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Ditmar & Urban

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Ditmar & Urban

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Rechtsform
Gründung 31. Januar 1924
Auflösung 14. November 1925
Sitz Graz, Österreich
Leitung
  • Rudolf Mansuet Ditmar
  • Otto Urban
Branche Automobilindustrie
Datei:Ditmar & Urban 1924-1925.jpg
Ditmar & Urban von 1924–1925
Datei:Ditmar & Urban.jpg
Ditmar & Urban von 1924–1925
Datei:D & U Wagen.jpg
Seitenansicht

Ditmar & Urban<ref name="MVZ" /><ref name="van.at" /><ref name="VKMA" /> – laut älteren Quellen Dietrich & Urban<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /><ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /><ref name="Registry" /> – war ein Hersteller von Automobilen aus Österreich.

Unternehmensgeschichte

Rudolf Mansuet Ditmar betrieb ab dem 14. Juni 1919 einen Autohandel in der Wielandgasse 6 in Graz und war 1924 Generalvertreter für Automobili Aurea an der Zimmerplatzgasse 1 in Graz.<ref name="VKMA" /> Zusammen mit Otto Urban gründete er am 31. Januar 1924 das Unternehmen.<ref name="VKMA" /> Der Sitz befand sich an der Schönaugasse 102 in Graz.<ref name="VKMA" /> In dem Jahr begann die Produktion von Automobilen.<ref name="VKMA" /> Der Markenname lautete DU. Am 14. November 1925 wurde das Unternehmen aufgelöst und am 18. Juni 1927 aus dem Handels- und Genossenschaftsregister gelöscht.<ref name="VKMA" /> Ältere Quellen geben das Jahr 1914 als einziges Produktionsjahr an.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /><ref name="Registry" />

Fahrzeuge

Im Angebot stand nur ein Modell. Ein Vierzylindermotor mit seitengesteuerten Ventilen trieb die Fahrzeuge an. Der Motor leistete aus 1460 cm³ Hubraum je nach Quelle 22 PS oder 30 PS.

Ein Fahrzeug dieser Marke ist erhalten geblieben.<ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /> Es war im Jahre 2003 im Oldtimerclub & Museum Poysdorf in Poysdorf zu besichtigen.

Seit 2013 ist das Fahrzeug im Besitz des Vereins zur Förderung der historischen Fahrzeuge der Österreichischen Automobilfabriken<ref name="D & U" /> und wurde sorgfältig restauriert. Nach Abschluss der Arbeiten wurde das Fahrzeug im August 2018 in Graz präsentiert.<ref name="krone" /> Es ist mit Stand 2025 im Oldtimer-Museum Wiener Neustadt ausgestellt.

Literatur

  • Stefan Reitgruber: Die Personenwagen der Gebrüder Gräf. In: Motor Veteranen Zeitung. Ausgabe 146, Februar 2013, S. 3.
  • Hans Seper, Helmut Krackowizer, Alois Brusatti: Österreichische Kraftfahrzeuge von Anbeginn bis heute. Welsermühl, Wels 1984, ISBN 3-85339-177-X, S. 82.
  • Marián Šuman-Hreblay: Automobile Manufacturers Worldwide Registry. McFarland & Company, Inc., Publishers, London 2000, ISBN 0-7864-0972-X, S. 95. (englisch)
  • Der "D & U" Wagen. Die Geschichte eines Grazer Automobils und dessen Hersteller von Franz Legenstein, Heinz Mesicek, Stefan Reitgruber. Erschienen im Eigenverlag 2014, Zweck: Forschungsarbeit über österr. Automobilgeschichte.

Weblinks

Commons: Ditmar & Urban – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="MVZ">Stefan Reitgruber: Die Personenwagen der Gebrüder Gräf. In: Motor Veteranen Zeitung. Ausgabe 146, Februar 2013, S. 3.</ref> <ref name="van.at">Bericht über das Unternehmen inklusive Firmierung und Anschrift (abgerufen am 8. März 2015)</ref> <ref name="VKMA">Virtuelles Kraftfahrzeug Museum Austria (abgerufen am 8. März 2015)</ref> <ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie"></ref> <ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge">Hans Seper, Helmut Krackowizer, Alois Brusatti: Österreichische Kraftfahrzeuge von Anbeginn bis heute. Welsermühl, Wels 1984, ISBN 3-85339-177-X, S. 82.</ref> <ref name="Registry">Marián Šuman-Hreblay: Automobile Manufacturers Worldwide Registry. McFarland & Company, Inc., Publishers, London 2000, ISBN 0-7864-0972-X, S. 95. (englisch)</ref> <ref name="D & U">Der "D & U" Wagen. Die Geschichte eines Grazer Automobils und dessen Hersteller von Franz Legenstein, Heinz Mesicek, Stefan Reitgruber. Erschienen im Eigenverlag 2014, Zweck: Forschungsarbeit über österr. Automobilgeschichte.</ref> <ref name="krone">Aus den 1920er-Jahren: Verborgene Geschichte: Das Grazer „D & U“-Auto Auf: Kronen Zeitung vom 27. August 2018. (abgerufen am 22. August 2020)</ref> </references>

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