Asselborn (Bergisch Gladbach)
Asselborn Stadt Bergisch Gladbach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(882)&title=Asselborn 51° 0′ N, 7° 12′ O
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| Höhe: | 187 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 1,35 km² | |||||
| Einwohner: | 882 (31. Dez. 2025)<ref>Entwicklung – Stadt Bergisch Gladbach. Abgerufen am 22. Februar 2026.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 653 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1975 | |||||
| Eingemeindet nach: | Bergisch Gladbach | |||||
| Postleitzahl: | 51429 | |||||
| Vorwahl: | 02204 | |||||
Lage von Asselborn in Bergisch Gladbach
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| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Asselborn ist ein Stadtteil von Bergisch Gladbach und gehört unter Nr. 42 zum Statistik-Bezirk 4 der Stadt.<ref name="Schulte">Andree Schulte: Bergisch Gladbach. Stadtgeschichte in Straßennamen. Hrsg. Stadtarchiv, Bergisch Gladbach 1995, S. 212 ff., ISBN 3-9804448-0-5</ref>
Geographie
Der Stadtteil Asselborn grenzt an die Stadtteile Romaney, Asselborn, Herkenrath, Sand und Stadtmitte sowie im Norden an Kürten.
| Herrenstrunden | Kürten | Kürten |
| Herrenstrunden | Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt | Bärbroich |
| Herkenrath | Herkenrath | Bärbroich |
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Geschichte
Asselborn ist ein mittelalterlicher Siedlungsname, der für 1294 in der Form de Astelburne nachgewiesen ist. Die Bedeutung des Namens lässt sich nur vermuten. Wahrscheinlich wies die Bezeichnung auf eine Quelle (born = Quelle) bei einem Haselstrauch hin (mundartlich „Hassel“ oder „Assel“ = Hasel). Andererseits könnte sich der Name aus dem mittelhochdeutschen „astach“ (= Gipfel, Äste und Zweige gefällter Bäume) herleiten, woraus sich ein Bezug zu Rodungstätigkeiten ergäbe. Die Bezeichnung Asselborn trägt auch ein mittelalterliches Rittergut nahe der heutigen Straße, das erstmals mit Giselbert de Astelburne genannt wurde und im Urkataster als Asenborns Hof verzeichnet ist. Die Herkenrather Ordnung der Kirchenbänken von 1630 nennt das Gut als Asselborner Hoff. Noch heute wird der Wohnplatz Asselborn in der Bevölkerung als Bestandteil von Herkenrath empfunden.<ref name="Schulte" />
Die Topographia Ducatus Montani des Erich Philipp Ploennies, Blatt Amt Porz, belegt, dass der Wohnplatz 1715 als viele gemeine Höfe kategorisiert wurde und mit Asselborn bezeichnet wurde. Carl Friedrich von Wiebeking benennt die Hofschaft auf seiner Charte des Herzogthums Berg 1789 als Asselborn. Aus ihr geht hervor, dass Asselborn zu dieser Zeit Teil der Honschaft Herkenrath im gleichnamigen Kirchspiel war.<ref name="Fabricius2">Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz; Zweiter Band: Die Karte von 1789. Einteilung und Entwicklung der Territorien von 1600 bis 1794; Bonn; 1898</ref>
Unter der französischen Verwaltung zwischen 1806 und 1813 wurde das Amt Porz aufgelöst und Asselborn wurde politisch der Mairie Bensberg im Kanton Bensberg zugeordnet. 1816 wandelten die Preußen die Mairie zur Bürgermeisterei Bensberg im Kreis Mülheim am Rhein.
Der Ort ist auf der Topographischen Aufnahme der Rheinlande von 1824, auf der Preußischen Uraufnahme von 1840 und ab der Preußischen Neuaufnahme von 1892 auf Messtischblättern regelmäßig als Asselborn oder Unter- und Oberasselborn verzeichnet.
Aufgrund des Köln-Gesetzes wurde die Stadt Bensberg mit Wirkung zum 1. Januar 1975 mit Bergisch Gladbach zur Stadt Bergisch Gladbach zusammengeschlossen. Dabei wurde auch Asselborn Teil von Bergisch Gladbach.
| Jahr | Einwohner | Wohn- gebäude |
Kategorie |
|---|---|---|---|
| 1822<ref name="Mützell">Vorlage:Wörterbuch Preußischer Staat</ref> | 49 | Bauergüter | |
| 1830<ref name="Restorff">Vorlage:Beschreibung Rheinprovinz 1830</ref> | 69 | Bauerngut | |
| 1845<ref>Vorlage:Uebersicht Ortschaften Cöln</ref> | 74 | 11 | Bauergüter |
| 1871<ref name="Gemeindelexikon1871">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1871</ref> | 54 | 11 | Hofstelle |
| 1885<ref name="Gemeindelexikon1885">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1885</ref> | 69 | 12 | Wohnplatz |
| 1895<ref name="Gemeindelexikon1895">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1895</ref> | 73 | 13 | Wohnplatz |
| 1905<ref name="Gemeindelexikon1905">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1905</ref> | 61 | 11 | Wohnplatz |
Bevölkerung
Asselborn hatte 2024 als einer der kleinsten Stadtteile von Bergisch Gladbach insgesamt 903 Einwohner.<ref>Statistik – Stadt Bergisch Gladbach. Abgerufen am 12. Oktober 2025.</ref>
Bergbau
Mittelalterliche Spuren von Bergbau sind noch auf dem ehemaligen Gelände der früheren Grube Washington, im Volksmund auch Silberkaule genannt, zu finden. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts waren dort viele Bergleute aus der Umgebung beschäftigt. In der Nähe des Büchelterhofs gab es die Grube Grube Wilhelminenzeche.
Siehe auch
- Asselborner Hof
- Liste der Straßen im Bergisch Gladbacher Stadtteil Asselborn
- Liste der Stadtteile von Bergisch Gladbach
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
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Vorlage:Klappleiste/Anfang Asselborner Mühle | Bech | Berg | Braunsberg | Büchelterhof | Oberasselborn | Oberheide | Obersteinbach | Rottland | Schmillenburg | Siefer Hof | Silberkaule | Unterasselborn | Unterheide | Untersteinbach Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
Alt Refrath 62 | Asselborn 42 | Bärbroich 43 | Bensberg 52 | Bockenberg 53 | Frankenforst 64 | Gronau 24 | Hand 15 | Hebborn 22 | Heidkamp 23 | Herkenrath 41 | Herrenstrunden 32 | Katterbach 12 | Kaule 54 | Kippekausen 63 | Lückerath 51 | Lustheide 65 | Moitzfeld 55 | Nußbaum 13 | Paffrath 14 | Refrath 61 | Romaney 31 | Sand 33 | Schildgen 11 | Stadtmitte 21