Bahnstrecke Treuchtlingen–Würzburg
| Treuchtlingen–Würzburg Hbf | |
|---|---|
| Streckennummer (DB): | 5321 |
| Kursbuchstrecke (DB): | 920 |
| Kursbuchstrecke: | 415 (1946) 322 (Heidingsfeld West – Würzburg Hbf 1946) |
| Streckenlänge: | 140,2 km |
| Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) |
| Stromsystem: | 15 kV 16,7 Hz ~ |
| Streckengeschwindigkeit: | 160 km/h |
| Zugbeeinflussung: | PZB |
| Zweigleisigkeit: | durchgehend |
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Die Bahnstrecke Treuchtlingen–Würzburg ist eine zweigleisige, elektrifizierte Hauptbahn in Bayern. Sie führt von Treuchtlingen im südlichen Mittelfranken über Gunzenhausen, Ansbach, Marktbreit und Ochsenfurt in die unterfränkische Bezirkshauptstadt Würzburg.
Geschichte
Die Strecke bestand ursprünglich aus drei kürzeren Strecken:
- Der am 1. Juli 1859 eröffneten Strecke von Ansbach nach Gunzenhausen,<ref>Zeitung: Inland. In: Eisenbahn-Zeitung. Nr. 26, 2. Juli 1859, S. 104 (digitale-sammlungen.de).</ref>
- der am 1. Juli 1864 eröffneten Strecke von Würzburg nach Ansbach<ref>Mittheilungen über Eisenbahnen und sonstige Transport-Anstalten: Fahrplan-Aenderungen. In: Zeitung des Vereins Deutscher Eisenbahn-Verwaltungen. Nr. 25, 18. Juni 1864, S. 298 (digitale-sammlungen.de).</ref> und
- der am 2. Oktober 1869 eröffneten Strecke von Gunzenhausen nach Treuchtlingen.<ref>Mittheilungen über Eisenbahnen und sonstige Transport-Anstalten: Bayerische Eisenbahn. In: Zeitung des Vereins Deutscher Eisenbahn-Verwaltungen. Nr. 40, 1. Oktober 1869, S. 612 (digitale-sammlungen.de).</ref>
Da die Stadt Ansbach zunächst keinen Anschluss an die Ludwig-Süd-Nord-Bahn hatte, ließ sie auf eigene Rechnung eine Verbindungsbahn als Pachtbahn nach Gunzenhausen bauen. Den Betrieb auf dieser dritten bayerischen Pachtbahn nach Neuenmarkt – Bayreuth (1853) und Pasing – Starnberg (1854) führte die Königlich Bayerische Eisenbahn durch.
Mit dem Bahnbaugesetz von 1861 wurde die gesamte Strecke Treuchtlingen – Würzburg fertiggestellt, wodurch Ansbach zum Durchgangsbahnhof wurde. Mit Erstellung der Strecke Ingolstadt–Treuchtlingen–Gunzenhausen erfolgte schließlich 1869 der Lückenschluss.
Vor 1883 wurde die Trasse zwischen dem Bahnhof Gunzenhausen und dem Dorf Laubenzedel um mehrere hundert Meter Richtung Osten, näher an die Strecke nach Pleinfeld, verschoben. Die Streckenlänge erhöhte sich dadurch um 0,78 Kilometer.<ref>Kosmas Lutz: Der Bau der bayerischen Eisenbahnen rechts des Rheines. R. Oldenbourg, München/Leipzig 1883, S. 188 (Volltext in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 30. Juli 2023]).</ref>
Die Strecke wurde durchgehend zweigleisig ausgebaut. Das zweite Gleis war dabei zwischen Ansbach und Steinach ab dem 1. Oktober 1894 und zwischen Steinach und Ochsenfurt ab dem 1. Mai 1895 in Betrieb.<ref name="linde">Julius Weber: 120 Jahre Zugverkehr in Steinach. In: Die Linde. Nr. 65, 1983, OCLC 224499890, ZDB-ID 540111-2, S. 73–75 (woernitz-franken.de [abgerufen am 28. März 2023]).</ref> Auf der Strecke verkehrten auch Güterzuge mit Personenbeförderung.<ref>Franz Hettinger: Aus Welt und Kirche. Bilder und Skizzen, Band 2: Deutschland und Frankreich. Herder, Freiburg, vierte Aufl. 1897, S. 3 und 6.</ref>
Die Strecke ist seit dem 15. März 1965 elektrifiziert. 1978 wurde im Rahmen eines Pilotprojektes bei insgesamt 15 Halten die Bedienung im Personenverkehr eingestellt. Busse übernahmen die Funktion. 1993 endete an vielen Bahnhöfen zudem der Güterverkehr.
Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010 wurde der Haltepunkt Burgbernheim-Wildbad reaktiviert.<ref>Reaktivierung des Haltepunktes Burgbernheim-Wildbad. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. Dezember 2015; abgerufen am 11. Februar 2026.</ref>
Am Abend des 18. Juli 2016 erfolgte im Abschnitt zwischen Ochsenfurt und Würzburg ein Anschlag in einem Regionalzug, bei dem ein 17-jähriger afghanischer Flüchtling Passagiere mit einer Axt und einer Stichwaffe attackierte und zum Teil schwer verletzte. Der Täter wurde bei seiner Flucht im Würzburger Stadtteil Heidingsfeld von Spezialeinsatzkräften erschossen. Am Tag nach der Tat beanspruchte die Terrororganisation Islamischer Staat über ihr Propaganda-Sprachrohr Amaq die Täterschaft für sich<ref>IS bezichtigt sich des Angriffs in Regionalzug. FAZ.net, 19. Juli 2016.</ref> und veröffentlichte ein Video im Internet, in dem der Täter, der „Muhammad Riyad“ benannt wird, in paschtunischer Sprache mit einem Messer in der Hand drohte: „Ich bin ein Soldat des Islamischen Staates und beginne eine heilige Operation in Deutschland.“<ref>ISIS zeigt Video des Axt-Terroristen. 19. Juli 2016, abgerufen am 31. August 2016.</ref>
Stellwerksseitig wurde von 2016 ab der Streckenteil nördlich von Ansbach ins ESTW Würzburg-Heidingsfeld integriert. Örtlich besetzte Betriebsstellen gibt es noch in Ansbach, Gunzenhausen und Treuchtlingen.
2018 erhielten die Bahnhöfe Oberdachstetten und Uffenheim in Vorbereitung auf die Umstellung auf elektronische Stellwerkstechnik neue Bahnsteige mit einer Bahnsteighöhe von 760 mm.
Im Bahnhof Würzburg-Heidingsfeld Ost wurde zum Beginn des Fahrplanjahres 2023 der Personenverkehr nach dessen Einstellung Ende der 1980er Jahre wieder aufgenommen. Dazu wurden ab August 2021 die Personenverkehrsanlagen errichtet.<ref>Baubeginn Würzburg-Heidingsfeld Ost. Deutsche Bahn, abgerufen am 20. September 2022.</ref><ref>Dornröschenschlaf beendet: Station Würzburg-Heidingsfeld Ost geht wieder in Betrieb. Deutsche Bahn, 6. Dezember 2022, abgerufen am 13. Dezember 2022.</ref>
Unfälle
Ein schweres Zugunglück auf der Strecke ereignete sich am 30. April 1987 in Ansbach, als ein nach Würzburg fahrender Güterzug in die Flanke eines nach Stuttgart verkehrenden Schnellzugs fuhr. Insgesamt vier Wagen des Schnellzugs entgleisten und rutschten den Bahndamm hinunter, wobei sie mehrere Gebäude beschädigten. Ein Mensch starb, zahlreiche weitere wurden schwer verletzt. Die Bergung der Wagen war schwierig, da sie abzustürzen drohten.
Die Ursache des Unglückes war die Missachtung des Halt zeigenden Ausfahrsignals durch den Lokführer des Güterzuges, der fälschlicherweise das auf Fahrt stehende Ausfahrsignal des Schnellzugs auf seinen Zug bezog.
Streckenbeschreibung
Die Strecke ist 140,2 Kilometer lang. Von einstmals 29 Unterwegsbahnhöfen und -haltepunkten werden heute im Personenverkehr noch 15 bedient.
In der Nähe des Bahnhofes Oberdachstetten befindet sich ein Unterwerk.
Die Bahnstrecke verlässt den Kreuzungsbahnhof Treuchtlingen in nordwestlicher Richtung und folgt der weiten Talniederung der Altmühl bis Gunzenhausen, wo sie in einem Rechtsbogen Parallellage zur Strecke Nördlingen–Pleinfeld der älteren Ludwig-Süd-Nord-Bahn erreicht und diese nach dem Bahnhof Gunzenhausen in einem Linksbogen wieder verlässt. Der Abschnitt bis Gunzenhausen wird dabei auch als Altmühlbahn bezeichnet. Die Strecke steigt dann in der Nähe des Altmühlsees wieder weiter sehr geradlinig die Anhöhen zum Tal der Fränkischen Rezat sanft hinan. Ab Winterschneidbach senkt die Strecke sich am Büchenbachgraben an die Südflanke des Rezattals. Zur Minimierung des Abstiegs und der damit einhergehenden Brennstoffersparnis wurde der Bahnhof Ansbach (408 m ü. NN) erhöht am Rande der Stadt (396 m ü. NN) in der Flanke des sogenannten Triesdorfer Berges errichtet. Aus dem gleichen Grund wechselt die später gebaute Bahnstrecke Nürnberg–Crailsheim auf Höhe des heutigen Stadtteils Eyb das Rezatufer.
Vom Bahnhof Ansbach aus führt die Strecke an der flachen Westflanke der Rezatniederung über Lehrberg Markt nach Oberdachstetten, wo die Bahntrasse nicht nur an der Rezatquelle vorbeiführt, sondern auch an die Geländekante der Windsheimer Bucht über Marktbergel Markt herantritt und an ihr bis Steinach bei Rothenburg abfällt. Über kleinere Bachsenken verläuft die Strecke nach Uffenheim, das östlich umfahren wird. Bei Herrnberchtheim quert sie Oberläufe der Iff, nutzt dann aber das Tal des Ickbachs, um an Gnötzheim vorbei an die Südflanke des Breitbachtals über Obernbreit an den südlichen Talflankenfuß des Maintals in Marktbreit zu gelangen. Diesem folgt die Trasse nun auf der linken Mainseite bis ins Stadtgebiet von Würzburg, wo bei Sanderau der Fluss überbrückt und der ehemalige Befestigungsring der Stadt bis zum Hauptbahnhof Würzburg umrundet wird.
Mainländebahn Ochsenfurt
In einem Schreiben vom 10. August 1888 informierte der Ochsenfurter Bürgermeister Ferdinand Sertorius das Königliche Staatsministerium in München über eine Petition, dass am rechten Ufer des Mains unterhalb der Eisenbahnbrücke ein Floßhafen errichtet werden solle. Die Stadt begann im Sommer 1889 mit den Projektierungsarbeiten und wollte notfalls die Baukosten selbst tragen.
Am 24. April 1890 wurde beschlossen, einen Floßhafen in Würzburg abzulehnen und die Gleisverbindungen zum Main in Kitzingen, Ochsenfurt, Würzburg und Marktbreit zu genehmigen. Die Abgeordnetenkammer in München stellte 138.000 Mark zur Verfügung.
Der erste Bauabschnitt vom Bahnhof bis zum Main wurde bis Mitte Oktober 1890 abgeschlossen. Drei Ladestellen für Langholz, für Kies und für die Rangschifferei wurden eingerichtet. Im März 1891 fuhren die ersten Lokomotiven auf die Mainländebahn. Ein Jahr später erreichte sie mit 2900 Metern Länge ihre größte Ausdehnung. 1929 kamen bis zu 130 Wagenladungen Holz täglich aus dem Frankenwald am Hafen an.
Die US-Army beförderte im Besatzungsverkehr von 1951 bis 1954 10.397 Wagen mit 110.000 Tonnen Kriegsmaterial, um es auf die Schiffe zu verladen. Dazu waren zwischen der Eisenbahnbrücke und dem südlichen Streckenende von 1950 bis 1955 fünf Gleise mit einer Gesamtlänge von 8200 Metern verlegt.
Der Stadtrat beschloss 1975 mangels Auslastung einen ersten Rückbau. Am 15. Dezember 2002 stellte die Deutsche Bahn den Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen endgültig ein.<ref>Siegfried Sebelka: Mit der Baywa verschwindet ein Stück Industriegeschichte. In: infranken.de. 9. Februar 2017, abgerufen am 13. Mai 2018.</ref><ref>Bilder aus Ochsenfurt. Streckenkarte der Mainländebahn. In: bahnbilder.de. Abgerufen am 13. Mai 2018.</ref>
Dennoch verblieb Güterverkehr auf der Strecke. Von Herbst 2004 bis Sommer 2008 fuhren Kesselwagenzüge mit Rapsöl ins Hafengelände, um bei einer dortigen Firma entleert zu werden.<ref>Holz und Kohle, Rapsöl und ein Kinowagen. 16. Juni 2016, abgerufen am 10. Juni 2022.</ref>
Mainländebahn Marktbreit
Die Stadt Marktbreit betreibt als Eisenbahninfrastrukturunternehmen die Mainländebahn Marktbreit für das Gewerbegebiet „Spitzwasen“. Der Anschluss schließt in km 1,440 an das Zuführungsgleis zur Mainlände des Bahnhofs Marktbreit und damit an die Eisenbahninfrastruktur der DB AG in Richtung Ochsenfurt an. Er ist 1,11 km lang. Die gesamte Gleislänge mit Umfahrungsgleis beträgt 1,426 km.<ref>Bilder aus Marktbreit. Streckenkarte der Mainländebahn. In: bahnbilder.de. Abgerufen am 14. Mai 2018.</ref> Das Industriegleis und die ansässigen Firmen werden von DB Cargo bedient.<ref>Mainländebahn (Industriegleis) Marktbreit. Stadt Marktbreit, 1. April 2021, abgerufen am 10. Oktober 2022.</ref><ref>Bedienungsanweisung des Gleisanschlusses. Stadt Marktbreit, 1. Februar 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 15. Mai 2018; abgerufen am 10. Oktober 2022.</ref> Das heute vorhandene Industriegleis ist der Rest einer größeren Hafenbahnanlage, die in Richtung Kitzingen bis zum Alten Kranen führte und schon vor vielen Jahren stillgelegt wurde.
Verkehr und Fahrzeugeinsatz
Geschichte
Die Strecke hatte früher eine große Bedeutung im deutschen Nord-Süd-Fernverkehr. Da der 24 Kilometer längere Umweg über Nürnberg oftmals vermieden werden sollte, wurden die Züge zwischen Würzburg und Treuchtlingen mit einer Dampf- oder Diesellokomotive vor die ansonsten mit elektrischer Traktion gefahrenen Züge gespannt. Heute (2018) befahren einige Intercity-Express-Zugpaare aus Hamburg und Bremen nach München die Strecke, jedoch ohne Halt zwischen Würzburg und Augsburg. Hinzu kommen die Intercity-Zugpaare „Königssee“ und „Großglockner“ sowie einige Wochenend-Verstärker, welche in Treuchtlingen, Gunzenhausen, Ansbach und teilweise in Steinach halten.
Nachdem im Personennahverkehr Wendezüge im Einsatz waren, die von den Baureihen 111, 112 und 143 bespannt waren, wurde der Nahverkehr auf der Strecke wurde bis Dezember 2021 von DB Regio im Rahmen des E-Netzes Würzburg betrieben. Es verkehrten im Stundentakt Triebzüge der Baureihe 440 als Regionalbahn Treuchtlingen–Würzburg. Einzelne zusätzliche Züge verdichteten das Angebot werktags in den Hauptverkehrszeiten zwischen Marktbreit und Würzburg zu einem annähernden 20/40-Minuten-Takt, an Werktagen wurden außerdem vier Zugpaare über Würzburg hinaus auf der Main-Spessart-Bahn bis Karlstadt (Main) durchgebunden. Im Fahrplanjahr 2022 kamen im Rahmen eines Übergangsvertrags Züge der Baureihe 425 zum Einsatz, die von DB Regio betrieben wurden. Mit der Einführung der Liniennummern im SPNV in Bayern wurden alle Fahrten auf der Bahnstrecke als RB80 bezeichnet. Ausgenommen davon waren die Züge, die aus Richtung Lauda auf die Strecke treffen und nur zwischen Würzburg-Heidingsfeld West und Würzburg Hauptbahnhof auf der Strecke verkehrten.
Situation seit 2022
Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 übernahm Go-Ahead Bayern (mittlerweile umbenannt zu Arverio Bayern) den Betrieb des Nahverkehrs für zwölf Jahre, nachdem das Unternehmen die Ausschreibung für das Los 1 der Augsburger Netze gewonnen hatte. Im Zuge dieser Neuausschreibung wurden mit Ausnahme der Hauptverkehrszeit-Verstärker zwischen Würzburg und Marktbreit alle Züge als Regional-Express der Linie RE80 bezeichnet, obwohl diese im gesamten Streckenverlauf an allen Bahnhöfen mit Personenverkehr und Haltepunkten halten. Es werden dreiteilige Fahrzeuge vom Typs Siemens Mireo und fünfteilige Fahrzeuge vom Typ Siemens Desiro HC eingesetzt.<ref>Neue Züge für die Augsburger Netze laufen sich warm. Go-Ahead Bayern GmbH, 18. Februar 2021, abgerufen am 20. September 2022.</ref>
Zusätzlich zu den bisherigen Nahverkehrsleistungen gibt es nun durchgehende Leistungen nach München Hbf über Augsburg. Es wird in der Regel alle zwei Stunden der Zug nach München Hauptbahnhof durchgebunden, wobei der letzte über Treuchtlingen hinaus durchgebundene Zug bereit in Augsburg endet. Die Verstärkerleistungen zwischen Würzburg und Marktbreit werden weiterhin von DB Regio betrieben, hierfür werden Triebzüge der Baureihen 440 und 642 eingesetzt. DB Regio verdichtet hierbei mit zwei morgendlichen Leistungen und fünf Zügen zwischen 13:00 und 19:00 auf einen angenäherten 20/40-Minuten-Takt. Diese Fahrten behalten die Liniennummer RB80. Mit der Neuvergabe der Leistung an Go-Ahead Bayern endete die Durchbindung von Zügen nach Karlstadt (Main).
Große Bedeutung hat die Strecke im Güterverkehr. Weite Teile des Güterverkehrs von Würzburg Richtung München und Nürnberg laufen über die Strecke, deren Kapazität teilweise heute schon nicht mehr ausreicht. Zum Einsatz kommen alle Lokomotivtypen, zudem sind private EVU zahlreich vertreten.
Die Strecke wird unter anderem als Umfahrung für den Fernverkehr zwischen Nürnberg und Würzburg benutzt, wenn die Bahnstrecke Fürth–Würzburg gesperrt oder gestört ist.
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Ein Regionalbahnzug Treuchtlingen–Gemünden (Main) zwischen Winterhausen und Heidingsfeld
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Bahnhof Winterhausen
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Der Treuchtlinger Bahnhof wurde technisch und optisch aufwendig saniert
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Bahnhof Steinach (b Rothenburg) mit Baureihe 642 nach Neustadt (Aisch)
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Ein ICE-2-Doppelzug zwischen Wettelsheim und Treuchtlingen
Verkehrsverbünde
Der Nordabschnitt von Würzburg Hauptbahnhof bis Uffenheim befindet sich im Tarifgebiet des Nahverkehr Mainfranken (NVM), von Marktbreit bis Treuchtlingen ist die Strecke komplett in den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) eingegliedert. Für Fahrten, die ausschließlich auf dem Streckenabschnitt stattfinden, der in beide Verkehrsverbünde integriert ist, wird der entsprechende Tarif des NVM berechnet. Das betrifft ausschließlich Fahrten zwischen Marktbreit und Uffenheim.
Literatur
- Siegfried Bufe: Eisenbahn in Mittelfranken. Bufe-Fachbuchverlag, München 1980. ISBN 3-922138-09-8.
- Peter Heinrich, Hans Schülke: Bahnknotenpunkt Würzburg. EK-Verlag, Freiburg 1990. ISBN 3-88255-870-9.
- Jörg Frank, Rolf Frank: Eisenbahnkreuz Treuchtlingen. Bufe-Fachbuch-Verlag, Egglham 1987. ISBN 3-922138-35-7.
- Jörg Schäfer, Steffen Seiter: 150 Jahre Eisenbahn in Ansbach. Kempf-Druck, Ansbach 2009.
Weblinks
- Streckenverlauf, Betriebsstellen und einige zulässige Geschwindigkeiten auf der OpenRailwayMap
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Spurweite 1435 mm
- Bahnstrecke in Bayern
- Verkehrsbauwerk im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen
- Verkehrsbauwerk im Landkreis Ansbach
- Verkehr (Ansbach)
- Verkehrsbauwerk im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
- Verkehrsbauwerk im Landkreis Kitzingen
- Verkehrsbauwerk im Landkreis Würzburg
- Schienenverkehr (Würzburg)
- Fränkische Rezat