Romaney
Romaney Stadt Bergisch Gladbach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(722)&title=Romaney 51° 0′ N, 7° 9′ O
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| Einwohner: | 722 (31. Dez. 2025)<ref>Entwicklung – Stadt Bergisch Gladbach. Abgerufen am 6. August 2024.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 51467 | |||||
| Vorwahl: | 02202 | |||||
Lage von Romaney in Bergisch Gladbach
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Romaney ist der Name eines Stadtteils und einer Straße in Bergisch Gladbach und gehört unter Nr. 31 zum Statistik-Bezirk 3 der Stadt.<ref name="Schulte">Andree Schulte: Bergisch Gladbach. Stadtgeschichte in Straßennamen. Stadtarchiv, Bergisch Gladbach 1995, ISBN 3-9804448-0-5, S. 102 ff.</ref>
Geographie
Der Stadtteil Romaney grenzt an die Stadtteile Hebborn, Herrenstrunden und Stadtmitte sowie im Norden an Odenthal.
| Odenthal | Odenthal | Herrenstrunden |
| Hebborn | Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt | Herrenstrunden |
| Stadtmitte | Stadtmitte | Herrenstrunden |
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Geschichte
Die Ortschaft Romaney ist ein Teilstück der Romaneyer Straße, die von der Odenthaler Straße in Hebborn bis zur Stadtgrenze an die Alte Wipperfürther Straße in der Gemeinde Kürten führt. Der Straßenname bezieht sich auf den Weiler Romaney, den das Urkataster beiderseits der alten „Straße von Mülheim nach Wipperfürth“ verzeichnet. Romaney ist aus einer vermutlich spätmittelalterlicher Siedlungsgründung hervorgegangen, die erstmals 1448 als „Rumenye“ Erwähnung fand. Um 1450 scheint die Siedlung verlassen gewesen zu sein. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wird der Hof unter den Lehngütern der Herrschaft Strauweiler in Odenthal aufgeführt. Bis in das frühe 20. Jahrhundert hatte sich aus der Hofstelle ein kleiner Weiler mit sechs Ackergütern und 34 Einwohnern entwickelt.<ref name="Schulte" />
Die Topographia Ducatus Montani des Erich Philipp Ploennies, Blatt Amt Porz, belegt, dass der Wohnplatz 1715 mit zwei Höfen unter dem Namen Rommeneg bezeichnet wurde.’Carl Friedrich von Wiebeking benennt die Hofschaft auf seiner Charte des Herzogthums Berg 1789 als Rommeneg. Aus ihr geht hervor, dass Romaney zu dieser Zeit Teil der Honschaft Combüchen im Kirchspiel Paffrath war.<ref name="Fabricius2">Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz; Zweiter Band: Die Karte von 1789. Einteilung und Entwicklung der Territorien von 1600 bis 1794; Bonn; 1898</ref>
Unter der französischen Verwaltung zwischen 1806 und 1813 wurde das Amt Porz aufgelöst und Romaney wurde politisch der Mairie Gladbach im Kanton Bensberg zugeordnet. 1816 wandelten die Preußen die Mairie zur Bürgermeisterei Gladbach im Kreis Mülheim am Rhein. Mit der Rheinischen Städteordnung wurde Gladbach 1856 Stadt, die dann 1863 den Zusatz Bergisch bekam.
Der Ort ist auf der Topographischen Aufnahme der Rheinlande von 1824 als Romeneg und ab der Preußischen Uraufnahme von 1840 auf Messtischblättern regelmäßig als Romaney verzeichnet.
| Jahr | Einwohner | Wohn-
gebäude |
Kategorie | Politische / kirchliche Zugehörigkeit |
|---|---|---|---|---|
| 1822<ref name="Mützell">Vorlage:Wörterbuch Preußischer Staat</ref> | 22 | Hofstelle | Rommeneg gen. | |
| 1830<ref name="Restorff">Vorlage:Beschreibung Rheinprovinz 1830</ref> | 46 | Hofstelle | Rommeneg gen. | |
| 1845<ref>Vorlage:Uebersicht Ortschaften Cöln</ref> | 32 | 5 | Hofstelle | |
| 1871<ref name="Gemeindelexikon1871">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1871</ref> | 29 | 5 | Hofstelle | |
| 1885<ref name="Gemeindelexikon1885">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1885</ref> | 41 | 8 | Wohnplatz | |
| 1895<ref name="Gemeindelexikon1895">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1895</ref> | 40 | 8 | Wohnplatz | |
| 1905<ref name="Gemeindelexikon1905">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1905</ref> | 34 | 6 | Wohnplatz |
Romaney war zu der Zeit Teil der katholischen Pfarre Paffrath.
In der Umgebung von Romaney waren in der Mitte des 19. Jahrhunderts mehrere Gruben auf die Gewinnung von Eisenerz verliehen. Die beiden größten waren die Grube Albert, verliehen am 22. Mai 1849, und Grube Prinz Wilhelm, verliehen am 21. September 1848.
Bevölkerung
Romaney hatte 2024 insgesamt 719 Einwohner. Der Ort gehört zu den drei einwohnerschwächsten Stadtteilen von Bergisch Gladbach.<ref>Statistik – Stadt Bergisch Gladbach. Abgerufen am 12. Oktober 2025.</ref>
Siehe auch
- Naturschutzgebiet Die Schlade
- Liste der Straßen im Bergisch Gladbacher Stadtteil Romaney
- Liste der Stadtteile von Bergisch Gladbach
Weblinks
- Bürgerverein Romaney e. V. Abgerufen am 20. September 2020
Einzelnachweise
<references />
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Vorlage:Klappleiste/Anfang Gemarkenberg | Grube | Kley | Kleyer Hof | Kuckelberg | Oberholz | Risch | Schlade | Siefen | Unterholz Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
Alt Refrath 62 | Asselborn 42 | Bärbroich 43 | Bensberg 52 | Bockenberg 53 | Frankenforst 64 | Gronau 24 | Hand 15 | Hebborn 22 | Heidkamp 23 | Herkenrath 41 | Herrenstrunden 32 | Katterbach 12 | Kaule 54 | Kippekausen 63 | Lückerath 51 | Lustheide 65 | Moitzfeld 55 | Nußbaum 13 | Paffrath 14 | Refrath 61 | Romaney 31 | Sand 33 | Schildgen 11 | Stadtmitte 21