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Inzersdorfer Industriewerke Hans Fuchs

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Inzersdorfer Industriewerke Hans Fuchs AG
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 3. September 1920
Auflösung 1926
Sitz Wien, Österreich
Leitung Hans Fuchs
Branche Automobilhersteller
Datei:Inzersdorfer Industriewerke 1922.jpg
Sammelaktie 50 × 400 Kronen der Inzersdorfer Industriewerke Hans Fuchs AG vom 2. August 1922

Die Inzersdorfer Industriewerke Hans Fuchs AG war ein Hersteller von Automobilen aus Österreich.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /><ref name="Beaulieu" />

Unternehmensgeschichte

Das Unternehmen wurde am 3. September 1920 in Wien gegründet.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /><ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /> Ziel war die Produktion von Motoren, Karosserien, Kühlern, Maschinen und Metallwaren.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /> 1922 begann die Produktion von Automobilen.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /><ref name="Beaulieu" /> Der Markenname lautete Fuchs.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /><ref name="Beaulieu" /> 1925 endete die Automobilproduktion.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /><ref name="Beaulieu" /><ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /> 1926 wurde das Unternehmen aufgelöst.

Fahrzeuge

Datei:Fuchs 5-15.pdf
Fuchs 5/15 um 1922

Das Modell 5/15 PS war ein Kleinwagen.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /><ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /> Für den Antrieb sorgte ein Vierzylindermotor mit 1261 cm³ Hubraum mit 64 mm Bohrung und 98 mm Hub mit einer Dauerleistung von 15 PS Leistung bei 1600 1/min.<ref name="Beaulieu" /><ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /><ref>Europa Motor: Fuchs Motor. 1922, S. 13–14, abgerufen am 21. November 2022.</ref> Die offenen Karosserien boten Platz für zwei bis drei Personen,<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /> laut einer anderen Quelle dem Fahrer sowie zwei Passagieren dahinter<ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" />. Ab 1924 betrug die Motorleistung 20 PS.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /><ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /><ref>Europa Motor: Fuchs 5/15. 1922, S. 15–16, abgerufen am 21. November 2022.</ref> Der Tankinhalt betrug 30 Liter. Im gleichen Jahr begann auch die Fertigung von Lieferwagen mit 600 kg Nutzlast.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /><ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /><ref name="Österreichische Automobilgeschichte" />

Autorennen

Generaldirektor Hans Fuchs nahm am 11. Juni 1922 mit einem Fahrzeug seines Unternehmens am Riederberg-Rennen teil.<ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge" /> Auch 1923 nahm ein Fuchs-Wagen am Riederberg-Rennen teil.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" /> Die Werksfahrer Littmann und Teutscher starteten auch bei zahlreichen anderen Autorennen.<ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie" />

Literatur

  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile, Volume 1 A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1. (englisch)
  • Hans Seper, Helmut Krackowizer, Alois Brusatti: Österreichische Kraftfahrzeuge von Anbeginn bis heute. Welsermühl, Wels 1984, ISBN 3-85339-177-X.
  • Hans Seper, Martin Pfundner, Hans Peter Lenz: Österreichische Automobilgeschichte. Eurotax, Wien 1999, ISBN 3-905566-01-X.

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="Die Internationale Automobil-Enzyklopädie"></ref> <ref name="Beaulieu">Georgano: The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile.</ref> <ref name="Österreichische Kraftfahrzeuge">Seper, Krackowizer, Brusatti: Österreichische Kraftfahrzeuge von Anbeginn bis heute.</ref> <ref name="Österreichische Automobilgeschichte">Seper, Pfundner, Lenz: Österreichische Automobilgeschichte.</ref> </references>

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