Zum Inhalt springen

Kippekausen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. Februar 2026 um 11:17 Uhr durch imported>Glewe (Infobox Ortsteil).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Kippekausen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2530)&title=Kippekausen 50° 57′ N, 7° 7′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2530) 50° 57′ 24″ N, 7° 7′ 19″ O
 {{#coordinates:50,956542|7,121841|primary
dim=10000 globe= name=Kippekausen region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Einwohner: 2530 (31. Dez. 2025)<ref>Entwicklung – Stadt Bergisch Gladbach. Abgerufen am 22. Februar 2026.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Eingemeindet nach: Bergisch Gladbach
Postleitzahl: 51427
Vorwahl: 02204
Kippekausen (Bergisch Gladbach)
Kippekausen (Bergisch Gladbach)
Lage von Kippekausen in Bergisch Gladbach
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!
Datei:Refrath Neuaufnahme 1895.jpg
Kippekausen auf der Preußischen Neuaufnahme 1895
Datei:Refrath Uraufnahme 1844.jpg
Keppinghausen auf der Preußischen Uraufnahme 1844
Datei:Refrath Müfflingkarte 1825.jpg
Keppikhausen auf der Müfflingkarte 1825

Kippekausen ist ein Stadtteil von Bergisch Gladbach und gehört unter Nr. 63 zum Statistik-Bezirk 6 der Stadt.<ref name="Schulte">Andree Schulte Bergisch Gladbach, Stadtgeschichte in Straßennamen, Bergisch Gladbach 1995, ISBN 3-9804448-0-5, S. 267 ff.</ref>

Geographie

Der Stadtteil Kippekausen grenzt an die Stadtteile Refrath, Alt-Refrath, Gronau, Lückerath, Frankenforst.

Alt-Refrath Alt-Refrath, Gronau Lückerath
Refrath Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Lückerath
Refrath Frankenforst Frankenforst

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Geschichte

Der Name des Stadtteils Kippekausen bezieht sich auf eine hochmittelalterliche Burganlage – die Motte Kippekausen –, die um das Jahr 1000 errichtet worden war. Die Burg wurde ab dem Beginn des 15. Jahrhunderts nicht mehr bewohnt, nachdem die ritterliche Eigentümerfamilie vermutlich ausgestorben war. Von da an war die Befestigungsanlage in einem ruinösen Zustand und in wirtschaftlicher Hinsicht bedeutungslos. In späteren Jahren errichtete hier die Familie von Merheim eine neue Hofstelle, die künftig Gut Kippekausen genannt wurde.<ref name="Schulte" /> 1843 erwarb Johann Anton Lautz (* 16. Dezember 1789 in Saarbrücken; † 21. März 1881 in Köln) das Gut, sein Sohn Heinrich später den Rest des alten Rittergutes Saal.<ref>Anton Jux: Das Bergische Botenamt, die Geschichte Bergisch Gladbachs bis in die Preußische Zeit, herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Bergisch Gladbach, Bergisch Gladbach 1964</ref>

Sie hat bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts bestanden und wurde, bedingt durch die Anlage der Parksiedlung Kippekausen, im Jahr 1965 niedergerissen.<ref name="Schulte" />

Der Stadtteil entstand durch die kommunale Neugliederung 1975. Davor bildete Kippekausen zusammen mit Refrath, Alt Refrath und Lustheide den alten Bensberger Stadtteil Refrath.

Zu Kippekausen gehört auch der Bereich um den Saaler Mühlenteich herum mit der Eissporthalle und dem Wellnesscenter Mediterana, einer Thermalbad- und Saunaanlage. Der Teich ist das Relikt des früheren Braunkohlentagebaus der Grube Consolidation Alfred. Spuren von dieser Bergbautätigkeit finden sich auch im angrenzenden Wald Richtung Frankenforst.

Bevölkerung

Datei:Bergisch Gladbach Refrath - Am Rittersteg - Evangelische Kirche 03 ies.jpg
Evangelische Zeltkirche (2015)

Kippekausen hatte 2024 insgesamt 2.442 Einwohner.<ref>Statistik – Stadt Bergisch Gladbach. Abgerufen am 12. Oktober 2025.</ref>

Siehe auch

Trivia

In Kippekausen ist die Sage des Kipphäuser von Refrath angesiedelt, der als Untoter in der Gegend um Refrath und den nahegelegenen Frankenforst gewütet haben soll. Er soll der Herr der Motte Kippekausen gewesen sein.

Die Kölner Punkband Ernte 77 veröffentlichte 2019 ihr drittes Album namens "Kippekausen". Das Coverbild spielt auf die Station Kippekausen der KVB an.

Siehe auch

Literatur

  • Gerd Müller: Refrath, Geschichte der Stadtteile Bensberg-Refrath und -Frankenforst, Neustadt an der Aisch 1974
  • Helmut Höher: Das Gut Kippekausen in Refrath und seine 1000jährige Geschichte, Bergisch Gladbach 2006, ISBN 3-932326-47-4
  • Helmut Höher, Hans Peter Müller: Refrath gestern und heute. Große Güter und keine Höfe, Band 3/II Hrsg. Bürger– u. Heimatverein Refrath, Bergisch Gladbach 2015, o. ISBN.

Weblinks

Commons: Bergisch Gladbach-Kippekausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Ortsteile in Kippekausen Vorlage:Klappleiste/Anfang

Alt Refrath 62 | Asselborn 42 | Bärbroich 43 | Bensberg 52 | Bockenberg 53 | Frankenforst 64 | Gronau 24 | Hand 15 | Hebborn 22 | Heidkamp 23 | Herkenrath 41 | Herrenstrunden 32 | Katterbach 12 | Kaule 54 | Kippekausen 63 | Lückerath 51 | Lustheide 65 | Moitzfeld 55 | Nußbaum 13 | Paffrath 14 | Refrath 61 | Romaney 31 | Sand 33 | Schildgen 11 | Stadtmitte 21

Vorlage:Klappleiste/Ende