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Hamburg International

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Hamburg International
Logo der Hamburg International
Airbus A319 der Hamburg International
IATA-Code: 4R
ICAO-Code: HHI
Rufzeichen: HAMBURG JET
Gründung: 1998
Betrieb eingestellt: 2010
Sitz: Hamburg, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Heimatflughafen: Flughafen Hamburg
Unternehmensform: GmbH & Co. KG
Mitarbeiterzahl: etwa 300
Flottenstärke: 9 (+ 2 Bestellungen)
Ziele: Internationale Charterziele
Hamburg International hat den Betrieb 2010 eingestellt. Die kursiv gesetzten Angaben beziehen sich auf den letzten Stand vor Einstellung des Betriebes.

Die Hamburg International GmbH & Co. KG, im Außenauftritt kurz Hamburg International, war eine deutsche Charterfluggesellschaft mit Sitz in Hamburg.

Geschichte

Hamburg International wurde im Sommer 1998 als private und unabhängige Fluggesellschaft gegründet.<ref name=Profil><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hamburg International – Unternehmensprofil (Memento vom 22. März 2008 im Internet Archive) Dezember 2009</ref> Bis zum März 1999 folgte eine intensive Vorbereitungsphase, so dass die erste Boeing 737 im April 1999 ausgeliefert und der regelmäßige Flugbetrieb aufgenommen werden konnte.

Von 2003 bis 2006 nahm Hamburg International als „Designated Carrier of Kosovo“ regelmäßige Flüge von Zürich nach Priština im Kosovo auf. Eines der Flugzeuge wurde mit einem gemeinschaftlichen Farbenkleid von Hamburg International und Kosova Airlines, einer Marke des Reiseveranstalters Eurokoha Reisen versehen.

Seit Anfang des Jahres 2008 wurden nach und nach die älteren Boeing 737 durch neue Flugzeuge vom Typ Airbus A319 ersetzt.<ref name=Flotte><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hamburg International – Flotte (Memento vom 10. März 2010 im Internet Archive) Dezember 2009</ref>

Mit Auslieferung des ersten A319 (D-AHIH), der im Januar 2008 bei seinem Jungfernflug vom Flughafen Finkenwerder über die Flughäfen Saarbrücken, Friedrichshafen und München nach Hamburg vorgestellt wurde, führte Hamburg International auch ein überarbeitetes Farbschema ein. Der vierte gelieferte Airbus, D-AHIK, ist mit einer dunkelblauen Sonderbemalung zum 10. Unternehmensjubiläum versehen.

Am Flughafen Friedrichshafen baute Hamburg International einen Hangar, um 2010 dort eine eigene Technikbasis zu eröffnen und die Wartung der Flugzeuge ins Unternehmen zu integrieren. Die Wartung wurde bis dahin durch die Lufthansa Technik durchgeführt, die Aus- und Weiterbildung der Piloten durch Lufthansa Flight Training.<ref name=Profil />

Am 20. Oktober 2010 wurde bekannt, dass über Hamburg International beim Amtsgericht Hamburg ein Insolvenzverfahren am 19. Oktober 2010 eröffnet wurde, ebenso wurde die Schließung der Basis am Flughafen Niederrhein angekündigt. Am 20. Oktober setzte das Luftfahrt-Bundesamt auch die Betriebsgenehmigung sowie das Air Operator Certificate der Gesellschaft aus, die bis auf Weiteres somit keine Flüge mehr durchführen durfte.<ref>Pressemitteilung des Luftfahrt-Bundesamt</ref> Geplante Verbindungen würden durch andere Gesellschaften abgedeckt.<ref>aero.de: Hamburg International steht unter Gläubigerschutz 20. Oktober 2010</ref><ref>airliners.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hamburg International am Boden (Memento des Vorlage:IconExternal vom 22. Oktober 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.airliners.de</ref>

Am 6. Dezember 2010 wurde bekannt, dass ein Teil der bisherigen Gesellschafter mit Hilfe neuer Investitionspartner Hamburg International in die neu gegründete Fluggesellschaft Hamburg Airways überführen werde. Diese erhielt schließlich am 28. März 2011 ihre Betriebsgenehmigung durch das Luftfahrt-Bundesamt.<ref>Meldung auf zeit.de; abgerufen am 10. April 2011</ref><ref>Aus Hamburg International wird Hamburg Airways. (PDF, 115 kB) In: Pressemitteilung. White & Case Insolvenz GbR, 6. Dezember 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 10. Oktober 2019.</ref>

Flugziele

Datei:HamburgInternational B737-700 D-AHIC 01.jpg
Zum Schluss nutzte die Fluggesellschaft noch eine Boeing 737-700.

