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KLM Royal Dutch Airlines

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KLM Royal Dutch Airlines N.V.
Logo der KLM
Boeing 777-300ER der KLM
IATA-Code: KL
ICAO-Code: KLM<ref name="Doc8585">Designators for Aircraft Operating Agencies, Aeronautical Authorities and Services. ICAO Doc 8585. 197. Auflage. International Civil Aviation Organization, 2021, ISBN 978-92-9265-522-8, ISSN 1014-0123.</ref>
Rufzeichen: KLM<ref name="Doc8585" />
Gründung: 7. Oktober 1919
Sitz: Amstelveen,
NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande
Drehkreuz: Flughafen Amsterdam Schiphol
Heimatflughafen: Flughafen Amsterdam Schiphol
Unternehmensform: N.V.
IATA-Prefixcode: 074
Leitung: Marjan Rintel
Mitarbeiterzahl: 31.876<ref name="Publications">Publications. In: klm.com, abgerufen am 20. Juni 2017</ref>
Umsatz: 9,8 Milliarden<ref name="Publications" /> (2016)
Fluggastaufkommen: 32,7 Millionen (2017)
Allianz: SkyTeam
Vielfliegerprogramm: Flying Blue
Flottenstärke: 124 (+ 132 Bestellungen)
Ziele: international
Website: www.klm.com

KLM Royal Dutch Airlines ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), kurz KLM; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist die nationale Fluggesellschaft der Niederlande und die älteste noch existierende Fluggesellschaft der Welt. Die Fluggesellschaft mit Sitz in Amstelveen und Basis auf dem Flughafen Amsterdam Schiphol ist Mitglied der Luftfahrtallianz SkyTeam und bildet mit Air France das Dachunternehmen Air France-KLM.

Geschichte

Gründung und erste Jahre

Die 1918 gebildete königlich niederländische Luftfahrtkommission befasste sich nach Ende des Ersten Weltkrieges mit den Möglichkeiten zur Nutzung des Luftverkehrs. Der Pilot und Geschäftsmann Albert Plesman unterbreitete dieser Kommission den Vorschlag für eine Luftfahrtausstellung, die 1918 unter dem Namen ELTA (Eerste Luchtverkeer Tentoonstelling Amsterdam, zu deutsch: Erste Luftverkehrsausstellung Amsterdam) ausgerichtet wurde. Durch die Ausstellung angeregt, entstand bei der Luftfahrtkommission die Idee, eine nationale Fluggesellschaft ins Leben zu rufen.

KLM wurde am 7. Oktober 1919 gegründet. Als Vorsitzender wurde Albert Plesman gewählt, der als einer der Väter der KLM und somit auch der niederländischen Luftfahrt gilt. Zweiter „Vater“ war der Flugzeugbauer Anthony Fokker, der das technische Know-how zur Verfügung stellte und für die KLM maßgeschneiderte Flugzeuge konstruierte. Das Kapital wurde von verschiedenen niederländischen Geschäftsleuten gestellt. Mit der Gründung wurde der Gesellschaft durch Königin Wilhelmina der Niederlande auch das Prädikat „koninklijk“ verliehen. Die KLM ist damit die älteste Fluggesellschaft der Welt, die unter ihrem ursprünglichen Namen operiert.<ref>Gut zu wissen: Jubiläen der Luftfahrt. Flughafen München, abgerufen am 31. Oktober 2022.</ref>

Am 17. Mai 1920 fand der Erstflug mit einer Airco D.H.16 statt. Er führte von London nach Amsterdam und hatte zwei britische Journalisten als Passagiere sowie einige englische Zeitungen als Fracht an Bord. Anfangs besaß die Gesellschaft keine eigenen Flugzeuge, diese wurden vom britischen Unternehmen Aircraft Transport & Travel gestellt. Bald bekam das Unternehmen jedoch auch eigene Maschinen, die von Fokker stammten.

Als staatliche Fluggesellschaft wurde der KLM die Aufgabe zugeteilt, den Flugverkehr zur Kolonie Niederländisch-Indien aufzubauen, dem heutigen Indonesien. So begann man schon im Jahr 1927 mit den ersten Flügen von Amsterdam nach Batavia (heute Jakarta). Ab 1930 wurden die Flüge regelmäßig als Liniendienst durchgeführt und so wurde die Verbindung Amsterdam–Batavia die damals längste Flugverbindung der Welt.

Bestellungen bei Douglas

Datei:COLLECTIE TROPENMUSEUM Aankomst van de 'Uiver' na de Londen-Melbourne-race op het Darmo-vliegveld te Surabaya Java TMnr 10002712.jpg
Die „Uiver“ kurz nach dem Luftrennen in Surabaya am 7. November 1934

1934 erweckte KLM in vielerlei Hinsicht Aufsehen. Zum ersten Mal entschied sich die Gesellschaft gegen ein Produkt von Fokker und bestellte zum Verdruss des Mitgründers die Douglas DC-2. Obwohl diese Flugzeuge bei Fokker montiert wurden, stieg Fokker kurze Zeit später aus dem Unternehmen aus. KLM war sowohl für die DC-2 als auch für den Nachfolger DC-3 europäischer Erstkunde. Damit begann eine jahrzehntelange Geschäftsbeziehung zwischen der KLM und dem kalifornischen Hersteller. So wurde KLM die einzige Gesellschaft, die alle Flugzeuge aus der DC-Reihe (außer der nur als Prototyp gebauten DC-1) von der DC-2 bis zur MD-11 betrieb, sogar die nur in wenigen Exemplaren gebaute DC-5.

Die DC-2 erwies sich als sehr beliebt und löste die Fokker-Maschinen schnell auf der Batavia-Strecke ab. Im Oktober 1934 nahm KLM mit einem dieser Flugzeuge am MacRobertson-Luftrennen zwischen dem englischen Mildenhall und Melbourne in Australien teil. Dabei holte die DC-2 mit dem Taufnamen „Uiver“ (altniederländisch für Storch) unter dem Kommando von Koene Dirk Parmentier den Sieg in der Handicap-Wertung sowie den zweiten Platz in der Geschwindigkeitswertung. Zusätzlich nahm die Gesellschaft mit einer Fokker XVIII Flüge über den Atlantik nach Curaçao und Paramaribo auf.

KLM im Zweiten Weltkrieg

Datei:DC-3 Oranje.jpg
Douglas DC-3 der KLM in orangefarbener Bemalung aus dem Aviodrom-Museum

Die Niederlande versuchten, nach Beginn des Zweiten Weltkriegs im September 1939 neutral zu bleiben. So wurden die Flugzeuge der KLM zur besseren Erkennung in einem grellen Orange lackiert. Nach dem Überfall der Niederlande durch die Wehrmacht im Mai 1940 stellte KLM den Verkehr ab Amsterdam-Schiphol ein; wenige Maschinen konnten noch nach England überführt werden. KLM setzte ihre Flüge in Niederländisch-Indien sowie der Karibik fort und erhielt von der britischen Regierung den Auftrag, in den Kriegsjahren die Verbindungen vom englischen Bristol nach Lissabon und Gibraltar aufrechtzuerhalten.

Viele Flugzeuge, unter anderem einige Douglas DC-2 und DC-3, wurden von der Wehrmacht erbeutet und sowohl der Luftwaffe als auch der Lufthansa zugeführt. Eine DC-2 der KLM gehörte sogar zu den letzten Flugzeugen der Vorkriegs-Lufthansa und blieb bis zum letzten Kriegstag in Skandinavien im Einsatz.

Nachkriegszeit

Datei:Super Constellation 1954 2.jpg
Lockheed Super Constellation der KLM im Jahr 1954

Nach dem Krieg stellte die niederländische Regierung einen Betrag von 23 Millionen Gulden zur Anschaffung einer neuen Flotte zur Verfügung. Das Rückgrat für den innereuropäischen Verkehr bildete erneut die DC-3. Für die Fernstrecken wurden ehemalige Militärtransporter vom Typ DC-4/C-54 für zivile Zwecke umgerüstet. Am 21. Mai 1946 wurde KLM die erste Fluggesellschaft, die New York vom europäischen Festland aus wieder anflog. Im Jahr 1947 wurden Flugzeuge vom Typ Lockheed Constellation angeschafft, wobei KLM erneut als europäischer Erstkunde auftrat. Trotzdem bestellte sie auch wieder Douglas DC-6 und DC-7. Im Januar 1949 wurden die ersten sieben Convair CV-240 in Dienst gestellt, die die Strecken von Amsterdam nach Paris, Stockholm, Kopenhagen und London bedienten.<ref>Luftfahrt in aller Welt. In: Der Weltflügel – Zeitschrift für Luftverkehr und Lufttouristik. Nr. 2. Verlag für Luftfahrtliteratur, Berlin 1949, S. 50.</ref> Im Jahr 1955 erwarb KLM eine 49-prozentige Beteiligung an Air Ceylon, die im Anschluss Constellation und Lockheed L-188 Electra von KLM leaste. Im Jahr 1960 folgte das erste Strahlflugzeug, eine Douglas DC-8. In den 1960er Jahren verdrängten DC-9 die Kolbenmotormaschinen auch auf Kurzstrecken.

Einsatz von Großraumflugzeugen ab 1970

Datei:KLM Douglas DC-8-32 (PH-DCG) at Perth Airport (1).jpg
Douglas DC-8-32 der KLM im Jahr 1963

Das Großraumflugzeug-Zeitalter wurde 1971 mit der ersten Boeing 747 eingeläutet. Dabei war KLM diesmal sogar weltweiter Erstkunde für die verbesserte Version 747-200B. Auch dieses Flugzeug wurde durch ein Produkt aus dem Hause McDonnell Douglas ergänzt, wobei KLM Erstkunde für die Passagierversion des Langstreckenflugzeuges DC-10-30 wurde. Für die Wartung der neuen Großraumflugzeuge und die Ausbildung von Personal für diese Maschinen wurden Partnerschaften mit anderen Betreibern der DC-10 und der 747 gegründet. Daraus entstand die KSSU-Gruppe, bestehend aus der KLM, SAS, Swissair und der französischen UTA. Mit Ankunft der DC-10 im Jahr 1972 wurde auch ein neues Farbschema eingeführt, welches, mit leichter Überarbeitung im Jahr 2004 bis heute die Flugzeuge der KLM ziert.

In dieser Zeit leistete KLM auch viel Entwicklungshilfe. Die Gesellschaft half beim Aufbau der internationalen Fluggesellschaften von Indonesien (Garuda Indonesia), den Philippinen (Philippine Airlines) und Venezuela (VIASA). Rückgrat der Langstreckenflotte dieser Fluggesellschaften waren anfangs angemietete DC-8 und DC-10 der KLM.

1980er und 1990er Jahre

Datei:Airbus A310-203, KLM - Royal Dutch Airlines AN1045774.jpg
Airbus A310-200 der KLM im Jahr 1984

1988 unterzeichnete KLM ein Abkommen mit der Fluggesellschaft Northwest Airlines, welches somit die längste bestehende transatlantische Luftfahrtallianz bildet. Für mehrere Jahre war KLM auch an Northwest Airlines beteiligt. Kurz darauf wurde die Gesellschaft Erstkunde für die Combi-Version der neuen Boeing 747-400, nachdem Partner Northwest als Erstkunde für die Passagierversion auftrat.

Im Jahre 1991 entfernte KLM aufgrund mangelnder Nachfrage die First Class auf den DC-10-Maschinen, die die Strecken zwischen Amsterdam und der Karibik bedienten. Eine Steigerung der Effizienz auf diesen Strecken führte später dazu, dass die First Class auf allen KLM-Flügen entfernt wurde. KLM war somit eine der wenigen internationalen Fluggesellschaften, die auf ihren Flügen nur zwei Beförderungsklassen angeboten haben.

Eine kurzfristige Partnerschaft mit Alitalia im Jahr 1998 endete zwei Jahre später mit einer Klage und einer Gegenklage, wobei die KLM im Jahr 2002 zur Zahlung von 150 Millionen Euro an die staatliche italienische Fluggesellschaft verpflichtet wurde.

Zum vorerst letzten Mal wurde KLM bei der Boeing 737-900 europäischer Erstkunde.<ref>KLM First European Carrier To Fly Boeing Next-Generation 737-900. In: boeing.mediaroom.com, Boeing, 29. Juni 2001, abgerufen am 20. Juni 2017</ref>

Entwicklung seit 2000

Datei:PH-KCI (22704195530).jpg
McDonnell Douglas MD-11 im Jahr 2011
Datei:KLM hoofdkantoor Amstelveen.jpg
Sitz der KLM in Amstelveen

Im Mai 2004 übernahm Air France KLM über einen Aktientausch. Nach der Fusion zur Air France-KLM im Juni 2004 wurden beide Fluggesellschaften bis 2008 unabhängig voneinander unter dem Dach einer gemeinsamen Holding betrieben. Die Fusion wurde nur unter Auflagen genehmigt. So mussten die Gesellschaften diverse Slots an ihren Heimatflughäfen Paris-Charles de Gaulle und Amsterdam abgeben und die Frequenzen auf einigen Strecken reduzieren. Obwohl das neue Unternehmen von Air France dominiert wird, darf KLM weiterhin das Prädikat „koninklijk“ (königlich) führen. Diese Dominanz der Air France, die in der neuen Holding 81 % der Anteile hält, war in den Niederlanden lange ein Diskussionsthema. Zusammen ist Air France-KLM an Passagierkilometern gesehen die viertgrößte Fluggesellschaft der Welt und die zweitgrößte Europas. Gemessen am erzielten Umsatz belegte Air France-KLM 2007 den ersten Platz weltweit.<ref>Top 10: Die zehn umsatzstärksten Airlines. In: aerosecure.de, August 2007, abgerufen am 20. April 2020 (Liste wird bei Anfrage nicht mehr generiert)</ref><ref>Christian Scherbel: Top 10 – Die größten Airlines der Welt. In: aerosecure.de, 23. Juli 2007, abgerufen am 20. April 2020.</ref> Am 8. Dezember 2004 beschloss die französische Regierung, ihren Aktienanteil von derzeit 44,1 Prozent auf 18,35 Prozent zu reduzieren.

Im Rahmen der Fusion trat KLM genauso wie der langjährige US-Partner Northwest Airlines im September 2004 der Luftfahrtallianz SkyTeam bei. Dadurch wurden auch Partnerschaften mit anderen Fluggesellschaften eingebracht, darunter Continental Airlines, die sich im Sommer 2008 allerdings für eine enge Zusammenarbeit mit United Airlines und einen Wechsel zur Star Alliance entschied. Weitere Partnerschaften bestehen mit Kenya Airways (Kenia), Martinair und Transavia (beide Niederlande). An den letzten drei Gesellschaften hält KLM Anteile und ist im Falle der Transavia (100 %) sogar Mehrheitseigentümer. KLM unterhielt auch eine Partnerschaft mit der Gesellschaft Air Exel, die zwischenzeitlich den Namen KLM Exel trug.

Am 25. Oktober 2014 musterte KLM als weltweit letzter Betreiber die McDonnell Douglas MD-11 in der Passagierversion mit einem Flug von Montréal nach Amsterdam aus.<ref>KLM sets final date for MD-11 operations. In: ch-aviation. 14. Oktober 2014, abgerufen am 20. April 2020</ref> Danach wurde eine MD-11 in einer kurzen Werbeaktion als Hotel auf dem Flughafen Amsterdam Schiphol genutzt.<ref>Stefan Eiselin: MD-11 wird zum Loft-Hotel. In: aerotelegraph, abgerufen am 10. Dezember 2014.</ref>

Am 14. November 2015 wurde die erste Boeing 787-9 an KLM ausgeliefert. Sie ist Teil einer Bestellung der Air France-KLM, die auch 787-10 beinhaltet.<ref>Boeing, KLM Royal Dutch Airlines Celebrate Delivery of Airline’s First 787 Dreamliner. In: boeing.mediaroom.com, 14. November 2015, abgerufen am 20. Juni 2017</ref>

Auf Grund der COVID-19-Pandemie und den damit verbundenen Flugeinschränkungen wurden alle Exemplare der Boeing 747-400 im März 2020 endgültig bei KLM außer Dienst gestellt.<ref>Jumbo-Jets: Corona-Krise bereitet Boeing 747 bei KLM frühes Ende. In: aeroTELEGRAPH. 16. März 2020, abgerufen am 30. März 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die Fluggesellschaft KLM erhielt ein Unterstützungspaket von 3,4 Milliarden Euro von der niederländischen Regierung. Dieses setzt sich aus einem Kredit von einer Milliarde und 2,4 Milliarden Euro Garantien für Bankkredite zusammen. Die Regierung forderte, dass die Fluggesellschaft ihre Kosten um 15 % senkt, nachhaltiger wird und die Nachtflüge reduziert. Mit diesem Paket ist die Beschäftigung von 30 000 Mitarbeitern gesichert worden. Die EU-Kommission musste dem Rettungspaket zustimmen.<ref>Luftverkehr: Niederlande unterstützen KLM mit 3,4 Milliarden Euro. Abgerufen am 26. Juni 2020.</ref>

Flugziele

KLM führt von Amsterdam Flüge zu Zielen in Afrika, Asien, Europa, Nord-, Mittel- und Südamerika sowie in den Mittleren Osten durch.<ref>Reiseführer. In: klm.com, abgerufen am 20. Juni 2017.</ref>

In Deutschland werden Nürnberg, Berlin Brandenburg, Stuttgart, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Hannover, Bremen, in Österreich Wien und Graz sowie in der Schweiz Zürich, Genf und Basel-Mulhouse angeflogen.

Flotte

Datei:Airbus A330-203, KLM Royal Dutch Airlines JP6582987.jpg
Airbus A330-200 der KLM im alten Farbschema
Datei:KLM B737-800 (PH-BXW) @ BCN, Jan 2015.jpg
Boeing 737-800 der KLM
Datei:KLM, Boeing 747-400M PH-BFT NRT (23140025524).jpg
Boeing 747-400M der KLM
Datei:KLM, Boeing 787-9 PH-BHH NRT (32959176036).jpg
Boeing 787-9 der KLM

Aktuelle Flotte

Mit Stand März 2026 besteht die Flotte der KLM aus 124 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 13,4 Jahren:<ref>KLM Royal Dutch Airlines Fleet Details and History. In: planespotters.net. 22. Juli 2025, abgerufen am 3. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Flugzeugtyp Anzahl bestellt<ref name ="AirbusOD">

Airbus Orders & deliveries. 30. September 2024, abgerufen am 3. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref><ref>Boeing Orders & deliveries. 30. September 2024, abgerufen am 3. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Anmerkungen Sitzplätze<ref>

Alle Flugzeugtypen in der KLM-Flotte. Abgerufen am 3. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
(Business/Eco+/Eco)

Durchschnittsalter
Airbus A320neo 82* Ersetzen Boeing 737-800 und Boeing 737-900. – offen –
Airbus A321neo 13<ref>KLM Royal Dutch Airlines Fleet Details and History. 21. Juli 2025, abgerufen am 22. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 227 (var/–/var) 00,9 Jahre
Airbus A330-200 006 einer inaktiv; Ausflottung zwischen 2027 und 2028<ref name ="A330Ausflottung">KLM verschiebt Ausmusterung ihrer Airbus A330. Abgerufen am 25. September 2023.</ref>; werden durch Airbus A350 ersetzt<ref name="durchA350ersetzt">Air France-KLM kauft bis zu 90 A350. 25. September 2023, abgerufen am 3. November 2024.</ref> 268 (18/36/214) 20,1 Jahre
Airbus A330-300 005 zwei inaktiv; Ausflottung bis 2029<ref name ="A330Ausflottung" />; werden durch Airbus A350 ersetzt<ref name="durchA350ersetzt" /> 292 (30/40/222) 13,3 Jahre
Airbus A350-900 39* Ersetzen Airbus A330 und ältere Boeing 777 – offen –
Airbus A350-1000 11* – offen –
Boeing 737-700 007 mit Winglets ausgestattet; vier inaktiv; werden durch Airbus A320neo ersetzt 142 (var/–/var) 15,9 Jahre
Boeing 737-800 290 180 (var/–/var) 18,8 Jahre
Boeing 737-900 005 eine inaktiv; mit Winglets ausgestattet; werden durch Airbus A320neo ersetzt 189 (var/–/var) 24,0 Jahre
Boeing 777-200ER 015 eine inaktiv; sieben betrieben unter der Marke KLM Asia; werden ab 2026 durch Airbus A350 ersetzt<ref name="durchA350ersetzt" /> 320 (34/–/286)
288 (35/24/229)
21,1 Jahre
Boeing 777-300ER 016 eine betrieben unter der Marke KLM Asia 381 (35/24/322) 12,2 Jahre
Boeing 787-9 013 eine inaktiv 275 (30/21/224) 09,3 Jahre
Boeing 787-10 015<ref>KLM Royal Dutch Airlines Fleet Details and History. 21. Juli 2025, abgerufen am 22. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 00 318 (38/28/252) 03,9 Jahre
Gesamt 124 132* 13,4 Jahre

Air France-KLM hat als Gruppe 109 Flugzeuge der A320neo Familie sowie 39 A350-900 und 11 A350-1000 bei Airbus bestellt. Die Aufteilung dieser ist ungewiss, weshalb diese mit einem * gekennzeichnet sind.<ref name="AirbusOD" />

Ehemalige Flugzeugtypen

In der Vergangenheit wurden unter anderem folgende Flugzeugtypen eingesetzt:<ref>airfleets.net – KLM, abgerufen am 20. Juni 2017 (englisch; mit Captcha).</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />KLM Royal Dutch Airlines. (Memento vom 11. Juli 2020 im Internet Archive) In: rzjets.net, abgerufen am 18. Mai 2023</ref>

Flugzeugtyp Anzahl Einführung Ausmusterung Anmerkungen
Airbus A310-200 10 1983 1997 Auslieferungen von 1983 bis 1985; ersetzt durch Boeing 767
Airco D.H.16 x 1920 erster Flugzeugtyp mit dem KLM am 17. Mai 1920 den Betrieb aufnahm
BAC 1-11-300 01 1968 1968 geleast von British Eagle International Airlines
Boeing 737-200 04 1987 1995 geleast von Transavia; zum Teil in KLM-Farben betrieben
Boeing 737-300 19 1986 2004 ersetzten die DC-9-30, zeitweises Mieten von Transavia
Boeing 737-400 19 1989 2001 zeitweises Mieten anderer Gesellschaften
Boeing 747-200 17 1971 1989 / 2003 ab 1984 teilweise Umbau zu 747-200SUD, diese bis 2003 betrieben
Boeing 747-300 3 1983 2003
Boeing 747-400 5 1989 2020<ref name="Ausmusterung 2020">Marcopolo secures remaining stake in Volgren. In: austrianaviation.net. 24. Juli 2020, abgerufen am 24. Juli 2020.</ref>
Boeing 747-400M 17 1989 2020<ref name="Ausmusterung 2020" /> Combi-Version
Boeing 767-300 12 1995 2006 Ersatz durch A330
Convair CV-240 12 1948 1957
Convair CV-340 07 1953 1964
Convair CV-880 01 1963 1964 geleast von VIASA, nur eine Rumpfseite in KLM-Farben bemalt
De Havilland DH.89 Dragon Rapide 05
Douglas DC-2 19 1934 1940 verbliebene Flugzeuge im Jahr 1940 durch die deutsche Luftwaffe beschlagnahmt
Douglas DC-3 51 1936<ref name="95KLM" /> 1955 viele im Jahr 1940 durch die deutsche Luftwaffe beschlagnahmt; eine nachträglich erworbene DC-3 ab 1972 für Landesvermessungsflüge in Suriname genutzt
Douglas DC-4 27 1946 1959
Douglas DC-5 04 1939 1942 einziger ziviler Betreiber weltweit, Einsatz zur Evakuierung Javas, zwei verbliebene 1942 an USAAF abgetreten<ref>Historical Snapshot. Douglas DC-5. In: Boeing, abgerufen am 20. April 2020</ref>
Douglas DC-6(B) 18 1948 1960
Douglas DC-7 15 1956 1969 Auslieferung bis Dezember 1958, zuletzt betrieben als Frachtflugzeuge, letzte durch Kolbenmotoren angetriebene Flugzeuge der KLM<ref name="95KLM"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Flashback Friday: 95 Years of KLM (Memento vom 28. Januar 2016 im Internet Archive). In: airwaysnews.com</ref> ab März 1963 Abgabe von drei Flugzeugen an Südflug
Douglas DC-8-33 07 1960<ref name="95KLM" /> 1973 letzte DC-8-33 im März 1973 an VIASA abgetreten
Douglas DC-8-50 18 1961 1979 Veräußerung der meisten DC-8-50 in den 1970ern, letzte DC-8-55 im Dezember 1979 an Surinam Airways verleast und danach an diese verkauft
Douglas DC-8-63 11 1967 1985 letzte Maschinen von Icelandair und Eagle Air of Iceland übernommen
Douglas DC-9-10 06 1966<ref name="95KLM" /> 1989 Ausmusterung der meisten DC-9-10 bereits in den 1970ern, eine bis 1989 betrieben
Douglas DC-9-30 19 1967 1989 letzte Maschinen Anfang 1989 an Evergreen International Airlines verkauft
Fokker F.VIII 07 1927 1939
Fokker F.XVIII 05 1932 1939
Fokker F-27 04 1960 1972 erste zwei F-27 bereits 1960 erworben, im selben Jahr weiter verleast; ab 1967 erneut betrieben; 1972 an NLM Cityhopper abgetreten
Fokker 50 10 1987 2010 betrieben durch KLM Cityhopper
Fokker 100 06 1989 1992
Iljuschin Il-62 08 1971 1972 geleast von Aeroflot
McDonnell Douglas DC-10 12 1972<ref name="95KLM" /> 1996
McDonnell Douglas MD-11 10 1994 2014 weltweit der letzte Betreiber der Passagier-MD-11; Verabschiedung der letzten drei am 26. Oktober 2014, am 11. November 2014 letzter Passagierflug (PH-KCD, Flugnummer KL9899)<ref>Berend Jan Floor: Farewellflight KLM McDonnell Douglas MD-11. In: aironline.nl. 11. November 2014, abgerufen am 19. Januar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Lockheed 14 Super Electra 01 1938 1938 verunglückte am 9. Dezember 1938 auf einem Trainingsflug
Lockheed L-049 Constellation 06 1946 1950
Lockheed L-188 Electra 12
Lockheed L-749 Constellation 20 1947
Lockheed L-1049 Super Constellation 22 1953
Pilatus PC-6 02 1968 1984 eingesetzt zur Anfertigung von Luftbildaufnahmen
Vickers Viscount 09 1957 1967 Auslieferung ab Juni 1957, jeweils eine im Juli und August, drei im Oktober, zwei im November, eine im Dezember.<ref>Air France Viscount fleet list. In: vickersviscount.net, abgerufen am 4. Dezember 2016</ref>

Logo, Farbgebung und Flugzeugnamen

Das Logo der KLM ist eine stilisierte, hellblaue Krone mit einem ebenfalls hellblauen KLM-Schriftzug auf weißem Hintergrund. Es wurde 1961 von Frederick Henry Kay Henrion gestaltet und 1991 von Chris Ludlow (Henrion Ludlow Schmidt) modifiziert. Am vorderen Flugzeugrumpf ist das Logo weiß auf hellblauem Hintergrund.

Die Oberseite der KLM-Flugzeuge ist seit Anfang der 1970er Jahre hellblau (Pantone 299), darunter befindet sich ein Längsstreifen in Dunkelblau (Pantone 541), der seit 2002 schmaler ausgeführt wird. Die Unterseite der Flugzeuge ist hellgrau (Pantone Cool Gray 3), das Leitwerk weiß mit hellblauem Logo.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />KLM (Memento vom 17. Mai 2014 im Internet Archive) In: hansstol.totaldesign.nl, abgerufen am 20. April 2020</ref>

Ende 2014 wurde die Farbaufteilung abermals geändert. Die Farbtöne und das Firmenlogo bleiben gleich, nun wird der blaue Bereich im vorderen Teil des Flugzeuges wellenförmig nach unten gezogen, um sich der Form der Flugzeugnase besser anzupassen. Neu wird der Schriftzug „Royal Dutch Airlines“ in weiß neben dem KLM-Emblem am Rumpf angeschrieben.<ref>Stefan Eiselin: So sieht KLM künftig aus. In: aerotelegraph.com, 8. Dezember 2014, abgerufen am 20. April 2020.</ref>

KLM vergibt die Flugzeugnamen wie folgt: Die Airbus A330 werden nach weltweit bekannten Plätzen von Städten vergeben, Boeing 737 werden nach Vogelarten benannt, Boeing 747 nach Hauptstädten, Boeing 777 nach Weltkulturerben und Boeing 787 nach Blumen. Die erste 787-9 etwa wurde „Zonnebloem“ (Sonnenblume) getauft.<ref>Warum KLM ein Flugzeug «Sonnenblume» tauft. In: aerotelegraph.com, abgerufen am 15. Dezember 2015.</ref>

Aktuelle Sonderbemalungen

KLM betreibt einige ihrer Maschinen mit Sonderbemalungen. Im Folgenden eine bebilderte Übersicht der aktuellen Sonderbemalungen:<ref>KLM Royal Dutch Airlines Fleet Details and History. In: planespotters.net, abgerufen am 21. November 2024</ref>

Flugzeugtyp Luftfahrzeugkennzeichen Bemalung Zeitraum Bild
Boeing 737-900 PH-BXO SkyTeam seit Mai 2010 Datei:Boeing 737 KLM PH-BXO SVO July 2010.jpg
Boeing 777-300ER PH-BVA „Orange Pride“ seit Juni 2016 Datei:PH-BVA KLM Royal Dutch Airlines "Orange Pride" (29069382963) (2).jpg
Boeing 787-10 PH-BKA „KLM 100 Years“ seit Juni 2019 Datei:KLM Royal Dutch Airlines Boeing 787-10 Dreamliner PH-BKA (100 Years livery).jpg

Ehemalige Sonderbemalungen

Flugzeugtyp Luftfahrzeugkennzeichen Bemalung Zeitraum Bild
Boeing 737-800 PH-BXA Retro (90 Years Anniversary) Dezember 2008 bis Januar 2018 Datei:PH-BXA (4014003099).jpg
Boeing 777-300ER PH-BVD SkyTeam August 2009 bis November 2024 Datei:PH-BVD (17038163041).jpg

Tochterunternehmen

Datei:KLM Cargo Boeing 747-400ERF, PH-CKC, EHAM.jpg
Boeing 747-400ERF der KLM Cargo

Ehemalige Gesellschaften Vorlage:Hinweisbaustein

Datei:26-DEC-2023 - KL895 AMS-PVG (PH-BQN - B777-200) (01).jpg
Boeing 777-200ER in den Farben der KLM Asia
  • Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.KLM Asia: Durch ein Gesetz der Volksrepublik China, welches Fluggesellschaften, die Taiwan anflogen, nicht gestattete, auch die Volksrepublik China anzufliegen, sah sich KLM gezwungen, für die Taiwan-Strecken ein eigenes Unternehmen zu gründen. Zu diesem Zweck wurde 1995 KLM Asia gegründet, die anfangs fünf Boeing 747-400M mit zusätzlichem asia–Schriftzug aber ohne die stilisierte KLM-Krone und Nationalflaggen betrieb.<ref>KLM Royal Dutch Airlines History. In: theklmsource.com. Plain English Websites, 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Juli 2013; abgerufen am 6. Oktober 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Später kamen zur KLM-Asia-Flotte auch Flugzeuge vom Typ Boeing 777-200ER und Boeing 777-300ER hinzu.<ref>KLM Asia Boeing 777-206(ER) by Dutch. In: jetphotos.net. 25. Februar 2012, abgerufen am 3. Juli 2013 (Foto einer Boeing 777-200ER in Bemalung der KLM Asia).</ref><ref>777 KLM Asia. In: flickr. Yahoo!, 27. Juli 2012, abgerufen am 3. Juli 2013.</ref> Ähnliche Gesellschaften wurden auch von anderen europäischen Gesellschaften gegründet. KLM Asia flog unter dem 2-Letter-Code „KL“ der KLM Royal Dutch Airlines und wurde zwischenzeitlich aufgelöst – die Maschinen fliegen aber weiter in der beschriebenen Bemalung.
  • KLM Alps: Die Schweizerische Air Engiadina gründete 1998 das KLM-Franchiseunternehmen KLM Alps.<ref>Martin Inäbnit packt bei SkyWork an. Abgerufen am 11. September 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> KLM Alps unterhielt unter anderem Flugverbindungen zwischen Friedrichshafen und Wien. Seit 2001 firmiert KLM Alps wieder eigenständig unter dem Namen Air Alps.
  • KLM Interinsulair Bedrijf (heute Garuda Indonesia)

Zwischenfälle

KLM Royal Dutch Airlines verzeichnete in ihrer Geschichte bis Januar 2023 insgesamt 43 Totalverluste von Flugzeugen. Bei 28 davon kamen insgesamt 843 Menschen ums Leben.<ref>Daten über die Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref> Beispiele:

