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Korean Air

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Korean Air
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Logo der Korean Air
Boeing 777-300ER der Korean Air
IATA-Code: KE
ICAO-Code: KAL<ref name="Doc8585"></ref>
Rufzeichen: KOREANAIR<ref name="Doc8585" />
Gründung: 1962
Sitz: Seoul, Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea
Drehkreuz: Seoul-Incheon
Heimatflughafen: Seoul-Incheon
Unternehmensform: Co. Ltd.
IATA-Prefixcode: 180
Leitung: Cho Won-tae<ref>Korean Air chief to resign from all other posts</ref>
Mitarbeiterzahl: 20.543<ref name="Über uns">koreanair.com – Über uns, abgerufen am 15. September 2016.</ref> (2014)
Umsatz: 11,6 Billionen<ref name="Über uns" /> (2014)
Fluggastaufkommen: 23,3 Millionen<ref name="Über uns" /> (2014)
Allianz: SkyTeam
Vielfliegerprogramm: SKYPASS
Flottenstärke: 175 (+ 128 Bestellungen)
Ziele: national und international
Website: www.koreanair.com

Korean Air Lines Co., Ltd. ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Daehan Hanggong) ist die nationale Fluggesellschaft Südkoreas mit Sitz in Seoul und Basis auf dem Flughafen Incheon. Sie ist Gründungsmitglied der Luftfahrtallianz SkyTeam und sowohl im Passagiertransport als auch in der Luftfracht (Korean Air Cargo) tätig.

Geschichte

Datei:Korean Air Boeing 747SP at Basle - January 1985.jpg
Boeing 747-SP der Korean Air Lines im Jahr 1985

Die Fluggesellschaft wurde 1962 als Korean Air Lines (kurz KAL) gegründet, geht aber auf Korean National Airlines von 1947 zurück.

In den 1960er Jahren befand sich die staatliche Korean Air Lines in einer schweren wirtschaftlichen Krise. Nur durch eine Privatisierung im Jahr 1969 konnte die Fluggesellschaft gerettet werden. Korean Air ist seither mehrheitlich Teil der Hanjin Group, zu der auch die Schiffswerft Hanjin Heavy Industries gehört. Zweitgrößter Anteilhalter der Holdinggesellschaft Hanjin KAL ist seit 2022 die Hoban Group, ein weiterer Großaktionär der Holding ist die staatliche Korea Development Bank (KDB).<ref>Jun Ji-hye: Will Hoban attempt takeover of Korean Air? Business. In: The Korea Times. 13. Mai 2025, abgerufen am 8. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In den darauffolgenden Jahren wurde die Fluggesellschaft weiter vergrößert. Im Jahr 1971 wurde eine transpazifische Route nach Amerika eingeführt und erstmals Frachtflüge unter dem Namen Korean Air Cargo durchgeführt. Die ersten bestellten Boeing 747-200 wurden 1973 geliefert. Im Jahr 1975 wurden die ersten Airbus A300 ausgeliefert.

In den 1980er Jahren wurden weitere Ziele, beispielsweise New York City, angeflogen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion kamen Routen etwa nach Moskau hinzu.

Am 1. März 1984 erfolgte die Umbenennung in Korean Air.

Im Jahr 2000 gründete Korean Air mit Aeroméxico, Air France und Delta Air Lines die Luftfahrtallianz SkyTeam, welche die zweitgrößte Allianz nach Star Alliance wurde.<ref name="Über uns" />

Am 23. Oktober 2003 bestellte Korean Air bei Airbus insgesamt zehn A380-800; am 24. Mai 2011 wurde die erste ausgeliefert. Alle Maschinen sind mit einem Duty-free Shop an Bord ausgestattet.<ref>Airbus – <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Korean Air feiert Übernahme ihres ersten Airbus A380, 24. Mai 2011. (Memento vom 16. September 2016 im Internet Archive) Abgerufen am 18. Mai 2023.</ref> Des Weiteren erhielt Korean Air insgesamt 17 Boeing 747-8. Dabei wurde sowohl die Passagiervariante 8I als auch die Frachtversion 8F bestellt.

Im April 2013 übernahm das Unternehmen die knapp 44 % Anteile der tschechischen Konsolidierungsagentur an Czech Airlines für umgerechnet 2,6 Millionen Euro.<ref>airliners.de – Korean Air kauft sich für 2,6 Millionen Euro bei Czech Airlines ein., 12. April 2013.</ref>

Mit der 2007 gegründeten Jin Air betreibt Korean Air eine Billigfluggesellschaft.

Übernahme von Asiana Airlines

Am 16. November 2020 wurde bekanntgegeben, dass Korean Air 63,9 % an dem einheimischen Konkurrenten Asiana Airlines für 1,62 Milliarden Dollar übernehmen will.<ref>In a deal worth $1.6 billion, Korean Air acquires Asiana Airlines. In: aviation24.be. 16. November 2020, abgerufen am 16. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Korean Air to spend $1.6 billion to become Asiana Airlines’ top shareholder. In: reuters.com. 16. November 2020, abgerufen am 16. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Billigfluggesellschaften Air Busan und Air Seoul sollen mit Jin Air fusionieren. Alle drei Fluggesellschaften werden danach gemeinsam als Jin Air auftreten.<ref>Andrew Curran: Korean Air to rebrand all LCCs as Jin Air after merger. In: ch-aviation. 3. Dezember 2024, abgerufen am 19. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Für den Zusammenschluss wurden Genehmigungen von Kartellbehörden aus besonders wichtigen Märkten (China, EU, Japan, UK, und USA) sowie dem Heimatmarkt Südkorea benötigt.<ref>Kim Hyun-bin: Korean Air delays merger of Asiana to 2024. The Korea Times, 29. März 2021, abgerufen am 19. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Südkorea genehmigte die Übernahme im Februar 2022 unter Auflagen, da unter anderem auf 26 internationalen- und 14 Inlandsstrecken ein Monopol bestehen würde. So muss Korean Air Slots an Mitbewerber abgeben und darf den Flugpreis auf diesen Routen für die nächsten zehn Jahre nicht anheben. Gleichzeitig darf die Anzahl der Sitzplätze nicht verringert werden.<ref>Lee Seung-hoon: 공정위, 대한항공·아시아나 합병 ‘조건부 승인’. 22. Februar 2022, abgerufen am 19. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

China genehmigte die Übernahme im Dezember 2022, unter der Bedingung, dass Korean Air Slots an Fluggesellschaften abgeben müsse.<ref>Park Jae-hyuk: All eyes on EU after China approves Korean Air's Asiana acquisition. The Korea Times, 27. Dezember 2022, abgerufen am 19. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Vereinigte Königreich folgte im März 2023, nachdem Korean Air sich verpflichtete, sieben Slots pro Woche an den Flughäfen Incheon und London-Heathrow an Virgin Atlantic abzugeben. Virgin Atlantic geht dabei ein Codeshare-Abkommen ein und muss diese Slots für mindestens drei Jahre nutzen. Ein Verkauf oder Übertragen dieser Zeitfenster ist innerhalb der drei Jahre nicht gestattet.<ref>Andrew Curran: UK greenlights Korean Air / Asiana merger. In: ch-aviation. 3. März 2023, abgerufen am 19. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Japan erlaubte die Fusion Ende Januar 2024, Korean Air muss allerdings Slots auf Strecken von Südkorea nach Osaka, Sapporo, Nagoya und Fukuoka abgeben.<ref>Chang Dong-woo: (LEAD) Korean Air says Japan’s antitrust regulator approves merger with Asiana Airlines. Yonhap News Agency, 31. Januar 2024, abgerufen am 19. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die EU äußerte ursprünglich Bedenken, da man weniger Wettbewerb im Passagier- und Luftfrachtmarkt zwischen Korea und der EU fürchtete.<ref>EU's Korean Air-Asiana merger review yet to resume over ‘missing information’ in submitted remedies. The Korea Times, 16. November 2023, abgerufen am 19. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Korean Air schlug deshalb im Oktober 2023 vor, Verkehrsrechte auf den Strecken von Seoul nach Barcelona, Frankfurt, Paris und Rom sowie Flugzeuge und Besatzung an die Billigfluggesellschaft T’way Air abzugeben. Außerdem soll die Frachtsparte von Asiana, Asiana Cargo, veräußert werden.<ref>[단독] 대한항공, “티웨이항공에 기재와 승무원까지도 이관”. 7. Oktober 2023, abgerufen am 19. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die finale Genehmigung wurde im November 2024 erteilt.<ref>Korean Air gets final approval from the EC on Asiana merger. In: Korean Air. 28. November 2024, abgerufen am 19. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Das US-amerikanische Department of Justice kündigte im Mai 2023 an, den Kauf zu blockieren, falls im Nachgang der Fusion nur noch eine marktbeherrschende Fluggesellschaft auf dem südkoreanischen Markt existieren sollte. Korean Air bot deshalb an, internationale Routen, Flugzeuge und Besatzung an Air Premia abzugeben, was das DOJ aber ablehnte.<ref>K. E. D. Global: US antitrust body blocks $1.4 bn Korean Air-Asiana deal. 22. Mai 2023, abgerufen am 19. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>조윤희 기자: 대한항공, 유럽·미주 노선에 승무원까지 경쟁사에 넘기나. In: MK. Maeil Business Newspaper, 18. Oktober 2023, abgerufen am 19. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das DOJ genehmigte die Übernahme im Dezember 2024.<ref>Korean Air has crossed the last gateway to the merger with Asiana Airlines. Maeil Business Newspaper, 3. Dezember 2024, abgerufen am 19. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weitere Genehmigungen durch „nicht essentielle“ Länder erfolgten durch: Türkei (Februar 2021), Taiwan (Mai 2021), Thailand (Mai 2021), die Philippinen (Mai 2021)*, Malaysia (September 2021), Vietnam (November 2021), Singapur (Februar 2022) und Australien (September 2022).<ref>Korean Air gets approval from the EC on Asiana merger. In: Korean Air. 13. Februar 2024, abgerufen am 19. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Korean Air und Air Incheon kündigten im August 2024 an, einen Vertrag zum Verkauf der Frachtsparte von Asiana unterzeichnet zu haben.<ref>Rebecca Jeffrey: Korean signs Asiana cargo sale agreement with Air Incheon. 7. August 2024, abgerufen am 19. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Verkauf im Wert von 322,5 Millionen US-Dollar soll bis Juni 2025 abgeschlossen werden.<ref>Jeong Ji-seong, Chang Iou-chung: Air Incheon signs deal to acquire Asiana Airlines’ cargo division — 매일경제 영문뉴스 펄스(Pulse). 17. Januar 2025, abgerufen am 19. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die Übernahme wurde am 12. Dezember 2024 abgeschlossen, Korean Air übernimmt 63,88 % der Anteile für 1,05 Milliarden US-Dollar.<ref>Andrew Curran: Korean Air completes acquisition of Asiana Airlines. In: ch-aviation. 13. Dezember 2024, abgerufen am 19. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Korean Air acquires 63.88% stake in Asiana Airlines. In: Korean Air. 12. Dezember 2024, abgerufen am 19. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Asiana soll bis Ende 2026 weiterhin eigenständig operieren und danach vollständig in Korean Air integriert werden.<ref>Jeong Jiseong: Korean Air and Asiana Airlines have been reborn as the world’s top 10 “mega carriers” with annual sales of 21 trillion won, but practical integration will take place two years later. Maeil Business Newspaper, 11. Dezember 2024, abgerufen am 19. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 11. März 2025 präsentierte man eine neue Corporate Identity. Vorgestellt wurden unter anderem eine neue Bemalung mit neuem Logo sowie ein neues Menü für die Bordverpflegung.<ref>Ramsey Qubein: Preparing For Merger, Korean Air Revamps Livery, Inflight Meals And Lounges. 11. März 2025, abgerufen am 11. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Korean Air Aerospace Division

Korean Air ist auch in der Luft- und Raumfahrtforschung und -produktion tätig. Die Korean Air Aerospace Division (KAL-ASD) produziert lizenzierte Versionen der Hubschrauber vom Typ MD Helicopters MD 500 und Sikorsky UH-60 sowie die Northrop F-5E/F-Kampfflugzeuge.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Aircraft System Integration auf der Unternehmenswebsite. (Memento vom 28. März 2017 im Internet Archive) (englisch), abgerufen am 27. März 2017 (Website teilweise mit der veralteten Adobe-Flash-Technik).</ref> Rumpfteile sowie Tragflächen für die durch Korea Aerospace Industries in Lizenz gebauten koreanischen General Dynamics F-16 (KF-16) wurden hergestellt, zudem Teile für verschiedene zivile Flugzeugmuster, einschließlich der Boeing 737, Boeing 747, Boeing 777, Boeing 787 sowie für Airbus A330 und Airbus A380.<ref>Korean Air Aerospace Division (KAA), globalsecurity.org (englisch), abgerufen am 27. März 2017.</ref>

