Höfen (Dietenhofen)
Höfen Markt Dietenhofen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(25)&title=H%C3%B6fen 49° 23′ N, 10° 39′ O
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dim=10000 | globe= | name=Höfen | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 353 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 25 (2013)<ref name="Dietenhofen">Ortsteile. In: dietenhofen.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 16. Juni 2023. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 90599 | |||||
| Vorwahl: | 09824 | |||||
Höfen (<templatestyles src="IPA/styles.css" />, fränkisch: Hejfm bzw. Hiefm<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. S. 98. Dort folgendermaßen transkribiert: „hęifm“ bzw. „hīfm“.</ref>) ist ein Gemeindeteil des Marktes Dietenhofen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Höfenmühle zählt zu dem Gemeindeteil. Höfen und Höfenmühle liegen in der Gemarkung Haasgang.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Der Weiler liegt am Mettlachbach und am Thierbach, der dort als rechter Zufluss in den Mettlachbach mündet. 0,5 km westlich beginnt das Waldgebiet Adelmannsdorfer Schlag, im Süden grenzt das Waldgebiet Heegstall an, im Südosten liegt das Waldgebiet Adelweidach, dahinter erhebt sich der Höfner Berg (414 m ü. NHN). Ein Anliegerweg führt 100 Meter weiter nördlich zur Kreisstraße AN 17, die nach Adelmannsdorf (0,7 km nordwestlich) bzw. nach Warzfelden verläuft (2 km südöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 15. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Die erste schriftliche Nennung, die eindeutig zugeordnet werden kann, datiert aus dem Jahr 1476 als „Höfen“. Ob der im Jahr 1268 genannte Cunradus de Houen seinen Stammsitz in diesem Höfen hatte, kann nicht geklärt werden.<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. S. 98.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Höfen 3 Anwesen (1 Hof, 1 Gut, 1 Mühle). Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Hofkastenamt Ansbach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und Grundherrschaft über die Anwesen hatte das Obervogteiamt Virnsberg des Deutschen Ordens.<ref name="J869">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach. Bd. 2, S. 869.</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Bd. 2, Sp. 698: „Höfen, bey Beutellohe, teutschordischer Weiler im Bezirke des ehemaligen Oberamts Ansbach von 3 Unterthanen.“</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Ansbach.<ref name="J992">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach. Bd. 2, S. 992f.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Höfen dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Weihenzell und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Weihenzell zugeordnet.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Ansbach 1808–17. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach. Bd. 2, S. 961.</ref> Am 27. Juli 1830 wurde Höfen in die neu gebildete Gemeinde Haasgang umgemeindet.<ref>M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach. Bd. 2, S. 948.</ref> Diese wurde am 30. Juni 1972 im Zuge der Gebietsreform in Bayern aufgelöst: Adelmannsdorf und Höfen wurden in den Markt Dietenhofen eingegliedert.<ref name="J992"/><ref>Dietenhofen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 27. Februar 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation überwiegend evangelisch-lutherisch und nach St. Andreas gepfarrt.<ref name="J869"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach St. Vitus gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> seit den 1980er Jahren ist die Pfarrei St. Bonifatius zuständig.<ref>Pfarrverband Heilsbronn. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 16. Juni 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Höfen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 698 (Digitalisat).
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 98.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
- Vorlage:Kollar Dietenhofen
Weblinks
- Ortsteile > Höfen. In: dietenhofen.de. Abgerufen am 31. März 2024.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Höfen in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Höfen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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