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Baja (österreichische Automarke)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
N. von Jakabffy GmbH
Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründung 1920
Auflösung 1925
Sitz Wien, Österreich
Leitung
  • Max Bartsch
  • N. von Jakabffy
Branche Automobilhersteller

Baja war eine Automarke aus Österreich.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /><ref name="Beaulieu" />

Unternehmensgeschichte

Das Unternehmen N. von Jakabffy GmbH begann 1920 mit der Produktion von Automobilen.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /><ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /> Der Markenname lautete Baja.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /><ref name="Beaulieu" /> Konstrukteur war Max Bartsch.<ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /><ref name="Österreichische Automobilgeschichte" /> 1921 übernahm zunächst Ing. Max Bartsch & Frankmann und später im Jahr die Baja Cyclecar Co. die Produktion.<ref name="Beaulieu" /> Ab 1922 erfolgten der Vertrieb und der Export durch die Baja Cyclecar Vertriebs GmbH.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /> 1924 übernahmen die Fischamender Werke AG die Produktion.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /><ref name="Beaulieu" /><ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /> Alle Unternehmen hatten ihren Sitz in Wien.<ref name="Beaulieu" /> 1925 endete die Produktion.<ref name="Beaulieu" /><ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /> Baja stand für Bartsch & Jakabffy.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /> In der Werbung wurde der Begriff Baja als Billiger als jeder andere interpretiert.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" />

Fahrzeuge

Datei:Baja 1922.jpg
Baja Cyclecar

Die Fahrzeuge waren Cyclecars.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /><ref name="Beaulieu" /><ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /> Zunächst sorgte ein luftgekühlter Einzylindermotor von Hiero mit 460 cm³ Hubraum und 3,5 PS Leistung für den Antrieb.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /><ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /> Ab Februar 1922 kam ein wassergekühlter Einzylindermotor mit 603 cm³ Hubraum bei 80 mm Bohrung und 120 mm Hub zum Einsatz.<ref name="Beaulieu" /><ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /><ref>Europa Motor: Baja. 1922, S. 21, abgerufen am 21. November 2022.</ref> Außerdem wurde ein Zweizylindermotor mit 790 cm³ Hubraum angeboten.<ref name="Beaulieu" /> Der Motor war im Heck montiert und trieb über eine Kette das rechte Hinterrad an.<ref name="Beaulieu" /><ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /><ref name="Österreichische Automobilgeschichte" /> Das Getriebe verfügte über drei Gänge.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /> Besonderheit war das Fehlen eines Fahrgestells.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /><ref name="Beaulieu" /><ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /> Die Karosserie aus Sperrholz bot wahlweise Platz für eine oder zwei Personen.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /><ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /> Das Leergewicht betrug 250 kg.<ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" />

Sporteinsätze

Die Fahrzeug wurden auch bei Autorennen wie dem Riederberg-Rennen am 14. Juli 1920 eingesetzt und erreichten einen Klassensieg.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /> Andere Quellen nennen das Datum 4. Juli 1920 für das Rennen.<ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /><ref name="Österreichische Automobilgeschichte" />

Ein Fahrzeug nahm am 12. August 1923 an der IV. Filius-Fahrt zum Gedenken an den verstorbenen Mitgründer der "Allgemeinen Automobil-Zeitung", Adolf Schmal-Filius teil.<ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" />

Literatur

  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile, Volume 1 A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1. (englisch)
  • Hans Seper, Helmut Krackowizer, Alois Brusatti: Österreichische Kraftfahrzeuge von Anbeginn bis heute. Welsermühl, Wels 1984, ISBN 3-85339-177-X.
  • Hans Seper, Martin Pfundner, Hans Peter Lenz: Österreichische Automobilgeschichte. Eurotax, Wien 1999, ISBN 3-905566-01-X.

Weblinks

Commons: Baja – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie"></ref> <ref name="Beaulieu">Georgano: The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile.</ref> <ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge">Seper, Krackowizer, Brusatti: Österreichische Kraftfahrzeuge von Anbeginn bis heute.</ref> <ref name="Österreichische Automobilgeschichte">Seper, Pfundner, Lenz: Österreichische Automobilgeschichte.</ref> </references>

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