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Handball-Weltmeisterschaft der Männer

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Handball-Weltmeisterschaft der Männer
Internationalen Handballföderation.pngVorlage:InfoboxHandballwettbwerb/Wartung/Logoformat
Voller Name IHF Men’s World Championship
Verband IHF
Erstaustragung 1938
Mannschaften 32
Spielmodus Rundenturnier
(8 Gruppen à 4 Teams)
(Daraus 4 Gruppen à 6 Teams) K.-o.-System (ab Viertelfinale)
Titelträger DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark (4)
Rekordsieger FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich (6)
Website

www.ihf.info Vorlage:InfoboxHandballwettbwerb/Wartung/Webseite

Die Handball-Weltmeisterschaft der Männer (offiziell IHF Men’s World Championship) ist ein Hallenhandballturnier zur Ermittlung der besten Handballnationalmannschaft der Welt. Veranstalter ist die International Handball Federation (IHF). Erstmals wurden 1938 Weltmeisterschaften für Männer im Feldhandball und im Hallenhandball ausgetragen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs fanden die beiden Turniere wechselweise in unregelmäßigen Abständen, meist alle drei oder vier Jahre statt. Die letzte Feldhandball-Weltmeisterschaft wurde 1966 in Österreich ausgetragen. Seither wird ein Handball-Weltmeister nur noch in der Halle ermittelt. Seit 1993 wird das Turnier alle zwei Jahre veranstaltet.

Von 1938 bis 2025 gingen die 29 Weltmeistertitel an zehn Verbände der Europäischen Handballföderation. Der aktuelle Handballweltmeister in der Halle ist Dänemark, das erstmals 2019 den Titel gewann und ihn seitdem – als bisher einziger Verband – dreimal (2021, 2023 und 2025) verteidigen konnte. Frankreich ist mit sechs Titeln (1995, 2001, 2009, 2011, 2015 und 2017) Rekordweltmeister.

Austragungsmodi

In der Geschichte der Handball-Weltmeisterschaft wechselte mehrfach der Turniermodus. Nachdem die erste Austragung 1938 mit vier Mannschaften im Modus „Jeder gegen Jeden“ entschieden worden war, gab es 1958 bereits erstmals eine Hauptrunde, bestehend aus zwei Gruppen, für die sich die besten Mannschaften aus den vier Vorrundengruppen qualifizieren konnten. Die Endplatzierung in der Gruppe entschied über die Teilnahme an den Platzierungsspielen. Dieser Modus wurde für die nachfolgenden Turniere beibehalten, bis 1967 die Hauptrunde durch eine KO-Phase mit Viertelfinale ersetzt wurde.

1974 wechselte man wieder zum vorherigen Turniermodus, bestehend aus vier Vorrundengruppen, zwei Hauptrundengruppen und Finalspielen.

1982 wurden die Hauptrundengruppen von vier auf sechs Teams aufgestockt, was bedeutete, dass auch die Gruppendritten der Vorrunde die nächste Runde erreichten. Dieser Modus wurde bis einschließlich 1993 beibehalten.

1995 wurden die Vorrundengruppen von vier auf sechs Mannschaften aufgestockt, womit sich die Teilnehmerzahl von 16 auf 24 Teams erhöhte. Neu in diesem Jahr war die erstmalige Austragung eines Achtelfinals, wodurch die Hauptrunde wegfiel. Diese kehrte bei der Weltmeisterschaft 2003 in Portugal erstmals in Form von vier Gruppen à vier Teams zurück und sorgte für den Wegfall von Achtel- und Viertelfinale.

Zwei Jahre später wurde die Hauptrunde bereits wieder umstrukturiert und nur noch mit zwölf Teams in zwei Gruppen mit jeweils sechs Nationen gespielt.

2007 bei der Weltmeisterschaft in Deutschland wurden die Teams zum ersten und einzigen Mal in der Geschichte auf sechs Vorrundengruppen verteilt. Außerdem wurde wieder ein Viertelfinale ausgetragen, statt die beiden besten Teams pro Hauptrundengruppe das Halbfinale bestreiten zu lassen. Für die beiden folgenden Turniere kehrte man wieder zum Modus von 2005 zurück.

Ab 2013 wurde die Finalrunde wieder um ein Viertelfinale und ein Achtelfinale erweitert, was zu einem erneuten Verzicht auf eine Hauptrunde führte. Für die Weltmeisterschaft 2019 kehrte man zum vorherigen Format zurück.

2021 nahmen erstmals 32 Teams teil, weshalb erstmals eine Vorrunde mit acht Gruppen à vier Mannschaften ausgetragen wurde. Die Anzahl der Hauptrundengruppen wurde von zwei auf vier verdoppelt, wodurch 24 Nationen die nächste Runde erreichen konnten. Die beiden besten Team pro Gruppe erreichten das Viertelfinale. Für die Weltmeisterschaften 2023 und 2025 wurde dieses Format beibehalten.

Die Austragungsmodi im Überblick
Ausrichtung Turnierform mit
Jahr Organisator Teams Vorrunde Hauptrunde Platzierungsrunde Finalrunde
1938 Deutsches Reich NSDatei:Flag of the German Reich (1935–1945).svg Deutsches Reich 04 1 Gruppe mit 4 Mannschaften - - -
1954 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 06 2 Gruppen à 3 Mannschaften Platz 5
Platz 3
Finale
1958 Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of Germany.svg DDR 16 4 Gruppen à 4 Mannschaften 2 Gruppen à 4 Mannschaften Platz 7
Platz 5
Platz 3
Finale
1961 Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg BR Deutschland 12 4 Gruppen à 3 Mannschaften
1964 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechoslowakei 16 4 Gruppen à 4 Mannschaften
1967 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden - Platz 5–8 Viertelfinale
Halbfinale
Platz 3
Finale
1970 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Platz 9–12
Platz 5–8
1974 Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR 2 Gruppen à 4 Mannschaften Platz 9–12
Platz 7
Platz 5
1978 DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark Platz 9–12 Platz 7
Platz 5
Platz 3
Finale
1982 Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg BR Deutschland 2 Gruppen à 6 Mannschaften Platz 13–16 Platz 11
Platz 9
Platz 7
Platz 5
Platz 3
Finale
1986 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz
1990 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechoslowakei
1993 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden
1995 IslandDatei:Flag of Iceland.svg Island 24 4 Gruppen à 6 Mannschaften - Platz 9–12
Platz 5–8
Achtelfinale
Viertelfinale
Halbfinale
Platz 3
Finale
1997 JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan Platz 5–8
1999 AgyptenDatei:Flag of Egypt.svg Ägypten
2001 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
2003 PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal 4 Gruppen à 4 Mannschaften Halbfinale
Platz 3
Finale
2005 TunesienDatei:Flag of Tunisia.svg Tunesien 2 Gruppen à 6 Mannschaften Platz 11
Platz 9
Platz 7
Platz 5
Halbfinale
Platz 3
Finale
2007 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 6 Gruppen à 4 Mannschaften Platz 13–24 (President’s Cup)
Platz 9–12
Platz 5–8
Viertelfinale
Halbfinale
Platz 3
Finale
2009 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien 4 Gruppen à 6 Mannschaften Platz 13–24 (President’s Cup)
Platz 5–12
Halbfinale
Platz 3
Finale
2011 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 21–24
17–20
13–16 (President’s Cup)
5–12
2013 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien - Platz 21–24
Platz 17–20 (President’s Cup)
Achtelfinale
Viertelfinale
Halbfinale
Platz 3
Finale
2015 KatarDatei:Flag of Qatar.svg Katar Platz 21–24
Platz 17–20 (President’s Cup)
Platz 5–8
2017 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich Platz 21–24
Platz 17–20 (President’s Cup)
2019 DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark / DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 2 Gruppen à 6 Mannschaften Platz 21–24
Platz 17–20
Platz 13–16 (President’s Cup)
Platz 5–8
Halbfinale
Platz 3
Finale
2021 AgyptenDatei:Flag of Egypt.svg Ägypten 32 8 Gruppen à 4 Mannschaften 4 Gruppen à 6 Mannschaften Platz 25–32 (President’s Cup) Viertelfinale
Halbfinale
Platz 3
Finale
2023 PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen / SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden Platz 25–32 (President’s Cup)
Platz 5–8
2025 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien / DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark / NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen Platz 25–32 (President’s Cup)
2027 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland Noch offen
2029 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich / DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
2031 IslandDatei:Flag of Iceland.svg Island / DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark / NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen

Die Turniere im Überblick

Den ersten Weltmeistertitel im Hallenhandball sicherte sich beim noch von der Internationalen Amateur-Handball-Föderation ausgetragenen Turnier 1938 das Deutsche Reich. Wiederaufgenommen wurden die Weltmeisterschaftsturniere erst nach Ende des Zweiten Weltkriegs, fortan veranstaltet von der Internationalen Handballföderation; bei der Weltmeisterschaft 1954 gewann Gastgeberland Schweden den Titel. Fünf der Turniere wurden außerhalb Europas ausgetragen, alle anderen in Europa. Alle Weltmeister gehören der Europäischen Handballföderation an. Auch die Medaillenplätze 2 und 3 gingen bis auf eine Ausnahme (2015: Katar) stets an Nationalmannschaften aus Europa. Mit insgesamt sechs Weltmeistertiteln, zwei zweiten Plätzen und vier dritten Plätzen führt die französische Mannschaft die Rangliste im Männerhandball an. Dänemark konnte als einziger Verband den Titel drei Mal verteidigen.

Jahr Austragungsland TN Weltmeister Ergebnis 2. Platz 3. Platz
1938 Deutschland 4 Deutsches Reich NSDatei:Flag of the German Reich (1935–1945).svg Deutschland 5:4<ref group="A" name="WM1938">Bei der Weltmeisterschaft 1938 wurde der Titel nicht in einem Finalspiel entschieden, sondern in einer Gruppe mit vier Mannschaften, wobei jeder gegen jeden spielte. Angegeben ist das Ergebnis des direkten Aufeinandertreffens.</ref> OsterreichÖsterreich Österreich SchwedenSchweden Schweden
1954 Schweden 6 SchwedenSchweden Schweden 17:14 DeutschlandDeutschland BR Deutschland TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechoslowakei
1958 DDR 16 SchwedenSchweden Schweden 22:12 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechoslowakei DeutschlandDeutschland Deutschland<ref group="A" name="WM1958,3.Platz,Dtschld.">Teilnahme mit einer Gesamtdeutschen Mannschaft</ref>
1961 Deutschland 12 Rumänien 1952Datei:Flag of Romania (1952–1965).svg Rumänien 9:8 n. 2. V. TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechoslowakei SchwedenSchweden Schweden
1964 Tschechoslowakei 16 Rumänien 1952Datei:Flag of Romania (1952–1965).svg Rumänien 25:22 SchwedenSchweden Schweden TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechoslowakei
1967 Schweden 16 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechoslowakei 14:11 DanemarkDänemark Dänemark Rumänien 1965Datei:Flag of Romania (1965–1989).svg Rumänien
1970 Frankreich 16 Rumänien 1965Datei:Flag of Romania (1965–1989).svg Rumänien 13:12 n. 2. V. Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg Jugoslawien
1974 DDR 16 Rumänien 1965Datei:Flag of Romania (1965–1989).svg Rumänien 14:12 Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg Jugoslawien
1978 Dänemark 16 Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg BR Deutschland 20:19 Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Sowjetunion Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR
1982 BR Deutschland 16 SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion 30:27 n. V. Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg Jugoslawien PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen
1986 Schweiz 16 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg Jugoslawien 24:22 Ungarn 1957Datei:Civil Ensign of Hungary.svg Ungarn Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR
1990 Tschechoslowakei 16 SchwedenSchweden Schweden 27:23 SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
1993 Schweden 16 Russland 1991Datei:Flag of Russia (1991-1993).svg Russland 28:19 FrankreichFrankreich Frankreich SchwedenSchweden Schweden
1995 Island 24 FrankreichFrankreich Frankreich 23:19 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien SchwedenSchweden Schweden
1997 Japan 24 RusslandRussland Russland 23:21 SchwedenSchweden Schweden FrankreichFrankreich Frankreich
1999 Ägypten 24 SchwedenSchweden Schweden 25:24 RusslandRussland Russland Jugoslawien Bundesrepublik 1992Datei:Flag of Yugoslavia (1992–2003).svg BR Jugoslawien
2001 Frankreich 24 FrankreichFrankreich Frankreich 28:25 n. V. SchwedenSchweden Schweden Jugoslawien Bundesrepublik 1992Datei:Flag of Yugoslavia (1992–2003).svg BR Jugoslawien
2003 Portugal 24 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien 34:31 DeutschlandDeutschland Deutschland FrankreichFrankreich Frankreich
2005 Tunesien 24 SpanienSpanien Spanien 40:34 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien FrankreichFrankreich Frankreich
2007 Deutschland 24 DeutschlandDeutschland Deutschland 29:24 PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen DanemarkDänemark Dänemark
2009 Kroatien 24 FrankreichFrankreich Frankreich 24:19 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen
2011 Schweden 24 FrankreichFrankreich Frankreich 37:35 n. V. DanemarkDänemark Dänemark SpanienSpanien Spanien
2013 Spanien 24 SpanienSpanien Spanien 35:19 DanemarkDänemark Dänemark KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien
2015 Katar 24 FrankreichFrankreich Frankreich 25:22 KatarDatei:Flag of Qatar.svg Katar PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen
2017 Frankreich 24 FrankreichFrankreich Frankreich 33:26 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien
2019 Dänemark /
Deutschland
24 DanemarkDänemark Dänemark 31:22 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen FrankreichFrankreich Frankreich
2021 Ägypten 32 DanemarkDänemark Dänemark 26:24 SchwedenSchweden Schweden SpanienSpanien Spanien
2023 Polen /
Schweden
32 DanemarkDänemark Dänemark 34:29 FrankreichFrankreich Frankreich SpanienSpanien Spanien
2025 Kroatien /
Dänemark /
Norwegen
32 DanemarkDänemark Dänemark 32:26 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien FrankreichFrankreich Frankreich
2027 Deutschland 32 –:–
2029 Frankreich /
Deutschland
32 –:–
2031 Island /
Dänemark /
Norwegen
32 –:–

<references group="A" />

Medaillenspiegel

Stand: Nach allen 29 Hallenhandball-Weltmeisterschaften, einschließlich 2025. (ohne 7 × Feldhandball-WM)

Datei:Trophée de champion du monde de handball 20170208.jpg
Der Handball-Weltpokal der Männer
Datei:Handball World Cup 01.jpg
Die frühere Trophäe bis 2017
Rang Land Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen Gesamt
01 FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 06 02 05 13
02 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 04 04 04 12
03 DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark 04 03 01 08
04 Rumänien 1952Datei:Flag of Romania (1952–1965).svg Rumänien 04 0- 02 06
05 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
(davon Deutsches Reich NSDatei:Flag of the German Reich (1935–1945).svg Deutsches Reich)
(davon Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch 1956Datei:Flag of Germany.svg Gesamtdeutsche Mannschaft)
(davon Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR)
(davon Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg BR Deutschland)
03
0(1)
0(1)
0(0)
0(1)
04
0(0)
0(0)
0(2)
0(2)
03
0(0)
0(1)
0(2)
0(0)
10
0(1)
0(1)
0(4)
0(2)
06 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland
(davon SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion)
03
0(1)
03
0(2)
-
0(-)
06
0(3)
07 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien 02 0- 03 05
08 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien 01 04 01 06
09 TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechoslowakei 01 02 02 05
10 Jugoslawien Bundesrepublik 1992Datei:Flag of Yugoslavia (1992–2003).svg BR Jugoslawien
(davon Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg SFR Jugoslawien)
01
0(1)
01
0(1)
04
0(2)
06
0(4)
11 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 0- 02 0- 02
12 PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 0- 01 03 04
13 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn 0- 01 0- 01
OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 0- 01 0- 01
KatarDatei:Flag of Qatar.svg Katar 0- 01 0- 01
16 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien 0- 0- 01 01

Platzierungen der deutschsprachigen Staaten bei Weltmeisterschaften

1938 54 58 61 64 67 70 74 78 82 86 90 93 95 97 99 2001 03 05 07 09 11 13 15 17 19 21 23 25
Deutschland 1 2 3 4 4 6 5 9 1 7 7 / 6 4 / 5 8 2 9 1 5 11 5 7 9 4 12 5 6
DDR (bis 1990) 9 9 2 2 3 6 3 8
Österreich 2 / V / / / / / / / / / 14 / / / / / / / / 18 / 13 / 19 26 / 17
Schweiz / 4 / V V V V / / 12 11 13 4 7 / / / / / / / / / / / / 16 / 11
Luxemburg / / 16 / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / /
  • Bei den Weltmeisterschaften 1958 und 1961 trat eine gemeinsame Mannschaft der DDR und der Bundesrepublik Deutschland an.
  • / = nicht teilgenommen oder nicht qualifiziert; V = in der Vorrunde ausgeschieden (ohne Platzierung)

Varia

Turnier Org. Orte Hallen Meldungen Teams Spiele Tore Tore ø Zuschauer Zuschauer ø Gelbe Karten Gelbe Karten ø Zwei-Minuten-Strafe Zwei-Minuten-Strafe ø Rote Karten Rote Karten ø Blaue Karten Blaue Karten ø
2001 1 8 8 24 80 4.004 55,05
2003 1 9 9 24 84 4.638 55,21
2005 1 6 6 24 86 4.825 56,10 516 6,00 912 10,60 51 0,59
2007 1 120 120 24 92 5.325 57,88 514 5,59 751 8,16 33 0,36
2009 1 7 7 24 1100 6.090 55,36 392.550 3.569 673 6,12 874 7,95 29 0,26
2011 1 8 8 68 24 98 5.390 55,00 399.019 4.072 583 5,95 798 8,14 31 0,32
2013 1 6 6 68 24 84 4.529 53,92 514 6,12 667 7,94 22 0,26
2015 1 1 3 67 24 88 4.805 54,60 306.100 3.478 528 6,00 871 9,90 38 0,43
2017 1 8 8 >74 24 84 4.643 55,30 551.879 6.570 403 4,80 615 7,32 20 0,24
2019 2 8 8 >83 24 96 5.239 54,57 906.283 9.440 318 3,31 774 8,06 26 0,27 1 0,01
2021 1 4 4 32 102 5.803 56,89 214 2,10 832 8,16 37 0,36 2 0,02
2023 2 9 9 89 32 112 6.555 58,53 618.112 5.519 136 1,21 784 7,00 34 0,30 3 0,03
2025 3 5 5 88 32 108 6.291 58,25 533.060 4.936 103 0,95 677 6,27 44 0,41 0 0,00
2027 1
2029 2
2031 3
Jeweilige Rekordmarke

Personenrekorde

Aktive Spieler und Trainer sind fett markiert.

Meiste Goldmedaillen als Spieler

Diese Tabelle zeigt die erfolgreichsten Spieler nach der Anzahl der gewonnenen Goldmedaillen.

Rang Spieler Land Erste Medaille Letzte Medaille Gold Silber Bronze Gesamt
1 Thierry Omeyer FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 2001 2017 5 2 7
2 Nikola Karabatić FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 2005 2023 4 1 2 7
3 Mads Mensah Larsen DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark 2013 2025 4 1 5
Henrik Møllgaard Jensen DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark 2013 2025 4 1 5
5 Jérôme Fernandez FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 2001 2015 4 2 6
Michaël Guigou FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 2005 2019 4 2 6
Daniel Narcisse FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 2001 2017 4 2 6
8 Cédric Sorhaindo FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 2009 2019 4 1 5
9 Simon Hald Jensen DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark 2019 2025 4 4
Jóhan á Plógv Hansen DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark 2019 2025 4 4
Magnus Landin Jacobsen DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark 2019 2025 4 4

Mehrfache Medaillengewinner als Spieler

Diese Tabelle zeigt Spieler, die mindestens sechs Medaillen bei Weltmeisterschaften gewonnen haben.

Rang Spieler Land Erste Medaille Letzte Medaille Gold Silber Bronze Gesamt
1 Thierry Omeyer FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 2001 2017 5 2 7
2 Nikola Karabatić FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 2005 2023 4 1 2 7
3 Jérôme Fernandez FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 2001 2015 4 2 6
Michaël Guigou FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 2005 2019 4 2 6
Daniel Narcisse FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 2001 2017 4 2 6
6 Magnus Andersson SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 1990 2001 2 2 2 6
Ola Lindgren SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 1990 2001 2 2 2 6
Magnus Wislander SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 1990 2001 2 2 2 6
9 Jackson Richardson FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 1993 2005 2 1 3 6

Meiste Goldmedaillen als Trainer

Diese Tabelle zeigt alle Trainer mit mindestens zwei gewonnenen Goldmedaillen.

Rang Trainer Land Erste Medaille Letzte Medaille Gold Silber Bronze Gesamt
1 Niculae Nedeff RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien 1961 1974 4 4
Nikolaj Jacobsen DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark 2019 2025 4
3 Claude Onesta FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 2003 2015 3 2 5
4 Bengt Johansson SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 1990 2001 2 2 2 6
5 Daniel Costantini FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 1993 2001 2 2 4
5 Curt Widmark SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 1954 1964 2 1 1 4
6 Wladimir Maximow RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 1993 1999 2 1 3

Mehrfache Medaillengewinner als Trainer

Diese Tabelle zeigt alle Trainer mit mindestens vier gewonnenen Medaillen.

Rang Trainer Land Erste Medaille Letzte Medaille Gold Silber Bronze Gesamt
1 Bengt Johansson SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 1990 2001 2 2 2 6
2 Claude Onesta FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 2003 2015 3 2 5
3 Nicolae Nedeff RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien 1961 1974 4 4
Nikolaj Jacobsen DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark 2019 2025 4
5 Daniel Costantini FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 1993 2001 2 2 4
6 Curt Widmark SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Schweden 1954 1964 2 1 1 4

Teilnehmerübersicht

B- und C-Weltmeisterschaft (1977–1992)

Als Qualifikationsturniere für die Handball-Weltmeisterschaft fanden von 1977 bis 1992 B- und C-Weltmeisterschaften statt, deren Erst- und Zweitplatzierte in die nächsthöhere Division auf- und deren beide Letztplatzierte in die niedrigere Gruppe abstiegen:

  • B-WM für Männer in den ungeraden Jahren von 1977 bis 1989 sowie 1992,
  • C-WM für Männer in den geraden Jahren von 1976 bis 1990.

IHF Emerging Nations Championship (seit 2015)

Die IHF Emerging Nations Championship der IHF wird seit 2015 mit Nationalmannschaften von nationalen Verbänden ausgetragen, in denen Handball gezielt entwickelt werden soll.

Nachwuchsturniere

Für Junioren- und Jugend-Mannschaften werden die U-21-Weltmeisterschaften sowie die U-19-Weltmeisterschaften veranstaltet.

Weblinks

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Weltmeisterschaften der Männer

Deutschland 1938 | Schweden 1954 | DDR 1958 | BR Deutschland 1961 | Tschechoslowakei 1964 | Schweden 1967 | Frankreich 1970 | DDR 1974 | Dänemark 1978 | BR Deutschland 1982 | Schweiz 1986 • Qualifikation | Tschechoslowakei 1990 | Schweden 1993 | Island 1995 | Japan 1997 | Ägypten 1999 | Frankreich 2001 | Portugal 2003 | Tunesien 2005 | Deutschland 2007 | Kroatien 2009 | Schweden 2011 • Qualifikation | Spanien 2013 • Qualifikation | Katar 2015 • Qualifikation | Frankreich 2017 • Qualifikation | Dänemark und Deutschland 2019 • Qualifikation | Ägypten 2021 • Qualifikation | Polen und Schweden 2023 • Qualifikation | Kroatien, Dänemark und Norwegen 2025 • Qualifikation | Deutschland 2027 • Qualifikation | Frankreich und Deutschland 2029 • Qualifikation | Island, Dänemark und Norwegen 2031 • Qualifikation

Weltmeisterschaften der Frauen

Jugoslawien 1957 | Rumänien 1962 | BR Deutschland 1965 | Sowjetunion 1968 | Niederlande 1971 | Jugoslawien 1973 | Sowjetunion 1975 | Tschechoslowakei 1978 | Ungarn 1982 | Niederlande 1986 | Südkorea 1990 | Norwegen 1993 | Österreich und Ungarn 1995 | Deutschland 1997 | Dänemark und Norwegen 1999 | Italien 2001 | Kroatien 2003 | Russland 2005 | Frankreich 2007 | VR China 2009 | Brasilien 2011 | Serbien 2013 • Qualifikation | Dänemark 2015 • Qualifikation | Deutschland 2017 • Qualifikation | Japan 2019 • Qualifikation | Spanien 2021 • Qualifikation | Dänemark, Norwegen und Schweden 2023 • Qualifikation | Deutschland und Niederlande 2025 • Qualifikation | Ungarn 2027 • Qualifikation | Spanien 2029 • Qualifikation | Tschechien und Polen 2031 • Qualifikation

Weltmeisterschaften im Nachwuchsbereich
U-21-Weltmeisterschaften der Männer

Schweden 1977 | Dänemark/Schweden 1979 | Portugal 1981 | Finnland 1983 | Italien 1985 | Jugoslawien 1987 | Spanien 1989 | Griechenland 1991 | Ägypten 1993 | Argentinien 1995 | Türkei 1997 | Katar 1999 | Schweiz 2001 | Brasilien 2003 | Ungarn 2005 | Mazedonien 2007 | Ägypten 2009 | Griechenland 2011 | Bosnien und Herzegowina 2013 | Brasilien 2015 | Algerien 2017 | Spanien 2019 | Ungarn 2021 | Deutschland und Griechenland 2023 | Polen 2025

U-19-Weltmeisterschaften der Männer

Katar 2005 | Bahrain 2007 | Tunesien 2009 | Argentinien 2011 | Ungarn 2013 | Russland 2015 | Georgien 2017 | Nordmazedonien 2019 | Griechenland 2021 | Kroatien 2023 | Ägypten 2025

U-17-Weltmeisterschaft der Männer

Marokko 2025

U-20-Weltmeisterschaften der Frauen

Rumänien 1977 | Jugoslawien 1979 | Kanada 1981 | Frankreich 1983 | Südkorea 1985 | Dänemark 1987 | Nigeria 1989 | Frankreich 1991 | Bulgarien 1993 | Brasilien 1995 | Elfenbeinküste 1997 | China 1999 | Ungarn 2001 | Mazedonien 2003 | Tschechien 2005 | Mazedonien 2008 | Südkorea 2010 | Tschechien 2012 | Kroatien 2014 | Russland 2016 | Ungarn 2018 | Rumänien 2020 | Slowenien 2022 | Nordmazedonien 2024

U-18-Weltmeisterschaften der Frauen

Kanada 2006 | Slowakei 2008 | Dominikanische Republik 2010 | Montenegro 2012 | Mazedonien 2014 | Slowakei 2016 | Polen 2018 | Kroatien 2020 | Nordmazedonien 2022 | China 2024

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Internationale Handball-Meisterschaften von Nationalmannschaften der IHF

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