Oberhombrechen
Oberhombrechen Stadt Hückeswagen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Oberhombrechen 51° 11′ N, 7° 20′ O
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| Höhe: | 313 m ü. NN | |||||
| Postleitzahl: | 42499 | |||||
| Vorwahl: | 02192 | |||||
Lage von Oberhombrechen in Hückeswagen
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Oberhombrechen ist eine Hofschaft in Hückeswagen im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).
Lage und Beschreibung
Oberhombrechen liegt im nördlichen Hückeswagen oberhalb der Wuppertalsperre nahe der Stadtgrenze zu Radevormwald. Nachbarorte sind Vormwald, Mittelhombrechen, Niederhombrechen, Mitberg, Niederbeck, Kormannshausen, Neukretze und Karrenstein. Die Ortschaft ist über eine Zufahrtsstraße erreichbar, die zwischen Neuenherweg und Kormannshausen von der Kreisstraße K11 abzweigt und die auch Vormwald, Mittelhombrechen und Karrenstein anbindet.
Westlich von Oberhombrechen entspringt der Bach Ressiepen, ein Zufluss des Wiebachs und östlich entspringt der Bach Oberhombrechener Siepen, der in die Wiebach-Vorsperre der Wuppertalsperre mündet. Am westlichen Ortsausgang liegt ein Reiterhof.
Geschichte
1481 wurde der Ort das erste Mal in einer Spendenliste für den Marienaltar der Hückeswagener Kirche urkundlich erwähnt. Schreibweise der Erstnennung: zo Hombrechen.<ref>Klaus Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte (= Beiträge zur Oberbergischen Geschichte. Sonderbd. 1). Oberbergische Abteilung 1924 e. V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3.</ref> Die Karte Topographia Ducatus Montani aus dem Jahre 1715 zeigt den Hof als Hombreck. Im 18. Jahrhundert gehörte der Ort zum bergischen Amt Bornefeld-Hückeswagen.
1815/16 lebten 23 Einwohner im Ort. 1832 gehörte Oberhombrechen unter dem Namen Heinhombrechen der Herdingsfelder Honschaft an, die ein Teil der Hückeswagener Außenbürgerschaft innerhalb der Bürgermeisterei Hückeswagen war. Der laut der Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf als Weiler kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit vier Wohnhäuser und vier landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 31 Einwohner im Ort, davon sechs katholischen und 25 evangelischen Glaubens.<ref name="Viebahn">Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf. Theil 2: Die statistische Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle und das alphabetische Ortsnamenverzeichniß enthaltend. Schreiner, Düsseldorf 1836, S. 12.</ref>
Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland werden 1885 fünf Wohnhäuser mit 30 Einwohnern angegeben. Der Ort gehörte zu dieser Zeit zur Landgemeinde Neuhückeswagen innerhalb des Kreises Lennep.<ref name="Gemeindelexikon1888">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12, ZDB-ID 1046036-6). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1888.</ref> 1895 besitzt der Ort sieben Wohnhäuser mit 31 Einwohnern, 1905 fünf Wohnhäuser und 36 Einwohner.<ref name="Gemeindelexikon1897">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1897.</ref><ref name="Gemeindelexikon1909">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen (= Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Bd. 12). Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, Berlin 1909.</ref>
Sehenswürdigkeiten und Naturschutzgebiete
Von Bedeutung für den Ort war früher die alte, nicht mehr existente Gaststätte „Schlappenbühl“. Auf einer Anhöhe nahe der Hofschaft wird eine Windkraftanlage betrieben. Die Wiebach-Vorsperre der Wuppertalsperre bietet Ornithologen ein lohnendes Beobachtungsgebiet für Wasservögel. Auf der nördlichen Seite von Oberhombrechen liegt das Naturschutzgebiet Wiebachtal mit seinen Talhängen, das sich bis zur Wiebach-Vorsperre erstreckt. Südwestlich von ihr stehen Ufer und Talhänge der Wuppertalsperre unter Naturschutz und nördlich grenzt das NSG Wiebachtal und Siepener Bachtal auf Radevormwalder Gebiet an.<ref>LANUV: Naturschutzgebiete.</ref>
Wander- und Radwege
Folgende Wanderwege führen durch den Ort:
- Die SGV-Hauptwanderstrecke X7 (Residenzenweg) von Arnsberg nach Düsseldorf-Gerresheim
- Der Ortsrundwanderweg A10
-
Fachwerkhaus in Oberhombrechen
-
Oberhombrechen 10 mit alten Hausbäumen
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Wiebach-Vorsperre Naturschutzgebiet
Weblinks
- Naturschutzgebiet Ufer und Talhänge der Wuppertalsperre
- Naturschutzgebiet Wiebachtal und Talhänge
- Naturschutzgebiet Wiebachtal und Siepener Bachtal
Einzelnachweise
<references />
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