Nick Schneiders
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 20. Juli 1984 (41 Jahre) | |
| Geburtsort | Bielefeld-Brackwede, Deutschland | |
| Größe | 221 cm | |
| Position | Center | |
| College | South Carolina Upstate | |
| Trikotnummer | 10 | |
| Vereine als Aktiver | ||
| 2004–2005 Deutschland DJK GW Rheda 2005–2010 Vereinigte Staaten USC Upstate Spartans 2010–2013 Deutschland New Yorker Phantoms Braunschweig 2013–2015 Deutschland Eisbären Bremerhaven 2015–2016 Deutschland Paderborn Baskets | ||
Nick Schneiders (* 20. Juli 1984 in Brackwede, Bielefeld) ist ein ehemaliger deutscher Basketballspieler, der nach dem Studium in den Vereinigten Staaten ab 2010 als Profi in der Basketball-Bundesliga spielte. Mit 2,21 m Körpergröße galt Schneiders als der längste Bundesligaspieler.<ref>Dietmar Rose: 2,21-Meter-Hüne spielt vor. In: Nordsee-Zeitung. 4. September 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 29. Oktober 2013; abgerufen am 27. Oktober 2013.</ref> Er bestritt 159 Bundesliga-Spiele.<ref>Nick Schneiders. In: BBL GmbH. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 31. Juli 2021.</ref>
Karriere
Schneiders begann erst mit 19 Jahren Basketball bei der DJK Grün-Weiß Rheda zu spielen. Von 2005 bis 2010 spielte er während seines Studiums an der University of South Carolina Upstate in Spartanburg für die Hochschulmannschaft Spartans, die 2007 aus der Division II kommend der Atlantic Sun Conference in der NCAA Division I beitraten. Innerhalb der NCAA Division I gelangen der Mannschaft keine besonderen Erfolge. Mit 205 geblockten Würfen innerhalb von vier Jahren stellte Schneiders eine neue Bestmarke an der Hochschule auf. Von der Atlantic Sun Conference wurde er mehrmals für seine Studienleistungen ausgezeichnet.<ref>2013-14 USC Upstate Men’s Basketball Media Guide. In: University of South Carolina - Upstate Athletics. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 31. Juli 2021.</ref> Zeitweilig stand in der Hochschulmannschaft neben Schneiders mit Marc Wartenberger ein weiterer Deutscher.<ref>2006-07, USC Upstate Season Box Score (as of Apr 07, 2020), All games. In: USC Upstate Men's Basketball. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 31. Januar 2026.</ref>
Nach dem Ende seines Studiums bekam Schneiders 2010 einen Dreijahresvertrag bei den New Yorker Phantoms Braunschweig in der höchsten deutschen Spielklasse. Dieser Mannschaft gelang in der Bundesliga-Spielzeit 2010/11 erneut die Qualifikation für die Play-offs um die Deutsche Meisterschaft. Sie schieden in der ersten Runde gegen die späteren Vizemeister Alba Berlin aus. Zudem gelang in dieser Spielzeit der Finaleinzug im BBL-Pokal 2011, welches gegen den Meister und Pokal-Titelverteidiger Brose Baskets verloren ging.
Auch in der Bundesliga-Saison 2011/12 konnte Schneiders mit den New Yorker Phantoms erneut in das Halbfinale des BBL-Pokal 2012 einziehen. In den Play-offs schied man in der ersten Runde diesmal gegen den späteren Vizemeister Ratiopharm Ulm aus. Nachdem man in der Basketball-Bundesliga-Saison 2012/13 unter dem neuen Trainer Kostas Flevarakis die Play-offs verpasst hatte, konnte sich auch Schneiders, der 2012/13 mit 5,1 Punkten je Begegnung den Höchstwert seiner Bundesliga-Zeit erreicht hatte, am Saisonende nicht mit den Niedersachsen über eine Vertragsverlängerung einigen.
Nach einem Probetraining beim Ligakonkurrenten Eisbären Bremerhaven bekam er schließlich einen zunächst bis Jahresende befristeten Vertrag.<ref>Eisbären verlängern mit Center Nick Schneiders. In: Eisbären Bremerhaven. 17. September 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 27. Oktober 2013.</ref> Dieser Vertrag wurde im Dezember 2013 bis zum Saisonende 2014 verlängert. Auch in der Saison 2014/15 spielte Schneiders bei den Eisbären in der Bundesliga.
Seit August 2015 hielt Nick Schneiders sich bei den Finke Baskets Paderborn fit und gab dort am 6. November 2015 sein Debüt gegen die Oettinger Rockets Gotha. Bis zum Ende der Saison 2015/16 spielte Schneiders dort ohne Vertrag in der 2. Basketball-Bundesliga und verhalf den Paderbornern zum Klassenerhalt. In einem der letzten Spiele verletzte er sich und beendete anschließend seine Karriere als Berufsbasketballspieler.<ref>Henning Hoheisel: Und am Ende schmerzt bloß das Knie. In: Die Glocke. 26. April 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 9. Dezember 2016.</ref> Schneiders ging danach in die Vereinigten Staaten zurück.<ref>Ehemaliger Basketballprofi Nick Schneiders zu Gast an der Richard-von-Weizsäcker Gesamtschule. In: Richard-von-Weizsäcker-Gesamtschule. 21. Dezember 2025, abgerufen am 31. Januar 2026.</ref>
Weblinks
- Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) easyCredit BBL – Nick Schneiders – Spielerprofil auf der Website der easyCredit Basketball-Bundesliga
- Vorlage:SportsReference-College
- Nick Schneiders – Spielerprofil auf den Webseiten der University of South Carolina Upstate (englisch)
Einzelnachweise
<references/>
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schneiders, Nick |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Basketballspieler |
| GEBURTSDATUM | 20. Juli 1984 |
| GEBURTSORT | Bielefeld |