Zum Inhalt springen

Karin Melis Mey

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 1. März 2026 um 12:54 Uhr durch imported>Frank63 (Link).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Ksenija Balta Vorlage:SportPicto

Datei:Karin Mey Melis Berlin 2009.JPG
Karin Mey Melis bei den Weltmeisterschaften 2009

Nation TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Türkei
Geburtstag 31. Mai 1983 (43 Jahre)
Geburtsort Pretoria, Südafrika
Größe 171 cm
Gewicht 60 kg
Karriere
Disziplin Weitsprung
Bestleistung 6,93 m Datei:Sport records icon NR.svg
Verein Fenerbahçe Athletics
Trainer Charley Strohmenger
Nationalkader seit 2008
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Junioren-EM 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Weltmeisterschaften
Bronze Berlin 2009 6,80 m
 Mittelmeerspiele
Silber Pescara 2009 6,53 m
letzte Änderung: 18. April 2017

Karin Mey Melis (geb. Karin Mey; * 31. Mai 1983 in Pretoria) ist eine türkische Weitspringerin südafrikanischer Herkunft.

Werdegang

Sie wurde 2004 Südafrikanische Meisterin im Weitsprung<ref>gbrathletics.com: South African Championships</ref> und nahm für ihr Geburtsland an der Universiade 2005 in İzmir teil, wo sie den sechsten Platz belegte.

Am 30. Juni 2008 erhielt sie die türkische Staatsbürgerschaft und startete seitdem international für die Türkei. Sie nahm an den Olympischen Spielen 2008 in Peking teil, scheiterte dort jedoch bereits in der Qualifikation. Auch bei den Halleneuropameisterschaften 2009 in Turin verpasste sie den Finaleinzug. Beide Male blieb sie deutlich unter ihren Möglichkeiten.

Der internationale Durchbruch gelang ihr schließlich bei den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin. Mit einer Weite von 6,80 m gewann sie hinter Brittney Reese aus den USA und Tatjana Lebedewa aus Russland die Bronzemedaille. Bei den Hallenweltmeisterschaften 2010 in Doha konnte sich Mey Melis allerdings nicht für das Finale qualifizieren. 2011 belegte sie bei den Weltmeisterschaften in Daegu den achten Rang.

Nach ihrer zweijährigen Dopingsperre belegte sie den siebten Platz bei den Halleneuropameisterschaften 2015 in Prag und gewann für die Türkei die Goldmedaille bei der Team-Europameisterschaft in der 2. Liga. 2016 belegte sie bei den Europameisterschaften in Amsterdam den fünften Rang mit 6,62 m. Es folgte das Aus in der Qualifikation bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro.

Doping

Bei den Europameisterschaften 2012 in Helsinki sprang Mey Melis ursprünglich auf Platz fünf. Aufgrund einer positiven Dopingprobe wurde sie später disqualifiziert.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />21st European Athletics Championships, Olympic Stadium (Memento vom 14. Juli 2014 im Internet Archive)</ref> Weil die IAAF davon zu spät erfuhr, konnte sie noch bei den Olympischen Spielen in London starten und erreichte das Finale. Dort durfte sie dann aber nicht mehr antreten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />WM-Dritte Mey Melis war bei EM gedopt (Memento des Vorlage:IconExternal vom 20. September 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.focus.de, Focus Online 19. September 2012, eingesehen am 19. September 2012</ref> Sie wurde für zwei Jahre bis zum 7. August 2014 gesperrt.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Weitspringerin Mey Melis zwei Jahre gesperrt (Memento vom 23. Januar 2015 im Internet Archive) Handelsblatt, 20. Dezember 2012</ref>

Bestleistungen

  • Weitsprung: 6,93 m, 7. Juli 2007 in Bad Langensalza (türkischer Rekord)
    • Halle: 6,85 m, 21. Februar 2008 in Stockholm (türkischer Rekord)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />