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Haslau (Gemeinde Heidenreichstein)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Haslau (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Haslau
Haslau (Gemeinde Heidenreichstein) (Österreich)
Haslau (Gemeinde Heidenreichstein) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Gmünd (GD), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Gmünd in Niederösterreich
Pol. Gemeinde Heidenreichstein
Koordinaten 48° 49′ 19″ N, 15° 7′ 33″ OKoordinaten: 48° 49′ 19″ N, 15° 7′ 33″ O
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f3f0
Einwohner der Ortschaft 52 (2001)
Gebäudestand 25 (2001)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03708
Katastralgemeindenummer 07139
Zählsprengel/ -bezirk Seyfrieds (30916 008)
Bild
Ortskapelle Haslau
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Haslau ist ein Ort und gleichzeitig eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Heidenreichstein im nordwestlichen Waldviertel mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>

Geographie

Haslau grenzt an die nachstehenden Katastralgemeinden der Stadtgemeinde Heidenreichstein: im Norden an Seyfrieds, im Westen an Wolfsegg und im Südosten an Guttenbrunn.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Niederösterreich Atlas (Memento des Vorlage:IconExternal vom 18. April 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.intermap1.noel.gv.at</ref>

Haslau grenzt im Westen an die Katastralgemeinde Amaliendorf der Gemeinde Amaliendorf-Aalfang. Die Stadtgemeinde Schrems grenzt im Südwesten mit der Katastralgemeinde Schrems und im Süden mit der Katastralgemeinde Gebharts an Haslau. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Der Haslauerteich befindet sich zur Gänze auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Haslau. Die höchste Erhebung wird mit 569 m ü. A. angegeben. In Haslau befindet sich auf der Anhöhe Fürhapel im Grenzbereich von Haslau, Amaliendorf und Schrems das Naturdenkmal Wasserstein. Es handelt sich um einen gewaltigen Granitblock mit einer Höhe von 2,5 Metern, einer Breite von 4,5 Metern und einer Länge von 6,5 Metern. Das Becken des Schalensteins ist 1,3 Meter lang, 0,85 Meter breit und 0,30 Meter tief. Der Stein trägt die Zeichen H, S. 1810. Der Sage nach sollen hier wandernde Apostel die Heiden getauft haben, was dem Teufel nicht gefiel, sodass er die Getauften in Steinblöcke verwandelte.<ref>Wasserstein. In: Naturdenkmäler Heidenreichstein, Berg- und Naturwacht Heidenreichstein (Herausgeber und Verleger), Erich Geppert (Text und Fotos), Heidenreichstein 1992.</ref>

Geschichte

Datei:FF Haslau.jpg
Feuerwehrhaus Haslau

In der Gegend wurde früher von Familien aus Böhmen, die den Sommer über hier blieben, in Baracken wohnten, Torf gewonnen.<ref>Wasserstein. In: Naturdenkmäler Heidenreichstein, Berg- und Naturwacht Heidenreichstein (Herausgeber und Verleger), Erich Geppert (Text und Fotos), Heidenreichstein 1992.</ref>

Haslau wurde 1784 eine eigene Katastralgemeinde, die der zur selben Zeit wiedererrichteten Pfarre Seyfrieds zugeordnet wurde. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 22 Häusern genannt, das nach Seyfrieds eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Schwarzenau besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

1850 konstituierte sich Haslau einschließlich der Rotte Neuhaslau gemeinsam mit Seyfrieds zur Gemeinde Seyfrieds.

1926 wurde die Freiwillige Feuerwehr Haslau gegründet, die 1989 ein neues Feuerwehrhaus erhielt.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Haslau ein Gastwirt, ein Gemischtwarenhändler, ein Viehhändler, ein Wagner, ein Zimmermeister und mehrere Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 280</ref>

Mit 1. Jänner 1976 erfolgte die Eingemeindung nach Heidenreichstein.

Literatur

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Katastralgemeinden und Ortschaften: Altmanns | Dietweis | Eberweis | Guttenbrunn | Haslau | Heidenreichstein | Kleinpertholz | Motten | Seyfrieds | Thaures | Wielandsberg | Wolfsegg

Stadt: Heidenreichstein | Stadtteile: Edelmühle • Pocher | Dörfer: Altmanns • Dietweis • Eberweis • Guttenbrunn • Kleinpertholz • Motten • Seyfrieds • Thaures | Weiler: Spindelgraben | Rotten: Edelau • Brandhäuser • Kirchberghäuseln • Neuthaures | Häusergruppe: Steinbruckhäuser | Zerstreute Häuser: Wielandsberg • Wolfsegg | Sonstige Ortslagen: Burg Heidenreichstein • Zum Guten Hirten

Zählsprengel: Heidenreichstein-Altstadt | Heidenreichstein-Nordost | Heidenreichstein-Südwest | Eberweis | Dietweis | Motten | Altmanns | Thaures | Seyfrieds | Wolfsegg

Vorlage:Klappleiste/Ende