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Anton Wladimirowitsch Schipulin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Anton Schipulin Vorlage:SportPicto
Anton Wladimirowitsch Schipulin
Voller Name Anton Wladimirowitsch Schipulin
Verband RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland
Geburtstag 21. August 1987 (38 Jahre)
Geburtsort TjumenRussische SFSR,
SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion
Karriere
Beruf Jurist, Politiker
Verein Dinamo
Trainer Wladimir Putrow
Aufnahme in den
Nationalkader
2008
Debüt im Europacup 2008
Debüt im Weltcup 2009
Weltcupsiege 20 (11 Einzelsiege)
Status zurückgetreten
Karriereende 25. Dezember 2018
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 1 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 3 × Bronzemedaille
EM-Medaillen 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
JWM-Medaillen 4 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
JEM-Medaillen 5 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
EYOF-Medaillen 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Biathlon-Weltmeisterschaften
Bronze 2012 Ruhpolding Verfolgung
Bronze 2013 Nové Město Verfolgung
Silber 2013 Nové Město Massenstart
Silber 2015 Kontiolahti Verfolgung
Gold 2017 Hochfilzen Staffel
Bronze 2017 Hochfilzen Mixed-Staffel
 Biathlon-Europameisterschaften
Bronze 2009 Ufa Sprint
Bronze 2009 Ufa Staffel
 Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
Gold 2006 Presque Isle Staffel
Silber 2007 Martell Einzel
Gold 2008 Ruhpolding Sprint
Gold 2008 Ruhpolding Verfolgung
Gold 2008 Ruhpolding Staffel
Silber 2008 Ruhpolding Einzel
 Biathlon-Junioreneuropameisterschaften
Gold 2007 Bansko Staffel
Silber 2007 Bansko Sprint
Bronze 2007 Bansko Verfolgung
Gold 2008 Nové Město Sprint
Gold 2008 Nové Město Verfolgung
Gold 2008 Nové Město Staffel
Gold 2008 Nové Město Einzel
 Europäisches Olympisches Jugendfestival
Gold 2005 Monthey Sprint
Gold 2005 Monthey Verfolgung
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 2. (2014/15, 2016/17)
Einzelweltcup 2. (2016/17)
Sprintweltcup 2. (2014/15)
Verfolgungsweltcup 2. (2014/15, 2015/16, 2016/17)
Massenstartweltcup 1. (2014/15)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Einzel 1 0 1
Sprint 4 5 3
Verfolgung 5 5 11
Massenstart 1 4 4
Staffel 9 3 4
letzte Änderung: 28. Juni 2025

Anton Wladimirowitsch Schipulin ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 21. August 1987 in Tjumen, Russische SFSR, Sowjetunion) ist ein ehemaliger russischer Biathlet und heutiges Mitglied der Staatsduma. Er war zweimal Zweiter im Gesamtweltcup und gewann bei den Weltmeisterschaften 2017 Gold mit der Staffel.

Sportlicher Werdegang

Erste Schritte und Teilnahme an den Olympischen Winterspielen

Anton Schipulin machte in der Saison 2007/08 bei den Juniorenweltmeisterschaften und Junioreneuropameisterschaften durch seine guten Leistungen und Medaillengewinne auf sich aufmerksam. Wegen dieser Leistungen wurde er in den russischen A-Kader der Saison 2008/09 aufgenommen und debütierte am 10. Januar 2009 in Oberhof im Weltcup. Bei den Biathlon-Europameisterschaften in Ufa konnte Schipulin zwei Bronzemedaillen gewinnen, zunächst im Sprint und zum Abschluss der Wettkämpfe mit der Staffel in der Besetzung Witali Norizyn, Schipulin, Schreider und Wassiljew. Im Einzel verpasste er eine Medaille wegen zweier Schießfehler im letzten Stehendanschlag und wurde Vierter. 2010 nahm Anton Schipulin an den Olympischen Winterspielen in Vancouver teil und gewann in der Staffel die Bronzemedaille. Dieser wurde im später aberkannt, da da Jewgeni Ustjugow des Dopings überführt wurde. Bei seinen Einzelstarts kam er auf den Platz 30 im Sprint, Platz 20 in der Verfolgung und Platz 36 im Einzel. In Massenstart belegte Schipulin Rang 22.

