. 11. Februar 2021, abgerufen am 10. Juli 2021.</ref> Die Basketball Löwen Braunschweig GmbH leitete in Deutschland rechtliche Schritte gegen Releford ein und veranlasste die Zahlung der vom FIBA-Schiedsgericht festgelegten Summe an den Spieler zunächst nicht. Die FIBA setzte daraufhin eine Strafmaßnahme ein, die zur Folge hatte, dass der Bundesligist ab dem 3. Mai 2021 vorerst keine Spielberechtigungen für neue Spieler ausgestellt bekam. Dagegen legte die Basketball Löwen Braunschweig GmbH Einspruch ein.<ref>Süddeutsche Zeitung: Wegen FIBA-Sanktion: Basketballer mit Transferstopp. Abgerufen am 10. Juli 2021.</ref>
Die Braunschweiger verlegten sich verstärkt auf die Arbeit mit jungen Spielern. Unter anderem gelang den Zwillingen Brandon Tischler und Nicholas Tischler bei den Niedersachsen der Bundesliga-Durchbruch.<ref>Tobias Feuerhahn: Tischler-Zwillinge verlassen Basketball Löwen zur BBL-Konkurrenz. In: Braunschweiger Zeitung. 6. Juni 2024, abgerufen am 17. Juni 2024.</ref> Auch Sananda Fru entwickelte sich in Braunschweig deutlich weiter.<ref>„Der Kern unserer Arbeit liegt in der Spielerentwicklung“. In: Basketball Löwen Braunschweig. 5. März 2024, abgerufen am 17. Juni 2024.</ref>
Im November 2023 ließ Geschäftsführer Mittmann die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb als mittelfristige Braunschweiger Zielsetzung verlauten. Des Weiteren forderte er, der Klub müsse attraktiver werden. Alleingesellschaft Dennis Schröder wurde zugeschrieben, die Löwen nicht nur mit Geldmitteln, sondern auch in Arbeitsabläufen wie der Verpflichtung von Neuzugängen zu unterstützen.<ref>NBA-Star Dennis Schröder hilft Basketball-Klub in Braunschweig. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 9. November 2023, abgerufen am 17. Juni 2024.</ref> Im Februar 2024 berichtete die Stadt Braunschweig, die stillgelegte Badmintonhalle eines ehemaligen Hotels an der Salzdahlumer Straße in eine Trainingsstätte für die Basketball Löwen Braunschweig mit angeschlossener Geschäftsstelle umzuwandeln.<ref>Basketball Löwen Braunschweig erhalten eine neue Trainingsstätte. In: Regional Heute. 13. Februar 2024, abgerufen am 17. Juni 2024.</ref> Die Arbeitsbedingungen in der baufälligen Tunica-Halle, die bislang für den Übungsbetrieb genutzt wurde, waren als unzureichend beschrieben worden.<ref>Basketball: Hallen-Desaster! „Das hat mit Profisport nichts mehr zu tun“. In: Bild. 10. Mai 2023, abgerufen am 17. Juni 2024.</ref> Die neuen Räumlichkeiten wurden im Mai 2025 bezogen.
Unter Trainer Ramírez schloss man die Bundesliga-Hauptrunde 2024/25 auf dem dritten Tabellenplatz ab.<ref name=":3">Braunschweig verliert «Bundesliga-Trainer des Jahres». In: Ka-news.de. 11. Juli 2025, abgerufen am 11. Juli 2025.</ref> Im Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft schied man aus.<ref name=":4" /> Ramírez, dessen Vertrag in Braunschweig noch bis 2027 Bestand hatte, wechselte im Sommer 2025 gegen eine Ablösesumme zum spanischen Erstligisten Basket Saragossa 2002.<ref name=":3" /> Assistenztrainer Kostas Papazoglou wurde zu Ramírez’ Nachfolger bestimmt.<ref name=":4">Wechsel nach Saragossa: BBL: Coach des Jahres Ramirez verlässt Löwen Braunschweig. In: NDR. 11. Juli 2025, abgerufen am 11. Juli 2025.</ref> Anfang Februar 2026 trennten sich die auf den letzten Bundesliga-Tabellenplatz abgerutschten Braunschweiger von Papazoglou, Co-Trainer Liviu Călin übernahm vorerst die Mannschaftsleitung,<ref>Paukenschlag bei den Basketball Löwen Braunschweig. In: Okerwelle 104.6. 3. Februar 2026, abgerufen am 7. Februar 2026.</ref> ehe der Spanier Ramón Díaz Mitte des Monats neuer Braunschweiger Cheftrainer wurde.<ref>Spanischer Coach für Braunschweiger Basketballer. In: Die Welt. 13. Februar 2026, abgerufen am 15. Februar 2026.</ref>
Mannschaftsnamen
- bis 2000: SG FT/MTV Braunschweig
- 2000–2001: Metabox Braunschweig
- 2001–2002: StadtSport Braunschweig
- 2002–2003: TXU Energie Braunschweig
- 2003–2006: BS Energy Braunschweig
- 2006–2014: New Yorker Phantoms Braunschweig
- Seit 2014: Basketball Löwen Braunschweig
Trainerchronik
Mannschaft
Aktueller Kader
Ehemalige Kader
Bestmarken vergangener Spielzeiten
| Saison | Punkte | Rebounds | Assists | Steals | Blocks |
|---|---|---|---|---|---|
| 2023/2024 | Jilson Bango Datei:Flag of Angola.svg 460 (13,5) |
Jilson Bango Datei:Flag of Angola.svg 240 (7,1) |
Ahmaad Rorie Vereinigte Staaten 184 (5,6) |
Ahmaad Rorie Vereinigte Staaten 34 (1,0) |
Jilson Bango Datei:Flag of Angola.svg 56 (1,7) |
| 2022/2023 | David Krämer Deutschland 527 (17,6) |
Jilson Bango Datei:Flag of Angola.svg 157 (6,5) |
Braydon Hobbs Vereinigte Staaten 145 (6,0) |
Braydon Hobbs Vereinigte Staaten 45 (1,9) |
Sananda Fru Deutschland 28 (0,9) |
| 2021/2022 | David Krämer Deutschland 429 (14,3) |
Owen Klassen Datei:Flag of Canada (Pantone).svg 201 (6,3) |
Ondrej Sehnal Datei:Flag of the Czech Republic.svg 199 (6,0) |
Luc van Slooten Deutschland 38 (1,3) |
Owen Klassen Datei:Flag of Canada (Pantone).svg 19 (0,6) |
| 2020/2021 | Karim Jallow Deutschland 517 (15,2) |
Gavin Schilling Deutschland/Vereinigte Staaten 254 (7,5) |
James Robinson Vereinigte Staaten 160 (4,9) |
Luc van Slooten Deutschland 30 (0,9) |
Gavin Schilling Deutschland/Vereinigte Staaten 14 (0,4) |
| 2019/2020 | Scott Eatherton Vereinigte Staaten 354 (17,7) |
Scott Eatherton Vereinigte Staaten 164 (8,2) |
Trevor Releford Vereinigte Staaten 105 (5,3) |
Scott Eatherton Vereinigte Staaten 33 (1,7) |
Scott Eatherton Vereinigte Staaten 13 (0,7) |
| 2018/2019 | DeAndre Lansdowne Vereinigte Staaten 630 (18,5) |
Scott Eatherton Vereinigte Staaten 272 (9,4) |
Joe Rahon Vereinigte Staaten 181 (4,9) |
DeAndre Lansdowne Vereinigte Staaten 55 (1,6) |
Shaquille Hines Vereinigte Staaten 30 (0,9) |
| 2017/2018 | Scott Eatherton Vereinigte Staaten 571 (17,3) |
Scott Eatherton Vereinigte Staaten 317 (9,6) |
Thomas Klepeisz Österreich 131 (3,9) |
DeAndre Lansdowne Vereinigte Staaten 58 (1,7) |
Scott Eatherton Vereinigte Staaten 41 (1,2) |
| 2016/2017 | Dyshawn Pierre Datei:Flag of Canada (Pantone).svg 478 (14,9) |
Dyshawn Pierre Datei:Flag of Canada (Pantone).svg 253 (7,9) |
Carlos Medlock Vereinigte Staaten 126 (4,2) |
Carlos Medlock Vereinigte Staaten 43 (1,4) |
Geoffrey Groselle Vereinigte Staaten 37 (1,2) |
| 2015/2016 | Keaton Grant Vereinigte Staaten 518 (15,2) |
Kenneth Frease Vereinigte Staaten 213 (6,3) |
Derek Needham Vereinigte Staaten 117 (3,8) |
Keaton Grant Vereinigte Staaten 64 (1,9) |
Kenneth Frease Vereinigte Staaten 48 (1,4) |
| 2014/2015 | Tim Abromaitis Vereinigte Staaten 489 (14,4) |
Tim Abromaitis Vereinigte Staaten 205 (6,0) |
Dru Joyce Vereinigte Staaten 199 (6,0) |
Tim Abromaitis Vereinigte Staaten 50 (1,5) |
Kyle Visser Vereinigte Staaten 20 (0,6) |
| 2013/2014 | Isaiah Swann Vereinigte Staaten 610 (17,9) |
Aaron Doornekamp Datei:Flag of Canada (Pantone).svg 195 (5,7) |
Isaiah Swann Vereinigte Staaten 115 (3,4) |
Aaron Doornekamp Datei:Flag of Canada (Pantone).svg 49 (1,4) |
Kyle Visser Vereinigte Staaten 23 (0,7) |
| 2012/2013 | Dennis Schröder Deutschland 384 (12,0) |
Eric Boateng Vereinigtes Königreich 188 (5,9) |
Dennis Schröder Deutschland 102 (3,2) |
Immanuel McElroy Vereinigte Staaten 33 (1,0) |
Nick Schneiders Deutschland 27 (0,8) |
| 2011/2012 | Kyle Visser Vereinigte Staaten 405 (11,0) |
Kyle Visser Vereinigte Staaten 193 (5,2) |
Immanuel McElroy Vereinigte Staaten 119 (3,4) |
Immanuel McElroy Vereinigte Staaten 35 (1,0) |
Kyle Visser Vereinigte Staaten 27 (0,7) |
| 2010/2011 | Brandon Thomas Vereinigte Staaten 530 (14,2) |
Marcus Goree Vereinigte Staaten 176 (5,9) |
Kevin Hamilton Vereinigte Staaten/Datei:Flag of Puerto Rico.svg 140 (4,3) |
Kevin Hamilton Vereinigte Staaten/Datei:Flag of Puerto Rico.svg 70 (1,9) |
Marcus Goree Vereinigte Staaten 30 (1,1) |
| 2009/2010 | Marcus Goree Vereinigte Staaten 257 (12,2) |
Marcus Goree Vereinigte Staaten 116 (5,5) |
Kevin Hamilton Vereinigte Staaten/Datei:Flag of Puerto Rico.svg 211 (5,3) |
Kevin Hamilton Vereinigte Staaten/Datei:Flag of Puerto Rico.svg 75 (1,9) |
Marcus Goree Vereinigte Staaten 23 (1,0) |
| 2008/2009 | Dustin Salisbery Vereinigte Staaten 406 (12,7) |
Andrew Drevo Vereinigte Staaten 209 (6,5) |
William Franklin Vereinigte Staaten 126 (3,7) |
