Zum Inhalt springen

Thaures (Gemeinde Heidenreichstein)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Thaures (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Thaures
Thaures (Gemeinde Heidenreichstein) (Österreich)
Thaures (Gemeinde Heidenreichstein) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Gmünd (GD), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Gmünd in Niederösterreich
Pol. Gemeinde Heidenreichstein
Koordinaten 48° 52′ 50″ N, 15° 2′ 52″ OKoordinaten: 48° 52′ 50″ N, 15° 2′ 52″ O
 {{#coordinates:48,880635|15,047836|primary
dim=1000 globe= name=Thaures region=AT-3 type=city
  }}f1
f3f0
Einwohner der Ortschaft 137 (2001)
Gebäudestand 62 (2001)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03711
Katastralgemeindenummer 07134
Zählsprengel/ -bezirk Thaures (30916 007)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Datei:Kapelle in Thaures.jpg
Kapelle in Thaures

Thaures ist eine Ortschaft und gleichzeitig eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Heidenreichstein im nordwestlichen Waldviertel mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Die Ortschaft ist ein Reihendorf mit Waldhufen.

Geographie

Thaures grenzt im Osten an die Katastralgemeinde Altmanns der Stadtgemeinde Heidenreichstein. Im Norden reicht die Katastralgemeinde Gopprechts der Stadtgemeinde Litschau, im Westen die Katastralgemeinde Finsternau der Gemeinde Brand-Nagelberg und im Süden die Katastralgemeinde Kiensaß der Stadtgemeinde Schrems an das Gebiet von Thaures heran.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Niederösterreich Atlas (Memento des Vorlage:IconExternal vom 18. April 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.intermap1.noel.gv.at</ref> Die höchste Erhebung von Thaures liegt auf 564 m ü. A. und am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Datei:Kirche in Neuthaures.jpg
Kapelle in Neuthaures

Der Ortsname wird von dem slawischen „Turej“ abgeleitet, das ist die Verkleinerungsform von „Tur“.

Die Ortschaft wurde 1369 erstmals urkundlich erwähnt und 1784 wurde der Ort zur Katastralgemeinde. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 22 Häusern genannt, das nach Heidenreichstein eingepfarrt war und die Kinder vor Ort eingeschult wurden. Die Herrschaft Heidenreichstein besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref> Thaures konstituierte sich 1850 mit 232 Einwohnern als eigene Gemeinde. Zu dieser gehört auch der Ortsteil Neuthaures, ein Reihendorf aus dem 19. Jahrhundert, das zwischen Thaures und Altmanns liegt.

Zeitweilig gab es in Thaures eine eigene Schule, 1811 gehörte Thaures hinsichtlich des Schulbesuches zu Gopprechts (Gemeinde Litschau) und 1829 wurden die Kinder in Brand eingeschult. 1872 wurde in Thaures ein eigenes Schulhaus mit einem Türmchen für das Ortsglöcklein errichtet und später ausgebaut. 1965 wurde ein neues Volksschulgebäude errichtet.

1907 wurde die Ortskapelle erbaut und dem Hl. Leonhard geweiht. 1934 hatte Gemeinde 311 und 1939 322 Einwohner.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Thaures ein Bäcker, zwei Gastwirte, ein Gemischtwarenhändler, ein Schweinehändler und mehrere Landwirte ansässig. Außerhalb des Ortes gab es eine Ziegelei.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 471</ref>

1946 wurde die Elektrifizierung in Angriff genommen.

1970 beschloss der Gemeinderat die Zusammenlegung mit der Gemeinde Heidenreichstein.

1989 wurde in Thaures vom Land Niederösterreich eine Luftgütemessstelle errichtet, wo die Schadstoffe Schwefeldioxid, Stickoxide und der Ozongehalt der Luft sowie meteorologische Parameter wie Windrichtung, Lufttemperatur und so weiter erfasst werden.

2001 hatte die Ortschaft 137 Einwohner.

Bürgermeister

  • Johann Ruso (1872)
  • Franz Trisko (1906)
  • Franz Zimmel (1945)
  • Otto Weisgram (1946, 1950)
  • Rudolf Pichler (1955)
  • Josef Bauer (1960)

Ehrenbürger

  • Otto Weisgram, Bürgermeister

Literatur

  • Erich Geppert, Karl Pichler: Thaures. In: 800 Jahre Heidenreichstein, Waldviertel – Kultur und Geschichte. Heidenreichstein 2005, S. 388 ff.

Weblinks

Commons: Thaures – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Katastralgemeinden und Ortschaften: Altmanns | Dietweis | Eberweis | Guttenbrunn | Haslau | Heidenreichstein | Kleinpertholz | Motten | Seyfrieds | Thaures | Wielandsberg | Wolfsegg

Stadt: Heidenreichstein | Stadtteile: Edelmühle • Pocher | Dörfer: Altmanns • Dietweis • Eberweis • Guttenbrunn • Kleinpertholz • Motten • Seyfrieds • Thaures | Weiler: Spindelgraben | Rotten: Edelau • Brandhäuser • Kirchberghäuseln • Neuthaures | Häusergruppe: Steinbruckhäuser | Zerstreute Häuser: Wielandsberg • Wolfsegg | Sonstige Ortslagen: Burg Heidenreichstein • Zum Guten Hirten

Zählsprengel: Heidenreichstein-Altstadt | Heidenreichstein-Nordost | Heidenreichstein-Südwest | Eberweis | Dietweis | Motten | Altmanns | Thaures | Seyfrieds | Wolfsegg

Vorlage:Klappleiste/Ende