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General Air

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General Air
Datei:General Air Yakovlev Yak-40FG at Düsseldorf Airport (3).jpg
Jakowlew Jak-40 der General Air, Düsseldorf 1972 (im Jahr 1975 verunglückt)
IATA-Code: (ohne)
ICAO-Code: GQ
Rufzeichen: GENERAL AIR
Gründung: 1962
Betrieb eingestellt: 1976
Sitz: Hamburg, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Heimatflughafen: Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel
Flottenstärke: 4
Ziele: national
General Air hat den Betrieb 1976 eingestellt. Die kursiv gesetzten Angaben beziehen sich auf den letzten Stand vor Einstellung des Betriebes.

General Air war eine westdeutsche Fluggesellschaft mit Sitz in Hamburg und Basis auf dem Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel.

Geschichte

Datei:Flugtaxi Kiel-Hamburg (Kiel 41.360).jpg
Eine de Havilland Canada DHC-6 Twin Otter der General Air, Kiel 1967

General Air ging 1962 an den Start und verband Wangerooge, Helgoland und Sylt mit dem Festland. Zum Einsatz kamen dabei Dornier Do 27 und Do 28.

Im Jahr 1967 stieß die erste von insgesamt drei DHC-6 Twin Otter zur Flotte und schließlich auch eine HFB 320 Hansa Jet. Zwei Jahre später kauften die Reederei Hapag und der Bankier Salb Anteile der General Air. Salb übernahm schließlich die Fluggesellschaft und sorgte dafür, dass sowohl die Flotte als auch das Streckennetz weiter ausgebaut werden konnten. General Air kaufte 1969 zwei Convair CV-440, die vorher bei Lufthansa im Einsatz standen. Eine weitere, zuvor von der Schweizer Tellair betriebene CV-440 ergänzte im Jahr 1971 die Flotte.

Im Juni 1972 übernahm General Air die erste von später fünf Jakowlew Jak-40, die trotz westlicher Avionik nicht zur Zufriedenheit der Fluggesellschaft und Passagiere beitrug. Ohnehin galt sowjetische Technik unter den Passagieren als unkomfortabel und unwirtschaftlich. Dennoch setzte General Air ihre Jak-40 auf innerdeutschen Strecken zwischen Hamburg, Kassel, Lübeck, Düsseldorf, Frankfurt am Main, München und Saarbrücken<ref>Alle kommen dran. In: Der Spiegel. Nr. 43, 1975 (online).</ref> ein.

Obwohl sich 1974 weitere Geldgeber fanden, musste General Air noch im selben Jahr einige Strecken verkaufen. Im Januar 1976 meldete sie schließlich Insolvenz an.<ref>Ein Reinfall für die Russen. In: Die Zeit. Nr. 48, 1975 (zeit.de).</ref>

Flotte

Im Laufe ihres Bestehens betrieb General Air folgende Flugzeugtypen:<ref>Ulrich Klee, Frank Bucher et al.: jp airline-fleets international, diverse Jahrgänge, Zürich-Airport.</ref>

Zwischenfälle

  • Am 19. Februar 1975 missglückte ein ADF-Anflug einer Jak-40 (Kennzeichen D-BOBD) auf dem Flughafen Saarbrücken. Das Flugzeug landete etwa in der Mitte der Landebahn. Nach dem Aufsetzen bemerkten die Piloten, dass die verbleibende Landebahnlänge zum Abbremsen nicht mehr reichen würde. Sie versuchten durchzustarten. Da aber der Reverser (die Schubumkehr) des mittleren Triebwerks schon aufgezogen war, misslang das Durchstartmanöver und das Flugzeug wurde seitlich von der Landebahn herunter gesteuert. Die mit 16 Passagieren besetzte Maschine kollidierte mit Bäumen. Außer dem schwerverletzten Flugkapitän kamen keine Personen zu Schaden. Das Flugzeug wurde als Totalschaden abgeschrieben.<ref>Unfallbericht Jak-40 D-BOBD, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 16. Juni 2016.</ref>

Siehe auch

Weblinks

Commons: General Air – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Passagiere
Fracht

AerologicEuropean Air Transport LeipzigLufthansa Cargo

Ehemalige

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