William Franklin Vereinigte Staaten 50 (1,5) |
Andrew Drevo Vereinigte Staaten 24 (0,8) |
| 2007/2008 | John Allen Vereinigte Staaten 447 (13,2) |
Andrew Drevo Vereinigte Staaten 225 (6,6) |
John Allen Vereinigte Staaten 125 (3,7) |
Steven Wright Vereinigte Staaten 55 (1,6) |
Jonathan Levy Vereinigte Staaten 25 (0,7) |
| 2006/2007 | Milko Bjelica Datei:Flag of Montenegro.svg 395 (12,0) |
Greg Morgan Vereinigte Staaten 207 (6,1) |
Gregory Davis Vereinigte Staaten 93 (2,7) |
Tory Walker Vereinigte Staaten 45 (1,4) |
Greg Morgan Vereinigte Staaten 41 (1,2) |
| 2005/2006 | Tyray Pearson Vereinigte Staaten 403 (13,9) |
Tyray Pearson Vereinigte Staaten 274 (9,4) |
Vernard Hollins Vereinigte Staaten 60 (2,5) |
Chauncey Leslie Vereinigte Staaten 46 (1,6) |
Tyray Pearson Vereinigte Staaten 18 (0,6) |
| 2004/2005 | Adam Hall Vereinigte Staaten 377 (14,5) |
Adam Hall Vereinigte Staaten 190 (7,3) |
Gordan Firic Datei:Flag of Bosnia and Herzegovina.svg 107 (4,0) |
Joakim Blom Schweden 32 (1,1) |
Joakim Blom Schweden 17 (0,6) |
| 2003/2004 | Demond Mallet Vereinigte Staaten 608 (21,7) |
Mike Mardesich Datei:Flag of Croatia.svg/Vereinigte Staaten 170 (6,8) |
Demond Mallet Vereinigte Staaten 100 (3,6) |
Demond Mallet Vereinigte Staaten 46 (1,6) |
Mike Mardesich Datei:Flag of Croatia.svg/Vereinigte Staaten 26 (1,0) |
| 2002/2003 | Pete Lisicky Datei:Flag of Slovakia.svg/Vereinigte Staaten 565 (16,6) |
Szymon Szewczyk Datei:Flag of Poland.svg 228 (6,7) |
Gordan Firic Datei:Flag of Bosnia and Herzegovina.svg 166 (5,5) |
Pete Lisicky Datei:Flag of Slovakia.svg/Vereinigte Staaten 56 (1,6) |
Szymon Szewczyk Datei:Flag of Poland.svg 29 (0,9) |
| 2001/2002 | Demond Mallet Vereinigte Staaten 708 (20,2) |
Demond Mallet Vereinigte Staaten 151 (4,3) |
Demond Mallet Vereinigte Staaten 116 (3,3) |
Demond Mallet Vereinigte Staaten 50 (1,4) |
Sergej Smirnov Russland 14 (0,5) |
| 2000/2001 | Mark Flick Vereinigte Staaten/Deutschland 415 (14,3) |
Mark Flick Vereinigte Staaten/Deutschland 157 (5,4) |
Terrell McIntyre Vereinigte Staaten 105 (7,0) |
Mark Flick Vereinigte Staaten/Deutschland 31 (1,1) |
Mark Flick Vereinigte Staaten/Deutschland 13 (0,4) |
| 1999/2000 | Orlando Lightfoot Vereinigte Staaten 547 (22,8) |
Orlando Lightfoot Vereinigte Staaten 170 (7,1) |
Brett Eppehimer Italien/Vereinigte Staaten 129 (5,0) |
Christian Mehrens Deutschland 41 (1,6) |
Christian Mehrens Deutschland 33 (1,3) |
| 1998/1999 | Robert Boykins Vereinigte Staaten 363 (14,0) |
Robert Boykins Vereinigte Staaten 197 (7,6) |
Kenny Atkinson Vereinigte Staaten/Spanien 117 (5,1) |
Robert Boykins Vereinigte Staaten 41 (1,6) |
Robert Boykins Vereinigte Staaten 19 (0,7) |
Fans
Der Fanclub der Basketball Löwen Braunschweig heißt Basketball Supporters Braunschweig e. V. und begleitet die Mannschaft bei allen Auswärtsspielen.
Weblinks
Einzelnachweise
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