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FDP.Die Liberalen

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FDP.Die Liberalen
Logo FDP.Die Liberalen Schweiz
Gründungsdatum: 1. Januar 2009
Gründungsort: Bern
Ideologie: Gesellschaftsliberalismus
Wirtschaftsliberalismus
Freisinnig
Co-Präsidenten: Susanne Vincenz-Stauffacher
Susanne Vincenz-Stauffacher

Benjamin Mühlemann
Benjamin Mühlemann
Vizepräsidium: Andrea Caroni
Andri Silberschmidt
Cyril Aellen
Florence Bettschart-Narbel
Alex Farinelli
Generalsekretär: Jonas Projer
Mitglieder im Bundesrat: Karin Keller-Sutter
Ignazio Cassis
Mitglieder: 120'000 (eigene Angabe)<ref>FDP beschliesst Mitgliederbefragung. In: fdp.ch. 1. März 2019, abgerufen am 30. September 2019.</ref>
90'000 (unabhängige Schätzung)<ref>Andrea Arezina: Zahlenakrobatik mit dem Freisinn. In: republik.ch. 2. Mai 2019, abgerufen am 30. September 2019.</ref>
(Stand: 2019)
Frauenanteil: Nationalratsfraktion: 34,5 %
Ständeratsfraktion: 8,3 %
(Stand: NR-Wahlen 2019)
Wähleranteil: 14,3 %
(Stand: Parlaments-Wahlen 2023)
Nationalrat:
27/200
Ständerat:
12/46
Fraktion (BV): FDP-Liberale Fraktion
Fraktionspräsident: Damien Cottier
Kantonale Parlamente:
492/2594

(Stand: 2026<ref>Kantonsparlamente. Mandate nach Parteien, seit 1991. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 14. April 2026.</ref>)
Kantonale Regierungen:
34/154

(Stand: 2026<ref>Kantonsregierungen. Mandate nach Parteien, seit 1983. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 14. April 2026.</ref>)
Parteigliederung: 27 Kantonalparteien (in Basel-Stadt zwei Parteien, LDP und FDP); 1438 Ortsparteien
Gruppierungen: Jungfreisinnige Schweiz
FDP-Frauen Schweiz
FDP Schweiz International
FDP Service Public
Radigal
Internationale Verbindungen: Liberale Internationale
Europapartei: Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa
Website: www.fdp.ch

Die FDP.Die Liberalen (FDP Schweiz; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine liberale Partei und eine der vier Regierungsparteien der Schweiz. Nach ihrem Wähleranteil ist sie die drittgrösste Partei, sie stellt die zweitgrösste Gruppe im Ständerat und die viertgrösste Fraktion in der Bundesversammlung.

Die heutige FDP.Die Liberalen entstand 2009 durch die Fusion der Freisinnig-Demokratischen Partei (FDP) und der Liberalen Partei der Schweiz (LPS).<ref>Pelli ist jetzt König über die Doppelpartei. In: Tages-Anzeiger, Tages-Anzeiger. ISSN 1422-9994 (tagesanzeiger.ch [abgerufen am 7. August 2017]).</ref> Sie ist seither ununterbrochen in der Landesregierung beteiligt, gegenwärtig mit zwei Bundesräten.

An der Delegiertenversammlung vom 18. Oktober 2025 wurden Ständerat Benjamin Mühlemann und Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher als Nachfolger von Thierry Burkart gewählt (Co-Präsidium).<ref>Richtungsweisender Entscheid - FDP-Delegierte: Ja zum EU-Vertragspaket und Nein zu Ständemehr. In: srf.ch. 18. Oktober 2025, abgerufen am 18. Oktober 2025.</ref>

Parteiprogramm

Vorlage:Hinweisbaustein

Die FDP vertritt als liberale Partei Positionen, welche sich dem Liberalismus, insbesondere dem Wirtschaftsliberalismus, zuordnen lassen.<ref>Eirik: Die Freisinnig-Demokratische Partei der Schweiz (FDP): Geschichte, Ideologie und aktuelle Positionen - CVP BS. In: CVP BS. 21. Juli 2024 (cvp-bs.ch [abgerufen am 18. Januar 2026]).</ref>

Die Partei fordert einen schlanken Staat, welcher nur Aufgaben übernehmen soll, welche die Bürger einzeln nicht erfüllen können (Subsidiaritätsprinzip). Sie versteht darunter einen Abbau der Bürokratie und setzt sich gegen, ihrer Meinung nach, unnötige Regulierungen ein.<ref>WNG agence digitale: FDP.Die Liberalen - Weniger Bürokratie und schlanker Staat. 17. August 2021, abgerufen am 19. Januar 2026.</ref> Eine beschleunigte Digitalisierung soll auch in der Verwaltung mithelfen, Bürokratie abzubauen. Die Partei befürwortet generell Eigenverantwortung im Gegensatz zu staatlicher Kontrolle. Dementsprechend hält sie steuerliche Anreize grundsätzlich für ein besseres wirtschaftliches Lenkungsmittel als staatliche Subventionen. Direktzahlungen an die Bauern sollten nur im gesamtgesellschaftlichen Interesse erfolgen, die Wettbewerbsfähigkeit soll auch in der Landwirtschaft erhöht werden.

