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Christine Lambrecht

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Christine Lambrecht (2022)
Unterschrift von Christine Lambrecht
Unterschrift von Christine Lambrecht

Christine Lambrecht [<templatestyles src="IPA/styles.css" />'lampʁɛçt]<ref>Bundesregierung: Justizministerin Lambrecht. In: Facebook. 27. Juni 2019, abgerufen am 17. Januar 2023.</ref> (* 19. Juni 1965 in Mannheim) ist eine deutsche Politikerin (SPD). Sie war im Kabinett Scholz von Dezember 2021 bis Januar 2023 Bundesministerin der Verteidigung. Zuvor war sie im Kabinett Merkel IV von Juni 2019 bis Dezember 2021 Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz und von Mai bis Dezember 2021 auch Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Von März 2018 bis Juni 2019 war Lambrecht Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister der Finanzen. Von 2011 bis 2013 war sie stellvertretende Fraktionsvorsitzende sowie von Dezember 2013 bis September 2017 erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion. Von 1998 bis 2021 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages.

Leben

Christine Lambrecht wurde als Tochter von Karin und Günther Lambrecht in Mannheim geboren und wuchs in Viernheim auf.<ref>Trauerportal Archiv – Mannheimer Morgen. Abgerufen am 1. Januar 2022.</ref> Dort besuchte sie die Albertus-Magnus-Schule und machte 1984 ihr Abitur. Im Anschluss absolvierte sie ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Mannheim sowie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und legte 1992 das Erste juristische Staatsexamen ab. Das anschließende Rechtsreferendariat absolvierte Lambrecht am Landgericht Darmstadt. An der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer bestand sie 1995 einen Aufbaustudiengang zur Magistra der Verwaltungswissenschaften und legte im selben Jahr die Zweite Staatsprüfung ab. Danach arbeitete Lambrecht als selbstständige Rechtsanwältin in Viernheim. Zudem lehrte sie bis 1998 als Dozentin für Handels- und Gesellschaftsrecht an der Berufsakademie Mannheim.

Politik

Im Jahr 1982 trat Lambrecht in die SPD ein und war von 1985 bis 2001 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Viernheim, deren Vorsitz sie von 1997 bis 2001 innehatte. Von 1989 bis 1997 war sie zudem Mitglied des Kreistags des Landkreises Bergstraße.

Von 1998 bis 2021 war Lambrecht Mitglied des Deutschen Bundestages. Anfangs (1998 und 2002) errang sie ein Direktmandat im Wahlkreis Bergstraße, danach (2005, 2009, 2013 und 2017) scheiterte sie viermal in Folge und zog über die Landesliste in den Bundestag ein. Während ihrer ersten Legislaturperiode (1998–2002) war sie ordentliches Mitglied im Rechts-, Sport- und einem Untersuchungsausschuss. Zudem engagierte sie sich im Arbeitskreis der SPD-Bundestagsfraktion zur Umsetzung des Atomausstiegs. In der Fraktion gehört sie der Parlamentarischen Linken an.<ref>Mitglieder der Parlamentarischen Linken. Abgerufen am 9. Juni 2018.</ref>

In der 15. Wahlperiode des Deutschen Bundestages (2002–2005) wurde Lambrecht ordentliches Mitglied des Rechtsausschusses sowie Sprecherin für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung. Außerdem war sie stellvertretende rechtspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion. In der darauf folgenden Wahlperiode (2005–2009) war Lambrecht Mitglied im Ältestenrat des Deutschen Bundestages. Von 2009 bis 2011 war sie rechtspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion. Im April 2011 wurde sie dann zur stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion für die Bereiche Inneres und Rechtspolitik gewählt und war zudem seit Mai 2011 im Vermittlungsausschuss vertreten. Nach der Bundestagswahl 2013 und den abgeschlossenen Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU/CSU wurde Lambrecht im Dezember 2013 mit 95,1 Prozent von der SPD-Bundestagsfraktion zur Ersten Parlamentarischen Geschäftsführerin der Fraktion gewählt.

Von 2007 bis 2017 war sie Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Bergstraße und Mitglied des Landesvorstands der SPD Hessen und von 2009 bis 2019 stellvertretende Vorsitzende des SPD-Bezirks Hessen-Süd.<ref>Christine Lambrecht, MdB. Bundesministerium für Finanzen, 14. März 2018, abgerufen am 26. April 2019.</ref>

Im Jahr 2019 wurde sie Bundesjustizministerin. Mit der Entlassung von Franziska Giffey als Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend übernahm Lambrecht am 20. Mai 2021 auch ihr Ressort. Sie führte damit bis Dezember 2021 zwei Bundesministerien.

Zur Bundestagswahl 2021 trat sie nicht mehr an, was sie bereits im September 2020 öffentlich machte.<ref>Christine Lambrecht kandidiert nicht mehr für den Bundestag. In: Der Spiegel, 7. September 2020, abgerufen am 21. Mai 2021.</ref>

Auf Vorschlag von Bundeskanzler Olaf Scholz ernannte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sie am 8. Dezember 2021 zur Bundesministerin der Verteidigung im Kabinett Scholz. Sie war die dritte Frau in Folge in diesem Amt. Am 16. Januar 2023 kündigte Lambrecht ihren Rücktritt als Verteidigungsministerin an, der schließlich am 19. Januar 2023 erfolgte.<ref name="sz23-01-13">Juri Auel, Martin Tofern, Mike Szymanski: Verteidigungsministerin Lambrecht will offenbar kommende Woche zurücktreten. In: Süddeutsche Zeitung. Abgerufen am 13. Januar 2023.</ref>
Sie war mehrfach für ihre Amtsführung kritisiert worden, unter anderem bezüglich ihrer zurückhaltenden Politik in Fragen der Waffenlieferungen an die Ukraine. Angezweifelt wurden ihre Kompetenz in Rüstungsfragen und auch ihre Medienkompetenz nach Veröffentlichung eines vielfach kritisierten Videos zu Silvester.<ref>Christoph Hickmann, Matthias Gebauer, Veit Medick: (S+) Rückzug von Christine Lambrecht: Bundesministerin der Verstörung. In: Der Spiegel. 14. Januar 2023, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 14. Januar 2023]).
Pleiten, Pech und Pannen: Lambrechts Fehler, Lambrechts Fettnäpfchen. In: Der Spiegel. 13. Januar 2023, abgerufen am 14. Januar 2023.</ref>

Bundesjustizministerin

Im Juni 2019 wurde sie Nachfolgerin von Katarina Barley als Bundesjustizministerin.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />BMJV begrüßt neue Ministerin. (Memento vom 30. Juni 2019 im Internet Archive) Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, 27. Juni 2019. Abgerufen am 21. Mai 2021.</ref> Wegen des Wechsels mehrerer Mitarbeiter des Ministeriums wurde Kritik an ihr geübt.<ref>Kritik an Personalpolitik von Bundesjustizministerin Lambrecht. In: Handelsblatt, 1. Juli 2019. Abgerufen am 21. Mai 2021.</ref> Im Oktober 2019 stellte sie wesentliche Punkte ihrer Agenda vor.<ref>Christian Rath: „Nicht nur Sonntagsreden“. In: Legal Tribune Online, 10. Oktober 2019. Abgerufen am 21. Mai 2021.</ref>

Netzwerkdurchsetzungsgesetz

Ein Projekt ihrer Agenda war eine Verschärfung des Netzwerk­durch­setzungs­gesetzes.<ref>Marcus Heithecker, Jacques Schuster: Justizministerin will Beleidigungen im Internet schärfer bestrafen. In: Die Welt, 13. Oktober 2019. Abgerufen am 21. Mai 2021.</ref> Lambrecht wollte 2019 zusätzlich eine Meldepflicht für Upload-Plattformen einführen.<ref>Sandra May: Justizministerin Christine Lambrecht fordert Anzeigepflicht für soziale Netzwerke Artikel vom 17. Oktober 2019 auf der Webseite onlinehaendler-news.de. Abgerufen am 21. Mai 2021.</ref>
Die Betreiber sollten der Polizei Offizialdelikte anzeigen.<ref>Frankfurter Allgemeine Zeitung, Facebook soll Hass anzeigen vom 13. Oktober 2019. Abgerufen am 21. Mai 2021.</ref> Als Beispiel nannte sie Morddrohungen, Volksverhetzung und Fälle schwerer Beleidigungen. Gemeint ist damit vor allem die sogenannte Hasskriminalität.<ref>taz, Löschen und verfolgen vom 16. Oktober 2019. Abgerufen am 21. Mai 2021.</ref> Eine Klarnamenpflicht im Internet lehnte Lambrecht hingegen ab.<ref>beck-aktuell, Justizministerin Lambrecht gegen Klarnamenpflicht im Netz vom 13. September 2019. Abgerufen am 21. Mai 2021.</ref> Die Änderung des Netzwerk­durch­setzungs­gesetzes trat schließlich am 28. Juni 2021 in Kraft.

Paketboten-Schutz-Gesetz

Unter ihrer Leitung trug das Bundesjustizministerium zum Entstehen des Paketboten-Schutz-Gesetzes vom 15. November 2019 bei.<ref>Gesetz zur Einführung einer Nachunternehmerhaftung in der Kurier-, Express- und Paketbranche zum Schutz der Beschäftigten (Paketboten-Schutz-Gesetz), Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 40 vom 22. November 2019, Seite 1602.</ref> Mit dem Paketboten-Schutz-Gesetz wird eine Umgehung von Arbeitnehmer­rechten verhindert. Es werden Unternehmen stärker in die Pflicht genommen und die Nachunternehmer­haftung auch in dieser Branche eingeführt. Es sind diejenigen, die Aufträge an andere Unternehmen weitergeben, dafür verantwortlich, dass hinreichende Arbeitsbedingungen herrschen und Sozialabgaben korrekt gezahlt werden.

Verbraucherverträge

Sie ließ mehrere Bestimmungen im BGB mit dem Gesetz für faire Verbraucher­verträge ändern. Unter anderem wurde die Pflicht eingeführt, das beim telefonischen Vertragsschluss Gesprochene schriftlich zu dokumentieren, bevor ein Vertrag endgültig in Kraft tritt. Das Gesetz wurde im Dezember 2020 vom Bundeskabinett beschlossen<ref>Bundesministerium der Justiz: Bundeskabinett beschließt Gesetz für faire Verbraucherverträge. Bundesministerium der Justiz, 16. Dezember 2020, abgerufen am 23. Januar 2023.</ref> und am 21. Juni 2021 im Bundestag verabschiedet.<ref>Sandra Schmid: Deutscher Bundestag – Gesetz für „faire Verbraucherverträge“ verabschiedet. In: bundestag.de. Deutscher Bundestag, 24. Juni 2021, abgerufen am 23. Januar 2023.</ref> Die einzelnen Bestimmungen traten schrittweise bis Juli 2022 in Kraft.<ref>Gesetz für faire Verbraucherverträge im Bundesgesetzblatt-Online-Archiv, Bundesgesetzblatt Teil 1 2021, Nr. 53 vom 17. August 2021, Bundesanzeiger Verlag, abgerufen am 24. Januar 2023.</ref>

Mietrecht

Zu Beginn ihrer Amtszeit äußerte sie, dass Enteignungen privater Wohnungsunternehmen als „letztes Mittel“ möglich sein sollten.<ref>Tagesschau: Justizministerin Lambrecht – Enteignungen als „letztes Mittel“.</ref>

Die Mietpreisbremse für Neuvermietungen werde um fünf Jahre verlängert und verschärft. Zuviel gezahlte Miete könne künftig rückwirkend für zweieinhalb Jahre zurückgefordert werden.

Waffenrecht

Nach dem Mord an Walter Lübcke setzte sich Lambrecht für eine Verschärfung des Waffenrechts ein.<ref>Justizministerin will Waffenrecht verschärfen. In: Spiegel Online, 30. August 2019.</ref>

Strafprozessrecht

Im Zuge der geplanten Reform der Strafprozessordnung sollen Verfahren in Zukunft nicht mehr unnötig verzögert werden können, etwa indem ein Beweisantrag immer wieder gestellt wird. Rechte der Betroffenen würden damit nicht beschnitten.

Es liegt der Gesetzesentwurf für ein Unternehmens-Sanktionenrecht vor.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Referentenentwurf (Memento vom 19. Oktober 2019 im Internet Archive).</ref> Lambrecht warb anlässlich der Vorstellung ihrer Agenda noch einmal für ihren Entwurf eines Unternehmens-Sanktionenrecht. Essenziell seien auch Sanktionen, die der wirtschaftlichen Stärke entsprechen. Die bisherige Obergrenze für Geldbußen von 10 Millionen Euro sei bei großen Unternehmen nicht angemessen.

Materielles Strafrecht

Nach der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung in Mülheim an der Ruhr widersprach sie im Juli 2019 aufkommenden Forderungen nach einer Senkung des Strafmündigkeitsalters von derzeit 14 Jahren.<ref>Tagesschau: Nach mutmaßlicher Vergewaltigung – Lambrecht gegen Strafmündigkeit unter 14.</ref>

Ihre Absichtserklärungen zu Änderungen einzelner Tatbestände des Strafgesetzbuchs betrafen z. B. das Filmen von Toten nach Verkehrsunfällen (vgl. Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs und von Persönlichkeitsrechten durch Bildaufnahmen) und das so genannte Upskirting, also das Fotografieren unter den Rock.<ref>Spiegel Online, Upskirting soll strafbar werden vom 12. September 2019. Abgerufen am 21. Mai 2021.</ref> Zudem sollte der Tatbestand Üble Nachrede und Verleumdung gegen Personen des politischen Lebens gemäß § 188 StGB verschärft werden.<ref>Zeit Online, Justizministerin will Politiker besser vor Hass schützen vom 8. Oktober 2019. Abgerufen am 21. Mai 2021.</ref> Das Verbrennen von ausländischen Flaggen sollte unter Strafe gestellt werden (§ 104 StGB).<ref>Die Welt, Justizministerin will das Verbrennen von Flaggen bestrafen vom 26. November 2019. Abgerufen am 21. Mai 2021.</ref> Für die strafrechtliche Ahndung von Taten, in denen Antisemitismus zum Ausdruck kommt (vgl. § 46 StGB), forderte sie mehr Konsequenz, die Gesetze seien vorhanden.<ref>Zeit Online, „Antisemitische Taten müssen mit aller Konsequenz verfolgt werden“ vom 13. Oktober 2019. Abgerufen am 21. Mai 2021.</ref>

Familienrecht

Die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz wurde für das Jahr 2020 als Gesetzesvorhaben geplant, aber nicht umgesetzt.<ref>Interview mit dem Bayerischen Rundfunk, Kinderrechte: Christine Lambrecht, Bundesjustizministerin (SPD) vom 20. November 2019.</ref>

Entgegen den eingeholten Expertenmeinungen<ref>Thesenpapier der Arbeitsgruppe zur Reform des Sorge- und Umgangsrechts. (PDF) Abgerufen am 15. Dezember 2022.</ref> zur Reform des Sorge- und Umgangsrechts vertritt sie die Auffassung, dass unverheiratete Väter, deren Vaterschaft rechtlich anerkannt ist, mit Geburt des Kindes – anders als Mütter – nicht automatisch sorgeberechtigt sein sollen, sondern die Zustimmung der Kindesmutter notwendig bleiben soll.<ref>LTO: BMJV: Kein automatisches Sorgerecht für unverheiratete Väter. Abgerufen am 10. August 2020.</ref>

Lambrecht strebte eine Reform des Sorgerechts an, um Frauen, die zum Zeitpunkt der Geburt eines Kindes mit der leiblichen Mutter verheiratet sind, oder die die Mutterschaft anerkennen, automatisch ebenfalls zur Mutter des Kindes zu machen. Eine Stiefkindadoption wäre somit entbehrlich.<ref>Wolfgang Janisch: Sorgerecht: Reform für lesbische Paare. In: Süddeutsche Zeitung. 20. August 2020, abgerufen am 21. Mai 2021.</ref>

Bundesverteidigungsministerin

Am 8. Dezember 2021 wurde Lambrecht, Nachfolgerin von Annegret Kramp-Karrenbauer, als Bundesverteidigungsministerin vereidigt.<ref>Deutscher Bundestag – Stenografischer Bericht 5. Sitzung. (PDF; 209 kB) Plenarprotokoll 20/5. In: dserver.bundestag.de. Deutscher Bundestag, 8. Dezember 2021, abgerufen am 10. April 2024.</ref>

Allgemeines

Lambrecht kündigte als Bundesministerin der Verteidigung eine ständige Evaluierung der Auslandseinsätze der Bundeswehr an, sodass es jederzeit eine Ausstiegsstrategie gebe.<ref>Netzpolitik.org, Die überraschende Verteidigungsministerin, abgerufen am 20. Januar 2022</ref> Das Beschaffungswesen müsse modernisiert werden.<ref>Stuttgarter Nachrichten, Stuttgart Germany: Christine Lambrecht: Künftige Verteidigungsministerin will Auslandseinsätze prüfen. Abgerufen am 6. Dezember 2021.</ref> Anfang 2022 soll Lambrecht laut anonymen Aussagen aus Ministeriumskreisen mehrmals versucht haben, den Generalinspekteur der Bundeswehr faktisch zu entmachten; dabei sollten die ihm unterstellten Bereiche auf ihre Staatssekretäre verteilt werden. Das Verteidigungsministerium dementierte dies.<ref>Lars Petersen: Machtkampf im Bendlerblock: Verteidigungsministerin Lambrecht will obersten Soldaten entmachten. 21. Januar 2022, abgerufen am 26. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 16. Januar 2023 bat Lambrecht Bundeskanzler Olaf Scholz um ihre Entlassung. Dieser Schritt hatte sich schon mehrere Tage lang angekündigt. „Die monatelange mediale Fokussierung auf meine Person lässt eine sachliche Berichterstattung und Diskussion über die Soldatinnen und Soldaten, die Bundeswehr und sicherheitspolitische Weichenstellungen im Interesse der Bürgerinnen und Bürger Deutschlands kaum zu“, hieß es in ihrer Erklärung.<ref>Erklärung der Bundesministerin der Verteidigung. In: Bundesministerium der Verteidigung, 16. Januar 2023 (abgerufen am 16. Januar 2023).</ref> Am 19. Januar 2023 wurde sie schließlich entlassen; Boris Pistorius folgte ihr nach. Am 28. März 2023 wurde sie mit einem Großen Zapfenstreich im Bendlerblock offiziell verabschiedet.<ref>Ex-Verteidigungsministerin: Bundeswehr verabschiedet Christine Lambrecht mit Großem Zapfenstreich. In: zeit.de. 28. März 2023, abgerufen am 28. März 2023.</ref> Lambrecht verarbeitete ihre Zeit als Verteidigungsministerin in ihren 2025 im Eigenverlag erschienenen Memoiren Auf Stöckelschuhen durch Absurdistan. Der Buchtitel bezieht sich auf einen Truppenbesuch in Mali aus dem April 2022, nach dem Lambrecht für ihre Schuhwahl kritisiert worden war.<ref>Stefan Kuzmany: (S+) Meinung: Christine Lambrechts Bekenntnisse: Neues von den Stöckelschuhen. In: Der Spiegel. 10. Juli 2025, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 17. Juli 2025]).</ref>

Kontroversen

Zugang zum Amt

Christiane Hübscher, Hauptstadtkorrespondentin des ZDF, sprach im Mai 2022 über den Start der Verteidigungsministerin im Amt. Sie stellte zum Beispiel Unterschiede zur Vorgängerin Von der Leyen heraus. Während diese in den ersten Wochen viele Akten gelesen und mit vielen Militärs gesprochen hätte, habe Lambrecht erstaunlich wenig Interesse gezeigt. Obendrein habe sie zunächst einmal einen Urlaub genommen. Man sei im Ministerium erstaunt gewesen.<ref name=":0">Christiane Hübscher: Kann sie Verteidigung? Wie Christine Lambrecht durch ihr Amt stolpert | Inside PolitiX. In: YouTube. ZDFheute Nachrichten, 14. Mai 2022, abgerufen am 5. Januar 2026.</ref>

Den ersten Shitstorm habe Lambrecht erhalten, als sie sich bei einem Truppenbesuch in Mali nicht an die Richtlinien für die geeignete Bekleidung gehalten hatte. Statt mit Wüstenstiefeln oder wenigstens festem Schuhwerk sei sie „mit ihren geliebten High-heels“ in die Wüste gekommen.<ref name=":1">Lambrecht tritt zurück Diese Pannen leistete sich die Verteidigungsministerin. In: Ruhr Nachrichten. 16. Januar 2023, abgerufen am 5. Januar 2026.</ref><ref name=":0" /> Ferner war die Ministerin der Meinung, als zivile Ressortführung könne sie sich Zeit damit lassen, die Dienstgrade der Soldaten zu lernen.<ref>Christian Deutschländer: Lambrecht und die Truppe: Die ersten Schritte müssen stimmen. In: Merkur.de. 21. Dezember 2021, abgerufen am 5. Januar 2026.</ref><ref name=":1" />

Lieferungen an die Ukraine

Lambrecht äußerte sich im Januar 2022 besorgt über den russischen Truppenaufmarsch an der ukrainischen Grenze<ref>Agence France-Presse, Lambrecht verurteilt russischen Aufmarsch an ukrainischer Grenze scharf, 14. Januar 2022</ref> und veranlasste neben anderen Hilfslieferungen die Lieferung von 5000 Militärhelmen an das ukrainische Militär.<ref>Wolfram Weimer: Person der Woche: Lambrecht, Ministerin der 5000 Helme, n-tv vom 1. Februar 2022</ref> Die Lieferung verzögerte sich und erfolgte nach dem Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine.<ref>n-tv Nachrichten: Ukrainisches Militär erhält die 5000 Helme. Abgerufen am 5. März 2022.</ref> Die Bundeswehr lieferte schließlich bis Mai 2022 ein größeres Arsenal an Waffen, darunter 3000 Panzerfäuste, 500 Stinger-Flugabwehrsysteme, über 2000 Strela-2-Flugabwehrsysteme, 8 Millionen Schuss Munition, 100 Maschinengewehre MG3, 50 Fahrzeuge für den medizinischen Transport, 14 gepanzerte Fahrzeuge, 23.000 Schutzhelme, 2600 Schutzwesten, Nachtsichtgeräte und weitere Waffensysteme.<ref>Süddeutsche Zeitung: Weitere Waffen aus Deutschland in der Ukraine eingetroffen. Abgerufen am 13. Mai 2022.</ref><ref>Spiegel Online: Deutschland liefert 2000 Panzerfäuste an die Ukraine. Abgerufen am 13. Mai 2022.</ref> Weitere Lieferungen folgten.<ref>Militärische Unterstützungsleistungen für die Ukraine | Bundesregierung. Abgerufen am 23. Januar 2023.</ref>

In der Ende 2022 sich verstärkenden Diskussion um die mögliche Lieferung von Leopard-2-Panzern an die Ukraine verbot sie nach einem Medienbericht ihrem Ministerium, den eigenen Bestand an den Panzern Leopard 2 und Leopard 1 überhaupt zu erfassen, da Kenntnis lieferbarer Bestände möglicherweise weiteren Druck auf den Bundeskanzler Olaf Scholz hätte aufbauen können. Ihr Nachfolger im Amt Boris Pistorius ordnete unmittelbar nach Dienstantritt eine entsprechende Prüfung an, der CDU-Verteidigungsexperte Roderich Kiesewetter äußerte sich fassungslos darüber, dass diese Überprüfung erst ein Jahr nach Kriegsbeginn stattfände.<ref>Lambrecht soll kurz vor Rücktritt Leopard-Bestandsaufnahme verboten haben. In: Focus. 21. Januar 2023, abgerufen am 21. Januar 2023.</ref>

Helikopterflüge und Rücktrittsforderungen

Im Mai 2022 geriet sie in die Kritik, als durch ein von Lambrecht aufgenommenes Instagram-Bild<ref>Bundeswehr: Lambrecht nahm Foto ihres Sohnes im Helikopter selbst auf. In: Der Spiegel. 16. November 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 16. November 2022]).</ref> bekannt wurde, dass sie ihren Sohn in einem Bundeswehrhubschrauber der Flugbereitschaft zu einem Truppenbesuch in Schleswig-Holstein mitfliegen ließ, um anschließend nach Sylt zum Urlaub weiterzufahren. Die juristisch ausgebildete Ministerin beteuerte, dass alle Regeln eingehalten worden seien. Eine Rechtsgrundlage für den Mitflug von Familienmitgliedern ohne dienstlichen Bezug wurde aber teils bezweifelt.<ref>Die beiden Problemfrauen im Kabinett Scholz welt.de am 21. Mai 2022.</ref>

Christiane Hübscher vom ZDF gestand der Ministerin zu, dass so eine solche Mitnahme auch bei anderen Ministern üblich sei. In Kriegszeiten werde eine Ministerin aber kritischer beurteilt. Negativ sei anzumerken, dass Lambrecht den Medien vorsorglich mit gerichtlichen Schritten gedroht habe. Außerdem kritisierte Hübscher, dass Lambrecht mit ihrem Foto die sensible Cockpit-Technologie eines Regierungshelikopters öffentlich gemacht habe.<ref name=":0" />

Autoren des Magazins Der Spiegel sahen im Mitflug ihres Sohnes und anderen kritisierten Punkten „kein wirkliches Problem“, hingegen kritisierten sie scharf Lambrechts Arbeit. Dabei stützten sie sich auf Indiskretionen aus dem Verteidigungsministerium, mit denen sie, so das RND Redaktionsnetzwerk Deutschland, „gefüttert“ worden seien:<ref>Markus Decker: Umstrittene Verteidigungsministerin: Christine Lambrecht will sich durchbeißen. In: RedaktionsNetzwerk Deutschland, 22. Mai 2022. rnd.de.</ref> Sie habe sich nicht eingearbeitet, keine konkreten Pläne entwickelt und führe keine Leitungsklausuren, Generalstagungen oder Treffen mit NATO-Partnern durch.<ref>Matthias Gebauer, Konstantin von Hammerstein, Veit Medick, Christian Teevs: Die Null-Bock-Ministerin. In: Der Spiegel Nr. 20 vom 14. Mai 2022. spiegel.de.</ref>

Am Neujahrstag 2023 veröffentlichte Lambrecht auf ihrem persönlichen Instagram-Account ein Video mit einer Silvester-Ansprache, in der sie sagte: „[…] Mitten in Europa tobt ein Krieg. Und damit verbunden waren für mich ganz viele besondere Eindrücke […] Viele, viele Begegnungen mit interessanten und tollen Menschen, dafür sage ich ein herzliches Dankeschön […]“. Das Video wurde in der Silvesternacht im Freien im Lärm des Berliner Silvesterfeuerwerks aufgenommen. Inhalt und Inszenierung wurden als taktlos und unangemessen kritisiert. Mehrere Unionspolitiker forderten den Rücktritt der Ministerin.<ref>Korte: Lambrecht-Video „würdelos“. In: ZDF Mediathek. Abgerufen am 6. Januar 2023.</ref>

Am 13. Januar bestätigte das Umfeld Lambrechts erstmals, dass sich die Verteidigungsministerin entschieden habe, in der folgenden Woche zurückzutreten.<ref name="sz23-01-13" /> Kurz zuvor war ein Spiegel-Artikel über die Missstände in der Bundeswehr erschienen, in der Lambrechts Amtsführung von einem Ministerialen des Verteidigungsministeriums als „palliativ“ bewertet worden war.<ref>Matthias Gebauer, Konstantin von Hammerstein: (S+) Zeitenwende bei der Bundeswehr: Heerjemine – wie schlimm es um die Truppe wirklich steht. In: Der Spiegel. 13. Januar 2023, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 13. Januar 2023]).</ref>

Strukturreform der Bundeswehr

Lambrechts Vorgängerin Kramp-Karrenbauer hatte gemeinsam mit Generalinspekteur Eberhard Zorn im Mai 2021 ein „Eckpunktepapier“ zur Strukturreform der Bundeswehr vorgestellt. Diese hatte das Ziel, die Bundeswehr schlanker zu machen und dafür Stäbe zugunsten der Truppe zu reduzieren.<ref>AKK veröffentlicht Bundeswehr-Reformpapier: Zeitpunkt der Umgestaltung wirft Fragen auf. Merkur.de, 19. Mai 2021</ref> Nach ihrem Amtsantritt stoppte Lambrecht diese Reform und ordnete zunächst eine Bestandsaufnahme an.<ref>Thomas Wiegold: Lambrecht ordnet grundlegende Bestandsaufnahme der Bundeswehr an – Strukturplanungen der Vorgängerin gestoppt. Augengeradeaus, 27. Januar 2022.</ref> Die Ergebnisse dieser Bestandsaufnahme wurden erst im Januar 2023 veröffentlicht und erhielten vor allem Prüfaufträge statt konkrete Reformvorschläge.<ref>Lambrecht legt Reformvorschläge für Bundeswehr vor. Spiegel Online, 5. Januar 2023.</ref> Für dieses Vorgehen wurde Lambrecht kritisiert. Der ehemalige Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels beispielsweise konstatierte, man habe dadurch ein Jahr verloren.<ref>"Sie hätte besser Nein gesagt". T-online, 16. Januar 2023.</ref>

Lambrecht setzte jedoch eine von Kramp-Karrenbauer und Zorn angestoßene Änderung der militärischen Führungsstruktur um: Im Juni 2022 kündigte sie an, die Bundeswehr erhalte zum 1. Oktober ein zentral in Berlin angesiedeltes Führungskommando, das territoriale Führungsaufgaben bündeln solle. Erster Befehlshaber werde General Carsten Breuer, der zuletzt den Corona-Krisenstab leitete.<ref>Bundeswehr erhält zentrales Führungskommando. ZEIT Online, abgerufen am 27. Juli 2022.</ref><ref>Kramp-Karrenbauer will nationales Führungskommando. Münchner Merkur, abgerufen am 16. Januar 2023.</ref>

Fehlende Waffen und Munition

Peter Carstens hielt es Ende 2022 in der FAZ für unerklärlich, dass die Bundeswehr Monate nach der russischen Invasion der Ukraine und Bewilligung eines Sondervermögens von 100 Milliarden Euro trotz parlamentarischer Nachfrage kaum Waffen bestellt habe. Offenbar wurden Bestellvorgänge auch nicht vorbereitet und dem Deutschen Bundestag vorgelegt, und ihre Haushaltsplanung für 2023 sehe sogar weniger Ausgaben vor. Munition sei trotz eklatantem Mangel gar nicht bestellt worden; man müsse folglich fragen, ob Lambrecht überhaupt einsatzfähige Streitkräfte wolle.<ref>Peter Carstens: Lambrechts Versagen: Die Armee ist immer noch blank. In: FAZ.net. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 3. Dezember 2022]).</ref> Nachdem Lambrecht Ende 2022 Finanzminister Lindner aufgefordert hatte, weitere Finanzmittel für Munition zur Verfügung zu stellen, antwortete das Finanzministerium, dass Bestellungen nach seiner Kenntnis nicht an fehlenden Haushaltsmitteln scheiterten, und bot Hilfestellung bei der Organisation von Planungsprozessen im Verteidigungsministerium an. Lambrecht habe bei der Planung für den Bundeshaushalt 2023 gar nicht auf zusätzlichen Bedarf hingewiesen. Das sei jedoch Aufgabe des Verteidigungsministeriums gewesen.<ref>Carsten Hoffmann dpa: Munition: Lambrecht erhält Ansage aus Finanzministerium. 1. Dezember 2022, abgerufen am 3. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Und dann bietet Lindner Lambrecht süffisant Hilfe bei ihrer Amtsführung an. Abgerufen am 3. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Haushaltspolitiker Sebastian Schäfer hielt es für nicht nachvollziehbar, warum Lambrechts Ministerium nicht deutlich schneller bestellt habe.<ref>n-tv Nachrichten: Lambrecht bittet Lindner um Geld für Munition. Abgerufen am 3. Dezember 2022.</ref> Seit Jahren sei das Problem mangelnder Munition bekannt, der Krieg in der Ukraine habe es drastisch verschärft und das Bundeswehrbeschaffungsbeschleunigungsgesetz und das Sondervermögen hätten bereits alle Möglichkeiten geboten, selbständig zu bestellen.<ref>Peter Carstens, Berlin: Geld für Bundeswehr: Finanzministerium erteilt Lambrecht scharfe Abfuhr. In: FAZ.net. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 4. Dezember 2022]).</ref>

Anschaffung des Flugzeugtyps F-35 für die Bundeswehr

Umstritten ist der Kauf von US-amerikanischen Mehrzweckkampfflugzeugen F-35 unter Ministerin Lambrecht. Deutschland zahlt nach Medienberichten des Magazins Focus 286 Millionen Euro pro Flugzeug, die Schweiz hingegen nur 167 Millionen. Außerdem habe das Verteidigungsministerium auch auf den sogenannten „Offset“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), also die üblichen Kompensationsaufträge für die eigene Industrie, völlig verzichtet, während die Schweizer Regierung sichergestellt habe, dass fast 50 Prozent der Auftragssumme durch Beteiligung und Gegengeschäfte an die Schweiz zurückfließen. Zudem wird kritisiert, dass Wartung und Upgrades der F-35 ausschließlich von den US-Rüstungskonzernen vorgenommen werden sollen, so dass Deutschland weder einen Einblick noch eine Teilhabe an der Technik (IP {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) der Flieger erhält und damit einen ganzen Generationszyklus lang technologisch abgehängt wird. Damit bleibe Deutschland auch in der Wartung völlig abhängig vom 25 Jahre weiter andauernden Wohlwollen der USA.<ref>Focus.de: Warum zahlt die Schweiz für die F-35 so viel weniger, Frau Lambrecht?, 8. Dezember 2022</ref> Die Betrachtung des Focus berücksichtigte allerdings möglicherweise nicht, dass beide Länder unterschiedliche Waffenpakete bestellt hatten. Unklar ist ferner, inwiefern Kosten für Betrieb und Unterhalt berücksichtigt wurden.<ref>Bluewin.ch: Warum zahlt Deutschland für den F-35 viel mehr als die Schweiz?, 12. Dezember 2022</ref>

Gesellschaftliches Engagement

Von 2010 bis 2018 war Lambrecht ehrenamtliche Vizepräsidentin der THW-Bundesvereinigung.<ref>Führungswechsel bei der THW-Bundesvereinigung. In: Bundesanstalt Technisches Hilfswerk. 17. April 2018, abgerufen am 16. August 2019.</ref>

Seit 2022 ist Lambrecht Kuratoriumsmitglied der DFB-Stiftung Sepp Herberger.<ref>DFB-Stiftungen: Neuendorf übernimmt Leitung von zwei Kuratorien. Abgerufen am 5. September 2023.</ref>

Privates

Lambrecht war von 2015 bis 2019 mit ihrem langjährigen Lebensgefährten, dem SPD-Politiker und ehemaligen Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Hacker (* 1949), verheiratet. Mit ihm hat sie einen im Jahr 2000 geborenen Sohn.<ref>www.taz.de.</ref> Sie ist evangelisch-lutherischer Konfession.<ref>Biografie beim Deutschen Bundestag</ref>

Veröffentlichungen

Weblinks

Einzelnachweise

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Thomas Dehler (FDP, 1949–1953) | Fritz Neumayer (FDP, 1953–1956) | Hans-Joachim von Merkatz (DP, 1956–1957) | Fritz Schäffer (CSU, 1957–1961) | Wolfgang Stammberger (FDP, 1961–1962) | Ewald Bucher (FDP, 1962–1965) | Karl Weber (CDU, 1965) | Richard Jaeger (CSU, 1965–1966) | Gustav Heinemann (SPD, 1966–1969) | Horst Ehmke (SPD, 1969) | Gerhard Jahn (SPD, 1969–1974) | Hans-Jochen Vogel (SPD, 1974–1981) | Jürgen Schmude (SPD, 1981–1982) | Hans A. Engelhard (FDP, 1982–1991) | Klaus Kinkel (FDP, 1991–1992) | Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP, 1992–1996) | Edzard Schmidt-Jortzig (FDP, 1996–1998) | Herta Däubler-Gmelin (SPD, 1998–2002) | Brigitte Zypries (SPD, 2002–2009) | Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP, 2009–2013) | Heiko Maas (SPD, 2013–2018) | Katarina Barley (SPD, 2018–2019) | Christine Lambrecht (SPD, 2019-2021) | Marco Buschmann (FDP, 2021-2024) | Volker Wissing (parteilos, 2024-2025) | Stefanie Hubig (SPD, seit 2025) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

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Franz-Josef Wuermeling (CDU, 1953–1962) | Bruno Heck (CDU, 1962–1968) | Aenne Brauksiepe (CDU, 1968–1969) | Käte Strobel (SPD, 1969–1972) | Katharina Focke (SPD, 1972–1976) | Antje Huber (SPD, 1976–1982) | Anke Fuchs (SPD, 1982) | Heiner Geißler (CDU, 1982–1985) | Rita Süssmuth (CDU, 1985–1988) | Ursula Lehr (CDU, 1988–1991) | 1991–1994: Hannelore Rönsch (CDU, Familie & Senioren)Angela Merkel (CDU, Frauen & Jugend) | Claudia Nolte (CDU, 1994–1998) | Christine Bergmann (SPD, 1998–2002) | Renate Schmidt (SPD, 2002–2005) | Ursula von der Leyen (CDU, 2005–2009) | Kristina Schröder (CDU, 2009–2013) | Manuela Schwesig (SPD, 2013–2017) | Katarina Barley (SPD, 2017–2018) | Franziska Giffey (SPD, 2018–2021) | Christine Lambrecht (SPD, 2021) | Anne Spiegel (B90/Grüne, 2021–2022) | Lisa Paus (B90/Grüne, 2022–2025) | Karin Prien (CDU, seit 2025)

siehe auch: Amtsinhaber seit 1953

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Theodor Blank (CDU, 1955–1956) | Franz Josef Strauß (CSU, 1956–1963) | Kai-Uwe von Hassel (CDU, 1963–1966) | Gerhard Schröder (CDU, 1966–1969) | Helmut Schmidt (SPD, 1969–1972) | Georg Leber (SPD, 1972–1978) | Hans Apel (SPD, 1978–1982) | Manfred Wörner (CDU, 1982–1988) | Rupert Scholz (CDU, 1988–1989) | Gerhard Stoltenberg (CDU, 1989–1992) | Volker Rühe (CDU, 1992–1998) | Rudolf Scharping (SPD, 1998–2002) | Peter Struck (SPD, 2002–2005) | Franz Josef Jung (CDU, 2005–2009) | Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU, 2009–2011) | Thomas de Maizière (CDU, 2011–2013) | Ursula von der Leyen (CDU, 2013–2019) | Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU, 2019–2021) | Christine Lambrecht (SPD, 2021–2023) | Boris Pistorius (SPD, seit 2023) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

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Angela Merkel (CDU) | Olaf Scholz (SPD) | Heiko Maas (SPD) | Horst Seehofer (CSU) | Katarina Barley (SPD, bis 27. Juni 2019) | Christine Lambrecht (SPD, ab 27. Juni 2019) | Peter Altmaier (CDU) | Hubertus Heil (SPD) | Julia Klöckner (CDU) | Ursula von der Leyen (CDU, bis 17. Juli 2019) | Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU, ab 17. Juli 2019) | Franziska Giffey (SPD, bis 20. Mai 2021) | Jens Spahn (CDU) | Andreas Scheuer (CSU) | Svenja Schulze (SPD) | Anja Karliczek (CDU) | Gerd Müller (CSU) | Helge Braun (CDU)

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