Im Jahr 1991 entwarf und flog die Aerospace Division das Leichtflugzeug Korean Air Chang-Gong 91.<ref>Korean industry makes show debut. Flight International: 13, 26. August 1989</ref> Seit 2004 entwickelt Korean Air auch UAVs, wie die KUS-7, welche 2007 erstmals flog.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />UAV Development auf der Unternehmenswebsite. (Memento vom 28. März 2017 im Internet Archive) (englisch), abgerufen am 27. März 2017 (Website teilweise mit der veralteten Adobe-Flash-Technik).</ref>

Außer der Wartung der eigenen Flugzeuge führt Korean Air auch Wartungen für das amerikanische Militär in Asien durch und unterhält eine Forschungsabteilung mit Schwerpunkt auf Trägersysteme, Satelliten, Verkehrsflugzeuge, Militärflugzeuge, Hubschrauber und Simulationssysteme.

Im Oktober 2012 schloss ein koreanisches Konsortium, darunter Korea Aerospace Industries und Korean Air, eine Vereinbarung mit Bombardier Aerospace, um ein 90-Sitze-Turbopropverkehrsflugzeug zu entwickeln.<ref>Kyong-Ae Choi (8. Oktober 2012): South Korea Consortium in Talks With Bombardier About Developing Passenger Plane. Wall Street Journal. Abgerufen am 23. Dezember 2016.</ref>

Flugziele

Korean Air fliegt vom Flughafen Incheon nahe Seoul neben Städten innerhalb Südkoreas auch Ziele in Asien, Europa, Ozeanien, Nordamerika sowie im Mittleren Osten an. Im deutschsprachigen Raum werden Frankfurt, Wien und Zürich angeflogen.<ref>Korean Air destination(s). In: koreanair.com. Abgerufen am 12. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Flotte

Datei:HL8245 - Korean Air Lines - Boeing 737-8Q8(WL) - ICN (17198887181).jpg
Boeing 737-800 der Korean Air
Datei:HL7554 - Korean Air Lines - Airbus A330-323 - ICN (16718314530).jpg
Airbus A330-300 der Korean Air
Datei:HL7605 - Korean Air Lines - Boeing 747-4B5F(ER) - ICN (16092928804).jpg
Boeing 747-400ERF der Korean Air Cargo
Datei:HL7783 - Korean Air Lines - Boeing 777-3B5(ER) - ICN (15862239993).jpg
Boeing 777-300ER der Korean Air

Aktuelle Flotte

Mit Stand Januar 2026 besteht die Flotte der Korean Air aus 175 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 10,8 Jahren:<ref>Korean Air Lines Fleet Details and History. In: planespotters.net. 10. Januar 2026, abgerufen am 10. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Flugzeugtyp Anzahl bestellt<ref>Airbus: Orders & Deliveries. In: airbus.com. 31. Dezember 2023, abgerufen am 12. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Boeing: Orders & Deliveries. In: boeing.com. 31. Dezember 2023, abgerufen am 12. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Korean Air new A350F customer. In: airbus.com. 31. Oktober 2025, abgerufen am 23. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Anmerkungen Sitzplätze<ref>koreanair.com – Flotte (englisch), abgerufen am 2. November 2017</ref><ref>Ch-aviationKorean Air (englisch), abgerufen am 2. November 2017</ref>
(First/Business/Eco+/Eco)
Durchschnittsalter
Airbus A220-300 010 einer inaktiv 140 (-/-/-/140) 07,6 Jahre
Airbus A321neo 019 031 182 (-/8/-/174) 01,8 Jahre
Airbus A330-200 006 betrieben für T’way Air 260 (-/18/-/242)
246 (-/18/-/228)
14,9 Jahre
Airbus A330-300 017 zwei inaktiv 284 (-/24/-/260)
276 (-/24/-/252)
272 (-/24/-/248)
20,0 Jahre
Airbus A350-900 002 004 311 (-/28/-/283) 01,1 Jahre
Airbus A350-1000 020 – offen –
Airbus A380-800 006 einer inaktiv; mit Duty-free Shop an Bord 407 (12/94/-/301) 13,0 Jahre
Boeing 737-800 002 mit Winglets ausgestattet 138 (-/12/-/126) 14,2 Jahre
Boeing 737-900 009 188 (-/8/-/180) 22,3 Jahre
Boeing 737-900ER 006 mit Winglets ausgestattet 173 (-/8/-/165) 13,6 Jahre
Boeing 737 MAX 8 006 006 158 (-/8/-/150) 05,5 Jahre
Boeing 737 MAX 10 012 Auslieferung vsl. ab Ende 2029<ref>Dominik Sipinski: Korean Air converts 12 B737-8s to -10s. In: ch-aviation.com. 7. August 2025, abgerufen am 11. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> – offen –
Boeing 747-8 004 368 (6/48/-/314) 09,2 Jahre
Boeing 777-300 004 eine inaktiv 338 (-/41/-/297) 26,6 Jahre
Boeing 777-300ER 027 zwei betrieben für T'Way Air 368 (-/40/32/296)
294 (6/53/34/201)
291 (8/56/-/227)
291 (8/42/-/227)
11,6 Jahre
Boeing 777-9 020 – offen –
Boeing 787-9 018 002 eine inaktiv; vier betrieben für Air Premia 344 (-/-/35/309)
278 (-/24/-/254)
269 (-/24/-/245)
07,6 Jahre
Boeing 787-10 014 026 + 10 Optionen<ref>Korean Air Commits to Up to 50 Boeing Widebodies to Strengthen Future Long-Haul Fleet. 22. Juli 2024, abgerufen am 22. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 325 (-/36/-/289) 00,9 Jahre
Geschäftsreiseflugzeuge
Boeing 737-700 (BBJ) 001 mit Winglets ausgestattet VIP 16,4 Jahre
Boeing 787-8 001 10,9 Jahre
Frachtflugzeuge der Korean Air Cargo
Airbus A350-1000F 007 Cargo
Boeing 747-400ERF 004 eine inaktiv 20,3 Jahre
Boeing 747-8F 007 12,0 Jahre
Boeing 777F 012 10,7 Jahre
Gesamt 175 128 10,9 Jahre

Aktuelle Sonderbemalungen

Flugzeugtyp Luftfahrzeugkennzeichen Bemalung Zeitraum Bild
Airbus A321neo HL8557 „100th Airbus Aircraft“ seit April 2024 Datei:HL8557@PEK (20250222092140).jpg
Boeing 777-300ER HL7783 SkyTeam seit April 2015 Datei:HL7783@HKG (20190501122900).jpg
HL8346 „200th Boeing“ seit Mai 2019 Datei:Korean Air (200th Boeing Sticker), HL8346, Boeing 777-3B5 ER (53213336746).jpg

Zuvor eingesetzte Flugzeuge

Datei:Korean Air Lines Boeing 727-46 Green-1.jpg
Boeing 727-100 der Korean Air Lines im Jahr 1976
Datei:McDonnell Douglas DC-10-30, Korean Air Lines AN0953827.jpg
McDonnell Douglas DC-10-30 der Korean Air Lines im Jahr 1983

In der Vergangenheit betrieb Korean Air unter anderem folgende Flugzeugtypen:

Zwischenfälle

Korean Air hatte unter ihren verschiedenen Namen von 1969 bis Juli 2022 insgesamt 17 Totalverluste von Flugzeugen, davon allein fünf Boeing 747 „Jumbo Jet“. Bei 10 davon kamen insgesamt 726 Personen ums Leben.<ref>Daten über die Fluggesellschaft Korean Air Lines - KAL im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref><ref>Daten über die Fluggesellschaft Korean Air im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref> Auszüge:

  • Am 20. April 1978 wurde eine Boeing 707-300B auf dem Flug von Paris über Anchorage nach Seoul nahe Murmansk von sowjetischen Abfangjägern beschossen und zur Notlandung gezwungen. Die Maschine änderte in unbeabsichtigter Weise ihren Kurs und drang dadurch in sowjetischen Luftraum ein. Da die Piloten die Aufforderung ignorierten, den Suchoi Su-15 zu folgen, wurden zwei Abfangraketen abgefeuert. Zwei Passagiere verloren dadurch ihr Leben, eine Tragfläche wurde beschädigt. Es kam zu einer Notlandung, nach der die weiteren 97 Passagiere und zwölf Crewmitglieder von den Russen geborgen wurden. (siehe auch Korean-Air-Lines-Flug 902)
  • Am 29. November 1987 explodierte über der Andamanensee an Bord einer Boeing 707 auf dem Flug von Bagdad über Abu Dhabi, Bangkok nach Seoul eine von zwei nordkoreanischen Agenten an Bord gebrachte Bombe. Die Attentäterin, die nordkoreanische Geheimagentin Kim Hyon-hui, sagte in ihrem fragwürdigen Geständnis aus, sie habe die Bombe auf Weisung Kim Jong-ils an Bord geschmuggelt (siehe auch Korean-Air-Flug 858).<ref>SÜDKOREA: Einsames Jahr. In: Der Spiegel. Nr. 16, 1988, S. 92–98 (online18. April 1988).</ref> Alle 115 Menschen an Bord der Boeing 707-300C kamen ums Leben.
  • Am 6. August 1997 verunglückte eine Boeing 747-300 in Guam am Flughafen Antonio B. Won Pat.<ref name="Dirkmaat, 2002">D.C. Dirkmaat: Recovery and Interpretation of the Fatal Fire Victim: The Role of Forensic Anthropology. In: W. D. Haglund, M. H. Sorg (Hrsg.): Advances in Forensic Taphonomy Method, Theory and Archaeological Perspectives. CRC Press, Boca Raton 2000, S. 451–472.</ref> Bei diesem schweren Unfall starben 227 Menschen, 27 überlebten den Absturz (siehe auch Korean-Air-Flug 801).
  • Am 22. Dezember 1999 verunglückte eine Boeing 747-200F kurz nach dem Start vom Flughafen London-Stansted. Die vier Besatzungsmitglieder überlebten den Unfall nicht. Auslösende Unfallursache war ein defektes, nicht repariertes Fluglageinstrument, dessen Fehlerwarnung die Piloten nicht beachteten. Als der Jet in die Kurve ging, verließ sich der Kommandant auf dieses Instrument, so dass die Maschine außer Kontrolle und in einen Sturzflug geriet (siehe auch Korean-Air-Cargo-Flug 8509).

Nuss-Affäre

Am 5. Dezember 2014 verzögerte sich der Flug 086 von New York City nach Seoul-Incheon mit einer A380-800, weil ein Flugbegleiter Frau Cho Hyun-ah in der Ersten Klasse Macadamianüsse erstens unaufgefordert und zweitens in der Verpackung und nicht in einer Schale serviert hatte. Erzürnt setzte sie daraufhin durch, dass das Flugzeug zum Gate umkehrte und der Purser als Chef des Flugbegleiters das Flugzeug verließ. Frau Cho Hyun-ah ist die Tochter von Cho Yangho, dem Chef der Fluggesellschaft, und zu dem Zeitpunkt selber im Management der Fluggesellschaft tätig. Der Familie Cho gehören 10 % der Anteile an Korean Air.<ref>„Nuss-Affäre“. Korean Air droht Flugverbot. In: Der Spiegel. 17. Dezember 2014, abgerufen am 10. November 2020.</ref> Eine Woche später trat sie von allen Ämtern zurück und entschuldigte sich öffentlich.<ref>Korean Airlines' Nuss-Skandal. Purser musste niederknien. In: aeroTelegraph. 13. Dezember 2014, abgerufen am 10. November 2020.</ref> Der Fall hatte hohe Wellen geschlagen und galt als Symbol für eine Generation „arroganter und verwöhnter Nachkommen“ einflussreicher familiengeführter südkoreanischer Unternehmen. Am 24. Dezember 2014 verhaftete die koreanische Polizei einen mit der Untersuchung betrauten Mitarbeiter des Transportministeriums, der sich mit dem Purser via Textnachrichten und Anrufe ausgetauscht haben soll. Der Purser wiederum steht wegen Vernichtung und Vorenthaltung von Beweismaterial unter Verdacht.<ref>Nuss-Ausraster wird zur Staatsaffäre. In: aeroTelegraph. 27. Dezember 2014, abgerufen am 10. November 2020.</ref> Anfang 2015 wurde Cho Hyun-ah zu einem Jahr Gefängnisstrafe verurteilt. Im Mai 2015 ist die Strafe im Berufungsverfahren in 2. Instanz in eine zehnmonatige Haftstrafe zur Bewährung auf zwei Jahre gemildert worden.<ref>Südkorea Strafmaß in der „Nuss-Affäre“ geknackt. In: Deutsche Welle. 22. Mai 2015, abgerufen am 26. Mai 2015.</ref> Der Flugbegleiter erhielt eine finanzielle Entschädigung von umgerechnet 16.000 Euro.<ref>„Nuss-Affäre“: Schadenersatz für knienden Flugbegleiter, ORFon am 19. Dezember 2018</ref>

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Commons: Korean Air – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />