Steinach bei Rothenburg ob der Tauber
Steinach bei Rothenburg ob der Tauber Gemeinde Gallmersgarten
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(270)&title=Steinach+bei+Rothenburg+ob+der+Tauber 49° 27′ N, 10° 17′ O
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| Höhe: | 365 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 270 (31. Dez. 2014)<ref name="EWZ2014">Endbericht Fortschreibung lokaler Nahverkehrsplan – Endbericht Nahverkehrsplan - Tabellen. (PDF; 3.9 MB) Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, S. 16, abgerufen am 15. August 2024.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 91605 | |||||
| Vorwahl: | 09843 | |||||
Steinach bei Rothenburg ob der Tauber (fränkisch: Schdahni<ref>E. Fuchshuber: Uffenheim, S. 192. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „šdāni“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Gallmersgarten im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Steinach liegt in der Gemarkung Gallmersgarten.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Das Dorf Steinach liegt, naturräumlich gesehen, in der wenig hügeligen Gäulandschaft der Windsheimer Bucht etwas nördlich vor der Frankenhöhe, die im Sporn des Fuchsbergs (447 m ü. NHN) ca. 0,75 km südlich des Ortes ihren letzten bewaldeten Ausläufer hat.<ref><ref name="DE_BfL-162">Wolf-Dieter Sick: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 162 Rothenburg o. d. Tauber. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1962. → Online-Karte (PDF; 4,7 MB)</ref></ref> Dieser kommt mit seinem Waldabhang Vogelsang dem Dorfrand bis auf weniger als 200 Meter nahe. Steinach bedeckt einen Abschnitt eines nordöstlich einfallenden, nicht sehr hohen Hügelrückens im Lettenkeuper (Erfurt-Formation), der an der Südostseite vom Tiefenbach begrenzt ist und jenseits in den Gipskeuper (Grabfeld-Formation) übergeht, an der Gegenseite von der diesen entwässernden Ens, jenseits derer Lösssediment die Landschaft bedeckt.<ref name="BA">Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 15. Juli 2023 (Die geologischen Schichten werden erst bei starker Maßstabsvergröberung angezeigt. Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
An der Stelle des jetzigen Ortes stand seit 1567 ein Landwehrturm der Reichsstadt Rothenburg. Auf einer historischen Karte aus dem 19. Jahrhundert ist im Ortsbereich erst der Bahnhof Steinach ohne jede Wohnbebauung eingezeichnet.<ref name="BA" /> Steinach wurde in einem Ortsverzeichnis von 1867 erstmals schriftlich erwähnt.<ref name="OV 1867"/> Der Ort wurde auf dem Gemeindegebiet von Gallmersgarten errichtet.<ref>H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 212.</ref>
Baudenkmäler
In Steinach gibt es fünf Baudenkmäler:<ref>Denkmalliste für Gallmersgarten (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Bahnhofstr. 1: Gasthaus zum Landthurm
- Bahnhofstr. 19: Streckenwärterhaus
- Bahnhofstr. 21: Empfangsgebäude Bahnhof Steinach (b Rothenburg o d Tauber)
- Bahnhofstr. 26: ehemaliges Dienstwohngebäude mit Nebengebäude
- Rothenburger Landhege
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Erinnerungsstätte für den Gebirgsjäger Konrad Treiber
Am Ortseingang von Steinach findet sich – neben dem Bahndamm – das Kenotaph des Gebirgsjägers Konrad Treiber. Treiber wurde am 15. April 1945 – im Alter von 17 Jahren – von einem amerikanischen Scharfschützen tödlich getroffen. Nach Kriegsende wurden seine sterblichen Überreste in das Soldatengrab in Treuchtlingen überführt. Das Grab blieb als Kenotaph erhalten.
Einwohnerentwicklung
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Religion
Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Maria (Steinach an der Ens) gepfarrt. Die Katholiken waren ursprünglich nach St. Johannis (Rothenburg ob der Tauber) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> heute ist die Pfarrei St. Bonifaz (Bad Windsheim) zuständig.<ref>Karte unseres Seelsorgebereichs. In: ssb-westmittelfranken.kirche-bamberg.de. Abgerufen am 22. März 2023.</ref>
Verkehr
Die Bundesstraße 470 führt nach Burgbernheim (2,5 km nordöstlich) bzw. zur Anschlussstelle 107 der Bundesautobahn 7 (2 km westlich).
Der Ort hat einen Bahnhof, an dem die Nebenbahnen Steinach bei Rothenburg–Bad Windsheim und Steinach bei Rothenburg–Dombühl von der Hauptbahn Treuchtlingen–Würzburg abzweigen.<ref name="BA"/>
Durch Steinach verlaufen die Fernwanderwege Frankenhöhe-Weg, Johann-Ludwig-Klarmann-Weg und Zollernweg.
Literatur
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3769699270 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 212 (Digitalisat).
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Uffenheim (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 22). Deutscher Kunstverlag, München 1966, DNB 457879262, S. 184–185.
Weblinks
- Steinach bei Rothenburg ob der Tauber. In: gallmersgarten.de. Abgerufen am 7. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Steinach b.Rothenburg o.d. Tauber in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Steinach b.Rothenburg o.d.Tauber im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Einzelnachweise
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