  • Am 1. Mai 1948 verunglückte eine Douglas DC-6 der KLM (PH-TKW) bei einem Trainingsflug auf dem Flughafen Amsterdam Schiphol (Niederlande). Der Trainingskapitän wollte einen Triebwerksausfall beim Start demonstrieren. Nach dem Abheben des Bugrads bei einer Geschwindigkeit von 169 km/h zog er den Gashebel des Triebwerks Nr. 1 (links außen) zurück. Das Flugzeug driftete nach links von der Startbahn herunter, die rechte Seite hob ab, aber die linke Tragfläche kollidierte mit einem Erdwall, anschließend endete das Ganze in einem Graben. Das gerade erst 8 Tage zuvor an KLM gelieferte Flugzeug wurde zum Totalschaden. Alle 5 Besatzungsmitglieder, die einzigen Insassen, überlebten den Unfall.<ref>Flugunfalldaten und -bericht DC-6 PH-TKW im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
  • Am 15. Dezember 1989 befand sich eine Boeing 747-400 (PH-BFC) auf dem Flug von Amsterdam nach Anchorage, als nach dem Einflug in eine Wolke aus Vulkanasche des Mount Redoubt alle vier Triebwerke ausfielen. Nach dem erfolgreichen Neustart derer gelang eine sichere Landung in Anchorage (siehe auch KLM-Flug 867).
  • Am 4. April 1994 stürzte eine Saab 340B (PH-KSH) der KLM Cityhopper auf einem Flug für KLM beim Durchstarten auf dem Flughafen Amsterdam Schiphol ab. Die Maschine war auf dem Weg von Amsterdam nach Cardiff, als wegen eines Kurzschlusses eine Kontrollleuchte des Triebwerköldrucks aufleuchtete. Noch vor der Benutzung der Checkliste fuhr der Kapitän das rechte Triebwerk in den Leerlauf. Nach dem Durchgehen der Checkliste wurde beschlossen, den Flug fortzusetzen, der Kapitän vergaß jedoch, das heruntergefahrene Triebwerk wieder normal zu betreiben. Schließlich kehrten die Piloten doch nach Amsterdam um. Als sich der Kapitän dort zum Durchstarten entschied, rollte die Maschine unmittelbar vor der Landebahn mit 80° nach rechts und stürzte ab. Dabei kamen drei Personen ums Leben, 9 Insassen wurden verletzt. Grund war das Fehlverhalten der Piloten, welche den Propeller des vermeintlich beschädigten Triebwerks nicht in Segelstellung brachten (siehe auch KLM-Flug 433).<ref>Flugunfalldaten und -bericht Saab 340 PH-KSH im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
  • Am 28. November 2004 verunglückte eine Boeing 737-400 (PH-BTC) bei der Landung auf dem Flughafen Barcelona-El Prat. Die Maschine aus Amsterdam kam von der Landebahn ab und wurde irreparabel beschädigt, es wurden keine Passagiere an Bord verletzt. Die Ursache war ein Vogelschlag während des Starts in Amsterdam, wobei die Bugradsteuerung beschädigt wurde und das Flugzeug bei der Landung nicht mehr steuerbar war.<ref>CIAIAC: Report A-070/2004 (fomento.es, PDF; 4,3 MB; englisch; abgerufen am 6. Oktober 2014.)</ref>

Trivia

Siehe auch

Literatur

  • Bram Bouwens, Frido Ogier: Welcome aboard! Een eeuw KLM. Zwolle: WBOOKS, 2019, ISBN 978-94-6258-321-4
  • Josef Krauthäuser: KLM-Royal Dutch Airlines 1919–2019 Nara-Verlag, 2019, ISBN 978-3-925671-08-1
  • Marc L. J. Dierikx: Blauw in de lucht. Koninklijke Luchtvaart-Maatschappij, 1919–1999. Den Haag: Sdu-Uitg., 1999, ISBN 90-12-08750-3
  • Rainer W. During: KLM seit 100 Jahren. In: Fliegerrevue. Nr. 11/2019, S. 42–48.
  • Marga Knop: KLM in beeld. 75 jaar vormgeving en promotie. Naarden: V + K Publ., 1994, ISBN 90-6611-423-1
  • Bruce Hales-Dutton: Anniversary Special: KLM at 100. In: Airliner World. Nr. 10/2019, S. 84–96.
  • Astrid Röben: 100 Jahre KLM. In: AERO International. Nr. 10/2019, S. 74–78.
  • Ron Wunderink: Met KLM de wereld rond. Een eeuw Flying Dutchman. Amsterdam: Uitgeverij Balans, 2019, ISBN 978-94-6003-947-8

Weblinks

Commons: KLM – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: KLM – in den Nachrichten

Einzelnachweise

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