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Steinach bei Rothenburg ob der Tauber

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Steinach bei Rothenburg ob der Tauber
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(270)&title=Steinach+bei+Rothenburg+ob+der+Tauber 49° 27′ N, 10° 17′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(270) 49° 27′ 11″ N, 10° 16′ 33″ O
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Höhe: 365 m ü. NHN
Einwohner: 270 (31. Dez. 2014)<ref name="EWZ2014">Endbericht Fortschreibung lokaler Nahverkehrsplan – Endbericht Nahverkehrsplan - Tabellen. (PDF; 3.9 MB) Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, S. 16, abgerufen am 15. August 2024.</ref>
Postleitzahl: 91605
Vorwahl: 09843
Datei:Gallmersgarten, Steinach bei Rothenburg ob der Tauber, Bahnhofstraße 21, 002.jpg
Bahnhof
Datei:Gallmersgarten, Steinach bei Rothenburg ob der Tauber, Bahnhofstraße 1, 001.jpg
Bahnhofstr. 1: Gasthof zum Landturm
Datei:Gallmersgarten, Steinach bei Rothenburg ob der Tauber, Bahnhofstraße 26, 001.jpg
Bahnhofstr. 26: ehemaliges Dienstwohngebäude mit Nebengebäude

Steinach bei Rothenburg ob der Tauber (fränkisch: Schdahni<ref>E. Fuchshuber: Uffenheim, S. 192. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „šdāni“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Gallmersgarten im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Steinach liegt in der Gemarkung Gallmersgarten.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. Oktober 2024.</ref>

Geographie

Das Dorf Steinach liegt, naturräumlich gesehen, in der wenig hügeligen Gäulandschaft der Windsheimer Bucht etwas nördlich vor der Frankenhöhe, die im Sporn des Fuchsbergs (447 m ü. NHN) ca. 0,75 km südlich des Ortes ihren letzten bewaldeten Ausläufer hat.<ref><ref name="DE_BfL-162">Wolf-Dieter Sick: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 162 Rothenburg o. d. Tauber. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1962. → Online-Karte (PDF; 4,7 MB)</ref></ref> Dieser kommt mit seinem Waldabhang Vogelsang dem Dorfrand bis auf weniger als 200 Meter nahe. Steinach bedeckt einen Abschnitt eines nordöstlich einfallenden, nicht sehr hohen Hügelrückens im Lettenkeuper (Erfurt-Formation), der an der Südostseite vom Tiefenbach begrenzt ist und jenseits in den Gipskeuper (Grabfeld-Formation) übergeht, an der Gegenseite von der diesen entwässernden Ens, jenseits derer Lösssediment die Landschaft bedeckt.<ref name="BA">Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 15. Juli 2023 (Die geologischen Schichten werden erst bei starker Maßstabsvergröberung angezeigt. Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

An der Stelle des jetzigen Ortes stand seit 1567 ein Landwehrturm der Reichsstadt Rothenburg. Auf einer historischen Karte aus dem 19. Jahrhundert ist im Ortsbereich erst der Bahnhof Steinach ohne jede Wohnbebauung eingezeichnet.<ref name="BA" /> Steinach wurde in einem Ortsverzeichnis von 1867 erstmals schriftlich erwähnt.<ref name="OV 1867"/> Der Ort wurde auf dem Gemeindegebiet von Gallmersgarten errichtet.<ref>H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 212.</ref>

Baudenkmäler

In Steinach gibt es fünf Baudenkmäler:<ref>Denkmalliste für Gallmersgarten (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>

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Erinnerungsstätte für den Gebirgsjäger Konrad Treiber

Datei:Kenotaph des Gebirgsjäger Konrad Treiber (+ 15.04.1945).jpg
Kenothaph des Gebirgsjägers Konrad Treiber

Am Ortseingang von Steinach findet sich – neben dem Bahndamm – das Kenotaph des Gebirgsjägers Konrad Treiber. Treiber wurde am 15. April 1945 – im Alter von 17 Jahren – von einem amerikanischen Scharfschützen tödlich getroffen. Nach Kriegsende wurden seine sterblichen Überreste in das Soldatengrab in Treuchtlingen überführt. Das Grab blieb als Kenotaph erhalten.

Einwohnerentwicklung

Jahr 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2014
Einwohner 37 62 45 163 177 279 239 210 <templatestyles src="FN/styles.css" /> *224 270
Häuser<ref>Es sind nur bewohnte Häuser angegeben, die in den amtlichen Verzeichnissen als Wohngebäude bezeichnet wurden.</ref> 5 20 37 34 35 <templatestyles src="FN/styles.css" /> *69
Quelle <ref name="OV 1867">Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 1096, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> <ref>Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1263, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1197 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1270 (Digitalisat).</ref> <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1308 (Digitalisat).

</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 1131 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 829 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 175 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 339 (Digitalisat).</ref> || <ref name="EWZ2014"/>

<templatestyles src="FN/styles.css" />

* 
inklusive Landthurm

Religion

Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Maria (Steinach an der Ens) gepfarrt. Die Katholiken waren ursprünglich nach St. Johannis (Rothenburg ob der Tauber) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> heute ist die Pfarrei St. Bonifaz (Bad Windsheim) zuständig.<ref>Karte unseres Seelsorgebereichs. In: ssb-westmittelfranken.kirche-bamberg.de. Abgerufen am 22. März 2023.</ref>

Verkehr

Die Bundesstraße 470 führt nach Burgbernheim (2,5 km nordöstlich) bzw. zur Anschlussstelle 107 der Bundesautobahn 7 (2 km westlich).

Der Ort hat einen Bahnhof, an dem die Nebenbahnen Steinach bei Rothenburg–Bad Windsheim und Steinach bei Rothenburg–Dombühl von der Hauptbahn Treuchtlingen–Würzburg abzweigen.<ref name="BA"/>

Durch Steinach verlaufen die Fernwanderwege Frankenhöhe-Weg, Johann-Ludwig-Klarmann-Weg und Zollernweg.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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