Die FDP unterstützt den breiten Zugang zur Eigentumsbildung; insbesondere junge Menschen sollen zu Unternehmensgründungen ermutigt werden. Sie will die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) als Rückgrat des wirtschaftlichen «Erfolgsmodells Schweiz» vermehrt stärken. Die Vorteile der modernen Digitalisierung sollen in der Wirtschaft und Gesellschaft überall genutzt werden können.

Sie befürwortet als liberale Partei eine freie Marktwirtschaft und hält diese für einen zentralen Motor für Wohlstand. Wachstum wird dabei als Gradmesser von Erfolg und Entwicklung angesehen. Die finanzpolitischen Herausforderungen (z. B. Frankenstärke) sollen mit kostensenkenden Strukturreformen anstatt staatlich subventionierten Konjunkturprogrammen und den Standort schädigenden Regulierungen bekämpft werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Firmen zu stützen, die Abwanderung der Industrie zu verhindern sowie Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen.<ref>WNG agence digitale: FDP.Die Liberalen – Willkommen – Politische Partei – Schweiz. (PDF) Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. Februar 2016; abgerufen am 7. August 2017.</ref>

Die FDP will das Steuersystem vereinfachen, um den Bürgern und den Unternehmen Bürokratie und Aufwand zu ersparen (z. B. Easy Swiss Tax<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Easy-Swiss-Tax (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive) (PDF; 97 kB) Steuermodell</ref> oder ein einheitlicher Mehrwertsteuersatz). Sie befürwortet möglichst tiefe Steuern auch für die Einzelnen, um ihre Kaufkraft zu stärken und die Volkswirtschaft dadurch zu stimulieren. Mit einer vom Zivilstand unabhängigen Besteuerung soll erreicht werden, dass weder verheiratete Paare noch andere Lebensformen steuerrechtlich benachteiligt werden. Die Partei hält den direktdemokratischen Steuerwettbewerb (Steuersouveränität) der Kantone<ref>WNG agence digitale: FDP.Die Liberalen – Willkommen – Politische Partei – Schweiz. (PDF) Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. September 2015; abgerufen am 7. August 2017.</ref> für einen wichtigen Beitrag zum «Erfolgsmodell Schweiz».

Die Hauptziele der FDP-Energiepolitik sind die Sicherung einer steten Energieversorgung, Technologieneutralität (kein Verbot von Energiearten), Schutz der Menschen und des Klimas bei der Energieerzeugung, die Erhöhung der Energieeffizienz von Geräten und Gebäuden sowie günstige und wettbewerbsfähige Energiepreise.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Weniger Polemik, mehr Strom (Memento des Vorlage:IconExternal vom 3. Juli 2022 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fdp.ch, Resolution zu Energiesicherheit, 12. Februar 2022.</ref><ref name=":0">Freisinnige Umwelt- und Klimapolitik: Liberale Lösungen nahe beim Menschen. FDP. Die Liberalen, 22. Juni 2019, abgerufen am 29. September 2023.</ref> Die Partei will vor allem Energiequellen und deren Erforschung/Entwicklung fördern, welche kein CO2 generieren. Die Nutzung der erneuerbaren Energiequellen, insbesondere der Sonnenstrahlung (Photovoltaik), soll beschleunigt und weitgehend entbürokratisiert werden. Die FDP befürwortet eine volle Strommarktliberalisierung in der Schweiz. Mit Marktinstrumenten (statt Subventionen oder Verboten) will sie eine weitgehend CO2-neutrale inländische Stromproduktion fördern und diese mit dem europäischen Strommarkt vollständig vernetzen, um die Energiesicherheit und Netzstabilität in der Schweiz auch in Krisenzeiten zu garantieren. Eine Stromlücke soll vorausschauend, wenn immer möglich mit CO2-freien einheimischen Notenergieanlagen, verhindert werden. Die FDP unterstützt den Ausstieg aus der heutigen Atomtechnologie. Veraltete Kernkraftwerke sollten nur durch noch sicherere und effizientere Atomenergieanlagen einer neuen Technologie-Generation (mit Kernspaltung oder Kernfusion) ersetzt werden. Die Partei lehnt aber ein Kernreaktor-Forschungsverbot dezidiert ab. Die Laufzeit der bestehenden CO2-freien und somit klimaneutralen Atomkraftwerke soll vom Strombedarf des Landes und von der Funktionstüchtigkeit der AKW bestimmt und nicht durch Ideologien beschränkt werden.<ref>FDP-Präsident Burkart will AKW länger laufen lassen, Luzerner Zeitung, 24. Juli 2022.</ref>

In ihrer Umweltpolitik sieht die Partei die Lösungen in fortschrittlichen Technologien, welche so Umweltschutz ohne Einschränkung der Freiheit ermöglichen sollen.<ref name=":0" /> Dies benötigt laut FDP Technologieneutralität, freien Ideenwettbewerb in Forschung/Entwicklung und funktionierende Märkte – also Freiheit statt Bürokratie. Im Kern der FDP-Umweltpolitik stehen Investitionen fördernde Rahmenbedingungen, dank denen innovative Technologien zugleich die Ökologie schützen und die Ökonomie stärken – Synergie statt Konkurrenz (z. B. wachsende und neue Industriezweige für zukunftsträchtige Umweltschutztechniken). Die Mehrheit der Freisinnig-Liberalen betrachtet eine umweltfreundlichere Lebensweise insofern als Chance für Wirtschaft und Gesellschaft.

Die FDP unterstützt das Pariser Klimaabkommen und möchte bis 2050 in der Schweiz die «Netto-Null» für die atmosphärische CO2-Emission erreichen.<ref>FDP-Basis stützt Klimakurs von Petra Gössi klar, Neue Zürcher Zeitung, 22. Juni 2019.</ref><ref>Die FDP Schweiz steht hinter Pariser Klimaabkommen, Neue Zürcher Zeitung, 22. Juni 2019.</ref> Für die «Netto-Null» (null Netto-Emission) muss nicht jeglicher CO2-Ausstoss auf Null gesenkt werden, nur die Differenz der CO2-Ausstösse (Brutto-Emission) und der CO2-Eliminierungen (Negativ-Emission). Bei «Netto-Null» steigt also der CO2-Gehalt der Luft nicht weiter, somit wird die vom Treibhauseffekt verursachte Erderwärmung abgebremst und der Klimawandel gestoppt. Zum Erreichen dieses Klimaziels befürwortet die FDP nicht bloss CO2-Einsparungen (weniger Ausstoss durch neue technische Lösungen oder durch steuerliche Anreize z. B. zur Benützung von E-Mobilität und erneuerbaren Energiequellen), sondern auch die aktive Entfernung von CO2 aus der Luft (Negativemissions-Techniken). Die Infrastruktur von Strassen- und Schienenverkehr bzw. von Individualverkehr und öffentlichem Verkehr soll parallel und nach dem Verursacherprinzip ohne zweckentfremdete Quersubventionierung weiterentwickelt werden. Energiesparende Baumassnahmen sollen durch ein entbürokratisiertes Baurecht erleichtert werden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Energie und Umwelt (Memento vom 30. August 2011 im Internet Archive) Positionen</ref>

Die FDP befürwortet einen liberalen Arbeitsmarkt, den keine Vorschriften regulieren, sondern die Sozialpartnerschaft von Arbeitgeber und Arbeitnehmer (z. B. bei Löhnen) zugunsten von beiden Partnern (z. B. Arbeitsplatz).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Liberales Erfolgsmodell erhalten und verbessern (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive), Positionspapier, 2013.</ref> Lohngleichheit zwischen Mann und Frau soll Realität werden. Ziel ist auch die grösstmögliche Annäherung an die Vollbeschäftigung. Die FDP tritt für mehr individuelle Wahlfreiheit in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ein<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.fdp-steffisburg.chDie FDP ist die liberale Familie, die für Wahlfreiheit einsteht (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive ), Rede von Fulvio Pelli am Parteitag vom 19. April 2008 in Bern</ref> und fordert flexible Wahlmöglichkeiten insbesondere in Bildung, Arbeit und Familienbetreuung,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Familie und Gesellschaft (Memento vom 8. September 2011 im Internet Archive) Positionen</ref> damit Eltern ihr Familien- und Berufsleben vereinbaren können.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Familie und Beruf – Forderungen (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive), Positionspapier, 2012.</ref>

Die Partei fordert die Sicherung der Sozialwerke durch liberale Strukturreformen, vor allem die Verhinderung eines AHV-«Rentenkollapses» infolge der steigenden Lebenserwartung. Sie will dies nicht mit konjunkturdämpfender Lohnprozent-Erhöhung erreichen, sondern mittels Flexibilisierung und schrittweiser Erhöhung des Rentenalters (siehe Renteninitiative der Jungfreisinnigen Schweiz) sowie mit Abschaffung der Quersubventionen und mit nachhaltiger Finanzierung<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Altersvorsorge (Memento des Vorlage:IconExternal vom 9. Juli 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fdp.ch, FDP-Positionen, 2019.</ref><ref>Altersvorsorge, FDP-Positionen 2022</ref>. Die FDP fordert darüber hinaus eine Modernisierung des bestehenden 3-Säulensystems in der Altersvorsorge.<ref name="wahlen-2023">Unsere Prioritäten für eine starke Schweiz, auf fdp.ch</ref>

