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Svenja Huth

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Svenja Huth
Datei:2023-07-03 Fussball, Frauen, Deutsche Nationalmannschaft, Media Day 1DX 6603 by Stepro-2.jpg
im Trikot der Nationalmannschaft (2023)
Personalia
Geburtstag 25. Januar 1991 (35 Jahre)
Geburtsort AlzenauDeutschland
Größe 163 cm
Position Sturm
Juniorinnen
Jahre Station
1998–2005 TSG Kälberau
0000–2005 FC Bayern Alzenau
2005–2007 1. FFC Frankfurt
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
2007–2015 1. FFC Frankfurt 123 (13)
2015–2019 1. FFC Turbine Potsdam 85 (33)
2019– VfL Wolfsburg 126 (17)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2006 Deutschland U-15 5 0(4)
2007–2008 Deutschland U17 22 0(7)
2009–2010 Deutschland U20 13 0(2)
2011–2024 Deutschland 88 (14)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 2. Februar 2026

2 Stand: Karriereende

Svenja Anette Huth (* 25. Januar 1991 in Alzenau, Bayern) ist eine deutsche Fußballspielerin, die beim Bundesligisten VfL Wolfsburg unter Vertrag steht und von 2011 bis 2024 für die A-Nationalmannschaft zum Einsatz kam.

Karriere

Vereine

Svenja Huth begann siebenjährig bei der TSG Kälberau mit dem Fußballspielen und gelangte 14-jährig über die Zwischenstation FC Bayern Alzenau zur Jugendabteilung des 1. FFC Frankfurt. Zur Saison 2007/08 rückte sie in den Kader des Bundesligisten auf. Ihren ersten Einsatz in der Bundesliga bestritt sie am 2. Dezember 2007, als sie in der 46. Minute für die verletzte Kerstin Garefrekes eingewechselt wurde.<ref>BL Frauen 07/08 So, 02.12.07 14:00 Uhr 8. Spieltag. FuPa.net, abgerufen am 11. September 2019.</ref> Ihre ersten beiden Bundesligatore erzielte sie am 10. Mai 2009 (20. Spieltag) beim 5:1-Sieg im Auswärtsspiel gegen den TSV Crailsheim.

Bei ihrem ersten DFB-Pokal-Einsatz am 25. November 2007 schoss sie den 1. FFC Frankfurt gegen Tennis Borussia Berlin ins Viertelfinale, als sie in der 43. Minute das Tor zum 1:0-Endstand erzielte. 2015 gewann sie mit Frankfurt die UEFA Women’s Champions League nach einem 2:1-Sieg gegen Paris Saint-Germain.<ref>Frankfurt triumphiert über Paris St. Germain spiegel.de, abgerufen am 5. Juni 2021</ref> Zur Saison 2015/2016 wechselte die Stürmerin zum Ligakonkurrenten 1. FFC Turbine Potsdam.<ref>Svenja Huth Nur das Lächeln bleibt fr.de, abgerufen am 5. Juni 2021</ref>

2019 wechselte Huth zum VfL Wolfsburg.<ref>Svenja Huth wechselt von Turbine Potsdam zum VfL Wolfsburg sportfrauen.net, abgerufen am 5. Juni 2021</ref> 2020 gewann sie mit Wolfsburg die Deutsche Meisterschaft und den DFB-Pokal. 2021 konnte der Pokal mit einem 1:0-Sieg nach Verlängerung gegen Eintracht Frankfurt verteidigt werden. Im Januar 2025 verlängerte sie ihren Vertrag in Wolfsburg bis 2026.<ref>admin: Svenja Huth verlängert Vertrag beim VfL Wolfsburg bis 2026. In: VfL Wolfsburg. Abgerufen am 17. Mai 2025.</ref>

Nationalmannschaft

Über die Bayernauswahl gelangte Svenja Huth kurze Zeit später in den Kader der U15-Nationalmannschaft für die sie am 3. April 2006 in Enschede bei der 0:1-Niederlage gegen die U16-Auswahl der Niederländerinnen mit der Einwechslung in der 41. Minute für Sabine Stoller debütierte. Ihr erstes Länderspieltor erzielte sie am 14. August 2006 in Uslar beim 7:1-Sieg über die Auswahl Wales’ mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1 in der 37. Minute. In der U17-Nationalmannschaft avancierte sie zur Stammspielerin. Mit der U20-Nationalmannschaft nahm sie 2010 an der Weltmeisterschaft im eigenen Land teil, absolvierte alle sechs Turnierbegegnungen (2 Tore), drang mit ihr bis ins Endspiel vor und wurde mit einem 2:0 über die Auswahl Nigerias Weltmeisterin. Am 26. Oktober 2011 debütierte sie als Einwechselspielerin in der A-Nationalmannschaft, die ein Testspiel gegen die Auswahl Schwedens mit 1:0 in Hamburg gewann.

Am 7. März 2012 gewann sie in Faro mit der Nationalmannschaft den Algarve-Cup durch einen 4:3-Sieg im Finale gegen den amtierenden Weltmeister Japan. Sie kam dabei in allen vier Turnierspielen zum Einsatz. Bei der Europameisterschaft 2013 in Schweden gehörte sie zum DFB-Kader, kam aber nicht zum Einsatz. 2016 gewann Huth beim olympischen Fußballturnier der Frauen in Brasilien mit der Nationalmannschaft die Goldmedaille. Alle Spielerinnen erhielten am 1. November 2016 von Bundespräsident Gauck das Silberne Lorbeerblatt.<ref>Pressemitteilung des Bundespräsidialamtes vom 1. November 2016: Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes. Abgerufen am 31. März 2017.</ref>

Datei:2023-07-07 Fussball, Frauen, Länderspiel, Deutschland - Sambia 1DX 7105 by Stepro.jpg
Svenja Huth (2023)

Bei der Europameisterschaft 2017 in den Niederlanden absolvierte Huth alle vier Spiele bis zum Ausscheiden des deutschen Teams im Viertelfinale gegen Dänemark.

Ihr erstes Länderspieltor für die A-Nationalmannschaft erzielte sie am 16. September 2017 beim 6:0-Sieg im Qualifikationsspiel für die Weltmeisterschaft 2019 über die Auswahl der Nationalmannschaft Sloweniens mit dem Führungstreffer in der 14. Minute. Bei der Weltmeisterschaftsendrunde erreichte sie mit der Nationalmannschaft das Viertelfinale.

Für die EM 2022 in England wurde sie von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg in den Kader berufen. Das deutsche Team erreichte das Finale, scheiterte aber an England und wurde Vizeeuropameister. Huth kam in allen sechs Spielen zum Einsatz. Bei der WM 2023 bestritt Huth alle drei Spiele der Gruppe H, schied mit ihrer Mannschaft jedoch nach der Vorrunde aus dem Turnier aus.<ref>Wenig Weltklasse, keine Kadertiefe, falsche Entscheidungen: Die Gründe für das WM-Aus, Kicker.de, 3. August 2023, abgerufen am 3. August 2023.</ref> Im März 2024 erklärte sie ihren Rücktritt aus der A-Nationalmannschaft.<ref>Svenja Huth tritt aus dem Nationalteam zurück auf dfb.de</ref>

Erfolge

Nationalmannschaft

Vereine

Auszeichnungen

Privates

Gefördert wurde Svenja Huth auch an der Carl-von-Weinberg-Schule in Frankfurt-Goldstein, Hessens einziger Sporteliteschule.<ref>Svenja Huth will sich auf großer Bühne präsentieren. In: ergebnisse.bfv.de. Bayerischer Fußball-Verband, 9. Juli 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. Juli 2012; abgerufen am 1. August 2010.</ref>

Im Anschluss an ihre Schulzeit absolvierte sie eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement.<ref>Eugen Epp: Zootierpflegerin, Mathematikerin, Psychologin: Das machen die DFB-Spielerinnen neben der sportlichen Karriere. In: stern.de. 22. Juli 2022, abgerufen am 27. Juli 2022.</ref> 2021 schloss sie ihr Studium im Fach Sportmanagement erfolgreich ab.<ref>Svenja hat ihren Hut(h)! In: esm-academy.de. 30. Juli 2021, abgerufen am 1. Juli 2022.</ref>

Kurz vor Beginn der EM 2022 heiratete sie Anfang Juli 2022 ihre langjährige Lebensgefährtin.<ref>Sabrina Böhme: Svenja Huth privat: Familie, Verein und Frau! Ihnen gehört das Herz der DFB-Stürmerin. In: news.de. 8. Juli 2022, abgerufen am 12. Juli 2022.</ref> Im September 2023 wurden sie Eltern eines Sohnes.<ref>Fußball-Nationalspielerin Svenja Huth ist zum ersten Mal Mutter. In: ndr.de. 10. September 2023, abgerufen am 27. Oktober 2023.</ref> Ihre Ehefrau war die austragende Mutter, während Huth als Eizellspenderin wirkte.<ref>Nationalspielerin Huth und Frau dank ROPA-Methode bald Eltern. In: ndr.de. 10. Juli 2023, abgerufen am 13. Juli 2023.</ref>

Weblinks

Commons: Svenja Huth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Ende<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Gold

2005: Anja Mittag | 2006: Anna Blässe | 2007: Babett Peter | 2008: Jana Burmeister | 2009: Marina Hegering | 2010: Svenja Huth | 2011: Johanna Elsig | 2012: Lena Lotzen | 2013: Melanie Leupolz | 2014: Sara Däbritz | 2015: Pauline Bremer | 2016: Nina Ehegötz | 2017: Jana Feldkamp | 2018: Tanja Pawollek | 2019: Klara Bühl | 2020: Lena Oberdorf | 2021: Jule Brand (U19)Clara Fröhlich (U17) | 2022: Lisanne Gräwe (U19)Jella Veit (U17) | 2023: Franziska Kett (U19)Alara Şehitler (U17) | 2024: Loreen Bender (U19) • Merle Hokamp (U17) | 2025: Alara Şehitler (U19)Luzie Zähringer (U17)

Silber

2005: Patricia Hanebeck | 2006: Nadine Keßler | 2007: Katharina Baunach | 2008: Kim Kulig | 2009: Alexandra Popp | 2010: Ramona Petzelberger | 2011: Luisa Wensing | 2012: Lina Magull | 2013: Sara Däbritz | 2014: Pauline Bremer | 2015: Nina Ehegötz | 2016: Anna Gerhardt | 2017: Janina Minge | 2018: Sophia Kleinherne | 2019: Lena Oberdorf | 2020: Gia Corley | 2021: Julia Kassen (U19)Vanessa Diehm (U17) | 2022: Carlotta Wamser (U19)Mara Alber (U17) | 2023: Vanessa Diehm (U19) • Emily Wallrabenstein (U17) | 2024: Rebecca Adamczyk (U19) • Greta Hünten (U17) | 2025: Estrella Merino (U19)Lotta Wrede (U17)

Bronze

2005: Célia Okoyino da Mbabi | 2006: Stefanie Draws | 2007: Bianca Schmidt | 2008: Valeria Kleiner | 2009: Dzsenifer Marozsán | 2010: Kyra Malinowski | 2011: Melanie Leupolz | 2012: Sara Däbritz | 2013: Franziska Jaser | 2014: Jasmin Sehan | 2015: Laura Freigang | 2016: Tanja Pawollek | 2017: Sophia Kleinherne | 2018: Lena Oberdorf | 2019: Gia Corley | 2020: Carlotta Wamser | 2021: Sophie Weidauer (U19)Cora Zicai (U17) | 2022: Sarah Mattner-Trembleau (U19)Mathilde Janzen (U17) | 2023: Dilara Açıkgöz (U19)Melina Krüger (U17) | 2024: Jella Veit (U19)Laila Portella (U17) | 2025: Thea Farwick (U19)Marie Gmeineder (U17)

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Marina HegeringFritz-Walter-Medaille der Juniorinnen in Gold
2010
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