Schlötzenmühle
Schlötzenmühle Gemeinde Wieseth
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(4)&title=Schl%C3%B6tzenm%C3%BChle 49° 11′ N, 10° 28′ O
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dim=10000 | globe= | name=Schlötzenmühle | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 437 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 4 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91632 | |||||
| Vorwahl: | 09855 | |||||
Schlötzenmühle ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Wieseth im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Schlötzenmühle liegt in der Gemarkung Aichau.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Die Einöde liegt am rechten Ufer der Wieseth und am Löschenbach, der dort als rechter Zufluss in die Wieseth mündet. Ein Anliegerweg führt zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,2 km südwestlich), die nach Mittelschönbronn (0,6 km nordöstlich) bzw. nach Ammonschönbronn verläuft (0,3 km südwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 3. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Schlötzenmühle lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus einem Anwesen mit einer Untertansfamilie, die ein ansbachisches Amt als Grundherrn hatte.<ref>Johann Bernhard Fischer: Schlezemühl. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 192 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 129.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Schlötzenmühle dem Steuerdistrikt Gräbenwinden und der Ruralgemeinde Aichau zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Schlötzenmühle am 1. Januar 1972 nach Wieseth eingemeindet.<ref>Wieseth > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 19. April 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Wenzeslaus (Wieseth) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach St. Ulrich und Afra (Feuchtwangen) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> heute ist die Pfarrei Herz Jesu (Bechhofen) zuständig.<ref>Pfarrverband Burgheide. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 19. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Schlezemühl. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 129 (Digitalisat).
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Schlötzenmühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Schlötzenmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Ammonschönbronn | Beckenmühle | Deffersdorf | Forndorf | Häuslingen | Höfstetten | Lölldorf | Mittelschönbronn | Schlötzenmühle | Untermosbach | Wieseth | Zimmersdorf | Zirndorf
Sonstige Wohnplätze: Pfeifhaus | Pflattermühle | Schnepfenmühle | Steigmühle | Urbansmühle