Haunoldshofen
Haunoldshofen Markt Dietenhofen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(41)&title=Haunoldshofen 49° 23′ N, 10° 41′ O
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| Höhe: | 392 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 41 (2013)<ref name="Dietenhofen">Ortsteile. In: dietenhofen.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 16. Juni 2023. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 90599 | |||||
| Vorwahl: | 09824 | |||||
Haunoldshofen (fränkisch: Handls-hufm<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 93. Dort folgendermaßen transkribiert: „handlshūfm“.</ref>) ist ein Gemeindeteil des Marktes Dietenhofen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Haunoldshofen liegt in der Gemarkung Kleinhaslach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Unmittelbar westlich des Weilers entspringt der Haunoldshofener Graben, ein linker Zufluss des Haselbachs. 0,5 km nördlich liegt Dietenhofen. Eine Gemeindeverbindungsstraße verläuft nach Rüdern (2,3 km westlich) bzw. zu der Kreisstraße AN 26 (0,3 km östlich), die nach Dietenhofen (1,1 km nördlich) bzw. nach Kleinhaslach führt (1,7 km südöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 15. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1169 als „Hunolteshouen“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Personenname Hunold, der wohl der Gründer des Ortes war.<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 93.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Haunoldshofen vier Anwesen und ein Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Hofkastenamt Ansbach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das brandenburg-bayreuthische Kastenamt Dietenhofen inne. Grundherren waren das Kastenamt Dietenhofen (1 Dreiviertelhof, 1 Gut) und das St.-Klara-Klosteramt der Reichsstadt Nürnberg (1 Hof, 1 Dreiviertelhof).<ref name="J865">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 865.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Haundelshofen. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 19 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 542.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Ansbach.<ref name="J998">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 998.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Haunoldshofen dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Kleinhaslach und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Kleinhaslach zugeordnet.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Ansbach 1808–17. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 961.</ref> Diese wurde am 1. Juli 1972 im Zuge der Gebietsreform in Bayern in den Markt Dietenhofen eingegliedert.<ref name="J998"/><ref>Dietenhofen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 27. Februar 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Andreas (Dietenhofen) gepfarrt.<ref name="J865"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach Unsere Liebe Frau (Heilsbronn) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> seit den 1980er Jahren ist die Pfarrei St. Bonifatius (Dietenhofen) zuständig.<ref>Pfarrverband Heilsbronn. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 13. März 2023.</ref>
Wanderwege
Durch den Ort führen der Fernwanderweg Rangau-Querweg und der Rundwanderweg Bibertrundweg.
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Haundelshofen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 524 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Haunoldshofen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 525 (Digitalisat).
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 93.
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
- Vorlage:Kollar Dietenhofen
Weblinks
- Ortsteile > Haunoldshofen. In: dietenhofen.de. Abgerufen am 31. März 2024.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Haunoldshofen in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Haunoldshofen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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