Vestenberg
Vestenberg Gemeinde Petersaurach
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| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(217)&title=Vestenberg 49° 20′ N, 10° 41′ O
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| Höhe: | 382 (382–433) m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 217 (31. Dez. 2022)<ref name="Petersaurach">Infrastruktur > Einwohnerzahlen. In: petersaurach.de. Abgerufen am 15. Mai 2023.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 | |||||
| Postleitzahl: | 91580 | |||||
| Vorwahl: | 09802 | |||||
Vestenberg (fränkisch: Festnbärch<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 188. Dort folgendermaßen transkribiert: „festnbęrch“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Petersaurach im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Vestenberg liegt teils auf dem Gemeindegebiet von Petersaurach, teils auf dem Gemeindegebiet von Weihenzell. Sie hat eine Fläche von 9,671 km² und ist in 1280 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurfläche von 7555,16 m² haben.<ref>Gemarkung Vestenberg (093230). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 17. September 2024.</ref> In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Adelmannssitz, Frohnhof, Külbingen, Schafhof und Thurndorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Das Pfarrdorf grenzt im Osten direkt an Schafhof und im Nordosten direkt an Adelmannssitz. Ein Teil der Ortschaft liegt im Rippbachtal, der größere Teil an der Steigung bis auf die Anhöhe. Der Rippbach ist ein linker Zufluss des Haselbachs (auch Haslach genannt). Im Westen liegt der Kindlerswald und im Südwesten das Waldgebiet Himmelreich.
Gemeindeverbindungsstraßen führen die Kreisstraße AN 10 kreuzend nach Adelmannssitz (0,6 km nordöstlich), nach Schafhof (0,2 km südöstlich), nach Wustendorf zur AN 10 (1,1 km nördlich), nach Frohnhof (1,2 km westlich), nach Külbingen zur Bundesstraße 14 (2,6 km südwestlich) und zur AN 10 nördlich von Wicklesgreuth (1,1 km südöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 14. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1234 als „Festinberc“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname bedeutet zu der festen Burg.<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 188; K. Rosenhauer: Der Landkreis Ansbach, S. 200; H. Dallhammer: Petersaurach: Dokumentation einer Großgemeinde, S. 171. Anders Website Petersaurach.de: Hiernach Ersterwähnung 1182.</ref>
Der Ort war Sitz der Herren von Vestenberg. Ihr Wappen, der grün-weiß-grüne Schild mit dem Brackenkopf als Helmzier, befindet sich noch auf der Stützmauer in der Ortsmitte. Ihre Burg Vestenberg lag oberhalb des Ortes an der Stelle der heutigen Kirche, nur ein kleines Stück Mauer hat die Zeiten überdauert. Oft wechselte die Burg ihre Besitzer, von den Vestenberg zu den Dornbergern, dann zu den Heideckern und von diesen zu den Herren von Eyb, die sie fast 300 Jahre lang besaßen, bis sie die Herrschaft 1724 an die Markgrafen verkauften. Aus der Zeit der Herren von Eyb ist noch die alte Kapelle von 1466 erhalten, sie dient heute als Gemeindehaus. Während des Bauernkriegs (1524/26) wurde der Ort völlig verwüstet. Auch im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort stark in Mitleidenschaft gezogen. Mitte des 17. Jahrhunderts siedelten sich in Vestenberg protestantische Flüchtlinge aus Oberösterreich an.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Vestenberg 28 Anwesen (Altes Vogthaus, Schafhof mit Gütlein, 1 Gut, 10 Gütlein, 1 Halbgut, 2 Halbgütlein, 2 Mühlen, 1 Schmiede, 1 Tafernwirtschaft, 1 Bäckersgut, 1 Gütlein mit Badrecht, 6 Leerhäuser). Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Hofkastenamt Ansbach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das Vogtamt Vestenberg. Neben den Anwesen gab es noch kirchliche Gebäude (Kirche, Pfarrgut) und kommunale Gebäude (Schule, Hirtenhaus).<ref name="HistAtlasFI35-920">Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Band 2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8, S. 920 f. (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Ansbach.<ref name="HistAtlasFI35-1012" /> Es gab zu dieser Zeit 29 Untertansfamilien.<ref>Johann Bernhard Fischer: Vestenberg. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 26 (Digitalisat).</ref><ref name="Bundschuh" />
Im Jahr 1806 kam Vestenberg an das Königreich Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde im Jahr 1808 der Steuerdistrikt Vestenberg gebildet, zu dem Adelmannssitz, Fessenmühle, Frankendorf, Frohnhof, Külbingen, Schafhof, Thurndorf und Wustendorf gehörten. Die Ruralgemeinde Vestenberg entstand im Jahr 1811<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Ansbach 1808–1817. Zitiert nach Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Band 2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8, S. 961 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> und war deckungsgleich mit dem Steuerdistrikt. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Ansbach zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Ansbach (1919 in Finanzamt Ansbach umbenannt).<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 25 (Digitalisat).</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurden Fessenmühle, Frankendorf und Wustendorf<ref>Nach K. Rosenhauer: Der Landkreis Ansbach, S. 11, gehörte Wustendorf ursprünglich zur Gemeinde Großhaslach und sei dann am 27. August 1833 nach Bruckberg umgemeindet worden. Bei Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8. findet sich dergleichen nichts. Es wird auch durch die einschlägigen Ortsverzeichnisse nicht bestätigt.</ref> nach Bruckberg umgemeindet. Im selben Jahr reichte Vestenberg ein Gesuch ein, dies rückgängig zu machen, was jedoch abgelehnt wurde.<ref name="HistAtlasFI35-947">Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Band 2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8, S. 947 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Ab 1862 war das Bezirksamt Ansbach (1939 in Landkreis Ansbach umbenannt) für Vestenberg zuständig. Die Gerichtsbarkeit blieb bis 1870 beim Landgericht Ansbach, von 1870 bis 1879 war das Stadt- und Landgericht Ansbach zuständig, seit 1880 ist es das Amtsgericht Ansbach.<ref name="HistAtlasFI35-1012">Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Band 2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8, S. 1012 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 9,467 km².<ref name="OV 1961" />
Am 30. April 1978 wurde im Zuge der Gebietsreform in Bayern die Gemeinde aufgelöst. Adelmannssitz, Frohnhof, Külbingen, Schafhof und Vestenberg wurden nach Petersaurach eingemeindet, Thurndorf kam zur Gemeinde Weihenzell.<ref> </ref><ref>Petersaurach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 21. Februar 2025.</ref>
Historische Beschreibungen
In den Oberamtsbeschreibungen des Fürstentums Ansbach von Johann Georg Vetter aus dem Jahr 1732 wird der Ort folgendermaßen beschrieben:
„Vestenberg und Adelmannsgesäs Ein Dorff, darinnen nebst dem Hochfürstl. Anspachl. vom Herrn von Eyb erst kürzlich erkauften Schloß und Schloßhoff, Kirchen, Pfarr, und Schuhlhauß noch der, auf dem Berg stehende Schaafhoff und 24. zum Schloß gehörige Unterthanen, worunter die 2. Mühlen und das Prauhauß begriffen, seyn des Zehendens und der Güllt befreyet. Die Gemeinsherrschafft, Kirchweyh Schutz und Vogthey gehört zum Schloß, die Hochfraischl Obrigkeit aber, in das allhiesige Ober- und Castenamt Anßpach.“<ref>Zitiert nach H. Dallhammer: Petersaurach: Dokumentation einer Großgemeinde, S. 182.</ref>
Im Geographischen statistisch-topographischen Lexikon von Franken (1804) wird der Ort folgendermaßen beschrieben:
„Vestenberg, Pfarrdorf mit 29 in das Oberamt Ansbach gehörigen Unterthanen. Die Herren von Eyb haben hier einen Rittersitz. Es soll das Stammhaus der ausgestorbenen adelichen Familie von Vestenberg seyn.“<ref name="Bundschuh">J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 16.</ref>
Im Topo-geographisch-statistischen Lexicon vom Königreiche Bayern (1832) wird der Ort folgendermaßen beschrieben:
„Vestenberg, Pfarrdorf im L[an]dg[ericht] Ansbach und Dek[anat] Ansbach, mit 32 H[äusern], 146 E[inwohnern] und 1 Mühle, 2¼ St[unden] von Ansbach entfernt. Der Ort war schon im Anfange des Mittelalters das Stammhaus der Familie von Vestenberg, welche lange Zeit eine der ausgebreitesten und reichbegütertsten in Franken war. Um das J[ahr] 1288 gehörte er zu den Dornberg’schen Besitzungen. Gottfried v. Haideck, Schwiegersohn des Wolfram v. Dornberg, erhielt bei der Theilung die Burg Vestenberg mit ihren Zugehörungen. Als Afterlehen kam Vestenberg im J[ahre] 1435 an die Herren v. Eyb. Martin v. Eyb machte es zum Sitze einer von ihm gestifteten Linie. Veit Asmus v. Eyb ließ die verfallene Burg im J[ahre] 1565 wieder aufbauen, mit Mauern und 4 Thoren versehen und einen laufenden Brunnen dahin führen. Im J[ahre] 1715 wurde vom Würzburg[ischen] Fürstbischofe, Joh[ann] Philipp Franz, das Vorlage:Inschrift des Ritterguts Vestenberg an den Markgrafen Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach abgetreten und bald darauf auch das Rittergut selbst mit allen Zugehörungen vom damaligen Besitzer, Freih[err] v. Eyb, gekauft, worauf es dem ehemal[igen] Vogtamte Flachslanden einverleibt wurde.“<ref>Joseph Anton Eisenmann, Karl Friedrich Hohn (Hrsg.): Topo-geographisch-statistisches Lexicon vom Königreiche Bayern. Band 2: M–Z. Palm und Enke, Erlangen 1832, OCLC 258665698, S. 926 (Digitalisat).</ref>
Baudenkmäler
In Vestenberg gibt es fünf Baudenkmäler:<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Petersaurach (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Laurentius mit Friedhof und Friedhofsbefestigung
- Brauhausstraße 9: Gasthaus
- Brauhausstraße 16: Brauerei
- Burgweg 6: Ehemaliges Schulhaus
- Burgweg 10: Zweites Schulhaus in der ehemaligen Kirche
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- ehemaliges Baudenkmal
- Haus Nr. 17: eingeschossiges Haus des 18. Jahrhunderts mit Zwerchgiebel und Mansarddach<ref>G. P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach, S. 145. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen. Ursprüngliche Hausnummerierung.</ref>
Bodendenkmäler
In der Gemarkung Vestenberg gibt es zwei Bodendenkmäler, darunter
- Ruine der Burg Vestenberg, vermutlich eine Abschnittsburg der Herren von Vestenberg (später von Dornberg, von Heydeck, von Eyb, Ansbacher Markgrafen) im Südwesten des Ortes an einem Bergrücken. Erhalten geblieben sind die hohen Bruchsteinmauern mit zum Teil unzugänglichen Kelleranlagen. Seit 1953 wird das Gelände als Freilichtbühne genutzt. Sie wurde 2003 im Zuge der Dorferneuerung renoviert.<ref name="Denkmalliste"/>
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Einwohnerentwicklung
Gemeinde Vestenberg
| Jahr | 1818 | 1827 | 1840 | 1852 | 1855 | 1861 | 1867 | 1871 | 1875 | 1880 | 1885 | 1890 | 1895 | 1900 | 1905 | 1910 | 1919 | 1925 | 1933 | 1939 | 1946 | 1950 | 1952 | 1961 | 1970 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 483 | 484 | 487 | 512 | 518 | 537 | 515 | 533 | 514 | 519 | 526 | 494 | 504 | 494 | 517 | 495 | 457 | 475 | 502 | 462 | 730 | 731 | 670 | 547 | 527 |
| Häuser<ref name="Häuser">Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1871 bis 1987 als Wohngebäude.</ref> | 89 | 95 | 88 | 97 | 96 | 98 | 90 | 98 | 105 | ||||||||||||||||
| Quelle | <ref name="OV 1818">Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, OCLC 1071656043, S. 97 (Digitalisat). Für die Gemeinde Vestenberg zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Adelmannssitz (S. 3), Frohnhof (S. 27), Külbingen (S. 51) und Thurndorf (S. 91).</ref> | <ref>H. Dallhammer: Petersaurach: Dokumentation einer Großgemeinde, S. 184.</ref> | <ref name="OV 1846">Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, OCLC 635011891, S. 46 (Digitalisat).</ref> | <ref name="HGV">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 165, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> | <ref name="HGV" /> | <ref name="OV 1861">Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 986, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> | <ref>
Kgl. statistisches Bureau (Hrsg.): Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869, S. 152 (Digitalisat). </ref> |
<ref name="OV 1875">Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1151–1152, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> | <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1879</ref> | <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1882</ref> | <ref name="OV 1885">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1092 (Digitalisat).</ref> | <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1892</ref> | <ref name="HGV" /> | <ref name="OV 1900">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1156 (Digitalisat).</ref> | <ref name="HGV" /> | <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1911</ref> | <ref name="HGV" /> | <ref name="OV 1925">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1193–1194 (Digitalisat).
</ref> |
<ref name="HGV" /> | <ref name="HGV" /> | <ref name="HGV" /> | <ref name="OV 1950">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 1031 (Digitalisat).</ref> | <ref name="HGV" /> | <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 758 (Digitalisat).</ref> | <ref name="OV 1970">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 172 (Digitalisat).</ref> |
Ort Vestenberg
| Jahr | 1818 | 1840 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 | 2009 | 2015 | 2022 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 146<templatestyles src="FN/styles.css" /> * | 149 | 172<templatestyles src="FN/styles.css" /> * | 166 | 182 | 142 | 142 | 221 | 152 | 135 | 170<templatestyles src="FN/styles.css" /> * | 197<templatestyles src="FN/styles.css" /> * | 187<templatestyles src="FN/styles.css" /> * | 217<templatestyles src="FN/styles.css" /> * |
| Häuser<ref name="Häuser" /> | 32<templatestyles src="FN/styles.css" /> * | 34 | 32 | 35 | 30 | 29 | 31 | 45<templatestyles src="FN/styles.css" /> * | ||||||
| Quelle | <ref name="OV 1818" /> | <ref name="OV 1846" /> | <ref name="OV 1861" /> | <ref name="OV 1875" /> | <ref name="OV 1885" /> | <ref name="OV 1900" /> | <ref name="OV 1925" /> | <ref name="OV 1950" /> | <ref name="OV 1961" /> | <ref name="OV 1970" /> | <ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 330 (Digitalisat).</ref> | <ref name="Petersaurach" /> | <ref name="Petersaurach" /> | <ref name="Petersaurach"/> |
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und Sitz der Pfarrei St. Laurentius.<ref name="HistAtlasFI35-920"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach Unsere Liebe Frau (Heilsbronn) gepfarrt, seit 1992 ist die Pfarrei St. Franziskus (Neuendettelsau) zuständig.<ref>Pfarrverband Heilsbronn. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 13. März 2023.</ref>
Wirtschaft
In Vestenberg gibt es mehrere kleine Handwerksbetriebe, bis 2011 gab es noch eine aktive Brauerei, die Löwenbräu Vestenberg.
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Vestenberg. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 16 (Digitalisat).
- Vorlage:Dallhammer Petersaurach
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 188.
- Günter P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 2). Deutscher Kunstverlag, München 1958, DNB 451224701, S. 145.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
- Vorlage:Landgericht Ansbach 1809
- Konrad Rosenhauer u. a. (Hrsg.): Der Landkreis Ansbach. Vergangenheit und Gegenwart. Verlag für Behörden und Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf 1964, DNB 450093387, OCLC 17146040, S. 200.
- Gottfried Stieber: Vestenberg. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, OCLC 231049377, S. 828–832 (Digitalisat).
- Vorlage:Stumpf Bayern 2. Teil 1853
Weblinks
- Infrastruktur > Ortsteile - Vestenberg. In: petersaurach.de. Abgerufen am 15. Mai 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Vestenberg in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Vestenberg im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Adelmannssitz | Altendettelsau | Frohnhof | Gleizendorf | Großhaslach | Gütlershof | Külbingen | Langenheim | Langenloh | Neumühle | Petersaurach | Schafhof | Steinbach | Vestenberg | Wicklesgreuth | Ziegendorf
Sonstige Wohnplätze: Obere Mühle | Straßenmühle | Untermühle | Weiherhof | Wicklesgreuth-Bahnhof
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- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Zitat
- MediaWiki:Gadget/annotationPair
- Ort im Landkreis Ansbach
- Ortsteil von Petersaurach
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ansbach)
- Ersterwähnung 1234
- Gemeindegründung 1811
- Gemeindeauflösung 1978
- Kirchdorf (Siedlungstyp)
- Gemarkung im Landkreis Ansbach