Die Kostenstabilisierung im Gesundheitssystem soll ohne Einheitskrankenkasse durch stärkeren Wettbewerb, Preis-Leistungs-Fokussierung sowie Wahlfreiheit und Transparenz bei den Leistungen erreicht werden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gesundheitspolitik (Memento vom 28. August 2011 im Internet Archive) Positionen</ref> Die Solidarität der Generationen darf weder vernachlässigt noch überstrapaziert werden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die neue 4-Generationsgesellschaft (Memento vom 8. November 2011 im Internet Archive) Positionspapier 2007.</ref> Die Mottos der FDP zur sozialen Sicherheit lauten: «Solidarität wo nötig» und «Selbstverantwortung wo möglich».<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sozialpolitik (Memento vom 27. August 2011 im Internet Archive) Positionen</ref> Die Partei kämpft für den Abbau von Haushaltsschulden und Haushaltsdefizit, auf ihren Vorschlag wurde eine Schuldenbremse für den Bundeshaushalt eingeführt. Sie ist ausserdem für eine effektive Bekämpfung des Sozialmissbrauchs.

Die FDP betrachtet die menschlichen Ressourcen als wichtigste «Rohstoffe» der Schweiz.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Innovationsstrategie (Memento vom 8. November 2011 im Internet Archive) Positionspapier 2009: Innovationsland Schweiz: Wirtschaftswachstum steigern, Arbeitsplätze schaffen, Wohlstand erhalten.</ref> Als Zukunftsinvestition in die Chancengesellschaft will sie deshalb eine hochqualifizierte, leistungsorientierte Ausbildung auf allen Stufen fördern. Die FDP will das weltweit einzigartige duale Bildungssystem (durchlässige Berufsbildungswege) weiter stärken. Zur Minderung des Fachkräftemangels sollen mehr Schweizer Spezialisten ausgebildet werden (Fachkräfteinitiative)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schweizer Fachkräfteinitiative gestartet (Memento vom 29. September 2011 im Internet Archive) Medienmitteilung 2011.</ref>, und ein flexibles Rentenalter soll ein längeres Berufsleben ermöglichen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Erwerbstätigen keine Steine in den Weg legen (Memento des Vorlage:IconExternal vom 29. Dezember 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fdp.ch, Resolution, 2015.</ref> Zudem fordert die Partei den vollen steuerlichen Abzug von Weiterbildungskosten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die FDP will das beste Bildungssystem der Welt (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive), Medienmitteilung der FDP, 2014.</ref> Die Vertiefung der digitalen Kompetenz von Fachkräften und der ganzen Bevölkerung soll durch verstärkte, breitflächige digitale Bildung gefördert und beschleunigt werden.

Die Partei will die Souveränität, die bewaffnete Neutralität, die direkte Demokratie, den Föderalismus und die Steuersouveränität<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Steuersouveränität (Memento vom 8. November 2011 im Internet Archive) Resolution 2009.</ref> der Schweiz stützen. Die Sicherheit des Landes und seiner Bürger soll durch eine gut ausgebildete, starke Milizarmee mit Rückgrat einer High-Tech-Luftwaffe garantiert werden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sicherheitspolitik (Memento vom 27. August 2011 im Internet Archive) Positionen</ref> Dafür will die FDP die Armee mit zusätzlichen Mittel ausstatten.<ref name="wahlen-2023" /> Die FDP ist für eine aktive, friedensfördernde Aussenpolitik, welche auch die Sicherheit der Schweiz erhöht und die Entstehung von Flüchtlingsströmen verhindert. Bei Ablehnung einer Gesinnungsneutralität will sie mit politischen und wirtschaftlichen Mitteln die Freiheit, die Demokratie und das Recht zur Selbstverteidigung anderer Rechtsstaaten unterstützen.

Die Freisinnig-Liberalen sind für eine weltoffene Schweiz, welche die Chancen der Globalisierung für sich nutzt. Sie befürworten die enge Zusammenarbeit mit der EU durch bilaterale Verträge als bestmögliche Option für die Schweiz und lehnen einen EU-Beitritt sowie jegliche automatische Übernahme von EU-Recht ab.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Erneuerung des bilateralen Wegs (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive), Resolution, 2015.</ref> In diesem Rahmen soll auch die Einschränkung der Personenfreizügigkeit mit limitierter Einwanderung von integrationsfähigen Erwerbstätigen gemäss Volkswille umgesetzt werden, u. a. durch einen berufs- und kantonsspezifischen Inländervorrang, der auf Initiative der FDP eingeführt wurde.

