Neumühle (Petersaurach)
Neumühle Gemeinde Petersaurach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2)&title=Neum%C3%BChle 49° 22′ N, 10° 43′ O
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dim=10000 | globe= | name=Neumühle | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 344 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 2 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91580 | |||||
| Vorwahl: | 09824 | |||||
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Neumühle (fränkisch: Naimil<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 140. Dort folgendermaßen transkribiert: „naimíl“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Petersaurach im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Neumühle liegt in der Gemarkung Großhaslach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Die Einöde liegt im unteren Tal des Steinbachs an einem Teilungsarm und am Fuß des rechten Talhangs, wenig vor der Bachmündung von rechts in den Haselbach. Der zulaufende Gewässerzweig ist unmittelbar vor der Mühle zu einem etwa über 0,1 ha großen Teich angestaut.
Ein Anliegerweg führt zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,1 km), die nach Steinbach (1,1 km südöstlich) bzw. zur Staatsstraße 2246 (0,3 km westlich) zwischen Bruckberg (1 km südlich) und Kleinhaslach verläuft (1,5 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 14. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1342 als „Neuwemül“ erstmals urkundlich erwähnt.<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 140.</ref>
In den Oberamtsbeschreibungen des Fürstentums Ansbach von Johann Georg Vetter aus dem Jahr 1732 wird der Ort folgendermaßen beschrieben: „Neu Mühl Eine Castenamt Anßpachische Mühl, liegt unterhalb Pruckberg, ist nach Großenhaßlach gepfarret und des Zehendens befreyet, gehört sonst in die Steinbacher Gemeind, mit der Vogthey und Hochfreischl. Hohen Obrigkeit aber, in das allhiesige Ober- und Castenamt Anßpach.“<ref>Zitiert nach Vorlage:Dallhammer Petersaurach</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Neumühle zur Realgemeinde Steinbach. Das Mühlgut hatte das brandenburg-ansbachische Hofkastenamt Ansbach als Grundherrn. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt die Neumühle bei der Vergabe der Hausnummern die Nr. 1 des Ortes Steinbach.<ref name="J912">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 912.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Ansbach.<ref name="J991">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 991.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Neumühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Großhaslach und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Großhaslach zugeordnet.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Ansbach 1808–17. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 961.</ref> Am 1. Mai 1978 wurde diese im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Petersaurach eingemeindet.<ref name="J991"/><ref>Petersaurach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 21. Februar 2025.</ref>
Baudenkmal
- ehemalige Mühle, zweigeschossiger Satteldachbau, in Teilen Fachwerk, 1726 (?); Scheune, eingeschossiges Gebäude mit Steildach, Fachwerk, teilweise massiv, 18./19. Jahrhundert; Scheune, zweigeschossiger Satteldachbau, mit Fachwerkobergeschoss und Fachwerkgiebel, 19. Jahrhundert; Nebengebäude, zweigeschossiger Satteldachbau, 19. Jahrhundert; Einstufung als Baudenkmal von überregionaler Bedeutung aufgrund der Mehrfachnutzung der Wasserkraft als Kornmühle (oberschlächtig) und Walkmühle (unterschlächtig)<ref>Denkmalliste für Petersaurach (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
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Einwohnerentwicklung
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Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Maria (Großhaslach) gepfarrt.<ref name="J912"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach Unsere Liebe Frau (Heilsbronn) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> seit 1992 ist die Pfarrei St. Franziskus (Neuendettelsau) zuständig.<ref>Pfarrverband Heilsbronn. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 13. März 2023.</ref>
Literatur
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 140.
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Neumühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Neumühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Adelmannssitz | Altendettelsau | Frohnhof | Gleizendorf | Großhaslach | Gütlershof | Külbingen | Langenheim | Langenloh | Neumühle | Petersaurach | Schafhof | Steinbach | Vestenberg | Wicklesgreuth | Ziegendorf
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