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Michael Johnson (Leichtathlet)

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Michael Johnson Vorlage:SportPicto

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Michael Johnson (2024)

Voller Name Michael Duane Johnson
Nation Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
Geburtstag 13. September 1967
Geburtsort Dallas
Größe 183 cm
Gewicht 77 kg
Karriere
Disziplin Sprint
Bestleistung 19,32 s (200 m)
43,18 s (400 m)
Status zurückgetreten
Karriereende 2000
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 4 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 8 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Gold Barcelona 1992 4 × 400 m
Gold Atlanta 1996 200 m
Gold Atlanta 1996 400 m
Gold Sydney 2000 400 m
 Weltmeisterschaften
Gold Tokio 1991 200 m
Gold Stuttgart 1993 400 m
Gold Stuttgart 1993 4 × 400 m
Gold Göteborg 1995 200 m
Gold Göteborg 1995 400 m
Gold Göteborg 1995 4 × 400 m
Gold Athen 1997 400 m
Gold Sevilla 1999 400 m

Michael Duane Johnson (* 13. September 1967 in Dallas) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Leichtathlet mit vier Olympiasiegen und acht Weltmeistertiteln über die Strecken 200 und 400 Meter.

Zwischen 1993 und 1999 gelang Johnson über die 400 Meter eine bis heute einmalige Erfolgsserie, als er bei allen vier Weltmeisterschaften den Titel erringen konnte. Darüber hinaus gewann er auf dieser Strecke auch bei den Olympischen Spielen 1996 und 2000 jeweils die Goldmedaille.

Karriere

Frühe Erfolge

Michael Johnson graduierte 1990 an der Baylor University in Texas, wo er Marketing studierte. Dort lernte er seinen Trainer Clyde Hart<ref name="ARD Biographie"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biographie von Michael Johnson (Memento vom 27. März 2005 im Internet Archive), auf der Webseite des NDR, 2003</ref> kennen, der ihn bis zu seinem Karriereende betreute. Während seines Studiums gewann Johnson mehrere Medaillen bei den NCAA-Meisterschaften. Im gleichen Jahr gelang ihm der Sprung an die Weltspitze, als er während der gesamten Saison über die 200 Meter ungeschlagen blieb. Dabei erzielte er am 16. Juni mit 19,90 s das erste Mal eine Zeit unter 20 Sekunden. Am Saisonende führte er schließlich mit 19,85 s die Jahresweltbestenliste an und belegte mit einer Zeit von 44,21 s über die doppelte Distanz Platz drei.

Bei den Weltmeisterschaften in Tokio ein Jahr später gewann Johnson über die 200 Meter die Goldmedaille. Mit 20,01 s distanzierte er dabei den Zweitplatzierten Frank Fredericks (Namibia) um mehr als drei Zehntelsekunden. Für die im darauffolgenden Jahr stattfindenden Olympischen Spiele in Barcelona galt Johnson als Anwärter auf die Goldmedaille.

Am 9. Juni 1992 musste Johnson in Rom gegen Frank Fredericks seit über zwei Jahren in einem 200-Meter-Rennen wieder eine Niederlage einstecken. Trotzdem galt der US-Amerikaner weiterhin als der Topfavorit auf den Olympiasieg, nicht zuletzt durch seinen überzeugenden Auftritt bei den nationalen Ausscheidungskämpfen knapp drei Wochen später. Doch unmittelbar vor den Olympischen Spielen erkrankte Johnson an einer Lebensmittelvergiftung, in deren Folge er stark an Gewicht verlor. Aufgrund der dadurch eingelegten Zwangspause trat Johnson in Barcelona nicht in Bestform an und verpasste den Endlauf über 200 Meter. Als Trost gewann er mit der 4-mal-400-Meter-Staffel zumindest eine olympische Goldmedaille. In der Besetzung Andrew Valmon, Quincy Watts, Johnson, Steve Lewis lief dabei das Quartett eine Zeit von 2:55,74 min, was einen neuen Weltrekord bedeutete.