Hamburg International führte Charter- und Sonderflüge durch. Hauptzielgruppe waren Urlauber und Gastarbeiter, die mit ihren Familien in ihre Heimat flogen. Bedient wurden dabei meist die klassischen Flugrouten von Deutschland und Zentraleuropa in mediterrane und nordeuropäische Ferienregionen. Meistens wurden die Flüge ohne direkten Sitzplatzverkauf durch Hamburg International ausschließlich im Vollcharter für deutsche und europäische Reiseveranstalter durchgeführt. Weitere Geschäftsfelder der Hamburg international waren der „ethnische Charterflugverkehr“ sowie Einzel-, Militär- und Ad-hoc-Charterflüge. Letztere wurden beispielsweise im Auftrag von Airbrokern, Spezialreiseveranstaltern, Unternehmen, Sportclubs, anderen Fluggesellschaften (Subcharter) oder sogar Privatpersonen durchgeführt.

Flotte

Datei:1024 DAHIG2 AYT.jpg
Eine Boeing 737-300 der Hamburg International
Datei:D-AHIK.jpg
Ein Airbus A319-100 der Hamburg International in Sonderbemalung anlässlich des 10. Geburtstages der Gesellschaft

Bis zur Insolvenz im Oktober 2010 bestand die Flotte der Hamburg International aus 9 Flugzeugen:<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ch-aviation.ch – Flotte der Hamburg International (Memento vom 26. Oktober 2010 im Internet Archive) (englisch) abgerufen am 10. Oktober 2019</ref>

Siehe auch

Weblinks

Commons: Hamburg International – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Passagiere
Fracht

AerologicEuropean Air Transport LeipzigLufthansa Cargo

Ehemalige

Abacus AirAero FlightAero LloydAir BerlinAir BremenAir Cargo GermanyAir CommerzAir EvexAir OmegaAir TrafficAll-AirAmadeus FlugdienstAntares AirtransportAtlantisAugsburg AirwaysAugusta AirAviactionAzur AirB-Air CharterBavaria FluggesellschaftBavaria GermanairBayerischer FlugdienstBerlineBerliner SpezialflugBizairBlue WingsBonairBremenflyBremerhaven AirlineBritannia AirwaysCalairCargoLogic GermanyChallenge AirCirrus AirlinesCity-air GermanyCity-FlugCologne Commercial FlightComfort AirCondor LuftreedereiContact AirConti-FlugContinentale Deutsche LuftreedereiDauairdbaDELAGDelta AirDeutsche Luft-ReedereiDeutsche Zeppelin-ReedereiDIX AviationDLT Deutsche LuftverkehrsgesellschaftEagle AviationEastwest AirlinesEFS Flug-ServiceElbe AirElbeflugESS LuftfahrtunternehmenEuro City LineEuroBerlin FranceEuropean Air ExpressExcellent AirFairjetsField AviationFilder Air ServiceFLM AviationFlugdienst FehlhaberFly AlphaFox AirFTI FluggesellschaftGeneral AirGermanairGermaniaGermania ExpressGerman CargoGerman Sky AirlinesGerman WingsGermanwingsHADAG AirHamburg AirlinesHamburg AirwaysHamburg InternationalHanseflugHanse ExpressHapag-Lloyd ExecutiveHapag-Lloyd ExpressHapag-Lloyd FlugHelgoland AirlinesHoliday ExpressHolstenflugHössl & WinklerInterflugInterregional FluggesellschaftJetairJetlineJet ConnectionKHDLTULuftfahrtgesellschaft WalterLufthansa CityLineLufttransport SüdLuftverkehr Friesland HarleMSR Flug-CharterMTM AviationNightexpressNora Air ServicesNordaviaNorthern Air CharterNürnberger FlugdienstOLT Express GermanyPaninternationalPhoenix Air ServicePleuger FlugdienstPTL LuftfahrtunternehmenRAS FlugRatioflug LuftfahrtunternehmenRegio AirRegional Air ExpressRFG – RegionalflugRheingau Air ServiceRumpler LuftverkehrSaarland AirlinesS.A.T.Senator Aviation CharterSkyTeamSmall Planet AirlinesStuttgarter FlugdienstSüdflugSüdwestflugSunexpress DeutschlandTempelhof AirwaysTempelhof Express AirlinesThomas Cook AviationTransportflugTrans-AviaTriple Alpha LuftfahrtgesellschaftVHM Schul- und CharterflugVibroairVIP-FlightsWDL AviationWestküstenflugWiking Helikopter ServiceWirtschaftsflugXL Airways GermanyYourways

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