Zum Inhalt springen

Fritz Fischer (Biathlet)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 1. April 2026 um 09:08 Uhr durch imported>Alexander Worster (Werdegang: ich habe den Tippfehler "asus" zu "aus" verändert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Fritz Fischer Vorlage:SportPicto
Fritz Fischer (2012)
Voller Name Friedrich Fischer
Verband Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg BR Deutschland
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Geburtstag 22. September 1956
Geburtsort Kelheim
Karriere
Beruf Biathlontrainer
Verein SC Ruhpolding
Trainer Norbert Baier
Debüt im Weltcup 1981
Weltcupsiege 10 (7 Einzelsiege)
Status zurückgetreten
Karriereende 1993
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
WM-Medaillen 2 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 3 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Bronze 1984 Sarajevo Staffel
Silber 1988 Calgary Staffel
Gold 1992 Albertville Staffel
 Biathlon-Weltmeisterschaften
Silber 1981 Lahti Staffel
Bronze 1985 Ruhpolding Staffel
Bronze 1987 Lake Placid Staffel
Bronze 1989 Feistritz Einzel
Silber 1989 Feistritz Mannschaft
Gold 1991 Lahti Staffel
Gold 1993 Borowez Mannschaft
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 1. (1987/88)
2. (1986/87)
 

Friedrich „Fritz“ Fischer (* 22. September 1956 in Kelheim) ist ein ehemaliger deutscher Biathlet und Biathlontrainer.

Werdegang

Fritz Fischer wuchs als Sohn eines Maurers mit drei Schwestern und zwei Brüdern in Kelheim auf, seine Mutter stammte aus einer hier ansässigen Landwirtsfamilie. Mit 14 Jahren nahm er eine Schlosserlehre auf. Sportliche Betätigung fand für ihn nach eigener Darstellung vor allem in der Natur und bei der Mitarbeit in der Landwirtschaft auf dem Bauernhof des Großvaters statt. Mit 15 Jahren unternahm er mit Freunden eine 22-stündige Tour am Montblanc Der Start von Fischers Biathlon-Karriere war ein 5000-Meter-Langlauf zu Beginn der Wehrdienstpflicht, bei dem Fischer schneller als sein Ausbilder war. Dieser hat sich für die Sportkarriere von Fischer eingesetzt und für eine Versetzung nach Bad Reichenhall gesorgt. Später ging es zum Biathlon, wo der frühere Bundestrainer Jürgen Seifert den Skijäger entdeckte. Mit 24 Jahren zog er in seine Wahlheimat Ruhpolding, den Standort des Biathlon-Leistungszentrums.<ref name = "mittelbay">Biathlon-Legende Fischer feiert den 60er. 23. September 2016, abgerufen am 12. April 2025.</ref>

Mit 23 Jahren wurde er für die Olympische Winterspiele 1980 in Lake Placid nominiert, wo er im Sprintrennen über 10 Kilometer den 27. Platz belegte. Nach seinem Debüt im Biathlon-Weltcup 1981 konnte er im Januar 1984 seinen ersten Einzelsieg erringen. Bei den Olympischen Winterspielen 1984 in Sarajewo gewann er in der Staffel mit Ernst Reiter, Walter Pichler und Peter Angerer die Bronzemedaille. In der Saison 1986/87 wurde er Zweiter im Gesamtweltcup, den er in der folgenden Saison gewinnen konnte.

Bei Weltmeisterschaften gewann er zwischen 1981 und 1993 sechs Medaillen mit der Staffel und der Mannschaft. Sein größter WM-Erfolg im Einzelrennen war die Bronzemedaille über 20 Kilometer bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 1989.

Sein größter Erfolg war der Gewinn der Goldmedaille mit der 4 × 7,5-km-Staffel bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville, seiner vierten Olympiateilnahme. Vier Jahre vorher war er der Fahnenträger der bundesdeutschen Mannschaft bei der Schlussfeier der Olympischen Winterspiele 1988 in Calgary, bei denen er mit der Staffel die Silbermedaille gewonnen hatte. Nach den Biathlon-Weltmeisterschaften 1993, bei denen er im Mannschaftswettbewerb mit Frank Luck, Steffen Hoos und Sven Fischer Weltmeister wurde, beendete er seine aktive Karriere

Seit 1996 betreibt Fischer seinen eigenen Biathlon Camp in Ruhpolding.<ref>Biathlon-Legende Fritz Fischer wird 60. 22. September 2016, abgerufen am 12. April 2025.</ref>

2006 wurde ihm der Bayerische Sportpreis in der Kategorie „Botschafter des bayerischen Sports“ verliehen.<ref>Sportpreis 2006 – BAYERISCHER SPORTPREIS. Abgerufen am 12. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Er war als Disziplintrainer der deutschen Herren-Nationalmannschaft tätig und danach als Trainer des Biathlonnachwuchses im Chiemgau am Stützpunkt Ruhpolding. Ab der Saison 2010/11 bis zum Ende der Saison 2013/14 mit dem Höhepunkt der olympischen Winterspiele in Sotschi war er nochmals Disziplintrainer der deutschen Männermannschaft.<ref>Fischer: "Habe Biathlon immer im Herzen". 27. April 2023, abgerufen am 12. April 2025.</ref> Danach arbeitete er als Scout für den DSV.

Fischers Brüder Georg und Markus waren ebenfalls aktive Biathleten. Er ist in zweiter Ehe verheiratet und dreifacher Vater.<ref name = "mittelbay" />

Statistik

Weltcup

Weltcupsiege

Einzelrennen Staffelrennen
Nr. Datum Ort Disziplin
1. Vorlage:DatumZelle SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Pontresina Einzel (20 km)
2. Vorlage:DatumZelle Bulgarien 1971Datei:Flag of Bulgaria (1971-1990).svg Borowez Sprint (10 km)
3. Vorlage:DatumZelle Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Ruhpolding Sprint (10 km)
4. Vorlage:DatumZelle OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Hochfilzen Einzel (20 km)
5. Vorlage:DatumZelle NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Steinkjer Einzel (20 km)
6. Vorlage:DatumZelle NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Steinkjer Sprint (10 km)
Nr. Datum Ort Disziplin
1. Vorlage:DatumZelle Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Ruhpolding Staffel (4 × 7,5 km)<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1
2. Vorlage:DatumZelle Bulgarien 1971Datei:Flag of Bulgaria (1971-1990).svg Borowez Staffel (4 × 7,5 km)<templatestyles src="FN/styles.css" /> 2
3. Vorlage:DatumZelle DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberhof Staffel (4 × 7,5 km)<templatestyles src="FN/styles.css" /> 3
4. Vorlage:DatumZelle KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Canmore Mannschaft (20 km)<templatestyles src="FN/styles.css" /> 3
<templatestyles src="FN/styles.css" />
<templatestyles src="FN/styles.css" /> <templatestyles src="FN/styles.css" />
2 
Mit Ernst Reiter, Alois Reiter und Herbert Fritzenwenger.
<templatestyles src="FN/styles.css" />

Olympische Winterspiele

Einzel Sprint Staffel
Olympische Winterspiele 1980
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lake Placid
27.
Olympische Winterspiele 1984
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikDatei:Flag of Yugoslavia (1946–1992).svg Sarajevo
7. 8. Bronze 3.
Olympische Winterspiele 1988
KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Calgary
23. 12. Silber 2.
Olympische Winterspiele 1992
FrankreichDatei:Flag of France.svg Albertville
Gold 1.

Weltmeisterschaften

Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Einzel Sprint Staffel Mannschaft
Weltmeisterschaften 1981
FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lahti
5. 19. Silber 2. nicht
ausgetragen
Weltmeisterschaften 1982
SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Minsk
15. 15. 4.
Weltmeisterschaften 1983
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Antholz
10. 13. 4.
Weltmeisterschaften 1985
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Ruhpolding
16. 6. Bronze 3.
Weltmeisterschaften 1986
NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Oslo
22. 17. DSQ
Weltmeisterschaften 1987
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Lake Placid
9. 40. Bronze 3.
Weltmeisterschaften 1989
OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Feistritz an der Drau
Bronze 3. 17. 6. Silber 2.
Weltmeisterschaften 1990
SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Minsk / NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Oslo
25. 46.
Weltmeisterschaften 1991
FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Lahti
13. 6. Gold 1.
Weltmeisterschaften 1993
BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Borowez
Gold 1.

Weblinks

Commons: Fritz Fischer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1968: Tichonow, Pusanow, Gundarzew, Mamatow (Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS) | 1972: Tichonow, Safin, Bjakow, Mamatow (Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS) | 1976: Jelisarow, Bjakow, Kruglow, Tichonow (Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS) | 1980: Alikin, Tichonow, Barnaschow, Aljabjew (Sowjetunion 1955Datei:Flag of the Soviet Union (1955-1980).svg URS) | 1984: Wassiljew, Kaschkarow, Šalna, Bulygin (SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg URS) | 1988: Wassiljew, Tschepikow, Papou, Medwedzew (SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg URS) | 1992: Groß, Steinigen, Kirchner, F. Fischer (DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER) | 1994: Groß, Luck, Kirchner, S. Fischer (DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER) | 1998: Groß, Sendel, S. Fischer, Luck (DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER) | 2002: Hanevold, Andresen, Gjelland, Bjørndalen (NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR) | 2006: Groß, Rösch, S. Fischer, Greis (DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER) | 2010: Hanevold, T. Bø, Svendsen, Bjørndalen (NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR) | 2014: Lesser, Böhm, Peiffer, Schempp (DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg GER) | 2018: Femling, Nelin, Samuelsson, Lindström (SchwedenDatei:Flag of Sweden.svg SWE) | 2022: Lægreid, T. Bø, J. T. Bø, Christiansen (NorwegenDatei:Flag of Norway.svg NOR) | 2026: Claude, Jacquelin, Fillon Maillet, Perrot (FrankreichDatei:Flag of France.svg FRA) Vorlage:Klappleiste/Ende<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Sommer
Deutsches Kaiserreich Deutsches ReichDatei:Flag of Germany (1867–1919).svg

1896–1904 keine Fahnenträger1906 Georg Hax1908 Wilhelm Kaufmann1912 Karl Halt

Deutsches Reich Deutsches ReichDatei:Flag of Germany (3-2).svg

1920/24 keine Teilnahme1928 Ernst Paulus1932 Georg Gehring

Deutsches Reich Deutsches Reich NSDatei:Flag of the German Reich (1935–1945).svg

1936 Hans Fritsch (E) / Toni Merkens (S)

Unter alliierter Besatzung Deutschland 1946Datei:Flag of Germany (1946-1949).svg

1948 keine Teilnahme

Deutschland Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg

1952 Friedel Schirmer (E) / Herbert Klein (S)

Saarland Saarland 1947Datei:Flag of Saar (1947–1956).svg

1952 Toni Breder (E) / Herbert Kesel (S)

Gesamtdeutsche Mannschaft Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch 1956Datei:Flag of Germany.svg

1956 Karl-Friedrich Haas (E) / Klaus Richtzenhain (S) • Reiterspiele: Fritz Thiedemann (E) + (S)

Gesamtdeutsche Mannschaft Deutschland Mannschaft GesamtdeutschDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg

1960 Fritz Thiedemann (E) / Ingrid Krämer (S) • 1964 Ingrid Engel-Krämer (E) / Bernhard Britting (S)

BR Deutschland Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg

1968 Wilfried Dietrich (E) / Ingrid Becker (S) • 1972 Detlef Lewe (E) / Carsten Keller (S) • 1976 Hans Günter Winkler (E) / Annegret Richter (S) • 1980 keine Teilnahme1984 Willi Kuhweide (E) / Ulrike Meyfarth (S) • 1988 Reiner Klimke (E) / Anja Fichtel (S)

DDR Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg

1968 Karin Balzer (E) / Dieter Schubert (S) • 1972 Manfred Wolke (E) / Renate Stecher (S) • 1976 Hans-Georg Reimann (E) / Ruth Fuchs (S) • 1980 Kristina Richter (E) / Waldemar Cierpinski (S) • 1984 keine Teilnahme1988 Ulf Timmermann (E) / Olaf Heukrodt (S)

Deutschland DeutschlandDeutschland

1992 Manfred Klein (E) / Nicole Uphoff (S) • 1996 Arnd Schmitt (E) / Birgit Fischer (S) • 2000 Birgit Fischer (E) / Heike Drechsler (S) • 2004 Ludger Beerbaum (E) / Kathrin Boron (S) • 2008 Dirk Nowitzki (E) / Katrin Wagner-Augustin (S) • 2012 Natascha Keller (E) / Kristof Wilke (S) • 2016 Timo Boll (E) / Sebastian Brendel (S) • 2020 Laura Ludwig, Patrick Hausding (E) / Ronald Rauhe (S) • 2024 Anna-Maria Wagner, Dennis Schröder (E) / Laura Lindemann, Max Rendschmidt (S)

Winter
Deutsches Reich Deutsches ReichDatei:Flag of Germany (3-2).svg

1924 keine Teilnahme1928 Karl Neuner1932 Martin Schröttle

Deutsches Reich Deutsches Reich NSDatei:Flag of the German Reich (1935–1945).svg

1936 Georg von Kaufmann (E) / nicht überliefert (S)

Unter alliierter Besatzung Deutschland 1946Datei:Flag of Germany (1946-1949).svg

1948 keine Teilnahme

Deutschland Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg

1952 Helmut Böck (E) / Andreas Ostler (S)

Saarland Saarland 1947Datei:Flag of Saar (1947–1956).svg

1952 keine Teilnahme1956 Gesamtdeutsche Mannschaft

Gesamtdeutsche Mannschaft Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch 1956Datei:Flag of Germany.svg

1956 Andreas Ostler (E) + (S)

Gesamtdeutsche Mannschaft Deutschland Mannschaft GesamtdeutschDatei:Flag of the German Olympic Team (1960-1968).svg

1960 Helmut Recknagel (E) / Georg Thoma (S) • 1964 Georg Thoma (E) / Ortrun Enderlein (S)

BR Deutschland Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg

1968 Hans Plenk (E) / Franz Keller (S) • 1972 Walter Demel (E) / Wolfgang Zimmerer (S) • 1976 Wolfgang Zimmerer (E) / Rosi Mittermaier (S) • 1980 Urban Hettich (E) / Irene Epple (S) • 1984 Monika Pflug (E) / Peter Angerer (S) • 1988 Peter Angerer (E) / Fritz Fischer (S)

DDR Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg

1968 Thomas Köhler (E) / Klaus-Michael Bonsack (S) • 1972 Klaus-Michael Bonsack (E) / Wolfgang Scheidel (S) • 1976 Meinhard Nehmer (E) / Ulrich Wehling (S) • 1980 Jan Hoffmann (E) / Frank Ullrich (S) • 1984 Frank Ullrich (E) / Karin Enke (S) • 1988 Frank-Peter Roetsch (E) / Christa Rothenburger (S)

Deutschland DeutschlandDeutschland

1992 Wolfgang Hoppe (E) / Antje Misersky (S) • 1994 Mark Kirchner (E) / Claudia Pechstein (S) • 1998 Jochen Behle (E) / Gunda Niemann (S) • 2002 Hilde Gerg (E) / Georg Hackl (S) • 2006 Kati Wilhelm (E) / Claudia Pechstein (S) • 2010 André Lange (E) / Magdalena Neuner (S) • 2014 Maria Höfl-Riesch (E) / Felix Loch (S) • 2018 Eric Frenzel (E) / Christian Ehrhoff (S) • 2022 Claudia Pechstein, Francesco Friedrich (E) / Thorsten Margis (S) • 2026 Katharina Schmid, Leon Draisaitl (E) / Tobias Wendl, Tobias Arlt (S)

(E) = Eröffnungsfeier, (S) = Schlussfeier
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

1958: Wiklund, Gunneriusson, Ohlin, Nilsson (SWE) | 1959: Melanin, Sokolow, Pschenizyn (URS) | 1961: Huuskonen, Repo, Tyrväinen (FIN) | 1962: Melanin, Pschenizyn, Pusanow (URS) | 1963: Melanin, Mescharjakow, Pschenizyn (URS) | 1965: Jordet, Wærhaug, Nordkild (NOR) | 1966: Istad, Tveiten, Nordkild, Jordet (NOR) | 1967: Istad, Tveiten, Wærhaug, Jordet (NOR) | 1969: Tichonow, Mamatow, Safin, Gundarzew (URS) | 1970: Tichonow, Mamatow, Safin, Uschakow (URS) | 1971: Tichonow, Mamatow, Safin, Muchitow (URS) | 1973: Tichonow, Safin, Kolmakow, Kowaljow (URS) | 1974: Tichonow, Uschakow, Kruglow, Kolmakow (URS) | 1975: Flöjt, Halonen, Suutarinen, Ikola (FIN) | 1977: Tichonow, Jelisarow, Uschakow, Kruglow (URS) | 1978: Beer, Ullrich, Siebert, Rösch (DDR) | 1979: Beer, Siebert, Ullrich, Rösch (DDR) | 1981: Jung, Jacob, Ullrich, Rösch (DDR) | 1982: Ullrich, Jung, Jacob, Hellmich (DDR) | 1983: Šalna, Kaschkarow, Miloradow, Bulygin (URS) | 1985: Kaschkarow, Šalna, Bulygin, Senkow (URS) | 1986: Kaschkarow, Wassiljew, Medwedzew, Bulygin (URS) | 1987: Roetsch, Jacob, Sehmisch, Wirth (DDR) | 1989: Luck, Sehmisch, Anders, Roetsch (DDR) | 1990: Carrara, Pallhuber, Passler, Zingerle (ITA) | 1991: Groß, Luck, Kirchner, F. Fischer (DEU) | 1993: Pallhuber, Passler, Carrara, Zingerle (ITA) | 1995: Groß, Kirchner, Luck, S. Fischer (DEU) | 1996: Maigurow, Dratschow, Tarassow, Kobelew (RUS) | 1997: Groß, Sendel, S. Fischer, Luck (DEU) | 1999: Ajdarow, Iwaschka, Saschuryn, Ryschankou (BLR) | 2000: Maigurow, Roschkow, Dratschow, Rostowzew (RUS) | 2001: Marguet, Defrasne, Robert, Poirée (FRA) | 2003: Sendel, S. Fischer, Groß, Luck (DEU) | 2004: Luck, Groß, S. Fischer, Greis (DEU) | 2005: Hanevold, Eckhoff, Gjelland, Bjørndalen (NOR) | 2007: Tscheresow, Tschudow, Jaroschenko, Kruglow jr. (RUS) | 2008: Tscheresow, Kruglow jr., Jaroschenko, Tschudow (RUS) | 2009: Svendsen, Berger, Hanevold, Bjørndalen (NOR) | 2011: Bjørndalen, Os, Svendsen, T. Bø (NOR) | 2012: Bjørndalen, Brattsveen, T. Bø, Svendsen (NOR) | 2013: Bjørndalen, L’Abée-Lund, T. Bø, Svendsen (NOR) | 2015: Lesser, Böhm, Peiffer, Schempp (DEU) | 2016: Bjørndalen, T. Bø, J. T. Bø, Svendsen (NOR) | 2017: Wolkow, Zwetkow, Babikow, Schipulin (RUS) | 2019: Birkeland, Christiansen, T. Bø, J. T. Bø (NOR) | 2020: Jacquelin, Fourcade, Desthieux, Fillon Maillet (FRA) | 2021: Lægreid, T. Bø, J. T. Bø, Christiansen (NOR) | 2023: Guigonnat, Claude, Jacquelin, Fillon Maillet (FRA) | 2024: V. Brandt, Nelin, Ponsiluoma, Samuelsson (SWE) | 2025: Strømsheim, T. Bø, Lægreid, J. T. Bø (NOR) Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1978: Frank Ullrich | 1979: Klaus Siebert | 1980: Frank Ullrich | 1981: Frank Ullrich | 1982: Frank Ullrich | 1983: Peter Angerer | 1984: Frank-Peter Roetsch | 1985: Frank-Peter Roetsch | 1986: André Sehmisch | 1987: Frank-Peter Roetsch | 1988: Fritz Fischer | 1989: Eirik Kvalfoss | 1990: Sergei Tschepikow | 1991: Sergei Tschepikow | 1992: Jon Åge Tyldum | 1993: Mikael Löfgren | 1994: Patrice Bailly-Salins | 1995: Jon Åge Tyldum | 1996: Wladimir Dratschow | 1997: Sven Fischer | 1998: Ole Einar Bjørndalen | 1999: Sven Fischer | 2000: Raphaël Poirée | 2001: Raphaël Poirée | 2002: Raphaël Poirée | 2003: Ole Einar Bjørndalen | 2004: Raphaël Poirée | 2005: Ole Einar Bjørndalen | 2006: Ole Einar Bjørndalen | 2007: Michael Greis | 2008: Ole Einar Bjørndalen | 2009: Ole Einar Bjørndalen | 2010: Emil Hegle Svendsen | 2011: Tarjei Bø | 2012: Martin Fourcade | 2013: Martin Fourcade | 2014: Martin Fourcade | 2015: Martin Fourcade | 2016: Martin Fourcade | 2017: Martin Fourcade | 2018: Martin Fourcade | 2019: Johannes Thingnes Bø | 2020: Johannes Thingnes Bø | 2021: Johannes Thingnes Bø | 2022: Quentin Fillon Maillet | 2023: Johannes Thingnes Bø | 2024: Johannes Thingnes Bø | 2025: Sturla Holm Lægreid Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein