Zum Inhalt springen

Toni Nieminen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 30. Januar 2026 um 10:02 Uhr durch imported>Alabasterstein (genauer).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Toni Nieminen Vorlage:SportPicto
Toni Nieminen (1992)

Toni Nieminen (1992)

Voller Name Toni Markus Nieminen
Nation FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland
Geburtstag 31. Mai 1975
Geburtsort LahtiFinnland
Karriere
Verein Puijon Hiihtoseura
Pers. Bestweite 203 m (Planica 1994)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
JWM-Medaillen 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Gold 1992 Albertville Großschanze
Bronze 1992 Albertville Normalschanze
Gold 1992 Albertville Mannschaft
 Skisprung-Junioren-WM
Gold 1992 Vuokatti Einzel
Gold 1992 Vuokatti Mannschaft
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 3. März 1991
 Weltcupsiege (Einzel) 09  (Details)
 Weltcupsiege (Team) 01  (Details)
 Gesamtweltcup 01. (1991/92)
 Skiflug-Weltcup 07. (1993/94)
 Sprung-Weltcup 63. (1997/98)
 Vierschanzentournee 01. (1991/92)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 9 1 2
 Teamspringen 1 1 1
Skisprung-Grand-Prix
 Gesamtwertung Grand Prix 37. (2001)
Skisprung-Continental-Cup (COC)
 COC-Siege (Einzel) 09  (Details)
 Gesamtwertung COC 09. (1995/96)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 9 1 2
 Teamspringen 0 0 1
letzte Änderung: 24. Februar 2022

Toni Markus Nieminen (* 31. Mai 1975 in Lahti) ist ein finnischer ehemaliger Skispringer. Nieminen war der erste Athlet in seiner Sportart, der einen Sprung über 200 Meter erfolgreich landen konnte. Zu seinen größten Erfolgen zählen zwei olympische Goldmedaillen 1992 sowie der Sieg beim Gesamtweltcup 1991/92 und der Vierschanzentournee 1991/92.

Werdegang

Erste Jahre

Nieminen sprang erstmals im Alter von acht Jahren, betrieb den Sport unter Anleitung von Jarkko Laine aber erst seit 1987 ernsthaft. An den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1989 war er als Vorspringer beteiligt. Am 3. März 1991 feierte Nieminen in Lahti mit Platz 48 sein Weltcup-Debüt. Im darauf folgenden Sommer versuchte sich der Finne erstmals am V-Stil und wandte diesen in seiner ersten vollständigen Weltcup-Saison an.<ref name="nordicsports">Artikel über Nieminen auf nordicsports.de, abgerufen am 7. September 2020</ref> Bereits der Auftakt im kanadischen Thunder Bay brachte den ersten Sieg, wobei er hier 28,5 Punkte Vorsprung vor seinem Landsmann Ari-Pekka Nikkola hatte.

1992 bis 2004

Für den Rest der Saison dominierte der erst 16-Jährige als einer der ersten V-Stil-Springer nach Belieben. Er gewann die Vierschanzentournee, holte zwei Goldmedaillen bei der Olympiade in Albertville, errang acht Weltcup-Siege und erreichte schließlich auch im Gesamtweltcup den ersten Rang. Außerdem wurde er im Einzel sowie mit der Mannschaft Junioren-Skiweltmeister.

An die Erfolge des Jahres 1992 konnte Nieminen danach nie mehr anknüpfen, was neben mangelndem Training auch auf Gewichtsprobleme infolge weiteren Wachstums und die Übernahme des V-Stils durch die gesamte Weltelite zurückzuführen ist. Zugleich geriet er in den Ruf, sehr launisch zu sein und mit Misserfolgen nicht umgehen zu können.<ref name="Ahonen">Janne Ahonen, Pekka Holopainen: Janne Ahonen : Königsadler – Mein Leben als Skispringer. A–Z Sportmedia Verlag, Berlin 2010 (4. Auflage), ISBN 978-3-939978-06-0, S. 68 ff.</ref>

1993 erzielte Nieminen mit Platz 5 auf der Normalschanze in Falun sein bestes Ergebnis bei Nordischen Skiweltmeisterschaften. Am 17. März des nächsten Jahres konnte der Finne noch einmal überraschend Sportgeschichte schreiben, als er auf der Skiflugschanze im slowenischen Planica als Erster einen Sprung auf über 200 m stand. Zwar hatte am selben Tag bereits Andreas Goldberger 202 Meter erreicht, er griff aber bei der Landung in den Schnee.<ref>„Skisprung-Legende Toni Nieminen: Ein Wunderknabe flog allen davon, stürzte ab und kam wieder“, auf www.nordicsports.de, abgerufen am 27. Februar 2022.</ref> So gilt Nieminens Flug auf 203 Meter als erster „Zweihunderter“. Die Weltrekordweite konnte Espen Bredesen jedoch nur einen Tag später auf 209 Meter steigern.<ref>Entwicklung des Skiflugweltrekordes auf skisprungschanzen.com, abgerufen am 7. September 2020</ref> Drei Tage später errang Nieminen bei seiner einzigen Teilnahme an einer Skiflug-Weltmeisterschaft den siebten Rang.

Von 2000 bis 2002 startete er im Skisprung-Grand-Prix, sein größter Erfolg war hier ein 12. Rang am 12. August 2001 in Hinterzarten.

Im Winter 2001/02 gelang ihm im Weltcup zweimal der Sprung unter die besten Zehn, und so wurde er in das Aufgebot Finnlands bei den Olympischen Winterspielen 2002 berufen. Zehn Jahre nach seinem großen Triumph konnte er mit einem 16. Platz auf der Normalschanze noch einmal einen Achtungserfolg erringen. Im Weltcup trat Nieminen letztmals im Dezember 2002 in Titisee-Neustadt an, wo ihm am ersten Wettkampftag ein zehnter Platz gelang, während er tags darauf nur 42. wurde. Von 2002 bis 2004 sprang Nieminen auch im Continental Cup, sein bestes Einzelergebnis erreichte er mit einem 2. Platz bei seinem Debüt in Vikersund am 14. März 2002.

Nach dem Winter 2003/04 beendete der Finne seine internationale Karriere.

Comeback und Karriere ab 2004

Seit seinem Karriereende hatte Nieminen gelegentlich als Sportreporter an der Seite von Jani Uotila Skisprungübertragungen auf dem finnischen Fernsehsender MTV3 kommentiert. Zuletzt war er zudem Trainer der finnischen Juniorennationalmannschaft.

Ende Januar 2016 gab er sein Comeback bei den finnischen Meisterschaften in Lahti. Auf der kleinen Salpausselkä-Schanze (HS 97) belegte er mit Sprüngen auf 85,5 m und 87 m (211,5 Punkte) den 17. Platz. Am Wettbewerb von der Großschanze (HS 130) nahm er nicht teil, sprang aber noch mit über 40 Jahren bei den finnischen Meisterschaften. So wurde er im April 2016 in Taivalkoski Sechster.<ref>„Ville Larinto holt Titel in Taivalkoski“ auf berkutschi.com, abgerufen am 5. März 2022.</ref>

Nieminen ist der jeweils jüngste Gesamtweltcupsieger, Olympiasieger und Vierschanzentourneesieger der Geschichte.

Privates

Nieminen, der aus Riihelä,<ref>Janne Ahonen, Pekka Holopainen: Janne Ahonen : Königsadler – Mein Leben als Skispringer. A–Z Sportmedia Verlag, Berlin 2010 (4. Auflage), ISBN 978-3-939978-06-0, S. 70</ref> einem Stadtteil von Lahti stammt, ist das älteste von vier Kindern des Ehepaares Marja-Liisa und Teuvo Nieminen. Der Vater ging dem Biathlonsport nach,<ref name="nordicsports"></ref> Tonis 1977<ref>Sami Nieminen auf der Internetseite der FIS, abgerufen am 7. September 2020</ref> geborener Bruder Sami, ein Jugendfreund Janne Ahonens, war ebenfalls als Skispringer aktiv.<ref>Janne Ahonen, Pekka Holopainen: Janne Ahonen : Königsadler – Mein Leben als Skispringer. A–Z Sportmedia Verlag, Berlin 2010 (4. Auflage), ISBN 978-3-939978-06-0, S. 71</ref> Außerdem hat er noch einen weiteren Bruder (Henri) und eine Schwester (Jenna). Seine Schulzeit beendete er 1991 mit einem „wenig zufriedenstellenden Abgangszeugnis“.<ref>Toni Nieminen im Munzinger-Archiv, abgerufen am 22. März 2024 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref>

Nieminen betrieb in seiner Jugend Geräteturnen<ref name="nordicsports"></ref> und war auch als Stabhochspringer aktiv. Nach seinem ersten Rücktritt arbeitete er zunächst als Pferdetrainer für Trabrennen und züchtete später selbst Pferde.<ref name="Ahonen"></ref>

Er versteigerte im Jahr 2017 seine Medaillen.<ref name="mtv">Artikel auf der Internetseite des Fernsehsenders MTV Uutiset, abgerufen am 7. September 2020</ref> Er hatte zwischenzeitlich Alkoholprobleme und zog vor seinem Comeback von seiner Heimatstadt Lahti nach Kuopio.<ref>„Toni Nieminen - Sprung aus der Identitätskrise“ in Die Welt vom 30. Dezember 2000, abgerufen am 13. März 2022.</ref>

Mit seiner ersten Frau Veera war Nieminen von 2003 bis 2013 verheiratet, beide haben zwei Kinder namens Kerttu und Maiju.<ref>Artikel in der Ilta-Sanomat, abgerufen am 7. September 2020</ref> Von seiner zweiten Frau Heidi ließ sich Nieminen nach 5-jähriger Ehe im Mai 2020 scheiden.<ref name="mtv"></ref> Mit ihr hat er ebenfalls zwei Kinder, Topias (* November 2017) und Elsa (* Juli 2019).<ref>Artikel auf der Internetseite des Fernsehsenders MTV Uutiset, abgerufen am 7. September 2020</ref> Er arbeitet heute (2020) als Parkwirt, nachdem er bis zum Sommer 2020 bei einer Wohnungsgesellschaft beschäftigt war.<ref>Artikel in der Iltalehti, abgerufen am 7. September 2020</ref>

Erfolge

Weltcupsiege im Einzel

Nr. Datum Ort Typ
1. 1. Dezember 1991 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Thunder Bay Normalschanze
2. 30. Dezember 1991 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberstdorf Großschanze
3. 4. Januar 1992 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Innsbruck Großschanze
4. 6. Januar 1992 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Bischofshofen Großschanze
5. 29. Februar 1992 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lahti Normalschanze
6. 1. März 1992 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lahti Großschanze
7. 11. März 1992 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Trondheim Großschanze
8. 15. März 1992 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Oslo Großschanze
9. 1. Februar 1995 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Kuopio Normalschanze

Weltcupsiege im Team

Nr. Datum Ort Typ
1. 9. Dezember 2001 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Villach Normalschanze

Continental-Cup-Siege im Einzel

Nr. Datum Ort Typ
01. 12. Januar 1996 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Reit im Winkl Normalschanze
02. 14. Januar 1996 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Berchtesgaden Normalschanze
03. 8. März 1996 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Bollnäs Normalschanze
04. 19. Dezember 1997 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lahti Normalschanze
05. 17. Dezember 1998 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Kuopio Großschanze
06. 20. März 1999 SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg Hede Normalschanze
07. 23. Januar 2000 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Braunlage Normalschanze
08. 19. August 2000 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Rælingen Normalschanze
09. 4. Februar 2001 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Vikersund Großschanze

Statistik

Weltcup-Platzierungen

Saison Platz Punkte
1991/92 01. 269
1992/93 50. 005
1993/94 52. 047
1994/95 11. 464
1995/96 93. 002
1996/97 92. 006
1997/98 67. 025
2000/01 21. 230
2001/02 31. 142
2002/03 54. 028

Grand-Prix-Platzierungen

Saison Platz Punkte
1994 46. 181
1995 35. 480
2000 43. 014
2001 37. 036
2002 43. 015

Weltrekord

# Schanze Ort Land Weite aufgestellt am Rekord bis
88 Velikanka bratov Gorišek (K185) Planica SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien 203,0 m 17. März 1994   18. März 1994  

Schanzenrekorde

Schanze Ort Land Weite aufgestellt am Rekord bis
Paul-Außerleitner-Schanze (K120) Bischofshofen OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 122,0 m 6. Januar 1992   6. Januar 1993  
Granåsen skisenter (K120) Trondheim NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 121,0 m 11. März 1992   23. März 1996  
Salpausselkä-Schanze (K114) Lahti FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 125,0 m 1. März 1992   2. März 1996  

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

1924: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Jacob Tullin Thams | 1928: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Alf Andersen | 1932: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Birger Ruud | 1936: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Birger Ruud | 1948: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Petter Hugsted | 1952: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Arnfinn Bergmann | 1956: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Antti Hyvärinen | 1960: Deutschland Mannschaft GesamtdeutschDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg Helmut Recknagel | 1964: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Toralf Engan | 1968: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Wladimir Beloussow | 1972: Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Wojciech Fortuna | 1976: OsterreichÖsterreich Karl Schnabl | 1980: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Jouko Törmänen | 1984: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Matti Nykänen | 1988: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Matti Nykänen | 1992: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Toni Nieminen | 1994: DeutschlandDeutschland Jens Weißflog | 1998: JapanJapan Kazuyoshi Funaki | 2002: SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Simon Ammann | 2006: OsterreichÖsterreich Thomas Morgenstern | 2010: SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Simon Ammann | 2014: PolenDatei:Flag of Poland.svg Kamil Stoch | 2018: PolenDatei:Flag of Poland.svg Kamil Stoch | 2022: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Marius Lindvik | 2026: SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Domen Prevc

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1953: Josef Bradl | 1953/54: Olaf B. Bjørnstad | 1954/55: Hemmo Silvennoinen | 1955/56: Nikolai Kamenski | 1956/57: Pentti Uotinen | 1957/58: Helmut Recknagel | 1958/59: Helmut Recknagel | 1959/60: Max Bolkart | 1960/61: Helmut Recknagel | 1961/62: Eino Kirjonen | 1962/63: Toralf Engan | 1963/64: Veikko Kankkonen | 1964/65: Torgeir Brandtzæg | 1965/66: Veikko Kankkonen | 1966/67: Bjørn Wirkola | 1967/68: Bjørn Wirkola | 1968/69: Bjørn Wirkola | 1969/70: Horst Queck | 1970/71: Jiří Raška | 1971/72: Ingolf Mork | 1972/73: Rainer Schmidt | 1973/74: Hans-Georg Aschenbach | 1974/75: Willi Pürstl | 1975/76: Jochen Danneberg | 1976/77: Jochen Danneberg | 1977/78: Kari Ylianttila | 1978/79: Pentti Kokkonen | 1979/80: Hubert Neuper | 1980/81: Hubert Neuper | 1981/82: Manfred Deckert | 1982/83: Matti Nykänen | 1983/84: Jens Weißflog | 1984/85: Jens Weißflog | 1985/86: Ernst Vettori | 1986/87: Ernst Vettori | 1987/88: Matti Nykänen | 1988/89: Risto Laakkonen | 1989/90: Dieter Thoma | 1990/91: Jens Weißflog | 1991/92: Toni Nieminen | 1992/93: Andreas Goldberger | 1993/94: Espen Bredesen | 1994/95: Andreas Goldberger | 1995/96: Jens Weißflog | 1996/97: Primož Peterka | 1997/98: Kazuyoshi Funaki | 1998/99: Janne Ahonen | 1999/2000: Andreas Widhölzl | 2000/01: Adam Małysz | 2001/02: Sven Hannawald | 2002/03: Janne Ahonen | 2003/04: Sigurd Pettersen | 2004/05: Janne Ahonen | 2005/06: Janne Ahonen & Jakub Janda | 2006/07: Anders Jacobsen | 2007/08: Janne Ahonen | 2008/09: Wolfgang Loitzl | 2009/10: Andreas Kofler | 2010/11: Thomas Morgenstern | 2011/12: Gregor Schlierenzauer | 2012/13: Gregor Schlierenzauer | 2013/14: Thomas Diethart | 2014/15: Stefan Kraft | 2015/16: Peter Prevc | 2016/17: Kamil Stoch | 2017/18: Kamil Stoch | 2018/19: Ryōyū Kobayashi | 2019/20: Dawid Kubacki | 2020/21: Kamil Stoch | 2021/22: Ryōyū Kobayashi | 2022/23: Halvor Egner Granerud | 2023/24: Ryōyū Kobayashi | 2024/25: Daniel Tschofenig | 2025/26: Domen Prevc Vorlage:Klappleiste/Ende