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Talant Dujshebaev

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 24. April 2026 um 14:29 Uhr durch imported>Lanthan2003 (https://www.kielcehandball.pl/w/klub-iskra-kielce-s.a.-wraz-z-trenerem-talantem-dujshebaevem-informuje-o-zako%C5%84czeniu-wsp%C3%B3%C5%82pracy).
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Talant Dujshebaev
Talant Dujshebaev
Talant Dujshebaev am 20. Februar 2008 in der Kölnarena
Spielerinformationen
Voller Name Talant Muschanbetowitsch Duischebajew
Geburtstag 2. Juni 1968
Geburtsort Frunse, Kirgisische SSR, Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Sowjetunion
Staatsbürgerschaft RusseRussland russisch / SpanierSpanien spanisch
Körpergröße 1,83 m
Spielposition Rückraum Mitte
Wurfhand rechts
Vereine in der Jugend
von – bis Verein
1982–1986 SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Frunse
1986–1987 SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg ZSKA Moskau
Vereinslaufbahn
von – bis Verein
1987–1992 SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg ZSKA Moskau
1992–1997 SpanienSpanien TEKA Santander
1997–1998 DeutschlandDeutschland TuS Nettelstedt
1998–2001 DeutschlandDeutschland TSV GWD Minden
2001–2007 SpanienSpanien BM Ciudad Real
Nationalmannschaft
Debüt am unbekannt
1990
unbekannt
27. Juli 1992
1993
21. April 1995
gegen unbekanntDatei:Flag of None.svg unbekannt
unbekanntDatei:Flag of None.svg unbekannt
unbekanntDatei:Flag of None.svg unbekannt
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland in Granollers
unbekanntDatei:Flag of None.svg unbekannt
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz in St. Gallen
  Spiele (Tore)
SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion U-21
SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion
Gemeinschaft Unabhängiger StaatenDatei:Flag of the CIS.svg GUS
Vereintes TeamDatei:Olympic flag.svg Vereintes Team
RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien
> 0 (≥ 0)
> 0 (≥ 0)
> 0 (>0)
7 (47)
133 (726)
158 (569)<ref>Talant Dujshebaev</ref>
Stationen als Trainer
von – bis Station
2005–2007 SpanienSpanien BM Ciudad Real (Spielertrainer)
2007–2011 SpanienSpanien BM Ciudad Real
2011–2013 SpanienSpanien BM Atlético de Madrid
2014–4/2026 PolenDatei:Flag of Poland.svg KS Kielce
10/2014–2016 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn
2016–2017 PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen
2/2026– FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaft 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Europameisterschaft 0 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Goodwill Games 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
U-21-Weltmeisterschaft 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Medaillen  
 Olympische Spiele
Gold 1992 Barcelona Vereintes TeamDatei:Olympic flag.svg Vereintes Team
Bronze 1996 Atlanta SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien
Bronze 2000 Sydney SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien
 Weltmeisterschaften
Gold 1993 Schweden Russland 1991Datei:Flag of Russia (1991-1993).svg Russland
 Europameisterschaften
Silber 1996 Spanien SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien
Silber 1998 Italien SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien
Bronze 2000 Kroatien SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien
 Goodwill Games
Gold 1990 Seattle SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion
 U-21-Weltmeisterschaften
Gold 1989 Spanien SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion U-21
Stand: 24. April 2026

Talant Dujshebaev ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Talant Muschanbetowitsch Duischebajew, wiss. Transliteration Talant Mušanbetovič Dujšebaev; * 2. Juni 1968 in Frunse, Kirgisische SSR, Sowjetunion) ist ein Handballtrainer ethnisch kirgisischer Herkunft, der seit Februar 2026 als Nationaltrainer bei der französischen Männer-Handballnationalmannschaft tätig ist. Als aktiver Spieler wurde der zentrale Rückraumspieler zweimal (1994 und 1996) zum Welthandballer des Jahres gewählt. Er wurde 2023 in die Hall of Fame of European handball aufgenommen.<ref name="hof">www.eurohandball.com, „LEGENDARY PLAYERS ENTER THE HALL OF FAME OF EUROPEAN HANDBALL“, 26. Juni 2023, abgerufen am 27. Juni 2023</ref>

Spielerkarriere

Verein

Dujshebaev begann als 14-Jähriger mit dem Handballspiel in seiner Heimatstadt Frunse. Zuvor spielte er Fußball und war als Schwimmer aktiv. Beim Militär entdeckt, spielte Dushebajew fortan für ZSKA Moskau, wo er auch in der sowjetischen Liga debütierte. 1992 wechselte er zum spanischen Klub Teka Santander, mit dem er den EHF-Pokal 1993, die EHF Champions League 1994 sowie die spanische Meisterschaft 1993 und 1994 gewann. 1997 ging er in die deutsche Bundesliga zum TuS Nettelstedt, für den er mit 194 Toren zweitbester Bundesliga-Torschütze wurde und den Euro-City-Cup gewann.<ref>archiv.thw-handball.de: Perunicic auf Platz fünf der Torschützenliste der Bundesliga, abgerufen am 18. Mai 2019</ref> Nach nur einem Jahr schloss er sich GWD Minden an. 2001 kehrte er nach Spanien zurück und unterschrieb bei BM Ciudad Real, wo er erneut Meister und Pokalsieger wurde. Von 2005 bis 2007 war er dort Spielertrainer.

Nationalmannschaft

Mit der Auswahl des Vereinten Teams gewann Dujshebaev 1992 Gold bei den Olympischen Spielen in Barcelona. Anschließend spielte er sowohl für die russische Nationalmannschaft, mit der er 1993 Weltmeister wurde, als auch nach der Erteilung der spanischen Staatsbürgerschaft 1995 für die spanische Nationalmannschaft, mit der er 1996 und 1998 Vize-Europameister wurde und 2000 Bronze gewann. Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta und Olympischen Spielen 2000 in Sydney gewann er ebenfalls die Bronzemedaille.

Trainerkarriere

Datei:Talant Dujshebaev 01.jpg
Talant Dujshebaev als Trainer

Zur Saison 2005/06 wurde Dujshebaev Spielertrainer bei BM Ciudad Real und ab der Saison 2007/08 nur noch Cheftrainer, da er nach einer Auseinandersetzung beim Super Globe im Sommer 2007 für ein Jahr als Spieler gesperrt worden war.<ref>www.handball-world.com IHF sperrt nur den Spieler Duschebajew</ref> Ein Jahr zuvor war er bereits in der Liga für vier Spiele gesperrt worden.<ref>www.handball-world.com RFEBM sperrt Skrbic für zwei und Dujshebaev für vier Spiele</ref> Mit Ciudad Real bzw. dem Nachfolger Atlético Madrid gewann er fünfmal die Meisterschaft, fünfmal den Königspokal sowie sechsmal die Copa ASOBAL. International gewann er je dreimal die Champions League, die EHF Champions Trophy und den Super Globe. Zusätzlich erreichte er das Champions-League-Finale 2010/11 und 2011/12. Nach dem Rückzug Madrids im Sommer 2013 nahm er sich eine Auszeit.<ref>www.handball-world.com Erste Reaktionen zum Atletico-Aus: Dujshebaev enttäuscht, Barca-Trainer geschockt</ref>

Anfang 2014 löste er beim polnischen Spitzenklub Vive Targi Kielce den bisherigen Trainer Bogdan Wenta ab, der anschließend Manager des Vereins wurde.<ref>www.handball-world.com Paukenschlag in Kielce: Dujshebaev und Wenta nun gemeinsam am Ruder vom 8. Januar 2014</ref> In dieser Saison gewann er mit Kielce Pokal und Meisterschaft in Polen. Im Oktober 2014 übernahm er daneben noch das Traineramt der ungarischen Nationalmannschaft als Nachfolger von Lajos Mocsai.<ref>handball-world.com: Überraschung: Dujshebaev neuer Nationaltrainer in Ungarn vom 8. Oktober 2014, abgerufen am 8. Oktober 2014</ref> Im Februar 2016 wurde sein Vertrag mit dem ungarischen Handballverband in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst.<ref>handball-world.com: Ungarn löst Vertrag mit Dujshebaev auf vom 2. Februar 2016, abgerufen am 2. Februar 2016</ref> Im selben Monat übernahm er das Traineramt der polnischen Nationalmannschaft.<ref>handball-world.com: Dujshebaev neuer Nationaltrainer Polens vom 27. Februar 2016, abgerufen am 27. Februar 2016</ref> Im Mai 2016 gewann Dujshebaev mit Kielce die EHF Champions League durch als Überraschung eingestufte Siege über Paris Saint-Germain und Telekom Veszprém – nach 9-Tore-Rückstand – im Endturnier.<ref>Kielce gewinnt erstmals die Champions League Der Tagesspiegel, 29. Mai 2016, abgerufen am 31. Mai 2016.</ref> Im Mai 2017 trat er von seinem Amt als Nationaltrainer zurück.<ref>handball-world.com: Polnischer Verband akzeptiert Rücktritt von Nationaltrainer Dujshebaev vom 13. Mai 2017, abgerufen am 13. Mai 2017</ref> Im Finale der EHF Champions League 2021/22 unterlag er mit Kielce dem FC Barcelona erst nach Siebenmeterwerfen 35:37. Ein Jahr später verlor er mit Kielce das Endspiel gegen den SC Magdeburg mit 29:30 nach Verlängerung.

Im Februar 2026 wurde Dujshebaev als neuer Trainer der französischen Männer-Handballnationalmannschaft vorgestellt.<ref>EdFM – TALANT DUJSHEBAEV SUCCÈDE À GUILLAUME GILLE. In: ffhandball.fr. 24. Februar 2026, abgerufen am 24. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im April 2026 trat er bei Kielce als Trainer zurück.<ref>Klub Iskra Kielce S.A. wraz z trenerem Talantem Dujshebaevem informuje o zakończeniu współpracy. In: kielcehandball.pl. 24. April 2026, abgerufen am 24. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Sonstiges

Seine Söhne Alex und Daniel spielen ebenfalls Handball.<ref>Talant Dujshebaev coloca a su hijo Daniel en la masia del Barcelona (spanisch)</ref>

Erfolge

Als Spieler

Als Trainer

  • EHF Champions League 2006, 2008, 2009, 2016
    • EHF-Champions-League-Finale: 2011, 2012, 2022, 2023
  • EHF Champions Trophy 2006, 2008
  • Super Globe 2007, 2010, 2012
  • Spanischer Meister 2007, 2008, 2009, 2010
  • Spanischer Königspokalsieger 2008, 2011, 2012, 2013
  • Copa ASOBAL 2006, 2007, 2008, 2011
  • Spanischer Supercup 2008, 2011
  • Polnischer Meister 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022, 2023
  • Polnischer Pokalsieger 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2021, 2025

Auszeichnungen

Er wurde 2023 in die Hall of Fame of European handball aufgenommen.<ref name="hof" /> Im Jahr 2024 wurde er zudem in Spanien in die Hall of Fame Asobal aufgenommen.<ref>asobal.es, „¿Qué sabes de los primeros miembros del Hall of Fame ASOBAL?“, 7. Mai 2024, abgerufen am 7. Mai 2024</ref>

Weblinks

Commons: Talant Dujshebaev – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

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Frauen

Svetlana Dašić-Kitić (1988) | Kim Hyun-mee (1989) | Jasna Kolar-Merdan (1990) | Mia Hermansson-Högdahl (1994) | Erzsébet Kocsis (1995) | Lim O-kyeong (1996) | Anja Andersen (1997) | Trine Haltvik (1998) | Ausra Fridrikas (1999) | Bojana Radulovics (2000) | Cecilie Leganger (2001) | Zhai Chao (2002) | Bojana Radulovics (2003) | Anita Kulcsár (2004) | Anita Görbicz (2005) | Nadine Krause (2006) | Gro Hammerseng-Edin (2007) | Linn-Kristin Riegelhuth Koren (2008) | Allison Pineau (2009) | Cristina Neagu (2010) | Heidi Løke (2011) | Alexandra do Nascimento (2012) | Andrea Lekić (2013) | Eduarda Amorim (2014) | Cristina Neagu (2015) | Cristina Neagu (2016) | Cristina Neagu (2018) | Stine Bredal Oftedal (2019) | Sandra Toft (2021) | Henny Reistad (2023) | Henny Reistad (2024) | Henny Reistad (2025)

Juniorinnen

Léna Grandveau (2023) | Petra Simon (2024) | Viola Leuchter (2025)

Männer

Veselin Vujović (1988) | Kang Jae-won (1989) | Magnus Wislander (1990) | Talant Dujshebaev (1994) | Jackson Richardson (1995) | Talant Dujshebaev (1996) | Stéphane Stoecklin (1997) | Daniel Stephan (1998) | Rafael Guijosa (1999) | Dragan Škrbić (2000) | Yoon Kyung-shin (2001) | Bertrand Gille (2002) | Ivano Balić (2003) | Henning Fritz (2004) | Arpad Šterbik (2005) | Ivano Balić (2006) | Nikola Karabatić (2007) | Thierry Omeyer (2008) | Sławomir Szmal (2009) | Filip Jícha (2010) | Mikkel Hansen (2011) | Daniel Narcisse (2012) | Domagoj Duvnjak (2013) | Nikola Karabatić (2014) | Mikkel Hansen (2015) | Nikola Karabatić (2016) | Mikkel Hansen (2018) | Niklas Landin Jacobsen (2019) | Niklas Landin Jacobsen (2021) | Mathias Gidsel (2023) | Mathias Gidsel (2024) | Mathias Gidsel (2025)

Junioren

Elias Ellefsen á Skipagøtu (2023) | Renārs Uščins (2024) | Francisco Costa (2025)

Bester Spieler aller Zeiten: Gheorghe Gruia (1992), Ivano Balić und Svetlana Dašić-Kitić (2010)
Welthandballer des 20. Jahrhunderts: Magnus Wislander und Sinajida Turtschyna

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