Die FDP verlangt eine klare, wirksamere Regelung (Forderung und Förderung) für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund.<ref>«Hektik ist ein schlechter Ratgeber» − FDP-Präsident Pelli will ein Integrationsgesetz, NZZ, 4. Dezember 2009.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Integration fordern und fördern, Missbrauch verhindern, Auswirkungen abfedern – Aktionsplan für eine pragmatische Einwanderungspolitik (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive), 2013 (PDF; 283 kB)</ref> Sie drängt auf konsequente Anwendung von geltenden Gesetzen bei Missbrauch des Gastrechts; im Parlament brachte sie ein neues, griffiges, völkerrechtskonformes Ausschaffungsgesetz gegen kriminelle Ausländer durch.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Migrationspolitik (Memento vom 21. September 2011 im Internet Archive) Positionen</ref> Sie fordert eine stärkere Begrenzung von Immigration und Familiennachzug aus Drittstaaten<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Einwanderungslenkung (Memento vom 23. September 2011 im Internet Archive) Medienmitteilung 2011.</ref> und die Verhinderung von «Sozialtourismus». Auch im Asylwesen sollen die bestehenden Gesetze strikt eingehalten und die Entscheide über Asylgewährung bzw. Rückweisung beschleunigt werden. Ihr Motto zur Migrationspolitik ist: «Hart, aber fair».<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Harte, aber faire Zuwanderungspolitik (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive), Resolution, 2015.</ref>

Organisation

In den Kantonen Genf, Neuenburg, Tessin und Waadt sowie in der gesamten französisch- und italienischsprachigen Schweiz bildet die FDP.Die Liberalen mit 20 bis 35 % der Wählerstimmen die stärkste politische Kraft. Von allen Parteien stellt sie die meisten Mitglieder der Kantonsregierungen (Regierungsräte, Staatsräte) sowie Abgeordneten der Kantonsparlamente (Grossräte, Landräte, Kantonsräte), siehe Infobox oben. Ausserdem zählt die FDP in den Gemeinden mit mehr als 10'000 Einwohnern 1112 Gemeindeparlamentarier (Legislative, 23,3 %) und 274 Gemeinderäte (Exekutive, 28,7 %).<ref>Schweizer Freisinn, 31. Oktober 2014.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Statistik Schweiz (Memento vom 21. August 2015 im Internet Archive), Bundesamt für Statistik, Online, Stand 2014.</ref>

Sämtliche Organisationen und Mandatsträger der früheren Freisinnig-Demokratischen Partei und der Liberalen Partei wurden bei ihrer Fusion auf Bundesebene (2009) in die FDP.Die Liberalen integriert. Demnach fusionierten sieben der acht LPS-Kantonalparteien mit ihren freisinnigen Schwesterparteien. Einzig die FDP Basel-Stadt und die Liberal-Demokratische Partei (Basel) blieben voneinander organisatorisch unabhängig, sie bilden aber traditionsgemäss bei den nationalen und den kantonalen Wahlen eine Listenverbindung. Somit hat die FDP Schweiz gegenwärtig 27 kantonale Sektionen (Kantonalparteien).

Mitgliederzahlen

Die FDP hat gemäss eigenen Angaben 120'000 Mitglieder, womit sie die mitgliederstärkste Partei der Schweiz wäre. Gegenüber dem Online-Magazin Republik konnte das Generalsekretariat der FDP diese Zahl im Jahr 2019 jedoch nicht bestätigen, da die Informationen bei den Kantonal- und den Ortsparteien lägen. Die Republik kam bei ihren eigenen Recherchen auf eine Zahl von maximal 90'000 Mitgliedern. Bereits im Jahr 2001 schätzte der Politikwissenschaftler Andreas Ladner von der Universität Lausanne die Mitgliederzahl auf 87'000 bis 100'000, entgegen der damals schon von der Partei genannten Zahl von 120'000 Mitgliedern.<ref>Andrea Arezina: Zahlenakrobatik mit dem Freisinn. In: republik.ch. 2. Mai 2019, abgerufen am 30. September 2019.</ref>

Parteiorgane

  • Parteipräsidium: der Präsident und die Vizepräsidenten der FDP.Die Liberalen Schweiz.
  • Parteivorstand: Präsident und Vizepräsidenten der FDP Schweiz, Präsident und Vizepräsidenten der FDP-Fraktion der Bundesversammlung, Generalsekretär, Präsidentin der FDP-Frauen Schweiz, Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz, Präsident FDP Service Publik, Präsident FDP International. Um auf aktuelle Fragen besser zu reagieren, organisieren sich die Vorstandsmitglieder auch in verschiedenen Fachausschüssen.
  • Präsidentenkonferenz (PPK): Kantonalparteipräsidenten, Parteivorstand, FDP-Bundesräte, Präsident der FDP Schweiz International. Die PPK hat Vorschlagsrecht bei den Entscheidungen der Delegiertenversammlung und entscheidet eigenständig in statutenmässig an sie übertragenen Fragen.

Weitere Organe sind die Delegiertenversammlung (Parteiparlament), Kontrollstelle, Schiedskommission sowie Fachkommissionen (siehe Statuten).

Regierung

Datei:Keller-Sutter Burkart Cassis.jpg
Die FDP-Bundesräte Karin Keller-Sutter und Ignazio Cassis mit Thierry Burkart (Bildmitte), 2021

Im Bundesrat, in der nationalen Regierung der Schweiz, ist die freisinnig-liberale Bewegung seit 1848 ununterbrochen vertreten und ist damit die am längsten vertretene Regierungspartei weltweit.<ref>Claude Longchamp: Die perfekte Demokratie? Man sucht sie auch in der Schweiz vergeblich, swissinfo, 24. Januar 2020</ref> Die Partei FDP.Die Liberalen stellt gegenwärtig zwei der insgesamt sieben Bundesräte:

Die freisinnig-liberale Bewegung prägte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch ihre damalige Machtfülle die Schweiz massgeblich. Zwischen 1848 und 1891 gehörten ihr alle Mitglieder des Bundesrates an; danach wurden auch die Katholisch-Konservativen in die Landesregierung eingebunden. Die FDP, die 1894 aus der Vereinigung des Freisinns und der Demokraten hervorging,<ref>Freisinnig-Demokratische Partei (FDP). Abgerufen am 29. September 2023.</ref> bildete seither Koalitionsregierungen mit anderen Parteien und regierte mit ihnen in Konkordanz, aber sie war dabei bis 1943 im Bundesrat überproportional mit fünf bzw. vier Mitgliedern vertreten. Auch die FDP.Die Liberalen versteht sich selbst, insbesondere durch ihre Fusion, weiterhin als staatstragend, auch deshalb, weil viele Beamte des öffentlichen Dienstes dieser Partei angehören.

Bis heute stellten die Partei sowie ihre freisinnigen und liberalen Vorgängerbewegungen insgesamt 70 Bundesräte und 2 Bundesrätinnen und somit etwa eineinhalb Mal so viele Regierungsmitglieder wie die anderen Parteien der Schweiz insgesamt (42 Bundesräte und 8 Bundesrätinnen).<ref>Bundesräte der Partei (FDP: blau, LPS: grau)  /  Mitglieder des Bundesrates seit 1848.</ref>

Parlamentspräsidium

Präsident oder Leitungsmitglied einer Kammer der Schweizerischen Bundesversammlung aus der FDP.Die Liberalen:

Thomas Hefti, Ständeratspräsident 2021/22
Andrea Caroni, Stimmenzähler des Ständerates 2021/23

Frühere Ratspräsidentinnen aus der FDP, die auch gegenwärtig Mitglieder der Bundesversammlung sind:

Isabelle Moret, Nationalratspräsidentin 2019/20
Christa Markwalder, Nationalratspräsidentin 2015/16

Kantonale Sektionen

Zu folgenden FDP-Kantonalparteien gibt es separate Artikel auf Wikipedia:

Parteigeschichte

Siehe auch: FDP-Geschichte und LPS-Geschichte

Addierte Wahlergebnisse von FDP und LPS
Wahl-
jahr
Wähler-
anteil
Nationalrat Ständerat
1919 32,5 %
70/189
25/44
1922 32,3 %
70/198
24/44
1925 30,8 %
67/198
22/44
1928 30,3 %
64/198
21/44
1931 29,8 %
58/187
20/44
1935 27,1 %
54/187
17/44
1939 22,4 %<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1
55/187
16/44
1943 25,7 %
55/194
14/44
1947 26,1 %
59/194
13/44
1951 26,6 %
56/196
15/44
1955 25,5 %
55/196
15/44
1959 26,0 %
56/196
16/44
1963 26,2 %
57/200
16/44
1967 25,5 %
55/200
17/44
1971 24,0 %
55/200
15/44
1975 24,7 %
53/200
16/44
1979 26,8 %
59/200
14/46
1983 26,2 %
62/200
17/46
1987 25,7 %
60/200
17/46
1991 24,0 %
54/200
21/46
1995 23,0 %
52/200
19/46
1999 22,2 %
49/200
18/46
2003 19,5 %
40/200
14/46
2007 17,6 %
35/200
12/46
2011<templatestyles src="FN/styles.css" /> 2 15,1 %
30/200
11/46
2015<templatestyles src="FN/styles.css" /> 2 16,4 %
33/200
13/46
2019<templatestyles src="FN/styles.css" /> 2 15,1 %
29/200
12/46
2023<templatestyles src="FN/styles.css" /> 2 14,3 %
28/200
11/46
<templatestyles src="FN/styles.css" />
1 
Aussagekraft begrenzt, da stille Wahl in 9 Kantonen.
<templatestyles src="FN/styles.css" />
2 
FDP.Die Liberalen
Datei:Swiss party politics 2007 de.png
Die Position der (damaligen) FDP im politischen Spektrum der Schweiz, 2007
Datei:FDP NRwahl2019.svg
Parteistärke der FDP bei den Nationalratswahlen 2019
Wähleranteil von FDP und LPS seit 1919 (ohne 1939)
35%
30%
25%
20%
15%
10%
5%
0%

Seit der Regenerationszeit im 19. Jahrhundert existierten in vielen Kantonen verschiedene auf dem politischen Liberalismus basierende liberale, radikale und demokratische Bewegungen, welche zusammen die national dominierende «freisinnige Grossfamilie» bildeten. Auf nationaler Ebene können dabei grob die stärker zentralstaatlichen, antiklerikal und tendenziell linkeren «Radikalen» von den föderalistischeren und eher konservativeren «Liberalen» abgegrenzt werden. Der grösste Teil der «freisinnigen Grossfamilie» fand sich in der 1894 gegründeten Freisinnig-Demokratischen Partei der Schweiz (FDP) wieder. Die verbliebenen Liberalen und Liberalkonservativen gründeten 1913 die Liberale Partei der Schweiz (LPS). Diese konnte lediglich in den Kantonen Genf, Waadt, Neuenburg und Basel-Stadt die Zeit des Ersten Weltkriegs überleben.

Nach einem gescheiterten Expansionsversuch der Liberalen in den 1980er Jahren und schwindenden Wähleranteilen – bei den Schweizer Parlamentswahlen 2003 erreichte die LPS den Fraktionsstatus (mindestens fünf Sitze im Nationalrat) nicht mehr – bildeten die FDP und LPS eine gemeinsame FDP/LPS-Fraktion in der Bundesversammlung. 1983 besetzte die FDP in den Städten mit mehr als 100'000 Einwohnern 31 Prozent aller Exekutivmandate.<ref>Nach Wahlniederlagen in den grossen Städten: Die FDP auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit. In: St. Galler Tagblatt, 1. Dezember 2020</ref> Aufgrund gemeinsamer liberaler Ansichten beider Parteien und positiver Erfahrungen der Fraktionsgemeinschaft wurde 2005 der Parteiverbund Union der Freisinnigen und Liberalen gegründet, um den liberalen Pol in der Schweiz durch Kräftebündelung zu stärken. Um den Jahrtausendwechsel verlor auch die FDP erheblich Wähleranteile, zeitweise erreichte die grosse Mittepartei Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) beinahe die Anteile der FDP. Aus diesen Gründen und aufgrund der inhaltlich ähnlichen Positionen entschlossen sich die FDP und die LPS im Oktober 2008 an einer gemeinsamen Delegiertenversammlung neben dem Bundeshaus in Bern zur Fusion mit dem Ziel, auf nationaler Ebene eine neue liberale Partei zu gründen.<ref>«Freisinnige und Liberale sagen Ja zur Fusion», Neue Zürcher Zeitung Online, 25. Oktober 2008.</ref> Am gleichen Ort, im Kultur Casino Bern, wurde der Fusionsvertrag im Februar 2009 durch die beiden Parteien genehmigt, damit wurde die gemeinsame Partei FDP.Die Liberalen rückwirkend per 1. Januar 2009 gegründet.

Wahlergebnisse

Jahr SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg 
National-
rat
Kantonsparlamente
Kanton ZürichDatei:CHE Zürich COA.svg 
ZH
Kanton BernDatei:CHE Bern COA.svg 
BE
Kanton LuzernDatei:Wappen Luzern matt.svg 
LU
Kanton UriDatei:Wappen Uri matt.svg 
UR
Kanton SchwyzDatei:Wappen Schwyz matt.svg 
SZ
Kanton ObwaldenDatei:Wappen Obwalden matt.svg 
OW
Kanton NidwaldenDatei:Wappen Nidwalden matt.svg 
NW
Kanton GlarusDatei:Wappen Glarus matt.svg 
GL
Kanton ZugDatei:Wappen Zug matt.svg 
ZG
Kanton FreiburgDatei:Wappen Freiburg matt.svg 
FR
Kanton SolothurnDatei:Wappen Solothurn matt.svg 
SO
Kanton Basel-StadtDatei:Wappen Basel-Stadt matt.svg 
BS
Kanton Basel-LandschaftDatei:Coat of arms of Kanton Basel-Landschaft.svg 
BL
Kanton SchaffhausenDatei:Wappen Schaffhausen matt.svg 
SH
Kanton Appenzell AusserrhodenDatei:Wappen Appenzell Ausserrhoden matt.svg 
AR
Kanton Appenzell InnerrhodenDatei:Wappen Appenzell Innerrhoden matt.svg 
AI
Kanton St. GallenDatei:Coat of arms of canton of St. Gallen.svg 
SG
Kanton GraubündenDatei:CHE Graubünden COA.svg 
GR
Kanton AargauDatei:CHE Aargau COA.svg 
AG
Kanton ThurgauDatei:Wappen Thurgau matt.svg 
TG
Kanton TessinDatei:CHE Ticino COA.svg 
TI
Kanton WaadtDatei:Wappen Waadt matt.svg 
VD
Kanton WallisDatei:Wappen Wallis matt.svg 
VS
Kanton NeuenburgDatei:Wappen Neuenburg matt.svg 
NE
Kanton GenfDatei:CHE Canton de Genève écu seul COA.svg 
GE
Kanton JuraDatei:Wappen Jura matt.svg 
JU
2009 26,8 15,4 22,3 33,2 9,6a
2010 10,3 17,9 27,8 20,3 23,2 * 14,5
2011 15,1 12,9 18,9 15,3 15,2 33,8 * 25,2
2012 20,3 22,8 11,1a 18,9 18,4 15,4 14,2 24,2a
2013 24,8 21,6 28,7 22,4
2014 10,7 17,0 24,2 19,5 22,1 *
2015 16,4 17,3 21,0 19,0 35,5 * 26,7 15,4
2016 26,9 21,6 18,2 9,2a 15,5 20,3 16,0 15,6
2017 24,6 33,1 20,2 33,4
2018 11,7 17,2 28,0 18,4 20,9 * 25,2
2019 15,1 15,7 19,6 17,0 36,7 * 25,3
2020 21,1 20,2 8,4a 14,1 18,3 14,8 13,7 13,5
2021 19,8 23,2 19,7 29,9
2022 11,3 18,0 26,3 19,2 21,9 22,0 31,3
2023 14,3 15,9 17,9 18,0 33,1 * 23,8 19,0
2024 17,8 18,8 7,9a 15,1 15,7 15,3 12,7
2025 20,5 18,1 28,2 11,9
2026 10,3 18,6 24,3
Legende: * – Landsgemeinde oder Majorzwahlen/Gemeindeversammlungen in mehreren/allen Wahlkreisen; … – zuk. Wahlen im laufenden Jahr; a Die LPS trat mit eigener Liste an (nicht mitgezählt); Wahlergebnisse in Prozent; Quelle:<ref>Bundesamt für Statistik: Kantonale Parlamentswahlen: Parteistärken mit Zuteilung der Mischlisten auf die Parteien</ref>

Parteipräsidenten, Generalsekretäre, Fraktionspräsidenten

Präsidenten der FDP.Die Liberalen

Präsidenten der Vorgängerparteien: siehe Freisinnig-Demokratische Partei der Schweiz (1894–2008) und Liberale Partei der Schweiz (1913–2008)

Generalsekretäre der FDP.Die Liberalen
Fraktionspräsidenten der FDP.Die Liberalen

siehe FDP-Liberale Fraktion der Bundesversammlung (RL)

Parteinahe Organisationen

Von beiden Gruppierungen gibt es in den meisten Kantonen eigene Sektionen.

Alle 12 Organisationen sind von der FDP.Die Liberalen sowohl in organisatorischer als auch in juristischer Hinsicht unabhängig, stehen ihr jedoch politisch nahe.

Internationale liberale Parteien

Kommunikationsorgane

Datei:Logo Freisinn.JPG
Logo des «Schweizer Freisinn»
  • Schweizer Freisinn, Offizielles Presseorgan der FDP.Die Liberalen (bis 2009 der Freisinnig Demokratischen Partei), erscheint seit 2001, sechs Mal jährlich in 70'000 Exemplaren.
  • Baselbieter Post, Presseorgan der FDP Baselland, seit 1950, erscheint vierteljährlich. Andere FDP-Kantonalzeitschiften in Kopfblattsystem mit eigenem Titel und Kantonalteil sowie einem Teil des Schweizer Freisinns erscheinen sechs Mal jährlich.
  • Liberal, Zeitschrift der Liberal-Demokratischen Partei (Basel), erscheint sechs Mal jährlich in 2'500 Exemplaren (ISSN 1660-2544).

Siehe auch: Freisinnige Presse (1922–2009)

Literatur

  • Kaspar Villiger: Mit Freiheit und Werten zu Wohlstand. Zwölf Thesen eines Pendlers zwischen Wirtschaft und Politik. Mohr Siebeck, 2015.
  • Alan Cassidy, Philipp Loser: Der Fall FDP: Eine Partei verliert ihr Land. Rotpunktverlag, 2015, ISBN 978-3-85869-646-5.
  • Fulvio Pelli, Béatrice Acklin Zimmermann, Yann Grandjean (Hrsg.): Was heisst denn heute liberal? Liberale Antworten auf Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2015, ISBN 978-3-03810-108-6.
  • Oliver Meuwly: FDP, SVP, BDP. Stösst der Liberalismus an seine Grenzen? In: Die Parteien in Bewegung. Nachbarschaft und Konflikte. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2013, ISBN 978-3-03823-846-1, S. 49–76.
  • Pierre Bessard, Olivier Meuwly: Dem Schweizer Liberalismus auf der Spur. Sur les traces du libéralisme suisse. Liberales Institut / Cercle démocratique Lausanne, Zürich/Lausanne 2011.
  • Fulvio Pelli: 37 Gründe liberal zu sein. 1. Auflage. Orell Füssli, Zürich 2007, ISBN 978-3-280-06102-2.
  • Eugen Dietschi: 60 Jahre Eidgenössische Politik – Ein Beitrag zur Parteigeschichte des schweizerischen Freisinns. FDP der Schweiz (Herausgeber), Bern, 1979.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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