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Heidkamp (Bergisch Gladbach)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Heidkamp
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Postleitzahl: 51465
Vorwahl: 02202
Lage von Heidkamp in Bergisch Gladbach
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Heidkamp (Bergisch Gladbach) Preußische Neuaufnahme 1895
Datei:Heidkamp Müfflingkarte 1825.jpg
Heidkamp Müfflingkarte 1825

Heidkamp ist ein Stadtteil von Bergisch Gladbach und gehört unter Nr. 23 zum Statistik-Bezirk 2 der Stadt.<ref name="Schulte">Andree Schulte Bergisch Gladbach, Stadtgeschichte in Straßennamen, Bergisch Gladbach 1995, ISBN 3-9804448-0-5, S. 155 ff.</ref>

Geographie

Der Stadtteil Heidkamp grenzt an die Stadtteile Gronau, Stadtmitte, Sand, Lückerath.

Stadtmitte
Gronau Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Sand
Lückerath

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Geschichte

Die Siedlung Heidkamp ist aus einer frühneuzeitlichen Hofgründung hervorgegangen, die erstmals 1582 als „am Heidkamp“ belegt ist. Bedingt durch die einsetzende Industrialisierung entwickelte sich aus dem früheren „Heidkamps Gut“ eine größere Siedlung, aus der sich um 1830 die Ortsteile Unter-, Mittel- und Oberheidkamp bildete. Hier wurden 1858 zusammen 120 Bewohner gezählt. Das Urkataster erwähnt die größere Siedlung „Mittel Heidkamp“ beiderseits der alten „Straße von Gladbach nach Bensberg“. „Unter Heidkamp“ wird als westlich und „Ober Heidkamp“ als östlich der Bensberger Straße gelegen aufgeführt. Der Siedlungsname Heidkamp (=Kamp/Feld in der Heide) charakterisiert die topographische Lage auf dem bergischen Heidesandstreifen.<ref name="Schulte" /> Der Wohnplatz Heidkamp wurde 1975 um den früher zu Gronau gehörenden Teil Gronauer Waldsiedlung erweitert. Das Gewerbegebiet Zinkhütte bietet vielen Menschen Arbeitsplätze. Hier befindet sich die Firma Krüger GmbH & Co. KG.

Bergbau

Die Braunkohlenstraße erinnert noch heute daran, dass hier seit Jahrhunderten Braunkohle besonders für die vielen Kalkbrennereien abgebaut worden ist.

Bevölkerung

Heidkamp hatte 2024 insgesamt 6.646 Einwohner.<ref>Statistik – Stadt Bergisch Gladbach. Abgerufen am 12. Oktober 2025.</ref>


Religionen

  • Beim Bau der wuchtig wirkenden katholischen Kirche St. Joseph wurde hauptsächlich Lindlarer Grauwacke verwendet. Dies verleiht dem Gebäude einen starken, widerstandsfesten Charakter.
  • Die evangelischen Christen besuchten seit der Fertigstellung der neuen Kirche die alte ehemals katholische Pfarrkirche. 1964 wurde in der Martin-Luther-Str. dann die ev. Kirche Zum Frieden Gottes eingeweiht.

Siehe auch

Literatur

  • Hans Leonhard Brenner: Die Geschichte der Kalkbrennerei in Bergisch Gladbach, Gummersbach 1992, ISBN 3-88265-171-7

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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