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Virginia International Raceway

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Virginia International Raceway
VIR
Datei:Blank - Spacer.png

Adresse:
1245 Pine Tree Road, Alton, VA 24520, USA

Virginia International Raceway (USA)
Virginia International Raceway (USA)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Danville, Virginia, USA
36° 33′ 39,8″ N, 79° 12′ 26,6″ WKoordinaten: 36° 33′ 39,8″ N, 79° 12′ 26,6″ W
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Streckenart: Motorsport Park, permanente Rennstrecke
Eigentümer: Connie Nyholm
Architekt: Hooper D. Johnson
Baubeginn: 1956
Eröffnung: 3. August 1957
Stillgelegt: 14.10.1974 - März 2000
Zeitzone: UTC-5
Full Course
Streckendaten
Wichtige
Veranstaltungen:
IMSA WeatherTech SportsCar Championship
Streckenlänge: 5,262 km (3,27 mi)
Höhenunterschied: 39 m (127,95 ft)
Kurven: 18
North Course
seit
Streckendaten
Wichtige
Veranstaltungen:
AMA Superbike Championship
Streckenlänge: 3,621 km (2,25 mi)
Höhenunterschied: 36 m (118,11 ft)
Kurven: 14
South Course
siehe Streckenlayout South Course
Streckendaten
Streckenlänge: 2,655 km (1,65 mi)
Höhenunterschied: 24 m (78,74 ft)
Kurven: 9
Patriot Course
siehe Streckenlayout Patriot Course
Streckendaten
Streckenlänge: 1,770 km (1,1 mi)
Kurven: 14
https://virnow.com/

Der Virginia International Raceway (kurz VIR) ist eine Rennstrecke bei Alton, 10 Kilometer östlich von Danville, Virginia. Die bis zu 6,7 km lange Strecke mit angeschlossenem Motorsportpark befindet sich weniger als 800 Meter von der Grenze zu North Carolina entfernt an einer Flussschleife des Dan Rivers.

Geschichte

Datei:05LegacyGT VIR.jpg
Turn 4 des Virginia International Raceways
Datei:2013 Oak Tree Grand Prix (13073143174).jpg
Oak Tree GP 2013 auf dem Virginia International Raceway

1955 begann eine Gruppe von Rennsport Enthusiasten um den SCCA-Rennfahrer Ed Welch in North Carolina nach einem passenden Ort für eine Straßenrennstrecke zu suchen. Zur damaligen Zeit gab es mit Elkhard Lake und Watkins Glen lediglich 2 derartige Kurse in den USA. Man wurde auf dem Gelände der Foote Family in der Gemeinde Alton nahe Danville in Virginia fündig. Nach Gründung eines Unternehmens mit dem Namen Sports Car Enterprises pachtete man das Land und begannn mit den Bauarbeiten.<ref>PHIL ALLEN: The Beginning of Virginia International Raceway - 1956. In: virhistory.com. Nick England, 1. März 2007, abgerufen am 29. Dezember 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Eröffnet wurde der heute 3,27 Meilen lange Kurs im August 1957. Nach seiner Eröffnung fanden mehrheitlich Veranstaltungen des SCCA, des amerikanischen Sportwagen-Clubs, statt. Wegen der wirtschaftlichen Schwierigkeiten die Strecke zu betreiben, gab die Sports Car Enterprises 1959 den Pachtvertrag wieder auf. Dieser wurde vom aus Danville stammenden Colonel Paul Rembold übernommen der bis 1971 die Strecke zusammen mit Streckenmanager Henry Wallace betrieb. So startete schon in ihrer Debütsaison 1966 die vom SCCA initiierte und populäre Trans-Am-Serie auf dem VIR und auch die IMSA GT Series führte hier 1971 ihr allererstes Rennnen durch. Mit der Ölkrise 1973 gab es erneut wirtschaftliche Schwierigkeiten und 1974 wurde am 13. Oktober das für lange Zeit letzte Rennen auf der Strecke ausgetragen, deren Gelände von nun an wieder landwirtschaftlich genutzt wurde.

1998 erwarben die beiden New Yorker Investoren Connie Nyholm und Harvey Siegel die Strecke um sie wieder zum Leben zu erwecken und ein Rennresort für wohlhabende Rennfans und Amateuracer zu entwickeln. Die Hauptstrecke wurde neu asphaltiert und verbreitert. 2 Kurzanbindungen erlaubten von der Neueröffnung 2000 an die Einrichtung eines Nord- und Südkurses, wobei der Südkurs eine eigene Boxengasse bekam. 2003 wurden beide Kurzanbindungen durch 2 weitere Kurzanbindungen verbunden, so das im südlichen Infield der Strecke ein separat konfigurierbarer Rundkurs, der "Patriot Course", entstand. Die maximal konfigurierbare Länge der Strecke stieg dadurch auf bis zu 6,7 Kilometer.

2013 zog sich Siegel aus dem gemeinsamen Unternehmen zurück das seitem von Nyholm als alleiniger Streckenbesitzerin geleitet wird. 2014 wurde die Strecke neu asphaltiert und an einigen Stellen um 2 Meter verbreitet, um dort bessere Überholmöglichkeiten zu schaffen. Auch das Nördliche Fahrerlager wurde in die Neuaspahltierung mit einbezogen.

Streckenbeschreibung

Die Strecke weist insgesamt 6 mögliche Streckenkonfigurationen von bis zu maximal 6,7 km Gesamtlänge auf von denen 2 Kombinationen (Full Course und Patriot Course oder North und South Course) parallel genutzt werden können.

Auf dem Gelände des Motorsportparks befinden sich auch eine Kartbahn und 2 Motocross-Strecken.

VIR
Grand East Course
siehe Streckenlayout Grand East Course
Streckendaten
Streckenlänge: 6,759 km (4,2 mi)
Höhenunterschied: 39 m (127,95 ft)
Kurven: 35
Grand West Course
siehe Streckenlayout Grand West Course
Streckendaten
Streckenlänge: 6,598 km (4,1 mi)
Höhenunterschied: 39 m (127,95 ft)

Streckenkonfigurationen

Veranstaltungen

Datei:PT2 7373.jpg
Historic Sportscar Racing Event 2017 am Virginia International Raceway.

Neben vielen Veranstaltungen für Clubrennfahrer und Amateure, finden auch eine Reihe professioneller Rennveranstaltungen mit Automobilen und Motorrädern auf der Rennstrecke statt. Aktuell (Stand 2026) starten unter anderem die IMSA WeatherTech SportsCar Championship, die AMA Superbike Championship, die Trans-Am Serie, die Formula 4 United States Championship und die Formula Regional USA, die Porsche Sprint Challenge North America und die United States Touring Car Championship auf dem Kurs.

Die heute als Oak Tree Grand Prix bekannte Veranstaltung war von 2002 bis 2011 Teil der Rolex Sports Car Series, wechselte dann 2012 und 2013 zur American Le Mans Series und ist seit 2014 Bestandteil der vormals als United SportsCar Championship firmierenden IMSA-Sportwagenserie.

Auch für Rennschulungen, Clubtage und private Tests kann der Kurs gemietet werden.

Sonstiges

Medien

Die Rennstrecke ist als herunterladbarer Inhalt für das Rennspiel Forza Motorsport 6 erhältlich. Sie ist als Moddingcontent für die Rennsimulationen Assetto Corsa und rFactor 2 verfügbar.

Unfälle

Im Verlauf der Streckengeschichte kamen 4 Piloten auf dem Kurs ums Leben.

Oak Tree Corner

Die Haarnadelkurve an Turn 12 des Full Course führte über Jahrzehnte um einen alten Eichenbaum herum, dessen Äste bis über die Strecke herausragten.<ref>Bild des Baum an Oak Tree Corner. In: classiczcars.com. Abgerufen am 17. Januar 2023.</ref> Dieser kollabierte im Juli 2013 nach einem Sturmschaden.<ref>Matt Hardigree: R.I.P., The Most Famous Tree In Racing. In: jalopnik.com. 2. Juli 2013, abgerufen am 17. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seitdem erinnert nur noch der Name der Kurve an den Baum.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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