Gulaschsuppe
Gulaschsuppe ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Suppe, deren Ursprung in der ungarischen Küche liegt. Sie wird aus Fleischstückchen, meist Rind- oder Schweinefleisch, Zwiebeln, Knoblauch, Kümmel, Tomatenmark und Paprikapulver hergestellt, was der Suppe die typische tiefrote Farbe verleiht. Das ungarische Wort gulya bedeutet eigentlich Rinderherde, davon abgeleitet gulyás – der Rinderhirte.<ref name="Bruck">Franz Maier-Bruck: Das große Sacher Kochbuch. Wiener Verlag, 1975, S. 112–113.</ref><ref>gulya - Deutsch-Übersetzung - Langenscheidt Ungarisch-Deutsch Wörterbuch. Abgerufen am 22. September 2018.</ref><ref>Thede Kahl, Peter Mario Kreuter, Christina Vogel: Culinaria balcanica. Frank & Timme GmbH, 2015, ISBN 978-3-7329-0138-8, S. 60 (google.de [abgerufen am 22. September 2018]).</ref>
In Deutschland wird nach der Richtlinie zur Beurteilung von Suppen und Soßen des Lebensmittelverbands Deutschland die Gulaschsuppe unter Verwendung von Rindfleisch und/oder Rindfleischextrakt hergestellt, die Fleischeinlage enthält weder Innereien noch Fleischbrät.<ref name="bll">Richtlinie zur Beurteilung von Suppen und Soßen. In: lebensmittelverband.de. 30. Januar 2023, abgerufen am 17. März 2023.</ref> Neben der klassischen Gulaschsuppe unterscheiden diese Richtlinien noch Spezialitäten, deren Eigenart und Bezeichnung nur durch andere Fleischarten und Rohstoffe gekennzeichnet ist:<ref name="bll" /> Gulaschsuppe kann jedoch auf vielfältige Weise zubereitet werden, so dass für jeden Geschmack eine Version existiert.
Der Name des Gerichts wurde erstmals im Jahr 1807 in deutscher Sprache in Form von Gujasfleisch gedruckt. Das erste Kochbuch, in dem ein Rezept für Gulasch erschien, wurde 1816 von Zsuszánna Rátz aus Miskolc veröffentlicht.<ref>A gulyásleves. Bauernmuseum Tanya, 2020, abgerufen am 5. Juli 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Szegediner Gulaschsuppe
Diese Suppe wird unter Verwendung von Schweinefleisch und Sauerkraut hergestellt.<ref name="bll" />
Wiener Gulaschsuppe
Die Wiener Küche wandelt die Gulaschsuppe unter Mitverwendung von Kartoffeln ab.<ref name="Bruck" /><ref name="bll" /> Gulaschsuppe Wiener Art wird im Gegensatz zu der als Eintopf gekochten Gulaschsuppe als gebundene braune Suppe hergestellt.<ref>Herrmann, F. Jürgen: Lehrbuch für Köche. Handwerk und Technik, Hamburg 1999, ISBN 3-582-40055-7, S. 150.</ref>
Pußtasuppe
Als Pußtasuppe wird eine dunkle, besonders scharf gewürzte Gulaschsuppe bezeichnet.<ref name="bll" />
Zubereitung
Nach Franz Maier-Bruck wird für eine Gulaschsuppe Wade oder Vorderes vom Rind verwendet. Erst werden feingeschnittene Zwiebeln goldbraun in heißem Schweinefett geröstet, mit Rosenpaprika gestäubt und mit Rinderbrühe oder Wasser abgelöscht. Dann werden mit Salz, zerdrückter Knoblauchzehe, Majoran und Kümmel gewürzte Rindfleischwürfel dazugegeben und weich gedünstet, bis das Fett klar erscheint. Zuletzt wird mit Mehl leicht eingestäubt und mit Flüssigkeit aufgefüllt, Kartoffelwürfel beigegeben und fertiggekocht. Schärfe bekommt die Suppe durch feingeschnittene Pfefferoni; sie muss sehr heiß serviert werden.<ref name="Bruck" />
Literatur
- Zsuzsánna Rátz: Búza szükségben felsegéllő jegyzesek. Miskolcz, 1816–1818, Digitalisat.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />