Villersbronn
Villersbronn Gemeinde Wilburgstetten
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(87)&title=Villersbronn 49° 3′ N, 10° 24′ O
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| Höhe: | 486 (480–490) m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 87 (2015)<ref name="Einwohner">Allianz Hesselberg Limes – Integriertes ländliche Entwicklungskonzept (ILEK). (PDF; 12,3 MB) S. 32, abgerufen am 11. April 2023.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 91634 | |||||
| Vorwahl: | 09853 | |||||
Villersbronn ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Wilburgstetten im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Villersbronn liegt in der Gemarkung Wilburgstetten.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Das Kirchdorf ist unmittelbar von Acker- und Grünland mit vereinzeltem Baumbestand umgeben. Im Norden wird die Flur Schwarzenerde genannt, im Südosten Fuchsloch und im Süden Reisenfeld. Noch weiter südlich erhebt sich der Eichelberg (505 m ü. NHN). Beim Ort entspringt der Ganswiesbach, ein linker Zufluss der Wörnitz. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 2218 bei Sinbronn (0,7 km nördlich) bzw. zur Bundesstraße 25 beim Walkhof (2,6 km südwestlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Illenschwang (1,5 km östlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 3. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die Fraisch übte die Reichsstadt Dinkelsbühl aus. Außer Etters war sie strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Wassertrüdingen, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte die Reichsstadt Dinkelsbühl. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus 13 Anwesen. Die Reichsstadt Dinkelsbühl verwaltete die grundherrlichen Ansprüche der katholischen Kirchenpflege (1 Söldengut), der Ratsamtspflege (1 Zweidrittelhof, 1 Drittelhof, 2 Halbhöfe, 2 Güter), der Seelhauspflege (1 Hof), der Siechenpflege (2 Halbhöfe) und des Spitals (3 Güter). Außerdem gab es eine Kirche und ein Gemeindehirtenhaus.<ref name="N469">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 469.</ref> Auf den Anwesen saßen 10 Untertansfamilien.<ref>Johann Bernhard Fischer: Fillersbronn. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 380 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 136.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.<ref name="N 565">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 565.</ref>
1806 kam Villersbronn an das Königreich Bayern. Mit dem Gemeindeedikt entstand 1809 der Steuerdistrikt Villers. Zu diesem gehörten Brennhof, Diederstetten, Hasselbach, Karlsholz, Knittelsbach, Lohmühle, Neustädtlein, Radwang, Sittlingen, Walkmühle, Welchenholz und Winnetten. Zugleich entstand die Ruralgemeinde Villersbronn, die deckungsgleich mit dem Steuerdistrikt war.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 533.</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Villersbronn der Ruralgemeinde Illenschwang zugewiesen.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 539.</ref> Am 30. Juni 1972 wurde diese im Zuge der Gebietsreform in Bayern aufgelöst und Villersbronn nach Wilburgstetten eingegliedert.<ref name="N 565"/><ref>Wilburgstetten > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 23. April 2025.</ref>
Eine frühere Bezeichnung des Orts lautete „Villersbrunn“.<ref>Villersbrunn im BayernAtlas, historische Karte von 1887.</ref>
Baudenkmäler
In Villersbronn gibt es drei Baudenkmäler:<ref>Denkmalliste für Wilburgstetten (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Haus Nr. 5: Ehemaliges Bauernhaus, erdgeschossiges Wohnstallhaus mit verkleidetem Fachwerkgiebel, 18. Jahrhundert
- Haus Nr. 15: Katholische Filialkirche St. Georg, Chorturmkirche mit Langhaus und angefügter Sakristei, 1412/17, im Kern älter, Chor und Turm mit Zwiebelhaube erneuert 1705/08; Friedhofsmauer, spätmittelalterliche Einfriedung mit Stichbogenpforte und Nischenkapelle, 15. Jahrhundert
- Haus Nr. 19: Ehemaliges Wohnstallhaus, erdgeschossiger verputzter Massivbau aus Naturstein mit steilem Satteldach, 1845, nördlich angefügter Schweinestall von 1926, sowie westlich angefügter Scheune von 1929.
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Einwohnerentwicklung
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Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Margareta (Wilburgstetten) gepfarrt.<ref name="N469"/> Die Protestanten sind nach St. Peter (Sinbronn) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Fillersbronn. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 136 (Digitalisat).
- August Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 15). Deutscher Kunstverlag, München 1962, DNB 451450930, S. 207–209.
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Vorlage:Steichele Bisthum Augsburg
Weblinks
- Ortsteile > Villersbronn. In: wilburgstetten.de. Abgerufen am 27. Juni 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Villersbronn in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Villersbronn im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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