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Sand (Bergisch Gladbach)

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Sand (Bergisch Gladbach)
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2510)&title=Sand+%28Bergisch+Gladbach%29 50° 59′ N, 7° 10′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2510) 50° 59′ 20″ N, 7° 9′ 30″ O
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Einwohner: 2510 (31. Dez. 2025)<ref>Entwicklung – Stadt Bergisch Gladbach. Abgerufen am 22. Februar 2026.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 51429
Vorwahl: 02202
Sand (Bergisch Gladbach) (Bergisch Gladbach)
Sand (Bergisch Gladbach) (Bergisch Gladbach)
Lage von Sand (Bergisch Gladbach) in Bergisch Gladbach
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Sand ist ein Stadtteil von Bergisch Gladbach und gehört unter Nr. 33 zum Statistik-Bezirk 3 der Stadt.<ref name="Schulte">Andree Schulte Bergisch Gladbach, Stadtgeschichte in Straßennamen, Bergisch Gladbach 1995, ISBN 3-9804448-0-5, S. 150</ref>

Geographie

Der Stadtteil liegt in der Mitte von Bergisch Gladbach. Sand grenzt an die Stadtteile Heidkamp, Stadtmitte, Herrenstrunden, Herkenrath, Moitzfeld, Bensberg, Lückerath.

Stadtmitte Stadtmitte, Herrenstrunden Herrenstrunden
Stadtmitte, Heidkamp Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Herkenrath
Lückerath Bensberg Moitzfeld

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Geschichte

Die Erstnennung von Sand findet sich in der Urkunde 4 von 1229 des Klosters Meer.<ref>Albert Eßer, Bergisch Gladbacher Stadtgeschichte, Stadtarchiv Bergisch Gladbach 2006, S. 80, ISBN 3-9804448-6-4</ref> Das Kirchdorf Sand ist einer der frühesten Siedlungskerne im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach und wurde 1349 in der Form „van me Sande“ erstmals urkundlich erwähnt. Die im Frühmittelalter anzusetzende Entstehung des Sander Hofes fiel zeitlich vermutlich mit der Gründung einer Eigenkirche zusammen. Bekanntester Pfarrer von Sand war Johann Peter Ommerborn, der so genannte Held vom Ommerborn.<ref>Peter Matthias Odenthal: Der Held vom Ommerborn, Roman, Bad Honnef 1942</ref> Die Siedlungsgründung wurde nach der natürlichen Lage, das heißt nach der sandigen Bodenbeschaffenheit des bergischen Heidesandstreifens benannt.<ref name="Schulte" />

Bevölkerung

Sand hatte 2024 insgesamt 2.504 Einwohner.<ref>Statistik – Stadt Bergisch Gladbach. Abgerufen am 12. Oktober 2025.</ref>


Bergbau

In der angrenzenden Hardt hat es im 19. und teilweise noch im frühen 20. Jahrhundert mehrere Gruben gegeben, in denen Eisen-, Blei- und Zinkerz gefördert wurde.<ref>Herbert Stahl (Redaktion), Gerhard Geurts, Herbert Ommer: Das Erbe des Erzes, Band 2, Die Gruben auf den Gangerzlagerstätten im Erzrevier Bensberg. Köln 2004, ISBN 3-00-014668-7</ref><ref>Herbert Stahl (Redakteur), Gerhard Geurts, Hans Dieter Hilden, Herbert Ommer, Das Erbe des Erzes, Band 3, Die Gruben in der Paffrather Kalkmulde, Bergisch Gladbach, 2006, ISBN 3-932326-49-0</ref>

Siehe auch

Literatur

  • Johann Bendel: Heimatbuch des Landkreises Mülheim am Rhein. Geschichte und Beschreibung. Sagen und Erzählungen. 2. und 3. Auflage. J. Bendel, Köln-Mülheim 1925.
  • Peter Matthias Odenthal: Der Held vom Ommerborn, Köln 1942
  • Pfarrgemeinde St. Severin Bergisch Gladbach-Sand: Die Geschichte von Sand, Bergisch Gladbach 1981
  • Michael Werling, Harald von der Osten-Woldenburg: Geophysikalische Prospektion der alten Sander Kirche, in: Heimat zwischen Sülz und Dhünn, Geschichte und Volkskunde in Bergisch Gladbach und Umgebung, Heft 13, Hrsg. Vom Bergischen Geschichtsverein Rhein Berg e. V., Bergisch Gladbach 2006, S. 46 ff.

Weblinks

Commons: Sand (Bergisch Gladbach) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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