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Eberweis

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Eberweis (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Eberweis
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Gmünd (GD), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Gmünd in Niederösterreich
Pol. Gemeinde Heidenreichstein
Koordinaten 48° 53′ 8″ N, 15° 5′ 52″ OKoordinaten: 48° 53′ 8″ N, 15° 5′ 52″ O
 {{#coordinates:48,88569|15,097781|primary
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f3f0
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Gebäudestand 81 (k. A. Hilfef3f1)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03644
Katastralgemeindenummer 07103
Zählsprengel/ -bezirk Eberweis (30916 003)
Bild
Kapelle in Eberweis
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Eberweis ist eine Ortschaft und gleichzeitig eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Heidenreichstein im nordwestlichen Waldviertel mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>.

Geographie

Der Ort ist ein Reihendorf in Waldhufenanlage und grenzt an die Katastralgemeinden Altmanns und Heidenreichstein der Stadtgemeinde Heidenreichstein.<ref>Niederösterreich Atlas. In: noel.gv.at. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. April 2009; abgerufen im April 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.intermap1.noel.gv.at</ref>

Im Norden grenzt Eberweis an die Katastralgemeinden Willings und Eisgarn der Gemeinde Eisgarn. Im Westen reicht das Gebiet der Katastralgemeinde Gopprechts der Stadtgemeinde Litschau an das Gebiet von Eberweis heran. Zwischen den Katastralgemeinden Dietweis und Eberweis verläuft die zur Staatsgrenze führende Waidhofener Straße.

Die höchsten Erhebungen von Eberweis werden mit 570 m ü. A. beziehungsweise 563 m ü. A. ausgewiesen. Durch Eberweis fließt der von Eisgarn kommende Braunaubach, der im besiedelten Gebiet zu einem Teich aufgestaut wurde und danach in die Katastralgemeinde Altmanns gelangt.

Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Der Ortsname leitet sich vom althochdeutschen Personennamen „Eburwin“ ab. Eberweis wurde 1369 erstmals urkundlich erwähnt, wurde 1784 zur Katastralgemeinde und konstituierte sich 1850 mit damals 205 Einwohnern gemeinsam mit der Katastralgemeinde Dietweis zur politischen Gemeinde Eberweis. 1925 erfolgte die Trennung und Dietweis wurde eine eigenständige politische Gemeinde. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 27 Häusern beschrieben, das nach Heidenreichstein eingepfarrt war und die Kinder im Ort eingeschult wurden. Die Herrschaft Heidenreichstein besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref> Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Eberweis ein Binder, zwei Gastwirte, ein Gemischtwarenhändler, ein Schneider und mehrere Landwirte ansässig. Zudem gab es zwei Mühlen mit Sägewerk.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 228</ref>

1841 bestand bereits eine Volksschule, die 1965 geschlossen wurde.

1859 wurde eine zuvor an der betreffenden Stelle befindlichen Holzkapelle eine Kapelle aus Stein, die „Wallfahrtskapelle zum guten Hirten“, eingeweiht, die 1934 renoviert und mit einem Turmkreuz versehen wurde. Bei einer neuerlichen Renovierung erhielt die Kapelle 1957 ein Kupferdach. 1976 erfolgte neuerlich eine aufwändige Restaurierung.

1934 hatte der Ort 289 und 1939 251 Einwohner. 1946 wurde die Elektrifizierung durch das E-Werk Waidhofen an der Thaya beschlossen.

Mit 1. Jänner 1970 erfolgte schließlich auf Grund eines Gemeinderatsbeschlusses die Zusammenlegung mit der Stadtgemeinde Heidenreichstein. 2001 wohnten 226 Personen in der Ortschaft.

Bürgermeister

  • Karl Böhm (1906)
  • Johann Edinger (1930)
  • Friedrich Dallinger (1938)
  • Anton Schindl (1939)
  • Franz Gruber (1945)
  • Anton Schindl (1945)
  • Friedrich Böhm (1960)

Persönlichkeiten

  • Otmar Emerling (1924–2015), Beamter und Wiener Gemeinderat, wuchs hier auf

Ehrenbürger

  • Raimund Frühwirth
  • Friedrich Böhm, Bürgermeister

Literatur

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Katastralgemeinden und Ortschaften: Altmanns | Dietweis | Eberweis | Guttenbrunn | Haslau | Heidenreichstein | Kleinpertholz | Motten | Seyfrieds | Thaures | Wielandsberg | Wolfsegg

Stadt: Heidenreichstein | Stadtteile: Edelmühle • Pocher | Dörfer: Altmanns • Dietweis • Eberweis • Guttenbrunn • Kleinpertholz • Motten • Seyfrieds • Thaures | Weiler: Spindelgraben | Rotten: Edelau • Brandhäuser • Kirchberghäuseln • Neuthaures | Häusergruppe: Steinbruckhäuser | Zerstreute Häuser: Wielandsberg • Wolfsegg | Sonstige Ortslagen: Burg Heidenreichstein • Zum Guten Hirten

Zählsprengel: Heidenreichstein-Altstadt | Heidenreichstein-Nordost | Heidenreichstein-Südwest | Eberweis | Dietweis | Motten | Altmanns | Thaures | Seyfrieds | Wolfsegg

Vorlage:Klappleiste/Ende