Erster Weltcupsieg (2010/11)

In die Saison 2010/11 startete Schipulin mit einem 19. Platz im Einzel von Östersund. Im Sprint belegte er den achten Rang, in der Verfolgung wurde er Sechster. Sein erster Weltcupsieg gelang ihm am 20. Januar 2011 im Sprintrennen von Antholz.<ref>Viktoria Franke: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Statements der Erstplatzierten nach dem Sprintrennen der Herren (Memento vom 3. Mai 2016 im Internet Archive) Biathlon-Online.de, 20. Januar 2011</ref> Im Massenstart zwei Tage später wurde er Dritter. Anton Schipulin nahm an seinen Heimweltmeisterschaften in Chanty-Mansijsk teil. Seine beste Einzelplatzierung war ein 21. Platz in der Verfolgung.

Erste WM-Medaille (2011/12)

In der Folgesaison konnte Schipulin zunächst nicht an die Ergebnisse der Vorsaison anknüpfen. Sein einziger Saisonsieg gelang ihm am 15. Januar 2012 in der Verfolgung von Nové Město.<ref name="Braunschweiger-Zeitungs-Archiv"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse 12,5 km Verfolgung Herren in Nové Mesto na Morave. (Memento vom 2. Juni 2016 im Internet Archive) Braunschweiger Zeitung, 15. Januar 2012</ref> Seinen bisher größten sportlichen Erfolg feierte er bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2012 in Ruhpolding, bei der er in der Verfolgung die Bronze-Medaille gewann.<ref name="Abenzeitung München">Gold für Fourcade, Silber für Bergman, Bronze für Schipulin. In: Münchner Abendzeitung, 4. März 2012</ref> Die Saison beendete er auf dem achten Weltcupgesamt-Rang.

Auf dem Weg nach Sotschi (2012/13)

In die olympische Vorsaison startete Schipulin mit einem 9. Platz. Beim Weltcup in Antholz erzielte er in Sprint und Verfolgung einen Doppelsieg.<ref name="Süddeutsche.de">sid/ska: Sieg für Anton Schipulin im Sprint von Antholz Süddeutsche Zeitung, 18. Januar 2013</ref><ref>sid: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schipulin siegt – Deutsche enttäuschen (Memento vom 3. Mai 2016 im Internet Archive) Biathlon-Online.de, 19. Januar 2013</ref> Bei den Weltmeisterschaften in Nové Mesto wurde er zum einzigen Russen, der eine Medaille gewinnen konnte. Nach einem neunten Platz im Sprint gewann er – wie schon im Vorjahr – Bronze in der Verfolgung. Im Massenstart holte er Silber, mit der Staffel wurde er zuvor Vierter. Am Saisonende belegte er in der Weltcupgesamtwertung den neunten Rang.

Zum Auftakt der Olympiasaison belegte Schipulin im Sprint von Östersund den 21. Platz. Da er bis zu den Olympischen Spielen in Sotschi nur einmal als Dritter auf dem Podest gestanden hatte, galt Schipulin dort zunächst eher als Außenseiter.

Olympische Spiele (2013/14)

Beim ersten Rennen, dem Sprint, belegte Schipulin den vierten Platz und verpasste die Bronzemedaille nur um 0,7 Sekunden gegenüber Jaroslav Soukup. Nachdem er in den anderen drei Einzelwettbewerben nicht unter die besten Zehn gekommen war, gewann er am 22. Februar 2014 gemeinsam mit Alexei Wolkow, Jewgeni Ustjugow und Dmitri Malyschko das Staffelrennen.<ref>Resultate: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse Staffel Herren Olympia 2014 (Memento vom 29. Juli 2014 im Internet Archive) (PDF) Biathlon-Online.de, 22. Februar 2014</ref> Dabei setzte er sich im Schlussspurt gegen den deutschen Schlussläufer Simon Schempp durch. Aufgrund eines Dopingvergehens Ustjugows wurde der Staffel der Olympiasieg später aberkannt. Beim nacholympischen Weltcup in Pokljuka erzielte er in der Verfolgung seinen einzigen Sieg in dieser Saison, die er auf dem achten Gesamtrang beendete.

Zweiter im Gesamtweltcup (2014/15)

In den nacholympischen Winter 2014/15 startete Schipulin mit einem für ihn enttäuschenden 59. Platz im Einzel von Östersund. Bereits drei Tage später konnte er im Sprint mit einem sechsten Platz erstmals in dieser Saison punkten. In der Verfolgung gelang ihm hinter dem Franzosen Martin Fourcade ein zweiter Platz.<ref>Karl-Heinz Merl: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Martin Fourcade gewinnt auch Verfolgungsrennen von Östersund (Memento vom 1. Mai 2016 im Internet Archive) Biathlon-News.de, 3. Dezember 2014</ref> Beim darauffolgenden Weltcup in Hochfilzen holte er mit einem elften Platz im Sprint und einem fünften Platz in der Verfolgung zwei weitere gute Einzelresultate. Mit der Staffel konnte er als Schlussläufer siegen.<ref>Biathlon-News.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Russland’s Herren dominieren Staffel von Hochfilzen (Memento vom 21. Dezember 2014 im Internet Archive)</ref> Beim dritten Weltcup in Pokljuka gewann er sowohl den Sprint als auch den Massenstart.<ref>Carina Borcherding: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schempp mit erneuter Top-10-Platzierung im Sprint von Pokljuka (Memento vom 1. Mai 2016 im Internet Archive) Biathlon-News.de, 19. Dezember 2014</ref><ref>Karl-Heinz Merl: @1@2Vorlage:Toter Link/biathlon-news.deAbgezockter Schipulin gewinnt Massenstart von Pokljuka (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Biathlon-News.de, 21. Dezember 2014</ref> In der Verfolgung belegte er den zweiten Platz. Er gewann am Ende der Saison die Massenstartgesamtwertung und konnte sich auf Rang zwei der Weltcupgesamtwertung hinter Martin Fourcade platzieren.

Dritter im Gesamtweltcup (2015/16)

Zu Beginn der 2015/16 startete Schipulin erstmals in der Single-Mixed-Staffel und erreichte mit Jekaterina Schumilowa den fünften Platz. In Hochfilzen erreichte er, mit einem dritten Platz in der Verfolgung, seine erste Podestplatzierung der Saison. Im folgenden Staffelrennen konnte er sich im Zielsprint gegen den Norweger Emil Hegle Svendsen durchsetzen und gewann somit das Staffelrennen. In Pokljuka erreichte er erneut den dritten Platz in der Verfolgung und in Ruhpolding den dritten Platz im Einzel. In Antholz wurde er Fünfter im Sprint und gewann die anschließende Verfolgung. Das war sein einziger Einzelsieg der Saison. Im Staffelrennen konnte sich Schipulin erneut als Schlussläufer durchsetzen und gewann den Zielsprint gegen den deutschen Schempp. Bei den beiden Weltcups in Nordamerika erreichte er zwei zweite und einen dritten Platz. Die Weltmeisterschaften in Oslo verliefen für Schipulin nicht wie erhofft. Er konnte keine Medaille gewinnen und erreichte in Einzelrennen nur zweimal die Top Ten. In der Weltcupgesamtwertung war Schipulin Dritter hinter Martin Fourcade und Johannes Thingnes Bø. In allen Disziplinenwertungen konnte er erstmals einen Top-Ten-Platz erreichen.

Zweiter im Gesamtweltcup und Staffelweltmeister (2016/17)

In der folgenden Saison konnte Schipulin beim zweiten Weltcup in Pokljuka in allen drei Rennen auf das Podest laufen. Im Sprint und in der Verfolgung wurde er Dritter und mit der Staffel Zweiter. Beim dritten Weltcup in Nové Město konnte er seine Einzelergebnisse verbessern und wurde in Sprint und in Verfolgung Zweiter. Im ersten Massenstart wurde er nach 2 Strafrunden nur Zwölfter. Bis zu seinem vierten Platz im Verfolgungsrennen in Ruhpolding konnte er keine Top-Ten-Platzierung mehr erzielen. In Antholz konnte er, wie im Vorjahr, gewinnen. Dieses Mal gewann er das Einzel und erreichte im Massenstart den dritten Platz. Bei den Weltmeisterschaften in Hochfilzen verfehlte er, mit zwei vierten Plätzen, eine Einzelmedaille knapp. Im Mixedstaffelrennen wurde er mit der russischen Staffel Dritter. In der Herrenstaffel konnten sich Alexei Wolkow, Maxim Zwetkow, Anton Babikow und Schipulin gegen die anderen Nationen durchsetzen und wurden Weltmeister. Bei den Vorolympischen Wettkämpfen in Pyeongchang wurde er erneut Zweiter im Verfolgungsrennen. Zu Saisonabschluss gelang ihm in Oslo sein zweiter Saisonsieg. Er konnte sich nach einem dritten Platz im Sprint in der Verfolgung um zwei Plätze verbessern. In der Weltcupgesamtwertung wurde Schipulin Zweiter hinter Martin Fourcade. Auch in Einzel und in der Verfolgungswertung wurde er Zweiter.

Dritter im Gesamtweltcup und Sperre bei den Olympischen Spielen (2017/18)

Datei:2018-01-06 IBU Biathlon World Cup Oberhof 2018 - Pursuit Men 37.jpg
Schipulin in Oberhof 2018

In die Saison 2017/18 startete er weniger erfolgreich als in den Vorjahren und erreichte erst in Le Grand-Bornand seine erste Podestplatzierung. In Oberhof und in Ruhpolding konnte er dann wieder keinen Top-Ten-Ergebnis erreichen. In Antholz wurde er einmal Dritter und einmal Vierter, konnte aber anders als in den Vorjahren kein Rennen gewinnen.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) entschied Anfang 2018, dass Schipulin bei den Winterspielen 2018 in Pyeongchang nicht starten dürfe. Ausgelöst wurde diese Sperre durch den McLaren-Bericht.<ref>sportschau.de</ref>

Beim ersten Wettbewerb nach dieser Wettkampfpause, dem Sprint in Kontiolahti, gewann er dann sein erstes und einziges Weltcuprennen der Saison, an deren Ende er als Dritter zum vierten Mal hintereinander unter den ersten drei Plätzen der Gesamtwertung landete.

Karriereende (2018/19)

Im Sommer 2018 erkrankte Schipulin an Pfeiffer-Drüsenfieber, wodurch er kein normales Training absolvieren konnte. Dennoch gab er im Herbst bekannt, im Januar 2019 wieder in den Weltcup einsteigen zu wollen und seine Karriere mindestens bis zu den Weltmeisterschaften 2020 in Antholz fortsetzen zu wollen, auch um erstmals einen Weltmeistertitel in einer Einzeldisziplin zu erreichen.

Nachdem während des Weltcups in Hochfilzen bekannt geworden war, dass österreichische Behörden gegen Anton Schipulin und weitere russische Biathleten ermitteln, teilte dieser am 25. Dezember 2018 seinen Rücktritt mit. Vier Tage später bestritt er bei der World Team Challenge in Gelsenkirchen mit Jekaterina Jurlowa-Percht sein letztes Rennen im Profisport. Als Begründung nannte er neben den Dopingvorwürfen, die er vollständig bestritt, auch die Sperre bei Olympia 2018.<ref>Schipulin beendet seine Karriere ORF-Sport, 25. Dezember 2018</ref>

Kontroverse

Bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2017 war Schipulin in einen Skandal verwickelt: Er und sein Landsmann Alexander Loginow verweigerten dem Franzosen Martin Fourcade bei der Flower Ceremony zur Mixed-Staffel den Handschlag, woraufhin dieser „zunächst höhnisch applaudierte und dann direkt die Szenerie verließ.“ Loginow gab gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS an, Fourcade habe ihm nicht die Hand schütteln wollen, woraufhin auch Schipulin sich umdrehte und dem Franzosen nicht zum zweiten Platz gratulierte. Im Vorfeld hatte Fourcade den russischen Biathlonverband dafür kritisiert, Loginow kurz nach dem Ablauf dessen zweijähriger Dopingsperre wegen Blutdopings mittels EPO für die Weltmeisterschaften zu nominieren. Fourcade hatte zudem angekündigt, ein Podium mit Loginow zu boykottieren. Auslöser bei den Weltmeisterschaften war das Verhalten Fourcades beim letzten Wechsel der Mixed-Staffel. Dieser war „in der Wechselzone einen Schlenker gelaufen und [hatte] dabei Loginows Ski gequert, der daraufhin stürzte“. Daraus ergab sich für Loginow, der seinen Rennabschnitt zu diesem Zeitpunkt bereits beendet hatte, kein Nachteil. Anton Schipulin erklärte das Verhalten seiner Mannschaft mit den Worten „Wir haben heute Situationen gesehen, in denen es viel Negativität der Franzosen gegen uns gegeben hat“ und merkte an, dass „das gesamte Verhalten […] nicht besonders nett“ war.<ref>Fabian Kunze: Streit zwischen Martin Fourcade und Russland eskaliert. In: Eurosport. Warner Bros. Discovery, 11. Februar 2017, abgerufen am 28. Februar 2025.</ref>

Politische Tätigkeit

Anfang 2019 wurde bekannt, dass Anton Schipulin bei einer Nachwahl zur Staatsduma im Wahlkreis Serow der Oblast Swerdlowsk als Kandidat für die Regierungspartei Einiges Russland antritt.<ref>Ex-Biathlet Anton Shipulin geht in die Politik Sport.de, 21. Januar 2019</ref> Am 9. September 2019 gewann er die Abstimmung mit 41,6 % der Stimmen und ist seitdem Mitglied im russischen Parlament.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Результаты выборов по одномандатному избирательному округу (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. Oktober 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vybory.izbirkom.ru</ref>

Persönliches

Die seit 2008 für die Slowakei startende ehemalige Biathletin und dreifache Olympiasiegerin Anastasiya Kuzmina ist Schipulins Schwester. Er ist verheiratet und seine Frau brachte 2016 einen Sohn, 2019 eine Tochter und 2020 einen weiteren Sohn zur Welt. Die Familie lebt in Jekaterinburg.

Statistik

Weltcupsiege

Einzelrennen Staffelrennen
Nr. Datum Ort Disziplin
1. Vorlage:DatumZelle ItalienDatei:Flag of Italy.svg Antholz Sprint
2. Vorlage:DatumZelle TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Nové Město na Moravě Verfolgung
3. Vorlage:DatumZelle ItalienDatei:Flag of Italy.svg Antholz Sprint
4. Vorlage:DatumZelle ItalienDatei:Flag of Italy.svg Antholz Verfolgung
5. Vorlage:DatumZelle SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Pokljuka Verfolgung
6. Vorlage:DatumZelle SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Pokljuka Sprint
7. Vorlage:DatumZelle SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Pokljuka Massenstart
8. Vorlage:DatumZelle ItalienDatei:Flag of Italy.svg Antholz Verfolgung
9. Vorlage:DatumZelle ItalienDatei:Flag of Italy.svg Antholz Einzel
10. Vorlage:DatumZelle NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Oslo Verfolgung
11. Vorlage:DatumZelle FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Kontiolahti Sprint
Nr. Datum Ort Disziplin
1. Vorlage:DatumZelle DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Ruhpolding Staffel <templatestyles src="FN/styles.css" /> 1
2. Vorlage:DatumZelle OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Hochfilzen Mixed-Staffel <templatestyles src="FN/styles.css" /> 2
3. Vorlage:DatumZelle DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberhof Staffel <templatestyles src="FN/styles.css" /> 3
4. Vorlage:DatumZelle OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Hochfilzen Staffel <templatestyles src="FN/styles.css" /> 4
5. Vorlage:DatumZelle DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberhof Staffel <templatestyles src="FN/styles.css" /> 5
6. Vorlage:DatumZelle NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Oslo Staffel <templatestyles src="FN/styles.css" /> 6
7. Vorlage:DatumZelle OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Hochfilzen Staffel <templatestyles src="FN/styles.css" /> 3
8. Vorlage:DatumZelle ItalienDatei:Flag of Italy.svg Antholz Staffel <templatestyles src="FN/styles.css" /> 6
9. Vorlage:DatumZelle OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Hochfilzen (WM) Staffel <templatestyles src="FN/styles.css" /> 7
<templatestyles src="FN/styles.css" />
<templatestyles src="FN/styles.css" /> <templatestyles src="FN/styles.css" /> <templatestyles src="FN/styles.css" />
3 
mit Alexei Wolkow, Jewgeni Garanitschew und Dmitri Malyschko
<templatestyles src="FN/styles.css" />
4 
mit Timofei Lapschin, Maxim Zwetkow und Dmitri Malyschko
<templatestyles src="FN/styles.css" />
5 
mit Jewgeni Garanitschew, Timofei Lapschin und Dmitri Malyschko
<templatestyles src="FN/styles.css" />
6 
mit Jewgeni Garanitschew, Maxim Zwetkow und Dmitri Malyschko
<templatestyles src="FN/styles.css" />
7 
mit Alexei Wolkow, Maxim Zwetkow und Anton Babikow

Biathlon-Weltcup-Platzierungen

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 1 4 5 1 9 20
2. Platz 5 5 4 3 17
3. Platz 1 3 11 4 4 23
Top 10 5 32 37 18 35 127
Punkteränge 20 69 59 38 35 221
Starts 22 83 59 38 51 253

Olympische Spiele

Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Sprint Verfolgung Einzel Massenstart Herrenstaffel Mixed-Staffel
Olympische Winterspiele 2010
KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Vancouver
30. 20. 36. 22. DSQ
Olympische Winterspiele 2014
RusslandRussland Sotschi
4. 14. 11. DSQ DSQ

Weltmeisterschaften

Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Sprint Verfolgung Einzel Massenstart Herrenstaffel Mixed-Staffel
Weltmeisterschaften 2011
RusslandRussland Chanty-Mansijsk
37. 21. DSQ
Weltmeisterschaften 2012
DeutschlandDeutschland Ruhpolding
13. Bronze 3. 29. 6. 5.
Weltmeisterschaften 2013
TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Nové Město na Moravě
7. Bronze 3. 33. Silber 2. DSQ 6.
Weltmeisterschaften 2015
FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Kontiolahti
18. Silber 2. 16. 7. 4. 10.
Weltmeisterschaften 2016
NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Oslo
45. 9. 14. 9. 6. 7.
Weltmeisterschaften 2017
OsterreichÖsterreich Hochfilzen
21. 4. 7. 4. Gold 1. Bronze 3.

Weblinks

Commons: Anton Wladimirowitsch Schipulin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Belege

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1958: Wiklund, Gunneriusson, Ohlin, Nilsson (SWE) | 1959: Melanin, Sokolow, Pschenizyn (URS) | 1961: Huuskonen, Repo, Tyrväinen (FIN) | 1962: Melanin, Pschenizyn, Pusanow (URS) | 1963: Melanin, Mescharjakow, Pschenizyn (URS) | 1965: Jordet, Wærhaug, Nordkild (NOR) | 1966: Istad, Tveiten, Nordkild, Jordet (NOR) | 1967: Istad, Tveiten, Wærhaug, Jordet (NOR) | 1969: Tichonow, Mamatow, Safin, Gundarzew (URS) | 1970: Tichonow, Mamatow, Safin, Uschakow (URS) | 1971: Tichonow, Mamatow, Safin, Muchitow (URS) | 1973: Tichonow, Safin, Kolmakow, Kowaljow (URS) | 1974: Tichonow, Uschakow, Kruglow, Kolmakow (URS) | 1975: Flöjt, Halonen, Suutarinen, Ikola (FIN) | 1977: Tichonow, Jelisarow, Uschakow, Kruglow (URS) | 1978: Beer, Ullrich, Siebert, Rösch (DDR) | 1979: Beer, Siebert, Ullrich, Rösch (DDR) | 1981: Jung, Jacob, Ullrich, Rösch (DDR) | 1982: Ullrich, Jung, Jacob, Hellmich (DDR) | 1983: Šalna, Kaschkarow, Miloradow, Bulygin (URS) | 1985: Kaschkarow, Šalna, Bulygin, Senkow (URS) | 1986: Kaschkarow, Wassiljew, Medwedzew, Bulygin (URS) | 1987: Roetsch, Jacob, Sehmisch, Wirth (DDR) | 1989: Luck, Sehmisch, Anders, Roetsch (DDR) | 1990: Carrara, Pallhuber, Passler, Zingerle (ITA) | 1991: Groß, Luck, Kirchner, F. Fischer (DEU) | 1993: Pallhuber, Passler, Carrara, Zingerle (ITA) | 1995: Groß, Kirchner, Luck, S. Fischer (DEU) | 1996: Maigurow, Dratschow, Tarassow, Kobelew (RUS) | 1997: Groß, Sendel, S. Fischer, Luck (DEU) | 1999: Ajdarow, Iwaschka, Saschuryn, Ryschankou (BLR) | 2000: Maigurow, Roschkow, Dratschow, Rostowzew (RUS) | 2001: Marguet, Defrasne, Robert, Poirée (FRA) | 2003: Sendel, S. Fischer, Groß, Luck (DEU) | 2004: Luck, Groß, S. Fischer, Greis (DEU) | 2005: Hanevold, Eckhoff, Gjelland, Bjørndalen (NOR) | 2007: Tscheresow, Tschudow, Jaroschenko, Kruglow jr. (RUS) | 2008: Tscheresow, Kruglow jr., Jaroschenko, Tschudow (RUS) | 2009: Svendsen, Berger, Hanevold, Bjørndalen (NOR) | 2011: Bjørndalen, Os, Svendsen, T. Bø (NOR) | 2012: Bjørndalen, Brattsveen, T. Bø, Svendsen (NOR) | 2013: Bjørndalen, L’Abée-Lund, T. Bø, Svendsen (NOR) | 2015: Lesser, Böhm, Peiffer, Schempp (DEU) | 2016: Bjørndalen, T. Bø, J. T. Bø, Svendsen (NOR) | 2017: Wolkow, Zwetkow, Babikow, Schipulin (RUS) | 2019: Birkeland, Christiansen, T. Bø, J. T. Bø (NOR) | 2020: Jacquelin, Fourcade, Desthieux, Fillon Maillet (FRA) | 2021: Lægreid, T. Bø, J. T. Bø, Christiansen (NOR) | 2023: Guigonnat, Claude, Jacquelin, Fillon Maillet (FRA) | 2024: V. Brandt, Nelin, Ponsiluoma, Samuelsson (SWE) | 2025: Strømsheim, T. Bø, Lægreid, J. T. Bø (NOR) Vorlage:Klappleiste/Ende