Zum Inhalt springen

Krauseco Werkzeugmaschinen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Werkzeug-Maschinenfabrik Ernst Krause & Co.
Krauseco Werkzeugmaschinen GmbH
Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründung 1905
Sitz Wien, Österreich
Leitung
  • Ernst Krause (Gründer)
Branche Maschinenbau
Website www.krause-mauser.com
Datei:Bundesarchiv Bild 102-08625, Wien, Motorrad-Droschke.jpg
Taxi auf Basis eines Lastendreirades von Krauseco

Die Krauseco Werkzeugmaschinen GmbH, ehemals Werkzeug-Maschinenfabrik Ernst Krause & Co., ist eine österreichische Maschinenfabrik und war als Hersteller von Kraftfahrzeugen tätig.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /><ref name="Beaulieu" /> Heute konstruiert, fertigt und montiert die Krauseco Werkzeugmaschinen GmbH standardisierte und Sonder-Werkzeugmaschinen für die spanabhebende Fertigung von Werkstücken des gesamten automotiven Antriebsstrangs.

Unternehmensgeschichte

Das Unternehmen wurde 1905 von Ernst Krause in Wien zur Herstellung hochwertiger Präzisionswerkzeugmaschinen gegründet.<ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /><ref name="Österreichische Automobilgeschichte" /> Im Frühjahr 1926 begann die Produktion von Lastendreirädern.<ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /><ref name="Österreichische Automobilgeschichte" /> Der Markenname lautete zunächst Krauseco.<ref name="Österreichische Automobilgeschichte" /> Im März 1929 übernahm das Unternehmen alle vorhandenen Bauteile der Monos Fahrzeug AG, die seit 1924 in der Osterleitengasse 5 im 19. Bezirk von Wien ebenfalls Lastendreiräder fertigte und dazu Motoren von DKW und J.A.P. verwendete.<ref name="Österreichische Automobilgeschichte" /> Außerdem wurde die Reparatur der noch laufenden Monos-Fahrzeuge übernommen.<ref name="Österreichische Automobilgeschichte" /> Der Markenname wurde auf Monos geändert. Den Vertrieb übernahm die Motor Import Company Lischka, Wiesenthal & Co. aus Wien.<ref name="Österreichische Automobilgeschichte" /> 1939 endete die Kraftfahrzeugproduktion.<ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" />

1994 erfolgte der Zusammenschluss mit der Mauser-Werke Oberndorf Maschinenbau GmbH zu einer Unternehmensgruppe.<ref name="krause-mauser.com" />

Fahrzeuge

Das Unternehmen stellte Lastendreiräder her. Das einzelne Rad befand sich hinten.<ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /> Das erste Modell war der K 1.<ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /><ref name="Österreichische Automobilgeschichte" /> Dieses Modell verfügte über eine Profilrahmen.<ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /><ref name="Österreichische Automobilgeschichte" /> Für den Antrieb sorgte ein Einbaumotor von J. A. P. mit wahlweise 500 cm³ oder 600 cm³ Hubraum.<ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /><ref name="Österreichische Automobilgeschichte" /> 1930 folgte der K 2, und 1934 der K 3, beide mit einem Zentralrohrrahmen.<ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /><ref name="Österreichische Automobilgeschichte" /> Ab 1937 sorgten im K 4 eigene Motoren für den Antrieb.<ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" />

Siehe auch

Literatur

  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile, Volume 2 G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1. (englisch)
  • Hans Seper, Helmut Krackowizer, Alois Brusatti: Österreichische Kraftfahrzeuge von Anbeginn bis heute. Welsermühl, Wels 1984, ISBN 3-85339-177-X.
  • Hans Seper, Martin Pfundner, Hans Peter Lenz: Österreichische Automobilgeschichte. Eurotax, Wien 1999, ISBN 3-905566-01-X.

Weblinks

Commons: Krauseco – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie"></ref> <ref name="Beaulieu">Georgano: The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile.</ref> <ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge">Seper, Krackowizer, Brusatti: Österreichische Kraftfahrzeuge von Anbeginn bis heute.</ref> <ref name="Österreichische Automobilgeschichte">Seper, Pfundner, Lenz: Österreichische Automobilgeschichte.</ref> <ref name="krause-mauser.com">Firmengeschichte auf der Internetseite von Krause & Mauser (abgerufen am 26. Mai 2018)</ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende