Deffersdorf
Deffersdorf Gemeinde Wieseth
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(79)&title=Deffersdorf 49° 11′ N, 10° 30′ O
{{#coordinates:49,176666666667|10,495555555556|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Deffersdorf | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 457 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 6,73 km² | |||||
| Einwohner: | 79 (31. Dez. 2006)<ref name="Wieseth"/> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 12 Einwohner/km² | |||||
| Postleitzahl: | 91632 | |||||
| Vorwahl: | 09822 | |||||
Deffersdorf ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Wieseth im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Deffersdorf hat eine Fläche von 6,762 km². Sie ist in 792 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 8537,71 m² haben.<ref>Gemarkung Deffersdorf (092925). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 25. September 2024.</ref> In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Häuslingen, Mittelschönbronn und Zirndorf und die Orte Pfeifhaus und Urbansmühle.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Durch das Dorf fließt der Rotbach, ein linker Zufluss der Wieseth. Im Norden liegt das Waldgebiet Brand, im Südwesten grenzt das Bodenfeld an. 0,5 km südlich erhebt sich der Eberleinsberg (485 m ü. NHN). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 2248 (0,6 km westlich) bzw. nach Reichenau zur Kreisstraße AN 54 (2 km nördlich). Weitere Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Forndorf zur Staatsstraße 2222 (1,6 km südlich) und nach Sachsbach zur AN 54 (2 km östlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 3. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
1392 kaufte das Kloster Heilsbronn dort Güter von Seitz von Zupplingen und von Brandt von Kemnathen. Ulrich von Muhr schenkte dem Kloster Gefälle in dem Ort.<ref>G. Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit, Bd. 2, S. 505f.</ref>
Deffersdorf lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. 1732 gab es 14 Anwesen (1 Hof, 8 Halbhöfe, 4 Güter, 1 Gut mit Schmiede). Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft über alle Anwesen übte das Verwalteramt Waizendorf aus.<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Deffersdorf (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> An den Verhältnissen hatte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts geändert.<ref>Johann Bernhard Fischer: Deffersdorf. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 184 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 580.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Deffersdorf dem Steuerdistrikt Gräbenwinden und der Ruralgemeinde Oberschönbronn zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Oberschönbronn am 31. Dezember 1971 aufgelöst und Deffersdorf nach Wieseth eingegliedert.<ref>Wieseth > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 19. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Wenzeslaus (Wieseth) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach St. Jakobus der Ältere (Elbersroth) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> heute ist die Pfarrei Herz Jesu (Bechhofen) zuständig.<ref>Pfarrverband Burgheide. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 19. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Deffersdorf. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 580 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S. 505–506 (Volltext [Wikisource] – Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Deffersdorf in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Deffersdorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Ammonschönbronn | Beckenmühle | Deffersdorf | Forndorf | Häuslingen | Höfstetten | Lölldorf | Mittelschönbronn | Schlötzenmühle | Untermosbach | Wieseth | Zimmersdorf | Zirndorf
Sonstige Wohnplätze: Pfeifhaus | Pflattermühle | Schnepfenmühle | Steigmühle | Urbansmühle