Zum Inhalt springen

Kamil Stoch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 29. März 2026 um 14:59 Uhr durch imported>Heikolino1010 (aktualisiert zum Karriereende).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Kamil Stoch Vorlage:SportPicto
Stoch bei den Weltmeisterschaften 2019 in Seefeld

Stoch bei den Weltmeisterschaften 2019 in Seefeld

Nation PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen
Geburtstag 25. Mai 1987 (39 Jahre)
Geburtsort ZakopanePolen
Größe 173 cm
Gewicht 53 kg
Beruf Skispringer
Karriere
Verein AZS Zakopane
WKS Zakopane<ref>Puchar Solidarności w Zakopanem – 06.10.2012. In: skijumping.pl. Abgerufen am 6. Oktober 2012.</ref>
KS Eve-nement Zakopane (seit 2014)
Trainer Thomas Thurnbichler
Nationalkader seit 2003
Pers. Bestweite 251,5 m Datei:Sport records icon NR.svg (Planica 25. März 2017)
Status zurückgetreten
Karriereende 29. März 2026
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 3 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 2 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 3 × Bronzemedaille
SFWM-Medaillen 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
JWM-Medaillen 0 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Nationale Medaillen 13 × Goldmedaille 12 × Silbermedaille 10 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Gold 2014 Sotschi Normalschanze
Gold 2014 Sotschi Großschanze
Gold 2018 Pyeongchang Großschanze
Bronze 2018 Pyeongchang Team
 Nordische Skiweltmeisterschaften
Gold 2013 Val di Fiemme Großschanze
Bronze 2013 Val di Fiemme Team
Bronze 2015 Falun Team
Gold 2017 Lahti Team
Silber 2019 Seefeld Normalschanze
Bronze 2021 Oberstdorf Team
 Skiflug-Weltmeisterschaften
Silber 2018 Oberstdorf Einzel
Bronze 2018 Oberstdorf Team
Bronze 2020 Planica Team
 Skisprung-Junioren-WM
Silber 2004 Stryn Team
Silber 2005 Rovaniemi Team
 Polnische Meisterschaften
Silber 2005 Zakopane Winter GS
Bronze 2005 Szczyrk Winter NS
Silber 2006 Zakopane Winter NS
Bronze 2006 Zakopane Winter GS
Silber 2006 Zakopane Sommer NS
Gold 2007 Zakopane Winter GS
Silber 2007 Szczyrk Winter NS
Silber 2007 Zakopane Sommer NS
Bronze 2007 Zakopane Sommer GS
Gold 2009 Wisła Winter GS
Silber 2009 Szczyrk Winter NS
Bronze 2009 Zakopane Sommer NS
Silber 2010 Zakopane Winter GS
Gold 2010 Szczyrk Sommer Team
Silber 2010 Szczyrk Sommer NS
Silber 2010 Wisła Sommer GS
Gold 2011 Szczyrk Winter NS
Gold 2011 Wisła Winter GS
Gold 2011 Zakopane Sommer GS
Gold 2012 Zakopane Winter GS
Gold 2012 Zakopane Winter Team
Bronze 2012 Wisła Sommer GS
Silber 2013 Wisła Winter GS
Gold 2014 Wisła Sommer GS
Bronze 2014 Wisła Sommer Team
Gold 2015 Zakopane Winter GS
Bronze 2016 Wisła Winter GS
Silber 2016 Wisła Sommer GS
Bronze 2017 Wisła Winter GS
Bronze 2018 Zakopane Sommer GS
Gold 2018 Zakopane Winter GS
Silber 2019 Szczyrk Sommer NS
Gold 2021 Wielka Krokiew Winter GS
Gold 2022 Wisła Winter GS
Bronze 2023 Szczyrk Sommer NS
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 17. Januar 2004
 Weltcupsiege (Einzel) 39  (Details)
 Weltcupsiege (Team) 07  (Details)
 Gesamtweltcup 01. (2013/14, 2017/18)
 Skiflug-Weltcup 02. (2017/18)
 Vierschanzentournee 01. (2016/17, 2017/18, 2020/21)
 Raw Air 01. (2018, 2020)
 Nordic Tournament 15. (2010)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 34 22 17
 Skifliegen 5 0 2
 Teamspringen 7 13 11
Skisprung-Grand-Prix
 Debüt im Grand Prix 13. August 2005
 Grand-Prix-Siege (Einzel) 12  (Details)
 Grand-Prix-Siege (Team) 07  (Details)
 Gesamtwertung Grand Prix 02. (2010, 2011, 2020)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 12 8 8
 Teamspringen 7 4 0
Skisprung-Continental-Cup (COC)
 Debüt im COC 01. Januar 2003
 COC-Siege (Einzel) 06  (Details)
 Gesamtwertung COC 09. (2010/11)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 6 1 3
 

Kamil Wiktor Stoch (* 25. Mai 1987 in Zakopane) ist ein ehemaliger polnischer Skispringer. Bei den Weltmeisterschaften 2013 gewann er den Titel auf der Großschanze und errang mit der polnischen Mannschaft die Bronzemedaille im Teamwettbewerb. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 sicherte sich Stoch in Sotschi beide Einzel-Goldmedaillen. Bei den Olympischen Winterspielen 2018 gewann er die Goldmedaille im Einzel auf der Großschanze und mit der Mannschaft die Bronzemedaille. Zudem gewann er 2013/14 sowie 2017/18 den Gesamtweltcup und die Vierschanzentournee 2016/17, 2017/18 sowie 2020/21. Damit zählt er zu jenen sechs Athleten (neben Espen Bredesen, Thomas Morgenstern, Matti Nykänen, Domen Prevc und Jens Weißflog), welche die wichtigsten vier Wettbewerbe im Skispringen gewonnen haben. Stoch war 2017/18 außerdem der zweite Gesamtsieger einer Vierschanzentournee nach Sven Hannawald (2001/02), der alle vier Springen gewann. Im Mai 2025 verkündete Stoch, dass er nach der Weltcupsaison 2025/26 mit dem Skispringen aufhören werde.<ref>Last season for Kamil Stoch. FIS, 20. Mai 2025, abgerufen am 21. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Persönliches

Kamil Stoch besuchte die Sportschule Zespół Szkół Mistrzostwa Sportowego in Zakopane und studierte dann an der Akademia Wychowania Fizycznego im. Bronisława Czecha, einer in Krakau beheimateten Sportuniversität.<ref name="Munzinger" />

Seit dem 8. August 2010 ist er mit Ewa Bilan verheiratet, die als seine Managerin agiert. Beide gründeten in Zakopane einen Skiclub zur Talentförderung. Auch fungierte Stoch als Werbeträger für die polnischen Streitkräfte,<ref name="Munzinger" /><ref>Kamil Stoch privat: So lebt und liebt der Tourneesieger 2018 abseits der Schanze, news.de, 6. Januar 2018.</ref> denn bei seinem Olympiasieg 2014 trug er das Emblem der polnischen Luftstreitkräfte auf seinem Helm.<ref>Jacek Siminski: A Polish athlete won the gold medal using a helmet decorated with the Polish Air Force emblem, The Aviationist, 10. Februar 2014.</ref> Stoch ist Fan des englischen Fußballvereins FC Liverpool, dessen Spiele er schon öfters besucht hat. Er ist bekennender Katholik.<ref>Wirtualna Polska Media: Takiego Kamila Stocha nie znacie. Kibic Liverpool FC, domator, pobożny katolik – 8 – WP SportoweFakty. In: sportowefakty.wp.pl. 8. Januar 2018 (wp.pl [abgerufen am 17. Februar 2018]).</ref>

Werdegang

Kamil Stoch kam im Alter von drei Jahren zum Skifahren, ehe er als Neunjähriger erste Sprünge absolvierte. Drei Jahre später gelang ihm im Alter von zwölf Jahren bereits ein Sprung auf eine Weite von 128 m.<ref name="Munzinger">Kamil Stoch. In: Internationales Sportarchiv. 40/2016 vom 4. Oktober 2016, ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 51/2016.</ref>

Seinen ersten Auftritt bei einem internationalen Turnier hatte Stoch 1999 beim Schülercup in Garmisch-Partenkirchen. Im Januar 2003 wurde er erstmals im Continental Cup eingesetzt, der zweiten Liga des internationalen Skispringens. Hier sprang er auch im Winter 2003/04 und zu Beginn des Winters 2004/05. Zudem vertrat Stoch von 2003 bis 2005 Polen bei den Juniorenweltmeisterschaften; 2004 und 2005 wurde er dabei mit der polnischen Mannschaft Juniorenvizeweltmeister. Bei den Weltmeisterschaften 2005 in Oberstdorf belegte er mit der polnischen Mannschaft den sechsten Platz.

Am 29. Januar 2005 wurde Kamil Stoch beim Springen in seiner Heimatstadt Zakopane erstmals für ein Weltcupspringen aufgestellt, schied aber nach dem ersten Durchgang aus. Am 11. Februar des Jahres erreichte er auf der Großschanze im italienischen Pragelato den siebenten Rang und holte seine ersten Weltcuppunkte. Kurz darauf gehörte er zum polnischen Aufgebot für die Olympischen Winterspiele 2006. Dabei sprang er von der Normalschanze auf den 16. und von der Großschanze auf den 26. Platz. Im Teamspringen erreichte er gemeinsam mit Stefan Hula, Robert Mateja und Adam Małysz den 5. Platz.<ref>Poland Ski Jumping at the 2006 Torino Winter Games. In: sports-reference.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Oktober 2013; abgerufen am 14. April 2009.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sports-reference.com</ref>

Am 3. Oktober 2007 gewann Kamil Stoch das Sommer Grand-Prix-Springen in Oberhof mit den beiden besten Sprüngen. Kurz darauf wurde er am 26. Dezember 2007 in Zakopane Gewinner der polnischen Meisterschaft von der Großschanze.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kamil Stoch neuer polnischer Meister. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 18. März 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/skispringen.com.rtl.de In: rtl.de</ref> Am 21. Februar 2009 wurde Stoch bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2009 im tschechischen Liberec Vierter auf der Normalschanze. Am 21. März 2009 holte er mit der polnischen Mannschaft die Silbermedaille im Weltcup im slowenischen Planica. Am 29. Januar 2011 feierte er den 3. Platz im Teamwettbewerb von Willingen.

Bei den Olympischen Winterspielen 2010 im kanadischen Vancouver erreichte Kamil Stoch im Springen von der Normalschanze den 27. Platz.<ref>Resultat: Skispringen Olympische Spiele Vancouver (CAN) HS106 Herren. In: sports-reference.com. Abgerufen am 10. März 2013.</ref> Zu Beginn der Sommersaison 2010 dominierte er den Continental Cup und konnte nach einem zweiten Platz zum Auftakt mit insgesamt sechs Erstplatzierungen das Turnier schließlich als Gesamtsieger abschließen. Am 23. Januar 2011 gewann er vor heimischer Kulisse das Springen von der Großschanze in Zakopane und feierte damit seinen ersten Weltcupsieg.

In der Saison 2011/12 belegte Stoch im Gesamtweltcup den fünften und in der Skiflugwertung den sechsten Platz und erreichte damit seine bis dato jeweils beste Platzierung.<ref>Saisonübersichten. In: fis-ski.com, abgerufen am 25. März 2012.</ref>

Die Vierschanzentournee 2012/13 schloss er mit Platz 4 in der Gesamtwertung ab, seine bisher beste Platzierung in dieser Wettbewerbsserie. Im Februar 2013 errang Stoch bei den Weltmeisterschaften 2013 im italienischen Val di Fiemme seinen ersten Weltmeistertitel.<ref>Kamil Stoch segelt zu Gold von der Großschanze. In: skispringen.com, abgerufen am 28. Februar 2013.</ref> Mit seinen Teamkollegen Piotr Żyła, Dawid Kubacki und Maciej Kot gewann er mit seinem Team hinter Österreich und Deutschland die Bronzemedaille im Mannschaftswettbewerb und damit die erste polnische Mannschaftsmedaille im Skispringen bei Weltmeisterschaften.<ref>Titel an das Team aus Österreich. In: berkutschi.com, abgerufen am 2. März 2013.</ref>

Stoch ist vielfacher polnischer Meister sowohl in Einzelwettbewerben von der Groß- und der Normalschanze als auch mit der Mannschaft seines Vereins AZS Zakopane.

Nach der Saison 2012/13 wurde er neben Sabrina Windmüller in die FIS-Athletenkommission gewählt, um dort die Interessen der Skispringer zu vertreten.<ref>Stoch und Windmüller vertreten Skispringer in Athletenkommission. In: skispringen.com, abgerufen am 6. Mai 2013.</ref>

Am 9. Februar gewann Stoch bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi Gold auf der Normalschanze vor Peter Prevc und Anders Bardal. Sechs Tage später siegte er ebenfalls auf der Großschanze vor Noriaki Kasai und Prevc. Mit sechs Saisonsiegen im Weltcup entschied er den Gesamtweltcup der Saison 2013/14 mit 1420 Punkten für sich.

Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2015 in Falun belegte er im Einzel von der Normalschanze den 17. Platz und von der Großschanze den zwölften Platz. Im Mannschaftsspringen holte er zusammen mit Piotr Żyła, Klemens Murańka und Jan Ziobro die Bronzemedaille.

Am 3. Dezember 2016 gewann Stoch zusammen mit Piotr Żyła, Dawid Kubacki und Maciej Kot den Teamwettbewerb in Klingenthal. Dies war der erste Sieg einer polnischen Mannschaft in einem Weltcup-Teamwettbewerb.<ref>Kerstin Kock: Polen feiert ersten Weltcup-Erfolg im Team. In: Skispringen-News.de. 3. Dezember 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 8. Januar 2018; abgerufen am 11. Dezember 2016.</ref> Am 6. Januar 2017 konnte er mit einem Tagessieg in Bischofshofen erstmals die Vierschanzentournee für sich entscheiden. Bei den anschließenden Weltcup-Springen am 14. und 15. Januar entschied er beide Wettbewerbe für sich und war damit der erste Pole, der einen Weltcup auf der Malinka in Wisła gewann. Am 4. März 2017 gewann er bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2017 in Lahti mit Piotr Żyła, Dawid Kubacki und Maciej Kot die Goldmedaille im Mannschaftswettbewerb und konnte dadurch seine insgesamt zweite Goldmedaille bei Nordischen Skiweltmeisterschaften feiern.

Bei der Vierschanzentournee 2017/18 wurde Stoch zum zweiten Springer nach Sven Hannawald in der Saison 2001/02, der alle vier Springen der Wettbewerbsserie innerhalb einer Saison gewinnen konnte. Mit dem Sieg in Bischofshofen aus der Vorsaison holte er damit fünf Tournee-Tagessiege in Folge, was vor ihm lediglich Helmut Recknagel und Hannawald gelungen war. Zudem gewann er in dieser Saison das erstmals ausgetragene Willingen Five, die Raw Air, das ebenfalls neu eingeführte Planica 7, und mit 1443 Punkten und 373 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Richard Freitag zum zweiten Mal nach 2013/14 den Gesamtweltcup. Bei der Skiflug-Weltmeisterschaft 2018 in Oberstdorf gewann er im Einzelwettbewerb die Silbermedaille hinter Daniel-André Tande und im Mannschaftswettbewerb zusammen mit Piotr Żyła, Stefan Hula und Dawid Kubacki die Bronzemedaille. Dies waren die ersten Medaille für Stoch bei einer Skiflug-WM. Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang wurde er erneut Olympiasieger von der Großschanze vor Andreas Wellinger und Robert Johansson, nachdem er als Vierter auf der Normalschanze noch die Medaillenränge knapp verpasst hatte. Im Teamwettbewerb gewann er gemeinsam mit Maciej Kot, Stefan Hula und Dawid Kubacki die Bronzemedaille.

Datei:20190302 FIS NWSC Seefeld Medal Ceremony Kamil Stoch 850 6745.jpg
Stoch bei den Weltmeisterschaften 2019 in Seefeld

Bei den Weltmeisterschaften 2019 in Seefeld in Tirol gewann er nach Platz fünf von der Großschanze und Platz vier im Mannschaftswettbewerb die Silbermedaille hinter seinem Landsmann Dawid Kubacki beim Springen von der Normalschanze. Dabei hatte es nach dem ersten Durchgang auf der Toni-Seelos-Olympiaschanze, bei dem er lediglich 18. geworden war, zunächst nicht gut ausgesehen. Ein fulminanter zweiter Sprung brachte ihn dann jedoch noch fast nach ganz vorne. Im abschließenden Mixed-Teamwettbewerb wurde er mit der polnischen Mannschaft Sechster.

Mit seinem 35. Weltcup-Sieg in Zakopane am 26. Januar 2020 feierte Stoch in jedem Jahr des Jahrzehnts mindestens einen Sieg. Zwei Wochen später erreichte Stoch mit dem dritten Rang in Willingen seine 70. Podestplatzierung im Weltcup. Bei der Raw Air 2020 gelang ihm in Lillehammer sein dritter Saisonsieg. Darüber hinaus profitierte er von dem vorzeitigen Abbruch der Wettkampfserie aufgrund der COVID-19-Pandemie und gewann somit zum zweiten Mal in seiner Karriere die Gesamtwertung der Raw Air.

In die Vierschanzentournee 2020/21 startete Stoch mit einem zweiten Platz in Oberstdorf und einem vierten Platz in Garmisch-Partenkirchen. Er schloss die Tournee mit zwei Siegen in Innsbruck und Bischofshofen ab und gewann so zum dritten Mal die Tournee-Gesamtwertung. Auch beim ersten Weltcup-Wettbewerb nach der Tournee in Titisee-Neustadt war Stoch nicht zu schlagen und zog so mit seinem 39. Weltcup-Sieg mit Adam Małysz gleich.<ref>Tournee-Sieger Stoch gewinnt auch in Titisee-Neustadt – "Eisei" wird noch Vierter. Abgerufen am 9. Januar 2021.</ref>

Bei den Skiweltmeisterschaften 2021 in Oberstdorf wurde er im Einzelspringen von der Großschanze 19. und von der Normalschanze 22. Mit der polnischen Mannschaft wurde er gemeinsam mit Piotr Żyła, Andrzej Stękała und Dawid Kubacki von der Großschanze Dritter. Bei den Olympischen Winterspielen in Peking erreichte er im polnischen Mixed-Team und mit der Männermannschaft jeweils den sechsten Platz. In den Einzelwettbewerben wurde er auf der Normalschanze Sechster und von der Großschanze Vierter.

Erfolge

Weltcupsiege im Einzel

Nr. Datum Ort Typ
01. 23. Januar 2011 PolenDatei:Flag of Poland.svg Zakopane Großschanze
02. 2. Februar 2011 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Klingenthal Großschanze
03. 20. März 2011 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Planica Flugschanze
04. 20. Januar 2012 PolenDatei:Flag of Poland.svg Zakopane Großschanze
05. 5. Februar 2012 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Val di Fiemme Großschanze
06. 12. März 2013 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Kuopio Großschanze
07. 15. März 2013 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Trondheim Großschanze
08. 15. Dezember 2013 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Titisee-Neustadt Großschanze
09. 22. Dezember 2013 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Engelberg Großschanze
10. 1. Februar 2014 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Willingen Großschanze
11. 2. Februar 2014 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Willingen Großschanze
12. 2. März 2014 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lahti Großschanze
13. 4. März 2014 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Kuopio Großschanze
14. 18. Januar 2015 PolenDatei:Flag of Poland.svg Zakopane Großschanze
15. 30. Januar 2015 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Willingen Großschanze
16. 11. Dezember 2016 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Lillehammer Großschanze
17. 6. Januar 2017 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Bischofshofen Großschanze
18. 14. Januar 2017 PolenDatei:Flag of Poland.svg Wisła Großschanze
19. 15. Januar 2017 PolenDatei:Flag of Poland.svg Wisła Großschanze
20. 22. Januar 2017 PolenDatei:Flag of Poland.svg Zakopane Großschanze
21. 12. Februar 2017 JapanDatei:Flag of Japan.svg Sapporo Großschanze
22. 19. März 2017 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Vikersund Flugschanze
23. 30. Dezember 2017 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberstdorf Großschanze
24. 1. Januar 2018 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Garmisch-Partenkirchen Großschanze
25. 4. Januar 2018 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Innsbruck Großschanze
26. 6. Januar 2018 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Bischofshofen Großschanze
27. 4. März 2018 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lahti Großschanze
28. 13. März 2018 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Lillehammer Großschanze
29. 15. März 2018 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Trondheim Großschanze
30. 23. März 2018 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Planica Flugschanze
31. 25. März 2018 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Planica Flugschanze
32. 3. Februar 2019 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberstdorf Flugschanze
33. 10. Februar 2019 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lahti Großschanze
34. 21. Dezember 2019 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Engelberg Großschanze
35. 26. Januar 2020 PolenDatei:Flag of Poland.svg Zakopane Großschanze
36. 10. März 2020 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Lillehammer Großschanze
37. 3. Januar 2021 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Innsbruck Großschanze
38. 6. Januar 2021 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Bischofshofen Großschanze
39. 9. Januar 2021 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Titisee-Neustadt Großschanze

Weltcupsiege im Team

Nr. Datum Ort Typ
01. 3. Dezember 2016 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Klingenthal Großschanze
02. 28. Januar 2017 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Willingen Großschanze
03. 27. Januar 2018 PolenDatei:Flag of Poland.svg Zakopane Großschanze
04. 17. November 2018 PolenDatei:Flag of Poland.svg Wisła Großschanze
05. 15. Februar 2019 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Willingen Großschanze
06. 23. März 2019 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Planica Flugschanze
07. 14. Dezember 2019 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Klingenthal Großschanze

Grand-Prix-Siege im Einzel

Nr. Datum Ort Typ
01. 3. Oktober 2007 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberhof Großschanze
02. 21. August 2010 PolenDatei:Flag of Poland.svg Wisła Großschanze
03. 29. August 2010 JapanDatei:Flag of Japan.svg Hakuba Großschanze
04. 3. Oktober 2010 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Klingenthal Großschanze
05. 14. August 2011 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Einsiedeln Großschanze
06. 3. Oktober 2011 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Klingenthal Großschanze
07. 17. August 2013 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Einsiedeln Großschanze
08. 22. Juli 2018 PolenDatei:Flag of Poland.svg Wisła Großschanze
09. 28. Juli 2018 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Hinterzarten Normalschanze
10. 4. August 2018 SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Einsiedeln Großschanze
11. 18. August 2019 PolenDatei:Flag of Poland.svg Zakopane Großschanze
12. 24. Juli 2022 PolenDatei:Flag of Poland.svg Wisła Großschanze

Grand-Prix-Siege im Team

Nr. Datum Ort Typ
01. 2. August 2013 PolenDatei:Flag of Poland.svg Wisła Großschanze
02. 25. Juli 2014 PolenDatei:Flag of Poland.svg Wisła Großschanze
03. 31. Juli 2015 PolenDatei:Flag of Poland.svg Wisła Großschanze
04. 14. Juli 2017 PolenDatei:Flag of Poland.svg Wisła Großschanze
05. 21. Juli 2018 PolenDatei:Flag of Poland.svg Wisła Großschanze
06. 20. Juli 2019 PolenDatei:Flag of Poland.svg Wisła Großschanze
07. 21. September 2025 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Val di Fiemme Großschanze Super Team

Continental-Cup-Siege im Einzel

Nr. Datum Ort Typ
01. 3. Juli 2010 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Kranj Normalschanze
02. 4. Juli 2010 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Velenje Normalschanze
03. 9. Juli 2010 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Garmisch-Partenkirchen Großschanze
04. 10. Juli 2010 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Garmisch-Partenkirchen Großschanze
05. 25. September 2010 KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Almaty Großschanze
06. 26. September 2010 KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Almaty Normalschanze

Statistik

Weltcup-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2004/05 53. 0036
2005/06 45. 0041
2006/07 30. 0168
2007/08 30. 0157
2008/09 30. 0146
2009/10 24. 0203
2010/11 10. 0739
2011/12 05. 1078
2012/13 03. 0953
2013/14 01. 1420
2014/15 09. 0820
2015/16 22. 0295
2016/17 02. 1524
2017/18 01. 1443
2018/19 03. 1288
2019/20 05. 1031
2020/21 03. 0955
2021/22 19. 0397
2022/23 14. 0608
2023/24 26. 0256
2024/25 31. 0157
2025/26 31. 0186
Datei:20170106 VST Bischofshofen 5186.jpg
Stoch in Bischofshofen mit dem Pokal des Gesamtsiegers 2016/17

Vierschanzentournee-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2005/06 34. 0486,1
2006/07 15. 0810,9
2007/08 21. 0765,7
2008/09 36. 0523,3
2009/10 30. 0540,3
2010/11 15. 0810,4
2011/12 08. 0843,0
2012/13 04. 1027,2
2013/14 07. 0938,2
2014/15 10. 1009,4
2015/16 23. 0800,3
2016/17 01. 0997,8
2017/18 01. 1108,8
2018/19 06. 0994,0
2019/20 13. 1023,6
2020/21 01. 1110,6
2021/22 53. 0214,5
2022/23 05. 1087,9
2023/24 15. 0997,0
2025/26 19. 0880,3

Grand-Prix-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2005 11. 166
2006 37. 066
2007 12. 181
2009 32. 058
2010 02. 500
2011 02. 505
2012 25. 089
2013 09. 227
2014 16. 136
2015 09. 232
2016 03. 315
2017 26. 085
2018 04. 376
2019 15. 138
2020 02. 160
2021 55. 023
2022 03. 182
2023 45. 043
2024 63. 015
2025 05. 319

Schanzenrekorde

Schanze (Hillsize) Ort Land Weite aufgestellt am Rekord bis
Gross-Titlis-Schanze (HS137) Engelberg SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz 143,5 m 18. Dezember 2016 18. Dezember 2016
Letalnica bratov Gorišek (HS225) Planica SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien 251,5 m 25. März 2017 24. März 2019
Wielka Krokiew (HS140) Zakopane PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 141,5 m 27. Januar 2018 19. Januar 2019
Granåsen skisenter (HS140) Trondheim NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 146,0 m 15. März 2018 aktuell
Ōkurayama-Schanze (HS137) Sapporo JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan 148,5 m 26. Januar 2019 aktuell
Gross-Titlis-Schanze (HS137) Engelberg SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz 146,0 m 18. Dezember 2020 aktuell
  • Er berührte bei der Landung den Boden. Aber drei von fünf Sprungrichtern haben es als gestandenen Sprung erkannt. Deshalb galt es als offizieller Schanzenrekord.
  • Auszeichnungen

    Weblinks

    Commons: Kamil Stoch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

    Einzelnachweise

    <references />

    <templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

    Vorlage:Klappleiste/Anfang

    Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

    1924: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Jacob Tullin Thams | 1928: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Alf Andersen | 1932: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Birger Ruud | 1936: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Birger Ruud | 1948: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Petter Hugsted | 1952: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Arnfinn Bergmann | 1956: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Antti Hyvärinen | 1960: Deutschland Mannschaft GesamtdeutschDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg Helmut Recknagel | 1964: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Toralf Engan | 1968: Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg Wladimir Beloussow | 1972: Polen 1944Datei:Flag of Poland (1928-1980).svg Wojciech Fortuna | 1976: OsterreichÖsterreich Karl Schnabl | 1980: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Jouko Törmänen | 1984: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Matti Nykänen | 1988: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Matti Nykänen | 1992: FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Toni Nieminen | 1994: DeutschlandDeutschland Jens Weißflog | 1998: JapanJapan Kazuyoshi Funaki | 2002: SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Simon Ammann | 2006: OsterreichÖsterreich Thomas Morgenstern | 2010: SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Simon Ammann | 2014: PolenDatei:Flag of Poland.svg Kamil Stoch | 2018: PolenDatei:Flag of Poland.svg Kamil Stoch | 2022: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Marius Lindvik | 2026: SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Domen Prevc

    Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1924: Jacob Tullin Thams | 1925: Wilhelm Dick | 1926: Jacob Tullin Thams | 1927: Tore Edman | 1928: Alf Andersen | 1929: Sigmund Ruud | 1930: Gunnar Andersen | 1931: Birger Ruud | 1932: Birger Ruud | 1933: Marcel Reymond | 1934: Kristian Johansson | 1935: Birger Ruud | 1936: Birger Ruud | 1937: Birger Ruud | 1938: Asbjørn Ruud | 1939: Josef Bradl | 1941: Paavo Vierto (inoffiziell) | 1948: Petter Hugsted | 1950: Hans Bjørnstad | 1952: Arnfinn Bergmann | 1954: Matti Pietikäinen | 1956: Antti Hyvärinen | 1958: Juhani Kärkinen | 1960: Helmut Recknagel | 1962: Helmut Recknagel | 1964: Toralf Engan | 1966: Bjørn Wirkola | 1968: Wladimir Beloussow | 1970: Gari Napalkow | 1972: Wojciech Fortuna | 1974: Hans-Georg Aschenbach | 1976: Karl Schnabl | 1978: Tapio Räisänen | 1980: Jouko Törmänen | 1982: Matti Nykänen | 1985: Per Bergerud | 1987: Andreas Felder | 1989: Jari Puikkonen | 1991: Franci Petek | 1993: Espen Bredesen | 1995: Tommy Ingebrigtsen | 1997: Masahiko Harada | 1999: Martin Schmitt | 2001: Martin Schmitt | 2003: Adam Małysz | 2005: Janne Ahonen | 2007: Simon Ammann | 2009: Andreas Küttel | 2011: Gregor Schlierenzauer | 2013: Kamil Stoch | 2015: Severin Freund | 2017: Stefan Kraft | 2019: Markus Eisenbichler | 2021: Stefan Kraft | 2023: Timi Zajc | 2025: Domen Prevc Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1978: Duschek, Danneberg, Glaß, Buse | 1982: Sætre, Bergerud, Bremseth, Hansson | 1984: Pusenius, Kokkonen, Puikkonen, Nykänen | 1985: Ylipulli, Kokkonen, Nykänen, Puikkonen | 1987: Nykänen, Nikkola, Ylipulli, Suorsa | 1989: Nikkola, Puikkonen, Nykänen, Laakkonen | 1991: Kuttin, Vettori, Horngacher, Felder | 1993: Myrbakken, Brendryen, Berg, Bredesen | 1995: Soininen, Ahonen, Laitinen, Nikkola | 1997: Nikkola, Soininen, Laitinen, Ahonen | 1999: Hannawald, Duffner, Thoma, Schmitt | 2001: Hannawald, Uhrmann, Herr, Schmitt | 2003: Ahonen, Kiuru, Lappi, Hautamäki | 2005: Loitzl, Widhölzl, Morgenstern, Höllwarth | 2007: Loitzl, Schlierenzauer, Kofler, Morgenstern | 2009: Loitzl, Koch, Morgenstern, Schlierenzauer | 2011: Schlierenzauer, Koch, Kofler, Morgenstern | 2013: Loitzl, Fettner, Morgenstern, Schlierenzauer | 2015: Bardal, Jacobsen, Fannemel, Velta | 2017: Żyła, Kubacki, Kot, Stoch | 2019: Geiger, Freitag, Leyhe, Eisenbichler | 2021: Paschke, Freund, Eisenbichler, Geiger | 2023: Kos, Jelar, Zajc, Lanišek | 2025: Kos, D. Prevc, Zajc, Lanišek Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

    Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1953: Josef Bradl | 1953/54: Olaf B. Bjørnstad | 1954/55: Hemmo Silvennoinen | 1955/56: Nikolai Kamenski | 1956/57: Pentti Uotinen | 1957/58: Helmut Recknagel | 1958/59: Helmut Recknagel | 1959/60: Max Bolkart | 1960/61: Helmut Recknagel | 1961/62: Eino Kirjonen | 1962/63: Toralf Engan | 1963/64: Veikko Kankkonen | 1964/65: Torgeir Brandtzæg | 1965/66: Veikko Kankkonen | 1966/67: Bjørn Wirkola | 1967/68: Bjørn Wirkola | 1968/69: Bjørn Wirkola | 1969/70: Horst Queck | 1970/71: Jiří Raška | 1971/72: Ingolf Mork | 1972/73: Rainer Schmidt | 1973/74: Hans-Georg Aschenbach | 1974/75: Willi Pürstl | 1975/76: Jochen Danneberg | 1976/77: Jochen Danneberg | 1977/78: Kari Ylianttila | 1978/79: Pentti Kokkonen | 1979/80: Hubert Neuper | 1980/81: Hubert Neuper | 1981/82: Manfred Deckert | 1982/83: Matti Nykänen | 1983/84: Jens Weißflog | 1984/85: Jens Weißflog | 1985/86: Ernst Vettori | 1986/87: Ernst Vettori | 1987/88: Matti Nykänen | 1988/89: Risto Laakkonen | 1989/90: Dieter Thoma | 1990/91: Jens Weißflog | 1991/92: Toni Nieminen | 1992/93: Andreas Goldberger | 1993/94: Espen Bredesen | 1994/95: Andreas Goldberger | 1995/96: Jens Weißflog | 1996/97: Primož Peterka | 1997/98: Kazuyoshi Funaki | 1998/99: Janne Ahonen | 1999/2000: Andreas Widhölzl | 2000/01: Adam Małysz | 2001/02: Sven Hannawald | 2002/03: Janne Ahonen | 2003/04: Sigurd Pettersen | 2004/05: Janne Ahonen | 2005/06: Janne Ahonen & Jakub Janda | 2006/07: Anders Jacobsen | 2007/08: Janne Ahonen | 2008/09: Wolfgang Loitzl | 2009/10: Andreas Kofler | 2010/11: Thomas Morgenstern | 2011/12: Gregor Schlierenzauer | 2012/13: Gregor Schlierenzauer | 2013/14: Thomas Diethart | 2014/15: Stefan Kraft | 2015/16: Peter Prevc | 2016/17: Kamil Stoch | 2017/18: Kamil Stoch | 2018/19: Ryōyū Kobayashi | 2019/20: Dawid Kubacki | 2020/21: Kamil Stoch | 2021/22: Ryōyū Kobayashi | 2022/23: Halvor Egner Granerud | 2023/24: Ryōyū Kobayashi | 2024/25: Daniel Tschofenig | 2025/26: Domen Prevc Vorlage:Klappleiste/Ende

    Vorlage:Hinweisbaustein