Die Ära Johnson

1993 startete Johnson bei den Weltmeisterschaften in Stuttgart nur über die 400 Meter. Auch über diese Strecke galt er als Topfavorit, da er bei den US-Ausscheidungen mit 43,74 s eine Weltklassezeit lief. Schon ein Jahr zuvor sorgte Johnson über die Stadionrunde für Aufsehen, als er in London erstmals unter 44 Sekunden blieb. Damit war er weltweit erst der siebte Läufer, dem dieses gelang. In Stuttgart wurde Johnson seiner Favoritenrolle gerecht und gewann seine erste Goldmedaille über 400 Meter. Er verbesserte dabei erneut seine Bestzeit auf 43,65 s. Außerdem gewann er wie schon ein Jahr zuvor in Barcelona die Goldmedaille mit der 4-mal-400-Meter-Staffel. In einer im Vergleich zu Barcelona leicht veränderten Besetzung (Andrew Valmon, Quincy Watts, Harry Reynolds, Johnson) stellte das US-Team wiederum einen neuen, heute (Stand: 18. Juli 2024) noch geltenden Weltrekord von 2:54,29 min auf.

Datei:Michael Johnson 1995.jpg
Johnson (1995)

Bei den Weltmeisterschaften in Göteborg zwei Jahre später übertraf Michael Johnson seinen Triumph von Stuttgart sogar, als er neben seinen Siegen über die 400 Meter und in der 4x400-Meter-Staffel auch noch Gold über die 200 Meter holte. Über 400 Meter näherte sich Johnson mit neuer persönlicher Bestleistung von 43,39 s dem „Jahrhundertweltrekord“ seines Landsmannes Harry „Butch“ Reynolds auf eine Zehntelsekunde an.

Das Jahr 1996 war das erfolgreichste in Johnsons Karriere. Bereits bei den US-Meisterschaften, die wie die kurze Zeit später stattfindenden Olympischen Spiele ebenfalls in Atlanta abgehalten wurden, lief Johnson über 400 Meter in 43,44 s seine bis dato zweitschnellste Zeit überhaupt. Drei Tage später stellte er seine überragende Verfassung auch über der halben Strecke unter Beweis und unterbot, bei Außentemperaturen um die 42 Grad Celsius, mit 19,66 s den 17 Jahre alten Weltrekord des Italieners Pietro Mennea um sechs Hundertstelsekunden.

Doch wie schon vier Jahre zuvor verlor Michael Johnson auch diesmal über 200 Meter gegen seinen Dauerrivalen Frank Fredericks, als beide Anfang Juli in Oslo das erste Mal in diesem Jahr aufeinandertrafen. Doch nur drei Tage später nahm Johnson in Stockholm erfolgreich Revanche.

Einen knappen Monat später gewann Johnson bei den Olympischen Spielen in Atlanta die Goldmedaillen über beide Strecken. Verfehlte er über 400 Meter seine persönliche Bestzeit knapp um eine Zehntelsekunde, steigerte er drei Tage später über 200 Meter seinen eigenen Weltrekord um mehr als drei Zehntelsekunden auf 19,32 s. Für diese beiden Leistungen wurde Johnson unter anderem mit der Sportler-des-Jahres-Auszeichnung von Associated Press geehrt.

Da Johnson bei seinem Weltrekordlauf über 200 Meter mit einer höheren Durchschnittsgeschwindigkeit lief als der damalige Olympiasieger über 100 Meter Donovan Bailey (CAN), kam die Frage auf, wer von beiden als „der schnellste Mann der Welt“ anzusehen sei. Aus diesem Grund wurde am 1. Juni 1997 in Rogers Centre in Toronto ein exklusives Rennen zwischen beiden über die selten gelaufene 150-Meter-Strecke ausgetragen (siehe unten). Donovan Bailey führte von Anfang an und gewann, während Michael Johnson nach gut der Hälfte der Strecke verletzt aufgeben musste. Im selben Jahr wurde Johnson von der französischen Sportzeitung L’Équipe zum Weltsportler des Jahres gewählt.

So sehr die Niederlage gegen Bailey auch schmerzte, das eigentliche Drama war die Verletzung, die sich schließlich als Oberschenkelzerrung herausstellte und einen Start bei den kommenden Weltmeisterschaften in Athen in Frage stellte. Johnson, der sich seit Atlanta vorrangig auf die 400 Meter konzentrierte, musste daraufhin tatsächlich auf die Ausscheidungskämpfe verzichten und durfte nur durch eine Wildcard durch den Weltverband an den Welttitelkämpfen teilnehmen. Anders als in den Jahren zuvor galt er diesmal nicht als der alleinige Favorit. Nicht zuletzt auch deshalb, da er Ende Juni in Paris ein Rennen mit indiskutablen 45,76 s nur auf Platz 5 abschloss und somit erstmals seit acht Jahren einen wichtigen Wettkampf über die 400 Meter nicht gewinnen konnte. Dennoch gewann Johnson in Athen seine dritte Goldmedaille über die Stadionrunde mit für seine Verhältnisse mäßigen 44,12 s. Dies blieb aber seine einzige Medaille, da er aufgrund seines Startverzichts bei den Trials für die Staffel nicht berücksichtigt wurde.

