Bruno Frick
Bruno Frick (* 31. Mai 1953 in Wittenbach; heimatberechtigt in Oberbüren) ist ein ehemaliger Schweizer Politiker (CVP).
Ausbildung, Beruf, Familie
Bruno Frick absolvierte 1973 die Matura an der Stiftsschule Einsiedeln und anschliessend ein Studium der Rechte an der Universität Zürich mit Abschluss als lic. iur. (1978). Seit 1981 hat er ein Rechtsanwaltspatent inne.
Frick ist Inhaber des Notariates Einsiedeln und Partner im Advokaturbüro Roesle Frick & Partner<ref>Website des Advokaturbüros Roesle Frick & Partner.</ref> in Pfäffikon (SZ). An der Universität Zürich ist er als Lehrbeauftragter tätig. Neben anderen Mandaten in Firmen, Stiftungen und Organisationen war Frick Verwaltungsratspräsident des Radios Central und bis 2013 Mitglied des Vorstandes von economiesuisse<ref>Bruno Frick verlässt Economiesuisse-Vorstand. In: Handelszeitung. 13. Juli 2013.</ref> sowie von 2013 bis 2017 Verwaltungsratsmitglied der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma).<ref>Bruno Frick gibt Mandat als FINMA-Verwaltungsrat ab. Finma, 22. Mai 2017 (Medienmitteilung).</ref>
Von 2007 bis 2009 präsidierte Frick als Nachfolger des Gründers Guido A. Zäch die Schweizer Paraplegiker-Stiftung.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.. In: Schweizer Fernsehen. 4. Dezember 2009, abgerufen am 8. Dezember 2009.</ref>
Bruno Frick ist Mitglied der Alumni Scholae Einsidlensis. Er ist geschieden und hat ein Kind.
Politik
Von 1988 bis 1991 war Frick Kantonsrat (Legislative) im Kanton Schwyz. 1991 wurde er in den Ständerat gewählt und 1995, 1999, 2003 sowie 2007 jeweils im ersten Wahlgang wiedergewählt. Im Amtsjahr 2004/05 war er Ständeratspräsident. Am 27. November 2011 verpasste er im zweiten Wahlgang die Wiederwahl und schied in der Folge aus dem Ständerat aus. Sein Sitz ging an Peter Föhn (SVP).
Neben seinen öffentlichen Ämtern bekleidete Frick auch verschiedene Parteiämter. Von 2004 bis 2008 war er Vizepräsident der CVP Schweiz.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ehemalige Website ( vom 19. September 2013 im Internet Archive) von Bruno Frick.</ref>
Durch Ämterkumulation, hohe Bezüge und fragwürdige Mandate setzte sich Frick immer wieder negativer Kritik an seiner Person aus.<ref>Marcel Gyr: Ein Mann mit vielen Angriffsflächen. In: Neue Zürcher Zeitung. 9. Juli 2013.</ref>
Offizielle Auslandsreisen
- 2000 November: Tschechische Republik; APK S Informationsreise
- 2000 November: Frankreich; Treffen der Europäischen Senate
- 2001 Mai: Österreich; APK N/S Ad-hoc-Delegation
- 2001 Juni: Deutschland; APK N/S Ad-hoc-Delegation
- 2001 Juli: Ukraine; APK S Informationsreise
- 2001 Oktober: Italien; APK N/S Ad-hoc-Delegation
- 2002 Oktober: Dänemark; APK N/S Informationsbesuch
Schriften (Auswahl)
- mit Ulrich F. Zwygart, Georges Bindschedler: Alexander oder die Aufforderung an Führungskräfte, Grenzen zu überwinden. Haupt, Bern u. a. 1998, ISBN 3-258-05821-0.
Weblinks
- Bruno Frick auf der Website der Bundesversammlung
- Literatur von und über Bruno Frick im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ehemalige Website ( vom 17. Juli 2012 im Internet Archive) von Bruno Frick
Einzelnachweise
<references/>
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Frick, Bruno |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Politiker (CVP) |
| GEBURTSDATUM | 31. Mai 1953 |
| GEBURTSORT | Wittenbach |
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- Ständerat (Schwyz)
- Ständeratspräsident
- Kantonsrat (Schwyz, Person)
- Kandidat für das Amt des Bundesrates (Schweiz)
- CVP-Mitglied (Schweiz)
- Korporierter im Schweizerischen Studentenverein
- Schweizer
- Geboren 1953
- Mann