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SM-62 Snark

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SM-62 Snark
Datei:Snark rocket.jpg
Start eines Snark-Marschflugkörpers von einer transportablen Plattform

Start eines Snark-Marschflugkörpers von einer transportablen Plattform
Allgemeine Angaben
Typ Marschflugkörper
NATO-Bezeichnung SM-62A Snark, SSM-A-3
Herkunftsland Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
Hersteller Northrop
Entwicklung 1946
Indienststellung 1958
Einsatzzeit 1958–1961
Technische Daten
Länge 20,93 m
Durchmesser 1.400 mm
Gefechtsgewicht 22.500 kg
Spannweite 12,86 m
Antrieb
Erste Stufe
Zweite Stufe

2 Feststoffbooster mit je 580 kN
Pratt & Whitney J57-P-17 Turbojet mit 51,1 kN
Geschwindigkeit Mach 0,94
Reichweite 10.200 km
Dienstgipfelhöhe 15.320 m
Ausstattung
Lenkung Trägheitsnavigationsplattform und Astronavigation
Gefechtskopf W-39 Nukleargefechtskopf mit 4,0 Mt
Waffenplattformen Bodengebunden, verlegefähig
Listen zum Thema

Die SM-62 Snark war ein Marschflugkörper, der von US Air Force zwischen 1958 und 1961 eingesetzt wurde.

Geschichte

Die Snark konnte einen nuklearen Sprengkopf über eine Entfernung von ca. 10.000 km befördern. Es war der einzige Boden-Boden-Marschflugkörper, der jemals von der US Air Force eingesetzt wurde. Die schnelle Entwicklung der Interkontinentalraketen machten bereits Anfang der 1960er Jahre einen weiteren Unterhalt der Snark überflüssig.

Datei:Northrop SM-62 Snark 061218-F-1234P-002.jpg
Snark während des Fluges
Datei:Northrop SM-62 Snark 061218-F-1234P-006.jpg
Abtrennung des Sprengkopfs

Im Jahre 1951 führte die USAF auch für gelenkte Raketen die für Flugzeuge geltenden Musterbezeichnungen ein, da Raketen als unbemannte Flugzeuge angesehen wurden. So wurde die Snark in B-62 umbenannt. Die XB-62-Muster wurden für Leistungsversuche eingesetzt, mit denen die grundlegende Auslegung der Snark validiert werden sollte. Im Jahr 1955 änderte die USAF ihre Meinung bezüglich der Einordnung als Flugzeug, und die B-62 erhielt die neue Bezeichnung XSM-62.<ref>Beschreibung auf www.designation-systems.net</ref> Eine geplante Aufklärungsvariante XRB-62, die später jedoch aufgegeben wurde, wurde in XRSM-62 umbenannt.

Technik

Gestartet wurde die Snark mittels zweier Feststoffraketen. Nach der Startphase übernahm ein Pratt & Whitney J57-P-17 Turbojet-Triebwerk. Dieses Triebwerk wurde auch unter anderem in der North American F-100 Super Sabre, McDonnell F-101 Voodoo, Convair F-102 Delta Dagger und der Vought F-8U Crusader verwendet.

Aufgrund eines fehlenden Höhenleitwerkes wurden Elevons verwendet. Diese führte zu einem ungewöhnlichen Flugbild, bei dem die Nase des Flugkörpers sehr weit nach oben zeigte. Kurz vor dem Ziel wurde der Sprengkopf vom Flugkörper getrennt. Der Sprengkopf flog danach in einer ballistischen Kurve weiter auf das Ziel zu.

Die Snark konnte nach ihrem bis zu 11-stündigen Flug gelandet und wiederverwendet werden, sofern der Sprengkopf nicht vom Flugkörper getrennt wurde. Da jedoch kein Fahrwerk vorhanden war, wurde eine lange, gerade Landefläche benötigt, auf der die Snark bis zum Stillstand dahinrutschen konnte. Eine Landebahn auf der Cape Canaveral Air Force Station ist immer noch bekannt unter dem Namen „Skid Strip“.

Verbleib

Weblinks

Commons: Northrop SM-62 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />


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Zivile Baureihen:

AlphaBetaGammaDeltaG-21G-44G-63G-72G-73G-81G-164Gulfstream IGulfstream II

Jagd- und Torpedobomber:

XSBFAFTBF/TBMXTB2FYA-13XA-16A-17A-6YA-9

Bomber:

YB-35YB-49BTB2TB-2B-21

Transportflugzeuge:

HU-16YC-19C-100UC-103YC-125JFJ2FJ3FJ4FJRFXJR2FRTC-1C-2KC-45

Elektronische Kampfflugzeuge:

E-1E-2EA-6E-8E-10E-11EF-111

Jagdflugzeug:

FFSFXFTF2FF2TF3FF4FXF5FF6FF7FF8FF9FXF10FF11FXF12FXP-56P-61XP-79F-89F-5F-9F-11F-14YF-17F-20YF-23

Drohnen (UAVs):

RQ-4RQ-5MQ-8RQ-180

Aufklärungsflugzeuge:

F-15RF-61RF-5OV-1

Seepatrouillenflugzeuge:

S-2

Trainer:

T-38T-X

Versuchsflugzeuge und abgebrochene Projekte:

Experimental No.1HL-10N-1MN-3PBN-9MFirebirdLEMVTacit BlueMX-324X-4X-21X-29X-47Shaped Sonic Boom DemonstrationNutcracker

Vorlage:Klappleiste/Ende<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang
Bomberklassifizierungen bis 1930
Leichte Bomber

LB-1 • LB-2 • XLB-3 • XLB-4 • LB-5 • LB-6 • LB-7 • LB-8 • LB-9 • LB-10 • LB-11 • XLB-12 • LB-13 • LB-14

Mittlere Bomber

XB-1 • B-2

Schwere Bomber

XHB-1 • XHB-2 • XHB-3

Bomberklassifizierungen
von 1930 bis 1962

XB-1 • B-2 • B-3 • B-4 • B-5 • B-6 • XB-7 • XB-8 • YB-9 • B-10 • YB-11 • B-12 • XB-13 • XB-14 • XB-15 • XB-16 • B-17 • B-18 • XB-19 • Y1B-20 • XB-21 • XB-22 • B-23 • B-24 • B-25 • B-26 • XB-27 • XB-28 • B-29 • XB-30 • XB-31 • B-32 • XB-33 • B-34 • YB-35 • B-36 • B-37 • XB-38 • XB-39 • X/YB-40 • XB-41 • XB-42 • XB-43 • XB-44 • B-45 • XB-46 • B-47 • XB-48 • YB-49 • B-50 • XB-51 • B-52 • XB-53 • B-54 • XB-55 • B-56 • B-57 • B-58 • XB-59 • YB-60 • B-61 • B-62 • B-63 • B-64 • B-65 • B-66 • B-67 • XB-68 • RB-69 • XB-70

Langstrecken-Bomberklassifizierungen
von 1935 bis 1936

XBLR-1 • XBLR-2 • XBLR-3

Nicht sequentielle Bezeichnungen

ZB-20 (A-20) • B-26 (A-26) • FB-111

Bomberklassifizierungen seit 1962

F117 • B-1 • B-2 • B-21

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