Ein Jahr später konnte Johnson bei den Goodwill Games im New Yorker Vorort Hempstead als Schlussläufer mit der US-Staffel wiederholt einen Weltrekord über die 4 × 400 Meter markieren. Die dabei erzielte Zeit von 2:54,20 min war bis zum Jahr 2008 Weltrekord. Im Sommer 2008 wurde dieser Weltrekord jedoch aufgrund mehrerer Dopingfälle in der Weltrekord-Staffel – außer Johnson wurden alle des Dopings überführt – aberkannt. Gültiger Weltrekord sind nun wiederum die 2:54,29 min von den Weltmeisterschaften 1993 in Stuttgart.

Bei den Weltmeisterschaften 1999 in Sevilla gewann Michael Johnson erneut den WM-Titel über 400 Meter. Mit dem Gewinn seiner mittlerweile achten Goldmedaille gelang ihm nach mehreren Anläufen zudem, den elf Jahre von seinem Landsmann Harry Reynolds gehaltenen Weltrekord in seinen Besitz zu bringen. Mit einer Zeit von 43,18 s blieb er dabei elf Hundertstelsekunden unter der alten Bestmarke.

Datei:Michael Johnson victory sydney 2000.jpg
Johnson nach seinem Sieg in Sydney (2000)

Ein Jahr später gewann Johnson, wie schon bei den Weltmeisterschaften ein Jahr zuvor in Sevilla, bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney die Goldmedaille über 400 Meter. Ursprünglich gewann er auch Gold mit der Staffel, diese Medaille wurde ihm jedoch 2008 wegen der Dopingaffäre um Antonio Pettigrew aberkannt. Der Auftritt in Sydney war Johnsons letzte internationale Meisterschaften. Im darauffolgenden Jahr gab er seinen Rücktritt bekannt, ohne an den Weltmeisterschaften 2001 in Edmonton teilgenommen zu haben.

Michael Johnson gewann im Laufe seiner Sportkarriere viermal olympisches Gold. Mit insgesamt acht WM-Titeln, davon sechs in Einzeldisziplinen, hat Michael Johnson außerdem seinen Landsmann Carl Lewis als erfolgreichsten Medaillensammler bei Leichtathletik-Weltmeisterschaften abgelöst. Er profitierte dabei von der Neuregelung der IAAF, ab 1993 den Austragungsturnus der Weltmeisterschaften auf zwei Jahre zu halbieren.

Schnellster Mann der Welt?

Bei seinem spektakulären Weltrekord von Atlanta 1996 lief Johnson die 200 Meter in 19,32 Sekunden, was rechnerisch zwei 100-Meter-Zeiten von je 9,66 s entspricht. Diese 100-Meter-Zeit lag deutlich unter dem damaligen 100-Meter-Weltrekord des Kanadiers Donovan Bailey (9,84 s). Wegen seiner höheren Durchschnittsgeschwindigkeit von 37,267 km/h wurde Johnson von vielen vorwiegend einheimischen Medien zum „schnellsten Mann der Welt“ erkoren. Im 200-Meter-Lauf werden die zweiten einhundert Meter allerdings mit fliegendem Start zurückgelegt, was dem 200-Meter-Läufer einen deutlichen Vorteil verschafft. Zum Beispiel hatte Pietro Mennea bei seinem Rekordlauf 1979 in Mexiko-Stadt 19,72 Sekunden gebraucht, entsprechend zwei 100-Meter-Zeiten von je 9,86 s. Diese Zeit wurde auf der 100-Meter-Strecke erst zwölf Jahre später von Carl Lewis erreicht. Jedoch galt in der Leichtathletik seit jeher der 100-Meter-Weltrekordler als der schnellste Mann der Welt, da auf der kurzen Sprintdistanz die höchsten Spitzengeschwindigkeiten erzielt werden. Auch Donovan Bailey nahm den Rang als schnellster Mann für sich in Anspruch, da er nicht nur den Weltrekord innehatte, sondern auch amtierender Olympiasieger und Weltmeister über die 100 Meter war. Die Frage, ob eher der Langsprinter Michael Johnson als schnellster Mann der Welt gelten sollte, führte zu einer erbitterten Rivalität zwischen den beiden Athleten.

Schließlich wurde für den Sommer 1997 ein Duell zwischen beiden Stars festgelegt, das die Frage nach dem „schnellsten Mann“ eindeutig klären sollte. Die Renndistanz wurde auf 150 Meter festgelegt, als Kompromiss zwischen den unterschiedlichen Spezialstrecken der Konkurrenten.<ref>Matthias Krause: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geld, Ehre und eine Prise Patriotismus. (Memento vom 6. Juni 2015 im Internet Archive) In: Berliner Zeitung, 31. Mai 1997.</ref> Neben dem Laufduell waren auch weitere Vergleiche zwischen bekannten Vertretern der Leichtathletik geplant, so z. B. im Weitsprung zwischen Heike Drechsler und Jackie Joyner-Kersee. Seit Bekanntgabe des Vorhabens wurde der sportliche Sinn wiederholt in Frage gestellt. Manche sprachen von einer „Zirkusveranstaltung“. Viele Beobachter sahen das Hauptmotiv darin, die US-Leichtathletik für Sponsoren wieder attraktiver zu gestalten. Spätestens Mitte der 1990er Jahre hatten die US-Amerikaner im kurzen Sprintbereich ihre Vorherrschaft abgeben müssen. Nachdem Carl Lewis als eine der letzten großen Galionsfiguren von der Wettkampfbühne abgetreten war, sollte Michael Johnson zum neuen Superstar aufgebaut werden. Am 1. Juni 1997 wurde die One-to-one Challenge of Champions schließlich im Skydome von Toronto ausgetragen. Mehr als 60 Länder hatten TV-Rechte gekauft.

Der Höhepunkt war das Duell über die 150 Meter unter dem Motto The world’s fastest man. Donovan Bailey gewann mit einer Zeit von 14,99 s und sicherte sich die Siegprämie von 1,5 Millionen Dollar. Michael Johnson lag nach schwachem Start von Anfang an deutlich zurück und gab zur Mitte des Rennens auf. Die Frage drängte sich auf, ob er mit seiner Aufgabe nur vermeiden wollte, als Verlierer ins Ziel zu kommen.<ref>Vgl. Jens Weinreich: Running Gag. In: Berliner Zeitung, 3. Juni 1997.</ref> Seine Begründung einer Muskelzerrung im Oberschenkel wurde von Bailey nur mit Hohn und Spott bedacht, was einen weiteren Schatten auf die Veranstaltung warf. Bailey entschuldigte sich am nächsten Tag für seine verbalen Entgleisungen.

Laufstil

Datei:Michael Johnson Sydney2000.jpg
Johnson in Sydney (2000)

Als Markenzeichen Johnsons galt der ungewöhnliche Laufstil. Er bestritt seine Rennen mit aufrechtem Oberkörper und einer hohen Schrittfrequenz. Nach Meinung vieler Experten stellte dies eine besonders ökonomische Art zu laufen dar und dürfte ein wesentlicher Grund für seine Schnelligkeit gewesen sein.<ref name="ARD Biographie" /> Der Laufstil mit aufrechtem, fast schon steifem Oberkörper wurde gelegentlich mit der Formulierung beschrieben, man habe den Eindruck, dass Johnson einen Besenstiel verschluckt habe.<ref>Top-Stars der Leichtathletik im Porträt archiv.rhein-zeitung.de, 1. August 1997, Abschnitt zu Michael Johnson.</ref><ref>Mit Besenstiel in die Ruhmeshalle taz.de, 28. August 1999.</ref>

Dopinggerüchte

Die Weltrekorde von Johnson lösten bei vielen Beobachtern Skepsis aus. Obwohl Johnson während seiner Karriere nie positiv auf verbotene Substanzen getestet wurde und ihm keine Kontakte zu verdächtigten Trainern bzw. Ärzten nachgewiesen werden konnten, hielten sich Dopinggerüchte.<ref>Jens Weinreich: Großer Bluff? In: Berliner Zeitung, 3. August 1996.</ref>

Eine Ursache war, dass Johnson bei öffentlichen Auftritten direkten Fragen nach der Doping-Problematik konsequent auswich.<ref>Barbara Klimke: In aufrechter Haltung. In: Berliner Zeitung, 30. Mai 2001.</ref> Zu einem Eklat kam es während der Weltmeisterschaften 2001 in Edmonton bei einer vom Sportartikel-Hersteller Nike veranstalteten Pressekonferenz. Nike und Michael Johnson, der als Co-Moderator fungierte, ließen Fragen zum Thema Doping nicht zu, entsprechende Fragen von Journalisten wurden abgewürgt, und von Nike ausgestattete Athleten durften sich zu dem Thema nicht äußern.<ref>Das Thema Doping ist tabu und doch in aller Munde faz.net, 3. August 2001.</ref>

Nur bei vereinzelten Statements verurteilte Johnson das Doping. Er sprach sich wiederholt auch für harte Strafen gegen die mitverantwortlichen Trainer aus.<ref>Weltrekordler Johnson fordert lebenslange Sperre: Gatlins Trainer in der Schusslinie rp-online.de, 31. Juli 2006.</ref><ref>Renmin Ribao: Michael Johnson says doping can never be eradicated, 22. August 2007</ref>

Statistiken

Weltrekorde

Michael Johnson erreichte über 200 Meter und 400 Meter sowie mit der 4-mal-400-Meter-Staffel Weltrekorde, wovon der Staffel-Weltrekord noch heute Bestand hat.

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Disziplin Zeit Datum Ort
200 Meter 19,66 s Vorlage:DatumZelle Atlanta (US-Meisterschaften)
200 Meter 19,32 s Vorlage:DatumZelle Atlanta (XXVI. Olympische Spiele)
400 Meter 43,18 s Vorlage:DatumZelle Sevilla (Weltmeisterschaften 1999)
4-mal-400-Meter-Staffel 2:55,74 min Vorlage:DatumZelle Barcelona (XXV. Olympische Spiele)
4-mal-400-Meter-Staffel 2:54,29 min Vorlage:DatumZelle Stuttgart (Weltmeisterschaften 1993)

Der mit der 4-mal-400-Meter-Staffel am 22. Juli 1998 bei den Goodwill Games erzielte Weltrekord wurde am 12. August 2008 annulliert, nachdem der Teilnehmer Antonio Pettigrew die Einnahme von Wachstumshormonen und EPO zugegeben hatte.<ref>IAAF Council cancels 4x400m World record. Auf: iaaf.org, abgerufen am 12. August 2008</ref>

Bestleistungen

Datum Disziplin Ort Zeit
16. Juni 1994 100 Meter Knoxville (Tennessee) 10,09
1. August 1996 200 Meter Atlanta 19,32
24. März 2000 300 Meter Pretoria (Südafrika) 30,85
26. August 1999 400 Meter Sevilla 43,18

200-Meter-Zeiten unter 20 Sekunden

Zeit Wind Datum Ort
19,32 0,4 Vorlage:DatumZelle Atlanta
19,66 1,7 Vorlage:DatumZelle Atlanta
19,71 A 1,8 Vorlage:DatumZelle Pietersburg
19,77 0,6 Vorlage:DatumZelle Stockholm
19,79 1,0 Vorlage:DatumZelle New Orleans
19,79 0,5 Vorlage:DatumZelle Göteborg
19,83 1,7 Vorlage:DatumZelle Atlanta
19,85 0,4 Vorlage:DatumZelle Edinburgh
19,85 1,1 Vorlage:DatumZelle Oslo
19,88 A 1,5 Vorlage:DatumZelle Sestriere
19,88 −0,9 Vorlage:DatumZelle Barcelona
19,89 1,0 Vorlage:DatumZelle Brüssel
19,89 0,3 Vorlage:DatumZelle Sacramento
19,90 0,3 Vorlage:DatumZelle Norwalk
19,91 1,9 Vorlage:DatumZelle Salamanca
19,91 0,0 Vorlage:DatumZelle Sevilla
19,93 −0,3 Vorlage:DatumZelle Monaco
19,93 0,8 Vorlage:DatumZelle Rom
19,93 0,4 Vorlage:DatumZelle Brüssel
19,94 1,4 Vorlage:DatumZelle Sheffield
19,94 0,0 Vorlage:DatumZelle Monaco
19,98 −0,4 Vorlage:DatumZelle Rieti
19,98 0,3 Vorlage:DatumZelle Houston

A = Leistung in großer Höhe erzielt.

Die meisten 400-Meter-Läufe unter 44 Sekunden
Rang Leichtathlet Anzahl
1. Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Michael Johnson 22
2. GrenadaDatei:Flag of Grenada.svg Kirani James 10
3 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Jeremy Wariner 9
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg LaShawn Merritt 9
5. SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Wayde van Niekerk 6
BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg Steven Gardiner 6
7. Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Harry Reynolds 4
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Quincy Watts 4
BotswanaDatei:Flag of Botswana.svg Isaac Makwala 4
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Michael Norman 4
SambiaDatei:Flag of Zambia.svg Muzala Samukonga 4
Stand: 8. September 2024


400-Meter-Zeiten unter 44 Sekunden

Zeit Datum Ort
43,18 Vorlage:DatumZelle Sevilla
43,39 Vorlage:DatumZelle Göteborg
43,44 Vorlage:DatumZelle Atlanta
43,49 Vorlage:DatumZelle Atlanta
43,65 Vorlage:DatumZelle Stuttgart
43,66 Vorlage:DatumZelle Sacramento
43,66 Vorlage:DatumZelle Lausanne
43,68 Vorlage:DatumZelle Zürich
43,68 Vorlage:DatumZelle Sacramento
43,74 Vorlage:DatumZelle Eugene
43,75 Vorlage:DatumZelle Waco
43,76 Vorlage:DatumZelle Hempstead (New York)
43,84 Vorlage:DatumZelle Sydney
43,86 Vorlage:DatumZelle Oslo
43,88 Vorlage:DatumZelle Zürich
43,90 Vorlage:DatumZelle Madrid
43,92 Vorlage:DatumZelle Lausanne
43,92 Vorlage:DatumZelle Eugene
43,94 Vorlage:DatumZelle Berlin
43,95 Vorlage:DatumZelle Sevilla
43,96 Vorlage:DatumZelle Monaco
43,98 Vorlage:DatumZelle London

Auszeichnungen

Leben

Nach seinem Rücktritt arbeitet Johnson als Trainer.<ref>Michael Johnson Performance</ref> Am 31. August 2018 erlitt er während eines Trainings einen Schlaganfall,<ref>Fabelweltrekordler Michael Johnson nach Schlaganfall: 200 Meter in 15 Minuten In: Watson (Nachrichtenportal) vom 16. November 2018</ref> von dessen Folgen er sich, nach eigener Aussage, vollständig erholte.<ref>Evi Simeoni: Michael Johnsons Weisheiten: Grüße vom Champ. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 26. April 2022]).</ref>

Weblinks

Commons: Michael Johnson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1900: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Walter Tewksbury | 1904: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Archie Hahn | 1908: Kanada 1868Datei:Canadian Red Ensign (1868-1921).svg Robert Kerr | 1912: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Ralph Craig | 1920: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Allen Woodring | 1924: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Jackson Scholz | 1928: Kanada 1921Datei:Canadian Red Ensign (1921-1957).svg Percy Williams | 1932: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Eddie Tolan | 1936: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Jesse Owens | 1948: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Mel Patton | 1952: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Andy Stanfield | 1956: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Bobby Morrow | 1960: Vorlage:ITA-1946 Livio Berruti | 1964: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Henry Carr | 1968: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tommie Smith | 1972: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Walerij Borsow | 1976: JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Donald Quarrie | 1980: Vorlage:IOC/IOC Pietro Mennea | 1984: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Carl Lewis | 1988: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Joe DeLoach | 1992: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Marsh | 1996: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Johnson | 2000: GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Konstantinos Kenteris | 2004: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Shawn Crawford | 2008: JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Usain Bolt | 2012: JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Usain Bolt | 2016: JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Usain Bolt | 2020: KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Andre De Grasse | 2024: BotswanaDatei:Flag of Botswana.svg Letsile Tebogo

Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1896: Vereinigte Staaten 44Datei:Flag of the United States (1891-1896).svg Thomas Burke | 1900: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Maxie Long | 1904: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Harry Hillman | Zwischenspiele 1906: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Paul Pilgrim | 1908: Vereinigtes Konigreich 1801Datei:Flag of the United Kingdom.svg Wyndham Halswelle | 1912: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Charles Reidpath | 1920: Kanada 1868Datei:Canadian Red Ensign (1868-1921).svg Bevil Rudd | 1924: Vereinigtes Konigreich 1801Datei:Flag of the United Kingdom.svg Eric Liddell | 1928: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Ray Barbuti | 1932: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Bill Carr | 1936: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Archie Williams | 1948: Jamaika 1906Datei:Flag of Jamaica (1906–1957).svg Arthur Wint | 1952: Jamaika 1906Datei:Flag of Jamaica (1906–1957).svg George Rhoden | 1956: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Charles Jenkins | 1960: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Otis Davis | 1964: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Larrabee | 1968: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lee Evans | 1972: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vince Matthews | 1976: KubaDatei:Flag of Cuba.svg Alberto Juantorena | 1980: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Wiktor Markin | 1984: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Alonzo Babers | 1988: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Steve Lewis | 1992: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Quincy Watts | 1996: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Johnson | 2000: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Johnson | 2004: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeremy Wariner | 2008: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten LaShawn Merritt | 2012: GrenadaDatei:Flag of Grenada.svg Kirani James | 2016: SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Wayde van Niekerk | 2020: BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg Steven Gardiner | 2024: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Quincy Hall

Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

1912: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Sheppard, Lindberg, Meredith, Reidpath
1920: Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR Griffiths, Lindsay, Ainsworth-Davis, Butler
1924: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Cochran, Stevenson, McDonald, Helffrich
1928: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Baird, Spencer, Alderman, Barbuti
1932: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Fuqua, Ablowich, Warner, Carr
1936: Vereinigtes KonigreichDatei:Flag of the United Kingdom.svg GBR Wolff, Rampling, Roberts, Brown
1948: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Harnden, Bourland, Cochran, Whitfield
1952: Jamaika 1906Datei:Flag of Jamaica (1906–1957).svg JAM Wint, Laing, McKenley, Rhoden
1956: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg USA Jenkins, Jones, Mashburn, Courtney
1960: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Yerman, Young, Davis, Davis
1964: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Cassell, Larrabee, Williams, Carr
1968: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Matthews, Freeman, James, Evans
1972: KeniaDatei:Flag of Kenya.svg KEN Asati, Nyamau, Ouko, Sang
1976: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Frazier, Brown, Newhouse, Parks
1980: SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg URS Valiulis, Linge, Tschernezki, Markin, Burakow*
1984: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Nix, Armstead, Babers, McKay, Smith*, McCoy*
1988: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Everett, Lewis, Robinzine, Reynolds, Valmon*, McKay*
1992: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Valmon, Watts, Johnson, Lewis, Jenkins Jr.*, Hall*
1996: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Harrison, Smith, Mills, Maybank, Rouser*
2000: NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg NGR Udo-Obong, Chukwu, Monye, Bada, Awazie*, Gadzama*
2004: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Otis Harris, Derrick Brew, Jeremy Wariner, Darold Williamson, Willie*, Rock*
2008: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Merritt, Taylor, Neville, Wariner, Clement*, Witherspoon*
2012: BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg BAH Brown, Pinder, Mathieu, Miller
2016: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Hall, McQuay, Merritt, Roberts, Clemons*, Verburg*
2020: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Cherry, Norman, Deadmon, Benjamin, Stewart*, Ross*, Norwood*
2024: Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg USA Bailey, Norwood, Deadmon, Benjamin, Wilson*

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1983: Calvin Smith | 1987: Calvin Smith | 1991: Michael Johnson | 1993: Frank Fredericks | 1995: Michael Johnson | 1997: Ato Boldon | 1999: Maurice Greene | 2001: Konstantinos Kenteris | 2003: John Capel | 2005: Justin Gatlin | 2007: Tyson Gay | 2009: Usain Bolt | 2011: Usain Bolt | 2013: Usain Bolt | 2015: Usain Bolt | 2017: Ramil Guliyev | 2019: Noah Lyles | 2022: Noah Lyles | 2023: Noah Lyles | 2025: Noah Lyles

Liste der Weltmeister in der Leichtathletik

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Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Weltmeister im 4×400-Meter-Staffellauf

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